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Veröffentlicht am 08.04.2026

Gezeitenwende

Born of Salt and Storm
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In einer Welt, in der die Gezeiten das Leben beherrschen, gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Berühre niemals was der Sturm an Land bringt! Diese Regel bricht die Fischerin Tavi, als sie in den Fluten ein ...

In einer Welt, in der die Gezeiten das Leben beherrschen, gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Berühre niemals was der Sturm an Land bringt! Diese Regel bricht die Fischerin Tavi, als sie in den Fluten ein längst verloren geglaubtes Seeglas findet, welches sagenumwoben und äußerst gefährlich ist. Mit seiner entfesselten Magie zieht Tavi die Aufmerksamkeit des erbarmungslosen Salzordens, der das Land regiert, auf sich. Auf ihrer Flucht hat sie als ihren einzigen Verbündeten Eere. Dieser ist ein Nachfahre der gefürchteten Mer und der Letzte, dem sie trauen sollte, obwohl ihre Schicksale durch das Seeglas scheinbar untrennbar miteinander verbunden wurden. Zwischen Misstrauen und wachsender Anziehung wird Tavi vor eine folgenschwere Entscheidung gestellt...
Von außen wirkt das Buch sehr magisch, mit einer dennoch düsteren Atmosphäre.
Diese Stimmung konnte die Autorin mit ihrem detaillierten und athmosphärischem Schreibstil auch während der Geschichte gut vermitteln. Allerdings war der Schreibstil wirklich sehr detailliert. Dadurch kam ich am Anfang sehr schwer in die Geschichte rein und habe ungewöhnlich viel Zeit zum Lesen gebraucht. Wenn man sich dann aber mal die Zeit genommen hat in das Buch reinzukommen, will man sich, trotz des teilweise komplizierten Schreibstils, gar nicht mehr losreißen. Die Charaktere waren auch sehr interessant, da es sozusagen mehrere Seiten gab. Jedoch gab es wie es sonst eher üblich ist nicht nur 2 Seiten, zwischen denen sich die Protagonistin entscheiden musste, sondern ganz viele verschiedene Seiten und Meinungen. Viele Charaktere konnte man aufgrund dieser Gegebenheit auch keiner Seite gänzlich zuordnen, was das ganze nochmal umso spannender und trickreicher gemacht hat. Man wusste dadurch auch als Leser nicht, wem man vertrauen kann und wem nicht. Die Tension zwischen Tavi und Eero wurde wirklich gut aufgebaut und hat sich dazu auch realistisch angefühlt. Die Fantasy Welt war mit ihren zahlreichen Legenden und Göttergeschichten ein wenig kompliziert, man konnte allerdings das Glossar am Anfang des Buches gut zur Hilfe nehmen, um sich zurechtzufinden. Wenn man mal nicht weiß wo sich die Protagonistin aufhält, kann man auch einen kurzen Blick in die Innenklappe werfen. Diese Details sind sehr hilfreich und sollten meiner Meinung nach in jedes gute Fantasy Buch. Am Ende gab es keinen besonderen Cliffhanger, aber wir haben trotzdem einen Ausblick darauf, wie es im nächsten Teil weitergehen wird, sodass ich diesen auf jeden Fall lesen werde.
Ich bin gespannt wie es zwischen Tavi und Eero und in ihrer Welt generell weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Magie erwünscht!

Das Internat für magische Talente. Unruhestifter willkommen! (Band 1)
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Vin kann ihre magischen Kräfte nicht kontrollieren und wird deshalb nach zahlreichen Schulverweisen auf ein Internat namens Last Hope geschickt wird. Dort gerät alles außer Kontrolle, als sie vermehrt ...

Vin kann ihre magischen Kräfte nicht kontrollieren und wird deshalb nach zahlreichen Schulverweisen auf ein Internat namens Last Hope geschickt wird. Dort gerät alles außer Kontrolle, als sie vermehrt Chaos verursacht und dabei entdeckt, dass jemand ihre Magie für seine eigenen Zwecke missbraucht. Gemeinsam mit anderen Schülern muss sie sich daraufhin einer großen Gefahr stellen.
Das Konzept des Buches klingt erstmal sehr spannend. Eine Außenseiterin, deren letzte Hoffnung ein Internat ist, in dem irgendwie alles anders ist als gewohnt. Dieses Konzept klingt nicht nur in der Theorie gut, sondern wurde auch praktisch toll umgesetzt. Vin ist eine starke Protagonistin, die trotzdem immer wieder von Selbstzweifeln geplagt wird. Auch alle Nebencharaktere gefallen mir sehr gut. Alle haben besondere Formen von Magie, die auch ihre Persöhnlichkeit prägt. Während die meiste Zeit des Buches Vin bei ihrem neuen Schulalltag und ihrer Suche nach sich selbst begleitet wird, was auch sehr spannend, interessant und lesenswert ist, bekommen wir im späteren Verlauf des Buches auch kleine Kampfhandlungen und spannende Problemsituationen. Dabei ist es immer gut gelungen, den Schreibstil schnell und spannend, aber trotzdem detailliert zu halten. Ich konnte mir das Setting dadurch immer gut vor Augen rufen. Trotz der 400 Seiten, bei denen ich zunächst gezweifelt habe, ob ein Kinderbuch diese füllen kann, war das Buch durchgehend spannend und hat mich am Lesen gehalten. Das Ende habe ich in dieser Form auch gar nicht kommen sehen und freue mich sehr auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Tödlicher Wettbewerb

The Crane and the Nightjar
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Zara sitzt unschuldig im Gefängnis und soll hingerichtet werden. Der König bietet ihr jedoch eine Chance auf Freiheit – wenn sie an einem tödlichen Wettbewerb teilnimmt. Um zu überleben, muss sie sich ...

Zara sitzt unschuldig im Gefängnis und soll hingerichtet werden. Der König bietet ihr jedoch eine Chance auf Freiheit – wenn sie an einem tödlichen Wettbewerb teilnimmt. Um zu überleben, muss sie sich mit ihre, gefährlichen und geheimnisvollen Mithäftling Crane verbünden. Doch Vertrauen ist riskant, denn in diesem Spiel gibt es keine Sieger. Höchstens Überlebende.
Von Beginn an war der Schreibstil des Buches sehr atmosphärisch. Man hat die Umgebung wahrgenommen, als wäre man selber vor Ort. Der Schreibstil war zudem eine Mischung aus sehr nüchtern und sehr emotional. Wenn es zu emotionalen Szenen kam, hat man meistens mit den Protagonisten mitgefühlt. Die Charaktere haben mir generell auch sehr gut gefallen. Zu allen Haupt- und Nebencharakteren hatte man sofort eine Meinung auf Grundlage ihres Verhalten. Diese Meinung hat sich im Laufe des Buches allerdings oft geändert. Diese Wandelbarkeit und Vielschichtigkeit hat die Charaktere fast schon zum Leben erweckt. Die Kapitellänge war in den meisten Fällen auch immer sehr angenehm zu lesen. Zwischen den Kapiteln gab es hin und wieder auch Erklärungen zur Welt oder zum Magiesystem, was das ganze nochmal verständlicher gemacht und gut veranschaulicht hat. Die meisten Kapitel waren nur aus Perspektive der zwei Protagonisten Crane und Zara geschrieben, allerdings gab es auch manchmal kurze Kapitel aus Sicht einer Nebenfigur. Dadurch wurde die Geschichte deutlich abwechslungsreicher und vielschichtiger. Was mir allerdings sehr häufig aufgefallen ist, waren Fehler im Ablauf der Geschichte. Mal war das Kleid schwarz, mal grün. Mal war die Person tot, im nächsten Moment stand sie wieder daneben. Mal sind sie in den Waschraum gegegangen, dann waren sie doch im Schlafzimmer. Das waren jetzt nur ein paar Beispiele. Leider haben diese Fehler den Lesefluß ein bisschen gestört. Ein weiterer Kritikpunkt ist das Ende. Ja, es war ein krasser Plottwist, aber irgendwie war die Erklärung nicht sinnvoll. Anhand der gelieferten „Hinweise“, die angeblich in der ganzen Geschichte verteilt waren, war der Plottwist null herleitbar und hätte jeden betreffen können. Ich war natürlich trotzdem sehr überrascht, aber diese Zufälligkeit war schade. Alles in allem hat mir das Buch trotzdem sehr gut gefallen und ich bin gespannt auf den zweiten Band.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Entscheide selbst!

Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Flammensturm
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Im Freizeitpark entdecken Lotta und Karlos das Fundbüro von Herrn Nox und stoßen dabei auf ein Rätsel: das Hufeisen des Pferdes Flammensturm wurde gestohlen. Mach dich mit den Kindern auf die Suche nach ...

Im Freizeitpark entdecken Lotta und Karlos das Fundbüro von Herrn Nox und stoßen dabei auf ein Rätsel: das Hufeisen des Pferdes Flammensturm wurde gestohlen. Mach dich mit den Kindern auf die Suche nach dem Dieb und entscheide dabei selbst, wie es weitergeht!
Ich habe mich auf das Buch sehr gefreut. Ich hatte hohe Erwartungen, da Bücher, bei denen man selbst entscheiden kann, sehr selten sind. Bisher habe ich bei solchen Büchern erst eine einzige Buchreihe gefunden, bei der diese Entscheidungen wirklich Spaß und Sinn gemacht haben. Dieses Buch hat mich leider keine neue Lieblingsbuchreihe entdecken lassen. Erstmal macht es schon gar keinen Sinn, dass Erwachsene einer 7-jährigen und einem 9-jährigen den Auftrag geben alleine in einem rießigen Freizeitpark ein Hufeisen zu finden. Das Fundbüro hat mit der Geschichte auch eigentlich gar nichts zu tun, obwohl es ja sogar im Titel steht. Die zwei Kinder sind genau ein mal im Fundbüro. Es ist leider auch sehr schade, dass die Illustrationen oft so weit vom Text abweichen, weil sie ja eigentlich sehr schön sind. Aber es kann nicht sein, dass eine 7-jährige mindestens wie 10 aussieht und ein Hufeisen, das immer wieder ausdrücklich als feuerrot beschrieben wird, auf den Illustrationen gold ist. Desweiteren soll ich in diesem Buch selbst entscheiden dürfen. Allerdings durfte ich nur genau 5 mal eine Entscheidung treffen und musste trotzdem alle 2 Seiten con Seite 20 zu Seite 54 springen. Es gab wirklich nicht eine Situatuin in der ich mehr als 2 Seiten am Stück lesen durfte, weil ich dann immer auf einer anderen Seite weiterlesen musste, die mir aber einfach vorgegeben wurde. Ich durfte in den meisten Fällen also nicht entscheiden wo ich weiterlesen will, obwohl ich andauernd andere Seiten suchen musste. Das stört den Lesefluß wirklich ungemein. Als letztes gab es auf ein paar Seiten auch noch Rätsel.
Genauer gesagt waren es 3 Rätsel. Eins davon war extrem einfach, für die Zielgruppe aber wahrscheinlich geeignet. Ein anderes hat keinen Sinn gemacht und das dritte war extrem schwer. Schon ich habe es als schwierig empfunden und das wird für die Zielgruppe des Buches sicher noch schwieriger sein. Wirklich schade, aber dieses Buch ist alles andere als gelungen.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Verborgene Welt

Starminster - Stadt in den Wolken
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Bis ihr eine geheimnisvolle Frau mit Flügeln erscheint und sie auf eine schwebende Schule in London namens Starminster bringt, wurde Astrid ihr ganzes Leben lang von ihrer Mutter in einem Schuppen verborgen ...

Bis ihr eine geheimnisvolle Frau mit Flügeln erscheint und sie auf eine schwebende Schule in London namens Starminster bringt, wurde Astrid ihr ganzes Leben lang von ihrer Mutter in einem Schuppen verborgen gehalten. Nachdem sie zwischen Magie und Mitternachtsunttericht auf ein düsteres Geheimnis verschwundener Kinder stößt, beginnt sie zu begreifen, dass ihre Mutter sie nicht einsperren, sondern beschützen sollte.
Von außen ist das Buch wunderschön. Ein Farbschnitt und ein Cover, die einem bereits einen kleinen Einblick in die Welt geben, die uns erwartet. Zu Beginn des Buches, empfand ich den Namen Astrid für die Protagonistin eines Kinderbuches sehr störend, weshalb ich auch schwierig in das reingefunden habe. Ich habe mich allerdings schnell an den Namen gewöhnt. Zudem hat mich Astrid am Anfang auch ein wenig genervt. Sie konnte sich nicht entscheiden und hat ewig ihre Meinung geändert. Dieses Verhalten ist aufgrund ihrer Situation zwar nachvollziehbar, aber trotzdem störend. Im Gegensatz dazu haben mir die anderen Charaktere sehr gut gefallen. Die Charaktere waren sehr vielschichtig, obwohl es wirklich viele Namen gab, sodass ich auch oft nicht wusste, wer gerade gemeint ist. Die Welt, die wir gemeinsam mit Astrid neu kennenlernen, ist wirklich vielschichtig mit einigen Lösungen, die auftreten könnten, wenn man über einer anderen Stadt lebt. Einige Szenen des Buches empfand ich persönlich als psychisch schwer verkraftbar, da die Szenen auch sehr emotional geschrieben waren. Dadurch konnte man zwar eine gute Emotionale Bindung aufbauen, trotzdem würde ich das Buch erst ab 14 Jahren empfehlen. Zudem werden wichtige Themen angesprochen, die man auch auf unsere Welt übertragen könnte. Ein weiterer Punkt war der Schreibstil. Es gab Situationen in denen man sich ein bisschen mehr Ausführung erhofft hätte und Situationen in denen man einiges hätte weglassen können. Es wirkte für mich fast wie zwei verschiedene Schreibstile und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass das Buch von zwei verschiedenen Autoren geschrieben ist. Das Ende war zwar vorhersehbar, aber trotzdem gut als Ende geeignet, weshalb ich den zweiten Band sicherlich lesen werde.

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