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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2016

Ein weiteres Schuljahr, ein Spion und weitere Gefahren für Call und seine Freunde

Magisterium
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Ich durfte den dritten Band der Magisterium-Reihe von Cassandra Clare und Holly Black schon vorab in einer Leserunde bei lesejury.de lesen. Vielen Dank noch einmal dafür!

Das Cover und die Buchgestaltung ...

Ich durfte den dritten Band der Magisterium-Reihe von Cassandra Clare und Holly Black schon vorab in einer Leserunde bei lesejury.de lesen. Vielen Dank noch einmal dafür!

Das Cover und die Buchgestaltung im Allgemeinen sind auch dieses Mal wieder top. Die Magisterium-Reihe sticht einem in der Buchhandlung sofort ins Auge.

Ich war schon sehr gespannt, wie sich die Geschichte um Call und seine Freunde nun weiter entwickeln würde… Eine Feier findet ihnen zu Ehren statt, da sie den Feind des Todes besiegt haben sollen. Auf dieser Feier kommt es zu einem Anschlag auf Call und dann wird auch noch Jennifer Matsui, die kurz zuvor mit Call gesprochen hat, ermordet… Es steht fest, dass es einen Spion im Magisterium gibt. Doch um wen handelt es sich? Unsere Freunde sind in Gefahr. Können sie rechtzeitig herausfinden, wer hinter allem steckt bevor noch jemand weiteres zu Schaden kommt?

Auch in diesem Band gibt es wieder einige Verwicklungen und Rätsel, ich muss allerdings sagen, dass dieser Band ein wenig hinter den beiden ersten Büchern zurück bleibt. Nicht sehr, aber doch ein wenig. Er war flüssig zu lesen, doch an einigen Stellen fehlte es dann doch ein wenig an Spannung. Die Freundschaft zwischen Aaron, Call und Tamara finde ich aber wie immer wirklich schön geschildert und ist auch ein Grund, warum ich die Bücher so gerne lese. Auch wenn es manchmal zu Eifersüchteleien kommt, halten sie doch immer zusammen. An vielen Stellen musste ich dann auch wieder sehr schmunzeln, die Autorinnen haben meinen Humor auch in diesem Band wieder getroffen. Das Ende des Buches lässt einen dann mit einem großen Drang zurück, wissen zu wollen wie es denn nun weitergeht! Einige Entwicklungen kann ich immer noch nicht glauben und bin gespannt, wie die Autorinnen das im nächsten Band weiterführen werden.

Ich kann diesen Band wieder empfehlen, auch wenn er ein wenig hinter den anderen Büchern zurückbleibt. Die Freundschaft um Call, Tamara und Aaron fesselt mich jedes Mal aufs Neue. Vier von fünf Sternen von mir!

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Abenteuer
  • Schreibstil
Veröffentlicht am 07.10.2016

Halt die Augen auf! - Eine Mischung aus Liebesroman und Krimi

Pater Noster
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Inhalt: Deborah hat seit kurzem eine Praktikantenstelle bei der Werbeagentur Schulze und Niess, was zur Trennung von ihrem Freund Stefan geführt hat. Während Stefan nun versucht, sie zurückzugewinnen, ...

Inhalt: Deborah hat seit kurzem eine Praktikantenstelle bei der Werbeagentur Schulze und Niess, was zur Trennung von ihrem Freund Stefan geführt hat. Während Stefan nun versucht, sie zurückzugewinnen, umgarnt sie ihr Chef Carl Schulze und sie lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Plakate mit einem riesigen roten Auge tauchen in der Stadt auf und dann geschieht auch noch der Mord an Carls Geschäftspartner Boris. Wer steckt hinter der Tat? Und was hat es mit dem roten Auge auf sich?



Die Autorin hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, da fliegen die Seiten nur so dahin. Insgesamt war mir das Buch leider ein wenig zu „einfach“ gehalten, ich hätte mir ein wenig mehr Fallstricke und falsche Fährten gewünscht, denn leider kam die Auflösung für mich nicht sonderlich überraschend. Debbie ist an und für sich eine sympathische Hauptperson, manchmal allerdings ein wenig naiv. Ich hätte gerne noch ein wenig mehr über alle Charaktere erfahren und gerne einen größeren Einblick in ihr Seelenleben bekommen. Im Buch wird einiges nur angekratzt und bleibt so eher an der Oberfläche. Das Motiv, welches den Mörder schlussendlich dazu gebracht hat zu töten, hätte auch noch ein kleines bisschen mehr ausgebaut werden können, man erfährt es nur so nebenbei und das finde ich schade. Die Idee rund um die Pater-Noster-Kampagne fand ich allerdings wirklich sehr gut und auch der Mord an sich war schön eingefädelt. Vielleicht habe ich mir auch einfach ein wenig mehr versprochen und entspreche nicht ganz der Zielgruppe des Liebeskrimis.

Das Buch hat mir am Ende jedoch einen angenehmen Leseabend beschert, was auch am tollen Schreibstil der Autorin lag, es konnte mich nur eben nicht auf ganzer Linie überzeugen. 3,5 Sterne hierfür von mir.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Anfangs etwas zäh, dann aber spannend

Arkadien-Reihe, Band 1: Arkadien erwacht
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Arkadien erwacht ist der erste Teil einer Trilogie von Kai Meyer.

"Irgendetwas geschah mit ihr. Sie hatte das schon einmal gefühlt, beim Erwachen im Glashaus, in diesem sonderbaren Zustand zwischen Trance ...

Arkadien erwacht ist der erste Teil einer Trilogie von Kai Meyer.

"Irgendetwas geschah mit ihr. Sie hatte das schon einmal gefühlt, beim Erwachen im Glashaus, in diesem sonderbaren Zustand zwischen Trance und überscharfer Wahrnehmung ihrer Umgebung. Sie zitterte, schwitzte, hatte Tränen in den Augen." (Zitat, S.182)

Zu Beginn reist Rosa Alcantara, die Hauptfigur, zu ihrer Schwester Zoe und ihrer Tante Florinda nach Sizilien. Dort erhofft sie sich, Abstand zu ihrem alten Leben und vor allem zu einigen traumatischen Vorfällen zu bekommen. Allerdings bedeutet die Reise nach Sizilien zu ihrer Familie aber auch wieder ein Teil des Clans zu werden, da die Familie Alcantara zur Cosa Nostra, zur sizilianischen Mafia, gehört. Es stellt sich heraus, dass der junge Alessandro, den sie im Flugzeug kennenlernt, das gleiche Schicksal mit ihr teilt und ebenso ein Mitglied eines - allerdings verfeindeten - Mafiaclans ist. Doch das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit, die die beiden haben, denn hinter den sizilianischen Clans steckt ein noch viel größeres, fantastisches Geheimnis...

Anfangs konnte mich das Buch leider noch nicht sehr überzeugen, es war etwas langatmig und ich hatte keinen direkten Draht zu den Figuren. Letztendlich hat es mich im weiteren Verlauf aber doch noch gepackt. Rosa war mir am Anfang der Geschichte aufgrund ihres Verhaltens recht fremd, wirkte unnahbar und ich wurde nur langsam warm mit ihr. Nach dem ersten Drittel des Buches wurde das aber besser und ich konnte immer mehr in die Geschichte um die Dynastie der Arkadier eintauchen und die Geschichte um alte Mythen, Liebe und Verrat doch genießen. Ein bisschen enttäuschend zu Ende des Buches fand ich allerdings dann doch die erste Verwandlung Rosas, die mir ein wenig zu kurz geraten ist. Ich hätte mir das noch ein wenig ausführlicher beschrieben gewünscht.

Arkadien erwacht ist nicht das erste Buch von Kai Meyer, das ich gelesen habe. Es ist meiner Meinung nach ein typisches Kai Meyer - Buch, angenehm zu lesen und es vermischt die Grenzen von Phantastik und Realität auf eben seine Weise.
Ein modernes Märchen, welches mir nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch viel Freude bereitet hat. Dranbleiben lohnt sich!