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Veröffentlicht am 27.06.2026

Ein weiterer wunderschöner Folgeband einer bezaubernden Reihe!

Elfies Zauberbuch. Band 6
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Elfie und ihre Schwestern besuchen in ihrem roten Doppeldeckerbus das Heimatdorf ihrer Großmutter, das im Herzen der korsischen Berge liegt. Auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte entdecken die drei ...

Elfie und ihre Schwestern besuchen in ihrem roten Doppeldeckerbus das Heimatdorf ihrer Großmutter, das im Herzen der korsischen Berge liegt. Auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte entdecken die drei jungen Mädchen das Temperament der Inselbewohner und verlieben sich in die herrliche Landschaft. Doch ihr Besuch wird getrübt: Magda leidet immer mehr unter schlimmen Phantomschmerzen in ihrem amputierten Bein. Elfie möchte ihrer Schwester unbedingt helfen. Als sie erfährt, dass der Feuerwehrmann Orso über besondere Mittel verfügt, mit denen man solche Schmerzen lindern kann, sucht sie ihn sofort auf. Doch Orso weigert sich, seine Heilkunst anzuwenden. Warum hat er beschlossen, seine Magie aufzugeben? Und wie kann Elfie ihn überzeugen, ihr doch zu helfen? Während Elfie versucht das mysteriöse Verschwinden von Orsos verschwundenen Bruder zu lüften (tatkräftig unterstützt von einem verzauberten Schweinchen), gerät Magda in große Gefahr...

Hierbei handelt es sich um den sechsten Band von „Elfies Zauberbuch“, Vorkenntnisse sind jedoch nicht zwingend erforderlich. Da die eigentlichen Abenteuer in sich abgeschlossen sind und alle wichtigen Ereignisse zu Beginn kurz zusammengefasst werden, ist ein Einstieg jederzeit möglich. Dennoch empfiehlt es sich, mit dem ersten Teil zu starten. Die Reihe macht dann einfach viel mehr Spaß!
Ich liebe die Geschichten rund um Junghexe Elfie und ihre Schwestern. Jeder Band war bisher ein Highlight – und der sechste bildet da definitiv keine Ausnahme.

Erneut reisen wir mit den drei Schwestern und ihrem roten Bücherbus durch Frankreich. Dieses Mal verschlägt es uns mit dem Trio nach Korsika, in das Heimatdorf ihrer Großmutter. Wie immer gelingt es dem Autorinnen-Duo die Sagen und Legenden der entsprechenden Region auf eine spielerische Weise zum Leben zu erwecken und gekonnt mit ernsten und aktuellen Themen zu verknüpfen. Neben einer neuen spannenden Suche, einem verzauberten Origami-Schweinchen, temperamentvollen Omas und einem wilden Besenritt erzählt dieser Band auch von Behinderung, Phantomschmerzen, Schuldgefühlen und menschlicher Unvernunft. Vor allem Magda steht diesmal sehr im Vordergrund des Geschehens. Wir erfahren mehr über den verheerenden Brand, bei dem Magda ihr Bein verlor, und ihre ständigen Schmerzen, die ihr übellauniges Verhalten erklären. Auch Luna spricht offen über ihre belastenden Gefühle, die sie seit dem Feuer mit sich herumträgt.
Darüber hinaus führt uns die Geschichte auch vor Augen, wie leichtsinnig wir Menschen manchmal handeln und dass schon eine einzige Zigarettenkippe schlimme Waldbrände verursachen kann. Das Ganze wird bewundernswert feinfühlig und ohne erhobenen Zeigefinger behandelt, sodass die Geschichte nie an Leichtigkeit verliert. Ganz im Gegenteil, trotz der vielen Emotionen und den dramatischen Ereignissen zum Ende hin ist auch dieser Band von dem gewohnten warmen Humor geprägt sowie der magischen Wohlfühlatmosphäre, die diese Reihe auszeichnet. Es ist einfach wieder die reinste Freude, in die Welt von Elfie einzutauchen, den starken Schwestenzusammenhalt mitzuerleben und zu verfolgen, wie Elfie und ihre magischen Kräfte weiter wachsen. Die Charaktere sind bezaubernd wie eh und je: Ob das Schwesterntrio oder die vielen verschiedenen Nebenfiguren – man muss sie einfach alle lieben.

Die wundervollen Zeichnungen von Mini Ludvin sind wie gewohnt ein besonderer Genuss. Mit viel Liebe zum Detail und warmen Farben erwecken sie Korsika zum Leben, entführen uns in die herrliche malerische Landschaft der französischen Insel und die Dörfer, die voller Leben sind. Jede Seite, jedes Bild ist eine Wonne fürs Auge, sodass man sich mal wieder stundenlang darin verlieren kann.

Fazit: Das Künstler
innen-Trio hat ein weiteres Mal gezaubert und beschert uns magischen Comic-Wohlfühlgenuss vom Feinsten. Auch „Der korsische Zauber“ ist eine wunderschöne Graphic Novel für Jung und Alt, die das Herz berührt und emotional und unterhaltsam zugleich ist. Ein fesselndes Abenteuer voller Magie, gepaart mit einer bewegenden Familiengeschichte über Schwesternliebe und Zusammenhalt. Ich habe auch diesen Band von der ersten Seite an geliebt und leider viel zu schnell beendet. Diese Kindercomic-Reihe ist einfach so schön, ich kann sie jedem nur ans Herzen legen! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Eine weitere großartige Comic-Adaption eines Agatha-Christie-Klassikers!

Agatha Christie Classics: Und dann gab's keines mehr
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Zehn Männer und Frauen aus völlig unterschiedlichen Kreisen werden auf eine kleine abgelegene Insel vor der Küste Devons eingeladen. Sie sind einander noch nie begegnet und auch ihren Gastgeber, ein gewisser ...

Zehn Männer und Frauen aus völlig unterschiedlichen Kreisen werden auf eine kleine abgelegene Insel vor der Küste Devons eingeladen. Sie sind einander noch nie begegnet und auch ihren Gastgeber, ein gewisser U.N. Owen, kennt niemand von ihnen. Auf Soldiers Island ist alles sehr schick und luxuriös und zuerst sind noch alle sehr vergnügt. Doch dies ändert sich noch. Zuerst gibt ihnen ihr Gastgeber Rätsel auf. Wer ist dieser Mr. Owen eigentlich und warum lässt er sich nicht blicken? Erst als die Gesellschaft beim Dinner zusammensitzt, wird ihnen offenbart, warum sie angereist sind. Eine Stimme aus einem alten Grammophon verkündet ihnen, dass sie alle sterben werden. Denn eine Sache haben die zehn Gäste doch gemeinsam: Sie alle hüten ein düsteres Geheimnis. Jeder von ihnen ist für den Tod für mindestens einen Menschen verantwortlich und wurde dafür nie bestraft. Mr. Owen scheint irgendwie davon erfahren zu haben und kündigt nun Gerechtigkeit an. Ein Gast nach dem anderen stirbt einen mysteriösen Tod, der von dem alten Kinderreim „Zehn kleine Kriegerlein“ inspiriert ist. Man belauert und verdächtigt einander, denn einer von ihnen muss der Mörder sein – nur wer? Alle suchen verzweifelt nach einer Fluchtmöglichkeit, aber ein Entkommen von der Insel ist unmöglich.

Letztes Jahr habe ich endlich zu den Agatha-Christie-Classics-Comics gegriffen und alle bis dahin erschienenen Bände in einem Rutsch hintereinander weggelesen. Nach meiner großen Begeisterung für jeden einzeln Band, musste natürlich auch die sechste Graphic-Novel-Adaption bei mir Einzug halten. Meine Erwartungen waren hoch und was soll ich sagen, sie wurden mehr als erfüllt!

„Und dann gab’s keines mehr“ gilt es als der meistverkaufte Kriminalroman aller Zeiten und das definitiv zu Recht. Mit ihrem unnachahmlichen Gespür für Spannung und Atmosphäre hat Agatha Christie hier ein kriminalistisches Meisterwerk geschaffen, das bis heute nichts von seinem Charme verloren hat und auch Liebhaber*innen von modernen Thrillern zu unterhalten weiß. Erfreulicherweise hält sich Pascal Davoz in seinem Script sehr nah an die Romanvorlage, angefangen bei der brillant durchdachten Handlung über die stimmigen Dialoge bis hin zu den gelungenen Charakteren. Auch die Modernisierung des heute nicht mehr akzeptablen Kinderreims in der Ursprungsfassung fügt sich absolut harmonisch in das Geschehen ein. Es ist wahnsinnig spannend mitzuverfolgen, wie die Gruppe auf der Insel agiert und wie nach und nach ihr wahres Wesen offenbart wird. Man stellt immerzu Vermutungen auf, wer von ihnen wohl der Täter ist. Zum Ende hin meint man, die Antwort zu kennen, aber typisch Agatha Christie kommt ganz am Schluss noch mal eine krasse Wendung, mit der man nicht gerechnet hat. Die Auflösung ist wirklich genial – unvorhersehbar und rundum schlüssig.

Auch Callixte, der bereits zwei vorherige Agatha-Christie-Comics illustriert hat, hat mal wieder hervorragende Arbeit geleistet. Seine ausdrucksstarken und detaillierten Zeichnungen fangen das Inselsetting und die Stimmung unter den Gästen sehr atmosphärisch ein; Gestik, Mimik und kleine Feinheiten regen zum genauen Hinschauen und Miträtseln an. Der Epilog wurde von Georges Van Linthout in Szene gesetzt und er hat seine Sache wirklich gut gemacht, dieser Wechsel fällt im ersten Moment gar nicht auf.

Fazit: Mit „Und dann gab’s keines mehr“ ist eine weitere gelungene Comic-Adaption eines großen Agatha-Christie-Klassikers im Carlsen Verlag erschienen, die Fans und Neulinge gleichermaßen zu begeistern vermag. Ein Must-Have für alle Krimi- und Agatha-Christie-Fans. Fesselnd, raffiniert, wunderbar zeitlos. Also ich bin begeistert, dieser Band ist sogar mein neuer persönlicher Favorit aus der Reihe. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 24.06.2026

Ein spannendes Abenteuer in Versailles!

Belfort & Lupin: Die Hunde von Versailles
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Der junge königliche Hund Belfort lebt mit seinen Schwestern im Schloss des Sonnenkönigs Ludwig XIV, allerdings ist ihm das vornehme Hofleben viel zu langweilig. Immer, wenn sich eine Chance ergibt, schleicht ...


Der junge königliche Hund Belfort lebt mit seinen Schwestern im Schloss des Sonnenkönigs Ludwig XIV, allerdings ist ihm das vornehme Hofleben viel zu langweilig. Immer, wenn sich eine Chance ergibt, schleicht er sich davon zu seinem besten Freund Wolf Lupin. Gemeinsam machen sie Versailles unsicher und helfen allen Tieren, die in Not geraten. Als wichtiger Besuch aus Persien ansteht, herrscht im Palast helle Aufregung. Der König möchte seinem Gast mit seinen spektakulären Springbrunnen in den Schlossgärten beeindrucken und benötigt für die Fontänen eine Menge Wasser. Für die Bewohner in den Brunnen und umliegenden Teichen hat das gravierende Folgen: Die Becken sind auf einmal fast leer. Und das ausgerechnet jetzt, wo der Laich der Karpfen Antras und Diem kurz vor dem Schlüpfen ist! Ohne Wasser werden sie vertrocknen. Belfort und Lupin möchten ihren Freunden unbedingt helfen. Zum Glück sind sie nicht auf sich alleine gestellt. Mit der Hilfe von Maus Gazette und den weiteren Tieren von Versailles setzen sie alles daran, die Karpfen zu retten. Ob es ihnen wohl rechtzeitig gelingen wird?

Kennt ihr schon das Hundeduo Belfort und Lupin aus Versailles? Also mir waren die beiden bislang noch nicht begegnet. Mir war daher auch zunächst gar nicht bewusst, dass die hier vorliegende Graphic Novel aus dem Splitter Verlag auf der gleichnamigen französischen Zeichentrickserie basiert, die erstmals im Sommer 2025 auf KiKa ausgestrahlt wurde. Aktuell gibt es 26 Folgen, allerdings erzählt der Comic eine eigenständige Geschichte und kann problemlos ohne jegliches Vorwissen gelesen werden.

T. J. Stehly und Lesdeuxpareilles präsentieren hier einen bezaubernden Kindercomic, an dem man auch als Erwachsener seine Freude hat. Die Handlung ist eine gelungene Mischung aus Humor und Abenteuer, bringt gleichzeitig aber auch etwas Lehrreiches mit sich, ohne belehrend zu wirken. Wichtige Botschaften über Freundschaft, Zusammenhalt, Klassenunterschiede und Hilfsbereitschaft werden hier ganz nebenbei auf eine spielerische Weise vermittelt. Obwohl Belfort und Lupin aus unterschiedlichen Welten stammen, sind sie unzertrennlich und bilden ein unschlagbares Gespann. Gemeinsam gehen sie durch dick und dünn und zeigen uns, dass Freundschaft keine Unterschiede kennt und man zusammen stark ist und so gut wie alles schaffen kann. Darüber hinaus lernt man auch eine Menge über die Brunnen von Versailles, was durch ein mehrseitigen informativen Anhang perfekt abgerundet wird. Es macht einfach Spaß, Belfort, Lupin und ihre Freunde zu begleiten, gemeinsam mit ihnen durch Versailles zu streifen und die Karpfen im Brunnen vor dem Vertrocknen zu retten. Langweilig wird es auf den 56 Seiten zu keiner Zeit!

Die Zeichnungen von Lesdeuxpareilles sind ein besonderer Genuss – dynamisch, bunt und voller Detailliebe. In weichen, warmen Farben erwecken sie die Welt von Versailles zum Leben und schaffen eine freundliche Atmosphäre zum Eintauchen und Wohlfühlen.

Fazit: „Belfort & Lupin: SOS – Karpfen in Not“ ist ein tierisch schönes Abenteuer vor historischer Kulisse über zwei liebenswerte Helden, die mit viel Herz und Köpfchen für Gerechtigkeit sorgen. Ein unterhaltsamer und spannender Kindercomic ab 8 Jahren, der nicht nur Fans der gleichnamigen Animationsserie begeistert. Mir hat dieser Reihenauftakt viel Spaß gemacht, ich kann ihn wärmstens empfehlen. Und mal schauen, vielleicht schaue ich demnächst auch mal in die Serie rein. Belfort und Lupin sind mir schon jetzt fest ans Herz gewachsen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 22.06.2026

Ein wunderschönes Sommerbuch zum Eintauchen und Wohlfühlen!

Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück
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Die 13-jährigen Zwillinge Lene und Elsa leben auf der idyllischen Insel Rosenholm, wo ihre Eltern eine Pension betreiben. Für die beiden gibt es keinen schöneren Ort. Vor allem im Sommer liebt Lene ihr ...

Die 13-jährigen Zwillinge Lene und Elsa leben auf der idyllischen Insel Rosenholm, wo ihre Eltern eine Pension betreiben. Für die beiden gibt es keinen schöneren Ort. Vor allem im Sommer liebt Lene ihr Zuhause über alles. Jeden Tag am Strand chillen und im Meer baden, Vanilleeis schlecken und Zeit mit ihrer besten Freundin Amba verbringen – ein Traum! Doch dieses Jahr kann Lene ihre Lieblingsjahreszeit anfangs irgendwie nicht so richtig genießen. Zum einen ist da der Schreibwettverb, für den sie immer noch kein geeignetes Thema gefunden hat, zum anderen ist da Mats, der für ein kribbelndes Brausepulver-Gefühl in ihrem Bauch sorgt. Dann taucht auch noch Frida auf der Insel auf und Mats scheint plötzlich nur noch Augen für sie zu haben. Lene findet Frida zunächst ziemlich nervig, doch es zeigt sich schließlich noch, was wirklich hinter ihrer kühlen Fassade steckt. Ehe es sich Lene, Elsa, Amber und Frida versehen, sind sie ein unschlagbares Quartett und erleben gemeinsam einen aufregenden Sommer voller Glücksgefühle und Marmeladenglasmomente.

Mia Andersen alias Susanne Fülscher hat mit dem ersten Band ihrer neuen vierbändigen Jugendreihe ein wunderbares Sommerwohlfühlbuch geschaffen, das große Lust auf Mee(h)r macht. Von der erste Seite an herrscht die pure Urlaubsstimmung und es fällt leicht, sich für ein paar Stunden direkt nach Rosenholm zu träumen. Bildlich-poetische Beschreibungen wie „Farbenrausch-Sonnenuntergang“ fangen die idyllische Inselatmosphäre perfekt ein und geben einem das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Man kann das Wellenrauschen und Möwengeschrei förmlich hören und hat die salzige Meeresluft in der Nase. An liebsten würde man sofort seine Koffer packen und ein Zimmer in der Pension Silbermöwe buchen. Gleichzeitig punktet das Buch aber auch mit moderner, lässiger Sprache, ohne gewollt zu wirken. Ob die Dialoge, die Charaktere oder das Setting – alles wirkt einfach so herrlich echt. Ein paar kleine Klischees sind zwar vertreten, aber dies tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Die Geschichte wird sehr nahbar aus dem Sicht von Lene erzählt. Wir spüren ihre Begeisterung für den Journalismus, erleben ihre Schwärmereien und Eifersüchteleien mit sowie den unerschütterlichen Zusammenhalt unter den Seaside Sisters. Neben all den starken Freundschaftsmomenten und dem Prickeln der ersten Liebe greift die Handlung auch noch weitere wichtige Themen auf wie Diversität, Naturschutz und Vorurteile, ohne dass etwas von der sommerlichen Unbeschwertheit verloren geht.
Viel zu schnell ist man auch schon am Ende angelangt, doch zum Glück wird es bereits im August zurück nach Rosenholm gehen, dieses Mal im Winter. Denn diese Jahreszeit mag Elsa am liebsten und ihr wird der zweite Band gewidmet sein. Ich freue mich schon sehr darauf!

Auch optisch ist dieser Serienstart ein Highlight. Das Cover mit seinen pastelligen Farben ist wunderhübsch gestaltet und der gemusterte Farbschnitt macht das Buch zu einem echten Blickfang im Regal. Im Inneren sorgen viele liebevolle Illustrationen von Hanna Wenzel für ein zauberhaftes Leseerlebnis sowie ein doppelseitiger Comic-Strip und eine detailreiche Karte von Rosenholm auf den Vorsatzpapieren. Abgerundet wird das Ganze von einem besonderen Extra: Mehrere kreative DIY-Seiten zum Thema Journalismus, erstellt von der Journalistin Jessica Liedtke.

Fazit: „Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück“ ist ein warmherziger Reihenauftakt ab 10 Jahren über Freundschaft, Träume und das erste Herzklopfen. Eine wunderschöne Feelgood-Lektüre mit sommerlichem Inselfeeling zum Eintauchen und Wohlfühlen. Authentisch, stimmungsvoll und inspirierend. Susanne Fülscher bzw. Mia Andersen hat es mal wieder geschafft mich zu begeistern! Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und kann den zweiten Band jetzt kaum erwarten. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Genauso schön wie der erste Band!

Neues aus der Risottostraße 7
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In der Risottostraße 7 wohnen vier verschiedene Familien: Jonas mit seinen beiden Papas Martin und Kai, Lilly mit ihrer Mutter Anja, Pelle und Mila mit ihren Eltern Regina und Hannes und das Ehepaar Lieselotte ...

In der Risottostraße 7 wohnen vier verschiedene Familien: Jonas mit seinen beiden Papas Martin und Kai, Lilly mit ihrer Mutter Anja, Pelle und Mila mit ihren Eltern Regina und Hannes und das Ehepaar Lieselotte und Bruno, die im Erdgeschoss eine kleine Buchhandlung betreiben. Komplett wird die Hausgemeinschaft durch das Minischwein Moppel. Sie alle nennen sich die Risottos und sind wie eine große Familie immer füreinander da. Gemeinsam erleben sie tollsten kleinen Abenteuer. Als es endlich wieder Frühling ist, kümmern sich die Kinder zusammen um einen verletzten Igel. An einem grauen Regentag machen sie ihr Haus zu einer Ritterburg und als ein Huhn verschwindet, helfen alle bei der Suche. Dann kommt auch noch ein knuffiger Mops zu Besuch, mit dem sich Moppel anfreundet und auch die Risottomaus ist wieder unterwegs und beobachtet den bunten Wohngemeinschaft-Alltag ganz still und heimlich. In der Risottostraße 7 ist einfach immer etwas los, langweilig wird es hier zu keiner Zeit.

Endlich geht es zurück in die Risottostraße 7! Nachdem wir mit den „Risottos“ schon im ersten Band ein ganzes Jahr erleben durften, nimmt uns Judith Allert nun erneut in die liebenswerte Hausgemeinschaft mit. In 13 neuen, in sich abgeschlossen Vorlesegeschichten dürfen wir die Bewohnerinnen aus der Risottostraße 7 wieder durch die Jahreszeiten begleiten und erleben von Frühling bis Silvester lauter fröhliche Alltagsabenteuer. Ob ein Miesewetterferientag, ein Besuch beim Dachbodenmonster, die Suche nach einem verschwundenen Huhn oder ein erneutes verbrecherisches Risotto-Frühstück – heimeliger Lesespaß und ganz viel Wir-Gefühl ist hier garantiert. In bester Bullerbü-Manier wird wieder eine idyllische Wohngemeinschaft gezeigt, wo die Welt in Ordnung ist und Zusammenhalt, Offenheit und Toleranz groß geschrieben wird. Dass Jonas zwei Väter hat oder Pelle zum Fasching lieber als Burgfee gehen will, wird nicht infrage gestellt oder besonders thematisiert. Und wenn es doch mal eine kleine Krise im Altbau-Stadthaus gibt, dauert es garantiert nicht lange, bis die Risottos eine Lösung dafür gefunden haben. All das kommt wieder ganz ohne erhobenen Zeigefinger daher. Den kleinen Leserinnen wird hier auf eine sehr liebevolle und spielerische Weise gezeigt, dass sie genau richtig sind wie sie sind und jeder das Recht hat, etwas Neues ausprobieren.
Zum Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren ist auch dieser Band ideal geeignet. Judith Allert erzählt in gewohnt einfacher und lebendiger Sprache und die unterschiedlichen Charaktere bieten viel Identifikationspotenzial.

Frauke Berger hat die kurzen Geschichten zauberhaft illustriert. Auf jeder Doppelseite kommen wir in den Genuss ihrer farbenfrohen und herzigen Bilder, die – mal größer und mal kleiner – das Erzählte perfekt einfangen und einen noch tiefer in die Welt der Risottos eintauchen lassen. Und wenn man mit den Namen mal durcheinanderkommen sollte, gibt es zur Orientierung auf den Vorsatzpieren eine Aufstellung der Figuren sowie ein Querschnitt des Wohnhauses. Es macht einfach so viel Freude durch dieses Buch zu blättern, am liebsten möchte man gar nicht mehr daraus auftauchen.

Fazit: „Neues aus der Risottostraße 7“ ist ein wunderschön erzähltes und illustriertes Vorlesebuch ab 4 Jahren zum Rundum-Wohlfühlen und Wegträumen. 13 lustige und warmherzige Geschichten voller kunterbunter Alltagsabenteuer, Vielfalt und Gemeinschaft. Ich habe die Risottos beim Lesen nur noch mehr in mein Herz geschlossen. Über ein weiteres Wiedersehen mit ihnen würde ich mich sehr freuen! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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