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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2024

Lauschaktionen

Den Tod belauscht man nicht
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Schweden im Sommer 1983. Die ehemalige Polizistin Ingrid Wolt hat ihre Gefängnisstrafe abgesessen und möchte gerne ihre Tochter Anna wieder zu sich holen. Dazu bräuchte sie eine geeignete Wohnung und einen ...

Schweden im Sommer 1983. Die ehemalige Polizistin Ingrid Wolt hat ihre Gefängnisstrafe abgesessen und möchte gerne ihre Tochter Anna wieder zu sich holen. Dazu bräuchte sie eine geeignete Wohnung und einen festen Arbeitsplatz. Und dann ist da noch ihr Ex-Mann der ihr Rache geschworen hat. Sie zieht von Stockholm nach Våmhus. In der Idyllischen Kleinstadt eröffnet sie unter einer anderen Identität ein Privatermittler-Büro. Vor einem Jahr verschwand der dreizehnjährige Matthias spurlos und die Mutter beauftragt Ingrid mit der Suche. Die trifft nicht nur überraschend einen ehemaligen Kollegen wieder, sondern deckt auch einige geheimnisse der Einwohner auf.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten werden sehr authentisch geschildert. Die Handlung wird in zwei Handlungssträngen geschildert. Neben der Gegenwart werden das Leben aus der Sicht von Mathias vor einem Jahr erzählt. Einem kurz vor der Pubertät stehendem Jungen, der mit seinem Freundeskreis zunehmend weniger klar kommt. Sehr einfühlsam und auch spannend geschrieben.

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Veröffentlicht am 13.08.2024

Spannend und gruselig

Totenhändler
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Auf dem Friedhof Wohldorf-Ohlstedt in Hamburg ist alles vorbereitet für die Beerdigung. Bei seiner letzten Inspektion findet der Totengräber in dem aus gehobenen Grab eine weibliche Leiche. Bei der Obduktion ...

Auf dem Friedhof Wohldorf-Ohlstedt in Hamburg ist alles vorbereitet für die Beerdigung. Bei seiner letzten Inspektion findet der Totengräber in dem aus gehobenen Grab eine weibliche Leiche. Bei der Obduktion fehlt die Leber, die unprofessionell entfernt wurde. Außerdem wird eine Münze mit dem Symbol des Baphomet und der Zahl 666 gefunden. Die Kommissarin Jana Brinkhorst erinnert sich an eine ähnliche Münze, die sie vor 8 Jahren bei einer Leiche in Kiel gefunden haben. Der Fall wurde nie aufgeklärt.
Das Cover und der Titel passen sehr gut zu diesem 4. Teil dieser Krimi-Reihe. Die Protagonisten sind bekannt und werden auch für Neueinsteiger sehr gut beschrieben. Die Handlung ist spannend und lässt sich flüssig lesen. Das Thema ist brisant und wird zwischendurch aus der Sicht eines unbekannten Täters geschildert.

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Veröffentlicht am 13.08.2024

Spannende Fortsetzung

Tote klagen an
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Die Rechtsmedizinassistentin Cassie Raven hadert mit sich, ob ihr die Arbeit noch Spaß macht. Sie hatte immer eine besondere Verbindung zu den Toten, die mit ihr "sprechen". Diese Gabe scheint verloren ...

Die Rechtsmedizinassistentin Cassie Raven hadert mit sich, ob ihr die Arbeit noch Spaß macht. Sie hatte immer eine besondere Verbindung zu den Toten, die mit ihr "sprechen". Diese Gabe scheint verloren gegangen zu sein. Auch zu ihrem Vater, der aus dem Gefängnis entlassen wurde, findet sie nicht den richtigen Draht. Eines nachts, wird sie auf ihrem Hausboot von einem Klopfen geweckt. Eine männliche Leiche schwimmt im Fluss. Scheinbar ertrunken. DS Phyllida Flyte kommt das Gesicht des Toten bekannt vor. Obwohl es keine Anhaltspunkte gibt, fangen Cassie und Phyllida an zu ermitteln und stoßen auch privat an gewisse Grenzen.
Das Cover passt zu den anderen beiden Büchern dieser Reihe und der Titel auch. Die Protagonisten sind bekannt und werden mit sehr viel Hintergrundwissen geschildert, so dass man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen kann. Die Handlung ist interessant und spannend. Insgesamt nimmt der Krimi immer neue Wendungen an und es entsteht ein Sog zum weiterlesen.

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Veröffentlicht am 04.08.2024

Blick in die Vergangenheit

Glutmoor (Janosch Janssen ermittelt 2)
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Nachdem mir der 1. Teil mit dem Ermittler Janosch Janssen sehr gut gefallen hat, war ich ganz gespannt auf diese Buch.
Im Prolog geht es im Jahr 1983 um Jemanden, dem die Flucht aus der DDR geglückt ist. ...

Nachdem mir der 1. Teil mit dem Ermittler Janosch Janssen sehr gut gefallen hat, war ich ganz gespannt auf diese Buch.
Im Prolog geht es im Jahr 1983 um Jemanden, dem die Flucht aus der DDR geglückt ist. Als er die Beamten bittet ein Fenster des Autos zu öffnen, weisen sie ihn auf das brennende Moor hin.
39 Jahre später ist die Krankenpflegerin Carin gerade wieder bei ihren Eltern eingezogen, als sie die Eltern, den Bruder und den Neffen erschossen im Haus auffindet. Und wieder brennt das Moor. Kommissar Janosch Janssen und seine Schwiegermutter Kriminaldirektorin Diana Quester stoßen auf sehr unterschiedliche Motive für diese schreckliche Tat. Währenddessen ermittelt Janoschs Freund und Kollege Tarek in einem anderem Fall. Ganz in der Nähe wurde eine Gedenkstätte für Grenztote mit roter Farbe beschmiert.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Der Schreibstil liest sich flüssig. Die Handlung lässt zwischendurch die Spannung vermissen. Die Querelen und das Kompetenzgerangel unter den Ermittlern wirken in manchen Bereichen als störend.

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Veröffentlicht am 04.08.2024

Zwei Familien

Und dahinter das Meer
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1940 London wird von den Deutschen bombardiert und die Eltern beschließen die elfjährige Bea zu einer Gastfamilie nach Boston zu schicken. Mit anderen Kindern zusammen reist alleine über den Atlantik. ...

1940 London wird von den Deutschen bombardiert und die Eltern beschließen die elfjährige Bea zu einer Gastfamilie nach Boston zu schicken. Mit anderen Kindern zusammen reist alleine über den Atlantik. Dort wird sie von Nancy und Ethan in Empfang genommen und lernt deren Söhne William und Gerald kennen, die unterschiedlicher nicht sein können. Als sie nach fünf Jahren wieder zurück nach London reist, lässt sie wieder eine Familie zurück.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Handlung wird in sehr kurzen abschnitten aus der Sicht der einzelnen Personen erzählt. Drei weitere Zeitabschnitte ab 1950, 1960, 1965 und der Epilog 1970 behandeln die Berührungspunkte und Begegnungen der wichtigsten Protagonisten. Eine nüchtern erzählte Geschichte, die viel Interpretationsspielraum für die einzelnen Charaktere zulässt.

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