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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2019

Wer lebt so alles im tiefen Meer?

Guck mal tief ins Meer
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Wen trifft man an und im Meer? Da sind ganz oben erst mal der Strandfloh und der Wattwurm. Tiefer im Wasser entdeckt man Quallen, Schnecken, den Knurrhahn und die Makrelen, den Schweinswal und den Seehund, ...

Wen trifft man an und im Meer? Da sind ganz oben erst mal der Strandfloh und der Wattwurm. Tiefer im Wasser entdeckt man Quallen, Schnecken, den Knurrhahn und die Makrelen, den Schweinswal und den Seehund, Seestern und Krebs und ganz unten auf dem Boden?

Die Kinder können hier buchstäblich in die Tiefe eintauchen. Hier wird schön in Reimform beschrieben welche Tiere ihnen auf dem Weg in die Tiefe des Meeres begegnen.
Auch optisch geht es immer tiefer runter im Buch ,denn es hat schon im Deckel ein Guckloch das sich immer weiter verjüngt und am Boden einen Schatz der besonderen Art offenbart.
Dieses Pappbilderbuch ist schon für die Kleinsten geeignet und eignet sich wunderbar um einen Urlaub am Meer in Erinnerung zu behalten.
Ich kann das Buch für Kinder ab 2 Jahren empfehlen.

Veröffentlicht am 05.10.2019

So viel Pech darf ein einzelner Mensch doch wirklich gar nicht haben

Hart aber Hilde
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Pia ist alleinerziehende Mutter eines 17 jährigen Sohnes. Sie hat drei Jobs, damit sie überleben können. Niklas ist noch in der Berufsfindungsphase, sucht aber nicht wirklich heftig. Pia hat es nicht leicht. ...

Pia ist alleinerziehende Mutter eines 17 jährigen Sohnes. Sie hat drei Jobs, damit sie überleben können. Niklas ist noch in der Berufsfindungsphase, sucht aber nicht wirklich heftig. Pia hat es nicht leicht. Als sie dann noch mit einem geliehenen Auto die Rentnerin Hilde umfährt scheint alles über ihr zusammen zu brechen. Aber dann kommt es dank Hilde doch alles anders als vorher gedacht.

Man könnte sich die Haare raufen, wenn man so liest was Pia alles verbockt. Wie kann man sich denn ein Auto leihen, wenn man momentan noch nicht mal einen gültigen Führerschein hat. Und dann übersieht sie auch noch beim Rückwärts fahren Hilde mit ihrem Rollator.
Und das geliebte Auto eines ihrer Chefs hat nun auch noch einen Schaden. Da schwinden die Chancen dort weiter beschäftigt zu werden natürlich gewaltig. Und bei dem Streß kommt ihr auch noch der Chef ihres Hauptjobs mit den Fingern zu nah, so dass sie gar nicht anders kann als auszurasten und auch diesen Job hinzuschmeißen. Als dann ihr Freund ihrem Sohn auch noch von seinem Haschisch anbietet ist aber nun wirklich Schluss. Soviel kann ein Mensch alleine doch gar nicht ertragen und der Leser auch fast nicht. Allerdings musste ich oft sehr schmunzeln und dachte nur bei mir, wie gut das es mir nicht so geht. Das ist ja zum Mäusemelken.

Wie gut das dann Hilde in ihr Leben tritt, oder gefahren wird. Somit hat sie wenigstens, wenn es ganz arg ist immer jemanden zum reden. Wo ihre Freundin doch ausgerechnet jetzt in dieser verzwickten Situation auch noch mit ihrem Freund Frank auf die Kapverden muss.
Ich liebe Hilde, denn sie strahlt immer so eine Ruhe aus. Sie sieht es auch nicht immer gleich so schwarz und kann Pia immer wieder runter bringen. In allem und jedem sieht sie zuerst das Gute und scheinbar scheint es auch auf Pia abzufärben, denn so nach und nach wendet sich ihr chaotisches Leben zum Guten.
Interessant welche Wendungen es so erfährt und der Alltag ist plötzlich gar nicht mehr so grau sondern mitunter himmelblau.
Man gönnt Pia dieses Glück dann auch wirklich von Herzen.

Das Buch ist sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Es tauchen immer mal wieder neue Mitstreiter auf, oder nach langer Zeit alte Mitstreiter wieder auf, die dem Ganzen dann wieder einen Drall in eine neue Richtung geben, die man vorher nicht so erkannt hat.
Klar ist wie sich die Liebesgeschichte entwickeln wird, aber mit wem nun genau ist nicht sofort klar. Da spielen ja mehrere um die Gunst von Pia.

Ein Lesevergnügen erster Sahne. Sehr humorvoll, unterhaltsam und kurzweilig.
Nur was das Cover mit der Geschichte nun genau zu tun hatte konntesich mir nicht erschließen. Die beiden Touristen mit dem Ruderboot in der Badewanne haben für mich keinen wirklichen Bezug, außer das alles anders kommt als man zuerst denkt, vielleicht.

Ich kann das Buch auf jeden Fall sehr empfehlen.

Veröffentlicht am 04.10.2019

Was man nicht alles zur Rettung der Freunde macht

Superhugo fliegt zum Mond!
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Hugo ist der Hund von Oma Frieda. Hin und wieder verwandelt er sich in Superhugo.
Eines Tages sucht er seinen Freund Frosch. Dieser braucht dringend die Hilfe von Superhugo. Sein kleiner Bruder Quappi ...

Hugo ist der Hund von Oma Frieda. Hin und wieder verwandelt er sich in Superhugo.
Eines Tages sucht er seinen Freund Frosch. Dieser braucht dringend die Hilfe von Superhugo. Sein kleiner Bruder Quappi ist verschwunden. Frosch vermutet, dass Quappi auf dem Mond ist, da er solche Angst vor dem Storch hat. So machen sich die beiden mit einer Rakete auf ins All. Ob sie Quappi dort finden?

Superhugo ist in großer Fibelschrift geschrieben, hat aber für Leseanfänger noch sehr viel Text. Die Sätze sind auch nicht wirklich immer kurz und haben oft noch einen Nebensatz, was es für Leseanfänger sehr erschwert sich den Sinn zu erarbeiten.
Die Bilder unterstützen dabei den Text zu verstehen.Sie sind in Comicstil gemalt und schön bunt. Die Geschichte ist sehr fantastisch und manchmal eher stark übertrieben als spannend.
Mich hat sie nicht so wirklich überzeugt.

Im Anschluss an die Geschichte gibt es noch einen großen Rätselteil, der mit Spielen und Fragen das Leseverständnis überprüft.

Ich würde das Buch frühestens ab 8 Jahren empfehlen.

Veröffentlicht am 04.10.2019

Manchmal gibt es wichtigere Dinge als in die Schule zu gehen

Theo und der große Hund
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Theo kommt jeden Morgen auf dem Weg zur Schule beim großen Hund vorbei. Der wartet schon immer auf ihn und bekommt die Wurst von seinem Pausenbrot, weil Theo die nicht mag.
Eines Tages ist der große Hund ...

Theo kommt jeden Morgen auf dem Weg zur Schule beim großen Hund vorbei. Der wartet schon immer auf ihn und bekommt die Wurst von seinem Pausenbrot, weil Theo die nicht mag.
Eines Tages ist der große Hund nicht da. Theo macht sich auf die Suche. Er findet ihn vor dem Supermarkt. Er macht ihn los und macht sich mit ihm auf den Heimweg. Nur dumm das er nicht genau weiß wo er lang muss. Wie gut das er mit dem Hund reden kann und der sich auskennt. Auf dem Heimweg erleben die Zwei viele tolle Dinge.

Dieses Buch ist für Leseanfänger gedacht und in großer Fibelschrift geschrieben. Es hat wenig Text und viel beschreibende Bilder. Die Geschichte ist einfach zu verstehen und trotzdem für kleine Leser spannend. Wie gut wenn man sich um jemand anderen sorgt. Da kann man auch schon mal so etwas Wichtiges wie Schule auf später verschieben.
Im Anhang an die Geschichte gibt es noch Rätselseiten um das Textverständnis zu überprüfen.

Ich finde das Buch gelungen und kann es für Kinder ab 7 Jahren empfehlen.

Veröffentlicht am 03.10.2019

Eine Freundschaft entsteht

Emi und Luna. Eine Freundschaft mit Kawumm
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Emi und Luna wohnen nun schon drei Jahre nebeneinander, aber sie hatten noch nie was miteinander zu tun. Dabei sind sie sogar gleich alt. Frau Katzenhammer, Emi´s Mutter, wollte aber schon gleich zu Anfang ...

Emi und Luna wohnen nun schon drei Jahre nebeneinander, aber sie hatten noch nie was miteinander zu tun. Dabei sind sie sogar gleich alt. Frau Katzenhammer, Emi´s Mutter, wollte aber schon gleich zu Anfang keinen Kontakt mit den verrückten Osterbergs von nebenan und hat dafür gesorgt, das die Mädchen in unterschiedliche Klassen kommen.
Nun spielte Emi aber eines Nachmittags mit Kawumm,ihrem spitzgedackelten Pudelwelpen, im Garten und der entwischte durch die Hecke in den Garten der Osterbergs.
Da musste Emi doch hinterher, und was sich ihr da bot hatte sie noch nie zuvor gesehen.

Eine herrlich verrückte Geschichte die eigentlich ganz anders anfängt, nämlich mit einer Stubenfliege die total verrückt nach Süßkram ist, statt auf Hundehaufen abzufahren.
Und eben diese Stubenfliege macht sich auf den Weg zu einer neuen Heimat, nachdem der Zuckerbäcker seinen Laden für immer schließen musste. So kam sie auch bei Katzenhammers vorbei und man erfährt von ihnen und zu Osterbergs und man kann erleben was dort alles zu Gange ist.
Eine verrückte Welt in der sie erst mit Fliegenspray gejagt und dann von Sahnetorte verwöhnt wird. Dazu noch ein Pudelwelpe und ein Metallhuhn, zwei Mädels die Freundinnen werden, sehr zum Leidwesen der doch so ganz akuraten und penibel genauen Frau Katzenhammer.
Einem Erfinderonkel der Wunschbrunnenwasser mit Jungbrunnenwasser verwechselt und dazu ein ganz schönes Chaos anstellt.
Herrlich wie dieses Buch voll chaotischer Zustände ist, die sich aber nach einer gewissen Zeit, zum Glück, wieder in Rauch auflösen.
Da wird das sonst so eintönige Leben von Emi und ihrer Mutter gehörig auf den Kopf gestellt und es ist einfach nur lustig und spannend und anders als alles was die beiden bisher erlebt haben. Ein bisschen Chaos macht einfach Laune.

Und Laune macht es auch dieses Buch zu lesen. Illustriert ist es nur mit schwarz-weiß Bildern, die noch einen Farbklecks in rot erhalten. Jede Seite ist mit mindestens einem kleinen Bild oder Schnörkel versehen, der es auflockert.
Das Buch ist recht dick, aber auch recht groß geschrieben und in 14 kleiner Kapitel unterteilt. Der Schreibstil ist kindgerecht und auch für erwachsene Vorleser sehr unterhaltsam.
Die Bilder sind im Comicstil und zeigen die Protagonisten gut auf, so dass sich der Leser ein Bild von ihnen machen kann.
Es ist schön zu erkennen, das trotz der Ränkeschmiede der Frau Katzenhammer letztendlich doch eine Freundschaft zwischen diesen beiden , sehr unterschiedlichen Mädchen, zu Stande kommt.

Ich kann dieses Buch für Selbstleser ab 10 Jahren empfehlen. Zum Vorlesen oder Gemeinsamlesen ist es auch schon früher geeignet.