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Veröffentlicht am 02.09.2021

Nothing But You - Ein richtiger Wohlfühl-Roman

Boston College - Nothing but You
4

Worum geht‘s:
Lyla ist schon seit der High School eine Außenseiterin, sie liebt weite Röcke, ihre Schals und vor allem ihren Kater Einstein. Am College soll sich alles für sie ändern, doch entgegen ihrer ...

Worum geht‘s:
Lyla ist schon seit der High School eine Außenseiterin, sie liebt weite Röcke, ihre Schals und vor allem ihren Kater Einstein. Am College soll sich alles für sie ändern, doch entgegen ihrer Vorstellungen versteckt sie sich lieber weiter hinter ihren Büchern. Ihr bester Freund Beck ist hingegen ein richtiger Frauenheld und spielt in der Eishockeymannschaft des Colleges.
Nach einem miserablen Date beschließt Lyla eine Liste anzufertigen, die ihr dabei helfen soll, kühner und mutiger zu werden. Sie will typische Collegeerfahrungen sammeln und Beck ist ihr dabei eine große Hilfe. Doch schon bald merken sie, dass da mehr ist als nur Freundschaft und dass die Liste sie einander näher gebracht hat, als sie es sich eingestehen wollen…

Meine Meinung:
Bei „Nothing But You“ handelt es sich um den ersten Band der Boston College Reihe von Cindi Madsen. Mit seinen individuellen Charakteren und der süßen Lovestory, ist es meiner Meinung nach der perfekte Auftakt.

Oftmals fällt es mir schwer, direkt in ein Buch einzusteigen, da es in den ersten Kapitel eher um belanglose Sachen geht und die tatsächliche Handlung erst viel später eintritt. Bei diesem Buch war es dagegen anders, mir viel es so leicht mich in die Geschichte einzulesen, dass ich nicht mehr aufhören wollte. Doch auch der angenehme und flüssige Schreibstil hat durch seine anschauliche und abwechslungsreiche Sprache dazu beigetragen. Man konnte sich viel schneller in Lyla und Beck hineinversetzen, da der Perspektivwechsel einen Einblick in beide Gedankenwelten bot und so auch den Menschen dahinter besser erkennen ließ.
Die Charaktere, Lyla und Beck, haben mir persönlich sehr gut gefallen, da sie nicht, wie in vielen anderen Büchern, perfekt zu sein scheinen, sondern beide ihre Macken und Probleme haben. Das macht sie noch viel menschlicher und nahbarer, was auch den Effekt hat, dass sich der Leser besser mit ihnen identifizieren kann. Außerdem finde ich toll, dass die beiden so unterschiedlich in ihren Charaktereigenschaften sind, da sie sich so zu 100 Prozent ergänzen. Dies führt auch dazu, dass sie eine große Stütze füreinander darstellen, als Lyla eine für sie große Entwicklung durchmacht und Beck wichtige Entscheidungen für sein Leben und seine Zukunft treffen muss.

Ich fand es toll, dass Lyla etwas neues ausprobieren und ihre Komfortzone verlassen wollte, was mich jedoch etwas gestört hat war, dass sie sich erst verändern musste, damit Beck auf sie aufmerksam wurde. Allgemein finde ich es ziemlich schade, dass damit in dem Buch dem äußeren Erscheinungsbild solch eine Wichtigkeit beigemessen wird. Ich hätte mir folglich also gewünscht, dass Lyla zumindest gegen Ende des Buchs für sich herausfindet, dass sie keine Veränderung braucht, um irgendjemandem zu gefallen, weil sie so gut genug ist, wie sie davor war.

Die Geschichte ist nichts komplett neues, aber auch wenn sie etwas vorhersehbar ist, ist es ein schöner Roman zum Abschalten und genießen.

Fazit:
Alles in allem kann ich sagen, dass ich „Nothing But You“ auf jeden Fall weiterempfehlen würde. Die Charaktere sind einfach zum Gernhaben und die süße Story drumherum lässt einen richtig runterkommen.
Ich finde die Idee sehr gut und die Umsetzung auch gelungen. Das Cover ist bereits ein richtiger Hingucker und passt meiner Meinung nach genau perfekt zum Inhalt.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl