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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.06.2026

Nichts für schwache Nerven

Komm spielen
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Das Hörbuch "Komm spielen" von Linwood Barclay ist ein spannender Horror-Thriller, gesprochen von Anne Düe. Schon nach kurzer Zeit hat mich dieses Hörbuch vollkommen in seinen Bann gezogen. Die Mischung ...

Das Hörbuch "Komm spielen" von Linwood Barclay ist ein spannender Horror-Thriller, gesprochen von Anne Düe. Schon nach kurzer Zeit hat mich dieses Hörbuch vollkommen in seinen Bann gezogen. Die Mischung aus Thriller, Mystery und übernatürlichem Horror sorgt für eine beklemmende Atmosphäre, die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.
Anne Düe macht ihre Sache hervorragend. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme transportiert sie die Spannung, die Emotionen und vor allem die unheimlichen Momente der Geschichte sehr glaubwürdig. Auch die Lokomotivgeräusche haben bei mir für Angstschauer gesorgt.
Die Geschichte begleitet Annie, die nach mehreren schweren Schicksalsschlägen mit ihrem Sohn Charlie vorübergehend aus New York in das beschauliche Castle Creek zieht. Doch die vermeintliche Idylle bekommt schnell Risse. Seltsame Vorfälle häufen sich und nach und nach wird klar, dass hinter den Ereignissen etwas Düsteres steckt.
Mich hat die Geschichte komplett mitgerissen. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und immer wieder hatte ich das Gefühl, dass jeden Moment etwas Schreckliches passieren könnte. Genau diese unterschwellige Bedrohung macht den Reiz des Hörbuchs aus. Mehrmals lief mir dabei ein Schauer über den Rücken. Die düstere Atmosphäre erinnerte mich stellenweise an die besten Horror-Geschichten im Stil von Stephen King.
Besonders gefallen hat mir auch, wie geschickt Linwood Barclay die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verknüpft. Lange bleibt vieles rätselhaft, doch nach und nach setzt sich das Gesamtbild zusammen. Dabei überrascht die Geschichte immer wieder mit unerwarteten Wendungen.
Für mich war "Komm spielen" ein echtes Highlight. Spannend, gruselig und atmosphärisch erzählt. Ich wurde komplett in die Handlung hineingezogen und wollte das Hörbuch kaum pausieren. Wer Thriller mit Horror- und Mysteryelementen liebt und gerne eine Geschichte hört, die für echte Gänsehautmomente sorgt, sollte dieses Hörbuch unbedingt erleben.

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Veröffentlicht am 30.05.2026

Gelungene Fortsetzung mit Sogwirkung

Die Nacht (Art Mayer-Serie 3)
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Mit dem Hörbuch „Die Nacht“ setzt Marc Raabe die Art Mayer-Serie spannend fort. Wie schon die beiden Vorgänger entwickelt auch dieser dritte Band schnell eine starke Sogwirkung und schafft es mühelos, ...

Mit dem Hörbuch „Die Nacht“ setzt Marc Raabe die Art Mayer-Serie spannend fort. Wie schon die beiden Vorgänger entwickelt auch dieser dritte Band schnell eine starke Sogwirkung und schafft es mühelos, einen immer tiefer in die düstere Geschichte hineinzuziehen. Die Handlung ist atmosphärisch dicht erzählt und lebt von den vielen offenen Fragen und den nach und nach enthüllten Verbindungen der Figuren.
Peter Lontzek überzeugt erneut als Sprecher und passt mit seiner ruhigen und markanten Stimme perfekt zur Stimmung der Reihe. Besonders die ernsteren und emotionalen Szenen trägt er sehr intensiv. Trotzdem hätte ich mir wie schon im zweiten Band zusätzlich eine zweite Stimme für Dana Karasch gewünscht. Vor allem Luisa Wietzorek hätte meiner Meinung nach wieder sehr gut zur Geschichte gepasst und dem Hörbuch noch mehr Abwechslung und emotionale Tiefe verliehen.
Besonders gefallen hat mir erneut das Ermittlerduo Art Mayer und Nele Tschaikowski. Ihre Zusammenarbeit wirkt inzwischen noch eingespielter und gleichzeitig bekommt vor allem Art emotional noch mehr Tiefe. Der Fall rund um Dana Karasch und ihre Tochter Milla sorgt von Anfang an für Spannung und entwickelt sich in eine unangenehm düstere Richtung.
Auch diesmal konnte mich Marc Raabe mit den vielen Wendungen und den geschickt aufgebauten Verknüpfungen überzeugen. Obwohl ich die Geschichte ähnlich spannend wie Band 2 fand, kommt sie für mich nicht ganz an die Intensität von „Die Dämmerung“ heran. Einige Entwicklungen haben mich zwar überrascht, dennoch hatte der zweite Band für mich insgesamt noch etwas mehr Dynamik und Spannung.
Insgesamt ist „Die Nacht“ erneut ein packender Thriller mit einer düsteren Atmosphäre, starken Figuren und einer raffiniert aufgebauten Handlung. Ich wurde wieder hervorragend unterhalten und freue mich jetzt schon sehr auf den vierten Band.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

Raffiniert konstruiert und großartig gesprochen

Die Dämmerung (Art Mayer-Serie 2)
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Mit dem Hörbuch „Die Dämmerung“ liefert Marc Raabe eine absolut gelungene Fortsetzung der Art Mayer-Serie, die mich von der ersten Minute an gefesselt hat. Schon vom ersten Band war ich begeistert und ...

Mit dem Hörbuch „Die Dämmerung“ liefert Marc Raabe eine absolut gelungene Fortsetzung der Art Mayer-Serie, die mich von der ersten Minute an gefesselt hat. Schon vom ersten Band war ich begeistert und auch dieser zweite Teil hat wieder eine enorme Sogwirkung entwickelt. Die Geschichte ist spannend, atmosphärisch dicht und voller überraschender Wendungen, die ich so nicht kommen sah.
Besonders gefallen hat mir erneut das Ermittlerduo Art Mayer und Nele Tschaikowski. Dieses Mal erfährt man mehr von Art.
Der Fall selbst ist komplex aufgebaut und bleibt lange undurchsichtig. Stück für Stück setzen sich die einzelnen Hinweise zusammen und genau dieses Miträtseln hat für mich einen großen Reiz ausgemacht. Die düstere Atmosphäre zieht sich konstant durch die Handlung und sorgt dafür, dass man kaum aufhören möchte weiterzuhören.
Peter Lontzek hat mich als Sprecher erneut vollkommen überzeugt. Seine markante und ruhige Art zu lesen passt perfekt zur Stimmung des Thrillers und verleiht besonders Art Mayer eine starke Präsenz. Auch Luisa Wietzorek hat mir sehr gut gefallen. Ihre Passagen wirken emotional, lebendig und bringen zusätzliche Intensität in die Geschichte. Beide machen das Hörbuch zu einem echten Erlebnis.
Für mich war „Die Dämmerung“ ein durchgehend packender Thriller ohne Längen, der mit einer raffiniert aufgebauten Handlung und starken Charakteren überzeugt. Ich wurde bestens unterhalten und freue mich jetzt schon sehr auf die Fortsetzung, die ich zum Glück schon zuhause habe und direkt starten kann.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

Gefühlvoll, warmherzig und wunderschön

Kein Sommer ohne August
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Kein "Sommer ohne August" von Lucy Astner ist ein gefühlvoller Liebesroman und der erste Band der Reihe "Every Summer Has A Story". Erzählt wird die Geschichte aus der Ich Perspektive von Charlie Henderson, ...

Kein "Sommer ohne August" von Lucy Astner ist ein gefühlvoller Liebesroman und der erste Band der Reihe "Every Summer Has A Story". Erzählt wird die Geschichte aus der Ich Perspektive von Charlie Henderson, die mit 32 Jahren nach Liberty Beach zurückkehrt und dort nicht nur ihrer Vergangenheit begegnet, sondern auch August, ihrer ersten großen Liebe. Das Buch verbindet Friends to Lovers Elemente mit einer wunderschönen Geschichte über Freundschaft, Verlust, zweite Chancen und die Liebe zu Büchern.
Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in der Geschichte gefangen. Lucy Astner schreibt unglaublich emotional, warmherzig und gleichzeitig sehr leicht, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Besonders die Atmosphäre in der Buchhandlung "One Last Chapter" hat mich sofort verzaubert. Man merkt auf jeder Seite, wie sehr Bücher und Geschichten im Mittelpunkt stehen und genau das macht diesen Roman für mich so besonders.
Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen. Einerseits begleitet man Charlie in der Gegenwart, andererseits erlebt man die vergangenen Sommer mit August. Diese Rückblicke waren perfekt mit der aktuellen Handlung verwoben und haben die Geschichte noch intensiver gemacht. Stück für Stück erfährt man, was zwischen Charlie und August passiert ist und warum Charlie Liberty Beach damals verlassen hat. Gerade dadurch wurden ihre Gefühle und Entscheidungen unglaublich greifbar.
Charlie mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Durch die Ich-Perspektive konnte ich ihre Gedanken und Ängste gut nachvollziehen. Ihre gescheiterte Ehe mit Jim und ihr Leben in London haben gezeigt, wie sehr sie sich selbst verschlossen hat. Umso schöner war es zu sehen, wie sie langsam wieder lernt, Gefühle zuzulassen. August hat mein Herz ebenfalls sofort erobert. Die Verbindung zwischen den beiden war tief, ehrlich und voller Wärme.
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte keinen übertriebenen Spice braucht, um emotional zu berühren. Die Stärke des Buches liegt ganz klar in den Gefühlen, den Erinnerungen und den leisen Momenten zwischen den Figuren. Es gab viele Szenen, die mich wirklich bewegt haben und die noch lange nach dem Lesen im Kopf geblieben sind.
Für mich war „Kein Sommer ohne August“ ein absolutes Herzensbuch. Emotional, atmosphärisch und voller Wärme. Eine wunderschöne Geschichte über die erste große Liebe, Freundschaft und die Frage, ob man den Mut findet, ein neues Kapitel zu beginnen. Ich habe jede Seite geliebt und vergebe ganz klar 5 von 5 Sternen und freue mich auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

Atmosphärischer Krimi im Ruhrgebiet der sechziger Jahre

Weiße Westen, schwarze Nächte
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Mit dem Hörbuch „Weiße Westen, schwarze Nächte“ gelingt Sabine Hofmann ein atmosphärisch dichter Kriminalroman vor der spannenden Kulisse des Ruhrgebiets im Jahr 1966. Besonders gut gefallen hat mir die ...

Mit dem Hörbuch „Weiße Westen, schwarze Nächte“ gelingt Sabine Hofmann ein atmosphärisch dichter Kriminalroman vor der spannenden Kulisse des Ruhrgebiets im Jahr 1966. Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus historischem Hintergrund, Krimispannung und Spionageelementen. Das Ruhrgebiet wirkt lebendig und authentisch. Man spürt den gesellschaftlichen Wandel ebenso wie die Schattenseiten der damaligen Zeit. Der Kohleabbau steckt in der Krise, die Städte wachsen rasant und nicht jeder profitiert vom wirtschaftlichen Aufschwung.
Im Mittelpunkt steht Hedy Voss, eine ungewöhnliche Frau, die ihren Lebensunterhalt mit Einbrüchen verdient. Sie ist klug, vorsichtig und unglaublich geschickt darin, in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Gleichzeitig bleibt sie oft schwer greifbar, was sie interessant macht, mir persönlich aber auch etwas Distanz zu ihr geschaffen hat. Insgesamt blieben auch andere Figuren für meinen Geschmack ein wenig zu blass, sodass ich gedanklich nicht immer ganz bei ihnen war.
Besonders spannend fand ich die Beziehung zwischen Hedy und ihrer Schwester Elsa, die mit ihrer Abhängigkeit zu kämpfen hat. Dadurch bekommt die Geschichte neben der Spannung auch eine emotionale Ebene. Als die beiden ungewollt in politische Machenschaften und einen gefährlichen Konflikt geraten, entwickelt sich die Handlung zunehmend packend und hält einige überraschende Wendungen bereit.
Henrike Tönnes hat mir als Sprecherin sehr gut gefallen. Sie liest angenehm und ausdrucksstark und verleiht den Figuren glaubwürdige Stimmen. Vor allem die spannenden Szenen bringt sie überzeugend rüber, wodurch das Hörbuch für mich zusätzlich gewonnen hat.
Ein kleiner Kritikpunkt war für mich auch, dass das Ende zu plötzlich kam und manche Entwicklungen recht schnell abgehandelt wurden.
Trotz kleiner Schwächen hat mich das Hörbuch insgesamt sehr gut unterhalten. Wer atmosphärische Krimis mit historischem Flair und einer ungewöhnlichen Hauptfigur mag, sollte hier definitiv reinhören. Von mir gibt es eine klare Hörenpfehlung.

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