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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.12.2020

Ein gut gelungenes Buch für einen Nachmittag..........mit Kochtipps

Auch die große Liebe fängt mal klein an
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Das BUch "Auch die große Liebe fängt mal klein an" von Sylvia Deloy handelt von einer Köchin namens Marie, welche nach der Schließung ihres eigenen Restaurants, in einer Brauerei arbeiten muss und dort ...

Das BUch "Auch die große Liebe fängt mal klein an" von Sylvia Deloy handelt von einer Köchin namens Marie, welche nach der Schließung ihres eigenen Restaurants, in einer Brauerei arbeiten muss und dort auf ihren Ex-Freund trifft.
Zuerst das Cover. Auf den ersten Blick würde ich nicht 100.prozentig erkennen worum es geht. Nachdem man das Buch jedoch kennt, finde ich es sehr gelungen und auch mal anders. Es ist ein wenig abstrackt, es gefällt mir persönlich trotzdem.
Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Er ist leicht und locker und das Buch lässt sich einfach fantastisch lesen. So wäre ich am liebsten gleich an einem Nachmittag durch gewesen.
Die Geschichte kann man gut verstehen und nachvollziehen. Da Marie die Hauptperson ist, wird aus ihrem Blickwinkel erzählt. So ist es sehr gut verständlich.
Ich finde, dass alle Personen, Orte und Handlungen gut nachvollziehbar sind zu jeder Zeit. Die Autorin kann jede Stimmung der Hauptperson super vermitteln und so hat man nach kurzer Zeit daas Gefühl, mittendrin zu stecken.
Das orginellste am Buch sind die Rezepte am Ende. Da sie alle in der Geschichte erwähnt werden, hat man sofort Lust sie zu kochen.
Es gab viele traurige, schöne, lustige und romantische Augenblicke. All diese waren genau an der richtigen Stelle eingebaut, sodass es nie langweilig wurde.
Dieses Buch ist eine perfekte Lektüre für jeden Tag, egal ob verregneter Sonntag oder um nach der Arbeit zur Ruhe zu kommen. DIe GEschichte rund um Marie ist super toll und einfach zu empfehlen. Für ein so rundum erfektes Buch, gibt es von mir sehr berechtigte 5 Sterne.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 10.11.2020

Eine Geschichte, welche alle Genre beinhaltet und das in Italien :-)

Es war einmal in Italien
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In "Es war einmal in Italien" erzählt Luca Di Fulvio die Geschichte vom Zirkusmädchen Marta, dem Waisen Pietro und ehemaligen Contessa Nella, welche sich während zur Zeit der Befreiung Roms zufällig begegnen ...

In "Es war einmal in Italien" erzählt Luca Di Fulvio die Geschichte vom Zirkusmädchen Marta, dem Waisen Pietro und ehemaligen Contessa Nella, welche sich während zur Zeit der Befreiung Roms zufällig begegnen und zusammen eine Art Neuanfang wagen.


Beginnen wir mit dem Cover. Dies zeigt ein Mädchen und einen Fotographen unter seinem Tuch. Besonders gefällt mir, dass das Cover einen Bezug zum Buch hat und diese Szene genau beschrieben wird. Es ist fantastisch auf die GEschichte abgestimmt und sieht einfach toll aus.
Der Klappentext verrät genug um neugierig zu werden, ohne dabei schon erahnen zu können wie es endet und wie sich die Geschichte entwickelt.
Die Charaktere sind alle sehr glaubwürdig und erleben eine tolle Reise.
Nella ist eine ehemalige Contesa und adoptiert den Waisenjungen Pietro. Die beiden müssen aufgrund von Problemen mit dere italienischen Politik, in den Kirchstaat Rom fliehen. Dort entdeckt Pietro die liebe zur Fotographie. Er fotografiert am liesten die Realität, was zur damaligen Zeit nicht besonders gut ankommt. Auch Nella muss verschiedene Probleme bewältigen. Währenddessen lernen die beiden Martha kennen, welche in einem Zirkus arbeitet und sich für die Befreiung Rom einsetzten möchte.
Toll finde ich, dass die drei Personen aus so unterschiedlichen Lebensumständen zusammen kommen und die Schiksäle so geschickt verflochten werden.
Der Schreibstil ist sehr angenehm. Amn fühlt sich sofort in die Geschichte integriert und ist mittendrin. Das einzige, was ich nicht mochte war, dass die Sprache teilweise sehr vulgär war. Aber das war zu damaligen Zeiten so.
Da es ein geschichtlicher Roman war, wurde die Geschichte Roms beschrieben. Dies wurde jedoch in die Geschichte der drei Hauptpersonen eingeflochten. So können Geschichtsmuffel, wie ich, geschichtlich informiert werden, ohne das es langweilig wird.

Ich finde, dass die Geschichte rund um Martha, Pitreo und Co. sehr gut erzählt wurde und auch die römische Geschichte sehr spannend umgesetzt wurde. Dies ist eins der besten Bücher aus dem Jahr 2020.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 14.09.2020

Viele Wege führen nach Esslingen!

Das Schicksal der Henkerin
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Im Jahr 2020 erschien der dritte Teil von Sabine Martins Buchreihe über eine Henkerin namens Melisande. In diesem Band muss sie ehemalige Henkerin ihren vermeintlichen Bruder retten und dadurch beginnt ...

Im Jahr 2020 erschien der dritte Teil von Sabine Martins Buchreihe über eine Henkerin namens Melisande. In diesem Band muss sie ehemalige Henkerin ihren vermeintlichen Bruder retten und dadurch beginnt nicht nur für sie eine besondere Reise nach Esslingen, sondern auch für ihre Famile.

Schon am Cover kann man erkennen, dass es sich um eine Geschichte aus dem Mittelalter handelt. Es ist in einem schlichten grün gehalten und hebt damit die roten Haare, der darauf zusehenden, Protagonisten zur Geltung. Die Schrift des Covers wurde gut gewählt und passt nicht nur zur damaligen Zeit. Der Klappentext auf der Rückseite des Buches macht neugierig und fesselt auch sofort. So spiegelt der letzte Satz dieses Textes "Liebe, Hoffnung, Verrat, Intrigen- Sabine Martin macht das Mittelalter lebendig" genau meine Meinung wieder.
Die Geschichte besteht aus mehreren Handlungssträngen. Es wird von Melisandes berichtet, welche zu ihrem todgeglaubten Bruder zum Esslinger Gefängnis aufgebrochent ist, aber auch von ihren Kindern, Gertrud (8 Jahre) und Antonius (6 Jahre), die sich auf den Weg machen um ihr zu helfen. Zudem gibt es einen Rückblick auf die Ermordung von Melisandes Familie. Ihr Mann Wendel bricht, nachdem er das Verschwinden seiner Kinder bemerkt, auf, um diese zu suchen. So beginnt eine spanennde Geschichte im deutschen Raum im Jahr 1340. Sie führt Melisande zur Adlerburg, in der sie den jungen Burgerben umbringen soll, die Kinder durch hoch liegenden Schnee und Wendel auf eine Suche. Es gibt viele Momente, in denen man denkt es wäre alles gut oder jetzt müsste alles gut werden. Aber Sabine Martin hält die Spannung bis zur letzten Seite.
Die Autorin versteht sich nicht nur auf die mittelalterliche welt, sondern auch auf diese Sprache. Sie schreibt leicht verständlich, aber trotzdem der mittelalterlichen Sprache angemessen. Für Begriffe, welche man nicht versteht, gibt es hinten im Buch, ein sehr hilfreiches Glossar. Außerdem kauft man jeder Figur, alle Handlungen und Emotionen ab. Ich finde die Idee, eine ehemalige Henkerin als Hauptperson zu nehmen genial, weil man Melisande nicht nur die liebevolle Mutter ab, wie man sie am Anfang des Buches kennenlernt, sondern auch die Grausamkeit, die es bedraf um ein Henker zu sein. Ich finde Melisande it die perfekt Hauptfigur. Außerdem Sind ihre Kinder sehr niedlich ´, aber auch mutig denn nicht jedes Kind hätte sich getraut mitten im Winter aufzubrechen. Auch Wendel wirkt wie ein liebender Vater und Ehemann, welcher seine Familie niemals im Stich lassen würde. Alles in allem ist es ein fantastisches Buch für jeden, weil es sowohl spannend, als auch historisch geschrieben ist.

Der historische Roman "Das Schicksal der Henkerin" von Sabine Martin ist einmalig und ist 100 Prozent glaubhaft. Er ist faantastisch geschrieben und es ist sehr schwer nicht noch mehr darüber zu erzählen, aber ich möchte nicht spoilern!
Keine Angst liebe Geschichtsmuffel, dieser Roman ist nicht nur für Fans der geschichte interessant. Ich weiß wovon ich rede.

  • Cover
  • Handlung
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Thema