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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2018

Spannend und fesselnd!

Der Tag, an dem Cooper starb
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Libby ist ganz erstaunt, als sich Cooper Bartholomew persönlich kennen lernt und er ganz und gar nicht so ist wie die Leute über ihn reden. Statt oberflächlich und eingebildet zu sein, ist er zuvorkommend, ...

Libby ist ganz erstaunt, als sich Cooper Bartholomew persönlich kennen lernt und er ganz und gar nicht so ist wie die Leute über ihn reden. Statt oberflächlich und eingebildet zu sein, ist er zuvorkommend, liebenswürdig und ein absoluter Traumfang. Als sich zwischen Libby und Cooper eine Beziehung entwickelt, ist sich Libby sicher, dass sie Cooper voll und ganz vertrauen kann und mit ihm glücklich werden wird. Doch dann erreicht Libby die Nachricht, dass Cooper sich von einer Klippe gestürzt hat und nun tot ist. Sie kann nicht glauben, dass ihr Freund sich ungebracht haben soll, vor allem da die beiden so glücklich waren und Cooper keinen Grund dazu hatte. Deshalb beginnt Libby Nachforschungen anzustellen und was sie herausfindet, ändert alles...

Die Liebesgeschichte um Libby und Cooper ist herzzerreißend tragisch und auch irgendwie wunderschön. Die beiden sind mir sehr nahe gegangen und waren mir auch sehr sympathisch. Die Auflösung der Geschichte war etwas offensichtlich und meine Vermutungen, die ich seit Beginn des Buches hatte, wurden dabei nur bestätigt.

Neben Libby und Cooper wird die Geschichte auch noch aus der Sicht von Sebastian und Claire beschrieben, zwei Freunden von Cooper. Dadurch wurde die Geschichte sehr schnell und spannend beschrieben. Was das Buch auch noch sehr spannend gemacht hat, waren die kurzen und knackigen Kapitel, die sehr viel Schwung in die Geschichte gebracht haben und mich als Leser auch sehr neugierig gemacht haben. Dadurch bin ich auch relativ schnell durch das Buch gekommen und konnte es auch kaum aus der Hand legen.

Obwohl das Buch so geendet hat, wie ich es schon lange vermutet hatte, hat es mir doch ausgesprochen gut gefallen. Wer nicht nach dem unlösbarsten Rätsel sucht, sondern nach sympathischen Charakteren und einer mitreißenden Geschichte, ist mit "Der Tag, an dem Cooper starb" von Rebecca James überaus gut bedient.

Meine Bewertung: 4/5

Veröffentlicht am 15.04.2018

Für Fortgeschrittene geeignet

Die letzte Stunde
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Sommer, 1348: Innerhalb weniger Wochen breitet sich die Pest im Süden Englands aus und hinterlässt unzählige Tote. Lady Anne, deren Mann Sir Richard auf Reise ist, verbarrikadiert sich und ihre Leibeigenen ...

Sommer, 1348: Innerhalb weniger Wochen breitet sich die Pest im Süden Englands aus und hinterlässt unzählige Tote. Lady Anne, deren Mann Sir Richard auf Reise ist, verbarrikadiert sich und ihre Leibeigenen in ihrem Anwesen, um dem schwarzen Tod zu entkommen. Zusammen sorgt die Lady und ihr Gefolge dafür, dass ausreichend Nahrung und Schlafplätze für alle vorhanden sind. Die Gesellschaft arbeitet Hand in Hand, um dem Grauen der Krankheit zu entfliehen, bis eines Morgens ein Mann tot aufgefunden wird. Er wurde ermordet und der Mörder muss mitten unter den Menschen auf dem Anwesen sein, denn es gelangt niemand hinein oder hinaus…

Während die Gefahr der Krankheit immer näher rückt, macht sich auch Unsicherheit auf dem Anwesen breit, die schließlich die Gesellschaft zu zerreißen droht…

Im Zentrum der Geschichte steht Lady Anne, die mit einem stumpfsinnigen und dickköpfigen Ehemann, Sir Richard, gesegnet ist. Sie kümmert sich um die Bauern ihres Mannes, während dieser seinen Gefolgsleuten nur mit Gewalt und Verachtung gegenüber tritt. Lady Annes und Sir Richards Tochter, Eleanor, ist genau wie ihr Vater und lässt sich von nichts und niemanden etwas sagen. Lady Anne hat große Schwierigkeiten, das Mädchen in seine Schranken zu weisen.

Während der Einstieg in die Geschichte leicht viel, wurde der Rest des Buches immer träger. Kaum ein Charakter konnte mich für sich gewinnen oder meine Begeisterung für das Buch entfachen. Die Geschichte war schon logisch, schlüssig und alles andere als langweilig, allerdings bin ich weder mit dem Schreibstil klar gekommen, noch wird mir eine der Figuren in Erinnerung bleiben. Das finde ich sehr schade, betrifft jeden Leser aber natürlich individuell. Vielleicht lag es daran, dass keine der Figuren in etwa mein Alter hatte, entweder waren sie zu jung oder zu alt.

Alles in allem war „Die Letzte Stunde“ von Minette Walters aber ein guter historischer Roman, den ich eher fortgeschrittenen Lesern des Genres empfehlen würde.

Veröffentlicht am 22.07.2018

Zuckersüß

Das Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Geheimnis
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Wer auf der Suche nach einem originellen, zauberhaften und wirklich süßen Kinderbuch ist, wird hier auf jeden Fall fündig.Joelle und ihre Familie landen statt in einem Hotel mit einer rießigen Rutsche ...

Wer auf der Suche nach einem originellen, zauberhaften und wirklich süßen Kinderbuch ist, wird hier auf jeden Fall fündig.Joelle und ihre Familie landen statt in einem Hotel mit einer rießigen Rutsche und Kletterpark wegen eines dummen Missgeschicks in einer kleinen Pension am Strand. Die Hotelbesitzerin Fräulein Apfel hütet ein Geheimnis, davon ist Joëlle schnell überzeugt. Warum klingelt in der Rezeption ein uraltes Telefon, das gar nicht angeschlossen ist? Warum fliegt der Seeadler, der eigentlich ausgestopft im Hoteleingang steht, um Mitternacht über den Strand? Und was hat es mit dem merkwürdigen Dachboden auf sich, in dem Hunderte Traumfänger hängen?

Joëlle will dem Geheimnis unbedingt auf die Spur kommen - und macht dabei ganz erstaunliche Entdeckungen ...

Veröffentlicht am 22.07.2018

Berührend!

Verrücktes Herz
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Wow, was für ein Buch. Es behandelt nicht nur die Themen Familie und Liebe, sondern befasst sich tiefgreifend mit dem Schicksal einer Frau, die Schutzlos an die Welt ausgeliefert wird. Avas Persönlichkeit ...

Wow, was für ein Buch. Es behandelt nicht nur die Themen Familie und Liebe, sondern befasst sich tiefgreifend mit dem Schicksal einer Frau, die Schutzlos an die Welt ausgeliefert wird. Avas Persönlichkeit ist mir wirklich sehr nahe gegangen und ich hatte das Gefühl, sie am Ende des Buches wirklich gekannt zu haben. An der einen oder anderen Stelle musste ich auch zu Taschentüchern greifen, da die Geschichte so gefühlvoll und berührend geschrieben war. Lange habe ich kein Buch mehr in der Hand gehalten, dass mich so berühren und mitnehmen konnte wie "Verrücktes Herz". Wer auf der Suche nach einer wundervollen, herzzerreißenden Geschichte ist, wird hier auf jeden Fall mehr als nur zufrieden sein.

Veröffentlicht am 22.07.2018

Unterhaltsam aber mittelmäßig

Dream Maker - Sehnsucht
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Parker führt eine "Agentur", über die er sich und seine Freunde an Frauen vermittelt, die auf der Suche nach Männern sind, die ihnen all ihre Wünsche erfüllen. Dabei reist Parker durch die ganze Welt. ...

Parker führt eine "Agentur", über die er sich und seine Freunde an Frauen vermittelt, die auf der Suche nach Männern sind, die ihnen all ihre Wünsche erfüllen. Dabei reist Parker durch die ganze Welt. Als er auf Skyler trifft, ist er sich des allen aber nicht mehr sicher und scheint, sich an sie zu verlieren...
Meiner Meinung nach sind weder die Charaktere noch die Handlung sehr weit ausgereift. Die Geschichte konnte mich nicht abholen und hat mich auch nicht begeistern können. Viele Handlungen waren mir zu arg an den Haaren herbei gezogen, es war mir zu unrealistisch. Das einzige, was mich dazu gebracht hat, das Buch zu beenden war der Humor und der Witz, der mit der Geschichte einher gegangen ist.