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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2025

Sehr schöne Suppen-Sammlung

Suppenkult - Deutscher Kochbuchpreis Gold in der Kategorie Foodfotografie
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Früher gab es bei meiner Oma regelmäßig Suppen, die immer zum Anlass und zur Saison abgestimmt waren. Also habe ich letztens überlegt, ich könnte damit ja auch mal anfangen. So kam ich zu diesem Kochbuch.
Der ...

Früher gab es bei meiner Oma regelmäßig Suppen, die immer zum Anlass und zur Saison abgestimmt waren. Also habe ich letztens überlegt, ich könnte damit ja auch mal anfangen. So kam ich zu diesem Kochbuch.
Der Start gefällt mir sehr gut, weil die Basics zu Brühen erklärt werden, bevor die weiteren Rezepte nach den Jahreszeiten Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter präsentiert werden. Diese Aufteilung danach, was gerade Saison hat, macht das Einkaufen und das Auswählen der Rezepte leichter. Auch die Toppings am Ende haben mir sehr zugesagt. Die Rezepte selbst sind gut und leicht verständlich beschrieben und teilweise bebildert. Hier hätte ich mir tatsächlich zu jedem Rezept mindestens ein Bild gewünscht und optimalerweise noch Bilderstrecken zu komplizierteren Arbeitsvorgängen.
In Summe mochte ich die Auswahl an Rezepten, hätte mir jedoch zusätzlich das ein oder andere Rezept für echte Hausmannskost-Suppen gewünscht, wie ich sie von meiner Oma kenne.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Für Ausprobierer geeignet, für mich nur in Ansätzen

Anti-Heißhunger
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Wer kennt dieses Gefühl, dass man etwas Süßes braucht, nicht? Vermutlich würden sich die wenigstens Leute selbst in dem Moment durschauen und sich eine Heißhunger-Attacke diagnostizieren. So geht es mir ...

Wer kennt dieses Gefühl, dass man etwas Süßes braucht, nicht? Vermutlich würden sich die wenigstens Leute selbst in dem Moment durschauen und sich eine Heißhunger-Attacke diagnostizieren. So geht es mir auch und doch habe ich mich selbst ertappt, als ich die Einleitung zu diesem Kochbuch gelesen habe. Also wollte ich ausprobieren, ob ich mit diesen Rezepten für eine Reduktion der Süßigkeiten-Notfälle sorgen kann.
Mit dem einleitenden Basisteil habe ich schnell verstanden, wie die Heißhunger-Attacken zustande kommen. Und auch mit diesen Rezepten glaube ich daran, sie reduzieren zu können. Allerdings habe ich bei keinem der präsentierten Gerichte gedacht: Oh das würde ich gerne mal essen. Und das liegt nicht daran, dass ich ungesund esse. Ich bin nur einfach nicht so der ausgefallene Typ und hätte andere, aber einfachere proteinreiche Rezepte sehr viel mehr begrüßt. Zutaten wie Flohsamenschalen, Mandelmehl, Zartweizen, Kichererbsennudeln, Räuchertofu und co. finden in meiner Küche bislang so gar nicht statt und es waren mir einfach zu viele ungewohnte Zutaten. Vielleicht probiere ich mal eines der Rezepte aus, aber mir geht es hier nicht wie bei vielen anderen Kochbüchern, aus denen ich einen ganzen Fundus in meinen Alltag aufnehmen kann. Dennoch sind die Rezepte gut und einfach erklärt, schön bebildert und enthalten gute Tipps.
Die besten Tipps zur Bekämpfung von Heißhunger allerdings habe ich nicht in den Rezepten sondern in den abschließenden Seiten gefunden, die ich sehr gerne für mich umsetzen werde.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Für Nudelliebhaber eine tolle Rezeptsammlung

Schnell mal Pasta
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Auf die Frage, was ich essen möchte, habe ich als Kind ständig mit nur einem einzigen Wort geantwortet: Nudeln! Und diese Liebe zu Pasta ist mir bis jetzt geblieben. Gut, der Geschmack hat sich insoweit ...

Auf die Frage, was ich essen möchte, habe ich als Kind ständig mit nur einem einzigen Wort geantwortet: Nudeln! Und diese Liebe zu Pasta ist mir bis jetzt geblieben. Gut, der Geschmack hat sich insoweit weiterentwickelt, dass ich sie jetzt lieber mit einer leckeren selbstgemachten Soße esse, als mit dem obligatorischen Tomatenketchup als Kind. Die Frage, warum mich dieses Kochbuch angesprochen hat, ist damit wohl ausreichend beantwortet.
Ich nehme es schon vorweg: Ich bin ganz begeistert von diesen Rezepten und habe schon diverse nachgekocht. Hier wechseln sich Klassiker mit neuen Ideen ab, die aber auch nicht so ausgefallen sind, dass sie mir zu abgedreht vorgekommen sind. Die Erläuterungen waren leicht verständlich und ich mochte die Bilder sehr, die direkt Lust zum Nachkochen machen.
Einzig der Umfang hätte für meinen Geschmack noch mehr Rezepte bieten können.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Schön umgesetzt und viele Infos, aber nicht mein Geschmack

Plant based Soulfood
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Auf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, weil ich mich zu den Menschen zähle, die sich nach einem stressigen Tag mit einem guten Essen belohnen, um den Tag gut ausklingen zu lassen. Damit meine ich ...

Auf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, weil ich mich zu den Menschen zähle, die sich nach einem stressigen Tag mit einem guten Essen belohnen, um den Tag gut ausklingen zu lassen. Damit meine ich kein schnelles, aber leckeres Fast-Food, sondern gerne etwas selbstgekochtes Gesundes. Für mich ist die Zubereitungszeit dann wie eine kleine Meditation zu herunterkommen, aber zu lange darf es eben auch nicht dauern. Und da ich nicht so gerne Fleisch esse, dachte ich, ich probiere es mal mit plantbased Soulfood.
Das Kochbuch startet mit einem interessanten Faktenteil, der erklärt, was unsere Ernährung mit dem glücklich Sein zu tun hat. Dort habe ich erklärt, wie und mit welchem Treibstoff unser Gehirn funktioniert und wie man es optimal füttert. Danach starten die Basis-Rezepte, bevor die Rezepte komplexer werden. Von einer guten Brotzeit bis hin zum gesunden Naschwerk ist alles dabei und wird in einfachen Schritten und ansprechenden Bildern erklärt. Allerdings sind die Rezepte relativ experimentierfreudig, zumindest aus meiner Perspektive. Zwar dachte ich anfangs, wie prima es wäre, dann abends etwas Neues auszuprobieren. Doch da habe ich mich wohl selbst nicht gut genug gekannt. Denn für mich muss das Belohnungsessen am Abend unter Garantie lecker sein. Ich bin also nicht bereit, etwas ganz Neues auszuprobieren, das unter Umständen auch nicht mein Geschmack sein könnte.
So kann ich sagen, dass ich die Idee ziemlich gut finde, ich mich selbst in den Rezepten aber nicht wiedergefunden habe und so nur drei Sterne geben kann.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Die bisher beste Liebesgeschichte von Jane Hell

Fischbrötchen und Erdbeerbonbons
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Ach, das war wieder ein richtig schöner Leseurlaub in Eckernförde, dieses Mal mit einer Prise Märchen. Denn anders kann man es nicht beschreiben, dass Isa nach so vielen Jahren ihre Jugendliebe Erik wiedertrifft ...

Ach, das war wieder ein richtig schöner Leseurlaub in Eckernförde, dieses Mal mit einer Prise Märchen. Denn anders kann man es nicht beschreiben, dass Isa nach so vielen Jahren ihre Jugendliebe Erik wiedertrifft und wie dann alles seinen Lauf nimmt.
Isa ist mit ihren fast dreißig Jahren glücklich in ihrem Heimatort Eckernförde, in dem sie als Bonbonkocherin ihrem Traumberuf nachgeht. Doch oft denkt sie noch an ihre Jugend-Ferienliebe Erik, die fast ihr halbes Leben zurückliegt. Als er jedoch eines Tages urplötzlich wieder vor dem Bonbongeschäft steht, wirft das ihr ganzes Leben durcheinander. Nicht nur, dass sie sich fragen muss, ob er wohlmöglich auch noch Gefühle für sie hat und wie es weitergeht. Nein, die Herausforderungen werden reißen nicht ab. Schließlich sieht es auf einmal so aus, als würde Isa ihren Job verlieren. Zusätzlich erinnert sie ihr bester Freund Sönke an das einstige Versprechen, sie würden sich zusammentun, wenn sie beide mit 30 Jahren noch alleinstehend sind. Das alles muss Isa meistern und wir sind live dabei.
Durch den Start mit der lang zurückliegenden Jugendliebe, die dann mit Frau und Kind wiederauftaucht, war meine Neugier direkt geweckt. Jane Hell hat es durch ihren bildreichen und nahbaren Schreibstil sofort geschafft, die Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen und mich richtig in die Geschichte gezogen. Wie Isa auf diese Begegnung reagiert hat und wie es ihr danach geht, hat mich auch emotional gepackt. Sie gefällt mir als Protagonistin total gut. Zwar ist sie mit ihren 29 Jahren wie ein verliebter Teenie, aber fragt sich immer wieder selbst, warum sie so reagiert und hinterfragt sich selbst ganz rational, kann aber gleichzeitig die emotionale Seite nicht kontrollieren. Das kommt mir total realistisch und ebenso sympathisch vor. Und natürlich habe ich mit ihr mitgefiebert.
Toll fand ich auch, dass ich, trotz des Liebesromans, nicht vorausahnen konnte, wie es zu einem Ende kommt. Gefühlt habe ich alle 10 Seiten meine Idee, wie die Geschichte enden würde, über Bord geworfen und eine neue Theorie aufgestellt. Diese Wendungen und die damit verbundene Spannung haben mir unheimlich gut gefallen! Das hat meine Neugier richtig befeuert! Dies gepaart mit den Emotionen und der tollen Kulisse am Meer war die perfekte Mischung für mich! Ich lehne mich sogar so weit aus dem Fenster, dass dies für mich bislang das beste Buch von Jane Hell überhaupt ist!

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