Zwischen Sturm und Stille – eine mitreißende Reise in die Zukunft
2048: Die Macht des Sturms2048: Die Macht des Sturms von Lorena Christ ist ein atmosphärisch dichter, emotional vielschichtiger Roman, der nicht nur mit einer spannenden dystopischen Welt überzeugt, sondern vor allem durch seine ...
2048: Die Macht des Sturms von Lorena Christ ist ein atmosphärisch dichter, emotional vielschichtiger Roman, der nicht nur mit einer spannenden dystopischen Welt überzeugt, sondern vor allem durch seine fein gezeichneten Charaktere und psychologische Tiefe berührt.
Die Geschichte der „Strahlenden Fünf“ entfaltet sich wie ein Puzzle aus Macht, Verletzlichkeit und Identität. Caitlin, Darren, Julia, Ariana und Connor sind keine klassischen Held:innen – sie sind suchende, zweifelnde, wachsende Jugendliche, deren Kräfte nicht nur Gabe, sondern auch Bürde sind. Besonders beeindruckend ist, wie authentisch ihre inneren Konflikte dargestellt werden: Vertrauen, Angst, Nähe und Verantwortung stehen im Zentrum, ohne je ins Klischee abzurutschen.
Lorena Christ gelingt es, Spannung und Reflexion zu verweben – mit Szenen, die unter die Haut gehen, und Dialogen, die nachhallen. Die dystopische Welt ist greifbar, aber nie überladen. Stattdessen entsteht ein Raum, in dem Leser:innen mitfühlen, mitdenken und sich selbst fragen: Was würde ich tun?
Ein besonderes Highlight ist der Epilog, der mit Hannah eine neue Ebene eröffnet – geheimnisvoll, vielversprechend und voller Fragen für den nächsten Band.
Fazit: Ein Roman, der nicht nur unterhält, sondern bewegt. Fünf Sterne für eine Geschichte, die bleibt – wie ein Sturm, der nicht nur zerstört, sondern auch aufrüttelt.