Etwas schwächer, als Band 1, aber trotzdem super
Project Jane 2. Die Macht der GedankenDen zweiten Band fand ich ein bisschen schwächer, als Band 1, aber immer noch sehr lesenswert und er rundet die Geschichte schön ab. Es blieben für mich keine Fragen offen. An der einen oder anderen Stelle ...
Den zweiten Band fand ich ein bisschen schwächer, als Band 1, aber immer noch sehr lesenswert und er rundet die Geschichte schön ab. Es blieben für mich keine Fragen offen. An der einen oder anderen Stelle hätte die Geschichte aber durchaus ein bisschen gestrafft werden können.
Jane bzw. Alyssa lernt langsam, mit ihrer Gabe umzugehen, dabei ist jedoch auch im zweiten Band nicht immer klar, wer ihr wirklich Gutes will und wem nicht zu trauen ist. Sie ist weiterhin eine sehr starke Protagonistin, die aber nicht überheblich ist, oder zu viel will. Ihre Entwicklung macht langsam Fortschritte und sie wirkt sehr authentisch in ihrem Verhalten.
Die verschiedenen Gaben, die die Sprecher haben, sind gut und nachvollziehbar ausgearbeitet. Lynette Noni hat ihre Sache hier wirklich sehr gut gemacht. Die eine oder andere Gabe hätte ich bitte auch gerne. Die Nebenfiguren sind wieder sehr ansprechend gestaltet. Man konnte sie sich alle gut vorstellen. Mit Smith kommt nun ein neuer, spannender Charakter ins Spiel.
Die Welt, die die Autorin hier aufgebaut hat, ist aber auch sehr erschreckend. Stell dir mal vor, wenn jemand dir deine Erinnerungen nehmen könnte und dafür andere einpflanzen. Wie würde es dir gefallen? Wollen wir schlechte Erinnerungen wirklich vergessen, oder gehören sie nicht auch zum Leben dazu? Machen nicht gerade auch die schwierigen Ereignisse in unserem Leben uns und unseren Charakter aus? Diese Frage darf man sich im Laufe der Geschichte durchaus des Öfteren stellen.
Der Schreibstil von Lynette Noni ist ansprechend und ich habe absolut nichts daran auszusetzen. Ich habe die Art, wie die Autorin die Geschichte erzählt, sehr genossen, denn sie schreibt sehr bildhaft und mitreißend.
Ich vergebe gerne 4 Sterne und kann euch die Dilogie empfehlen. Ich empfand das Thema als erfrischend anders, als andere Dystopien.