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Veröffentlicht am 11.11.2020

Ich bin beeindruckt

Das Erbe der Päpstin
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Eine freie Fortsetzung von "Die Päpstin" von Donna W. Cross. Als ich dies las, war ich skeptisch. Jedoch war ich sofort von diesem Buch begeistert. Helga Glaesener knüpft hier an das Ende von "Die Päpstin" ...

Eine freie Fortsetzung von "Die Päpstin" von Donna W. Cross. Als ich dies las, war ich skeptisch. Jedoch war ich sofort von diesem Buch begeistert. Helga Glaesener knüpft hier an das Ende von "Die Päpstin" an, der Übergang gelingt ihr reibungslos. Sie beschreibt die Zeit damals sehr authentisch. Man lebt förmlich in dieser Zeit mit, geht mit Freya auf Mörderjagd und drückt ihr die Daumen, daß sie an ihr Ziel kommt. Helga Glaesener hat mir ihr eine sympathische Charaktere geschaffen, die in diesem Buch eine starke und interessante Entwicklung durchmacht. Ebenso schön beschreibt sie das damalige Leben, welches in seiner Härte hier lebendig wird. Von der Handlung bin ich begeistert - das Buch ist spannend bis zum Schluß und liest sich wunderbar. Ich kann dieses Buch auch dann empfehlen, wenn man "Die Päpstin" nicht kennt, da das Buch auch für sich steht!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

So gut wie erwartet

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest
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Im Sommer 1679 erreicht die Pest von Wien aus Bayern. Jakob Kuisl wird von einem an Pest erkrankten Mann aufgesucht, der Kuisl sagt, er müsse Kaufbeuren retten, ein schwarzer Reiter spielt dort mit seiner ...

Im Sommer 1679 erreicht die Pest von Wien aus Bayern. Jakob Kuisl wird von einem an Pest erkrankten Mann aufgesucht, der Kuisl sagt, er müsse Kaufbeuren retten, ein schwarzer Reiter spielt dort mit seiner Pfeife zum Tanz auf. Der Mörder hat zwei Gesichter. Kurz darauf bricht der Kranke tot zusammen. Gemeinsam mit Tochter Magdalena und deren Mann Simon macht sich Jakob auf den Weg um die geheimnisvolle Nachricht zu entschlüssel.

Die Bücher von Oliver Pötzsch sind einfach immer ein Garant für gute Unterhaltung. Er recherchiert sehr genau und das merkt man halt bei der Qualität des Textes. Die Handlung und die Gegebenheiten sind stimmig und passen. Der Autor weiß, wovon er schreibt. Für mich ist es immer wieder ein Genuß, mit der sympathischen Familie Kuisl in die Vergangenheit zu reisen. Geschrieben ist das Buch auf sehr gute Art. Fließend, locker und verständlich, man kann gut folgen und versteht wirklich alles.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2020

Besser als erwartet

Das kann uns keiner nehmen
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Eigentlich wollte Hans am Gipfel des Kilimandscharo seine Altlasten von seiner ersten Afrikareise beenden. Doch er trifft auf den zunächst unsympathischen Tscharlie. Doch unfreiwillig müssen beide eine ...

Eigentlich wollte Hans am Gipfel des Kilimandscharo seine Altlasten von seiner ersten Afrikareise beenden. Doch er trifft auf den zunächst unsympathischen Tscharlie. Doch unfreiwillig müssen beide eine Nacht im Schneesturm in gegenseitiger Nähe verbringen. Beide kommen sich näher. Tscharlie scheint krank zu sein, was in Hans Hilfsbereitschaft hervorruft.

Mich hat der Roman beeindruckt. Erwartet hatte ich einen Reisebericht über den Kilimandscharo, bekommen habe ich einen wunderbaren Roman über das Leben. Der Autor beschreibt in seinem Roman sehr gefühlvoll die Annäherung zweier so unterschiedlicher Charaktere. Einerseits traurig, andererseits auch mit viel Humor lernt man beide Personen kennen und verfolgt gebannt das weitere Geschehen.

Veröffentlicht am 17.12.2019

Grandios

Der Lehrmeister
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Johann Georg Faustus ist vor sechs Jahren aus Nürnberg geflohen. Zusammen mit dem Adlatus Karl und Ziehtochter Greta reist er als Astrologe und Quacksalber durch die Lande, stets im Wissen, daß das Böse ...

Johann Georg Faustus ist vor sechs Jahren aus Nürnberg geflohen. Zusammen mit dem Adlatus Karl und Ziehtochter Greta reist er als Astrologe und Quacksalber durch die Lande, stets im Wissen, daß das Böse noch nicht besiegt ist.

Oliver Pötzsch hat eine grandiose Fortsetzung von "Der Spielmann" geschrieben. Er fängt auf seine ganz besondere Art die düstere Atmosphäre ein, die hier herrscht. Man fühlt die Bedrohung. Was dem Autor auch immer wieder gut gelingt ist die Einflechtung realer historischer Persönlichkeiten in seine Geschichten. Dadurch bekommen seine Bücher das gewisse Etwas. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Bei all dem historischen Hintergrund merkt man eines deutlich: Der Autor recherchiert akribisch für seine Bücher.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2019

Magisch

Der Untergang der Könige
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Kihrin sitzt im Kerker, bewacht von einem Ungeheuer, das von ihm verlangt, ihm aus seinem Leben zu erzählen. Und Kihrin beginnt, zu erzählen...

Dieses Buch sprüht vor Fantasy fast über. Man trifft auf ...

Kihrin sitzt im Kerker, bewacht von einem Ungeheuer, das von ihm verlangt, ihm aus seinem Leben zu erzählen. Und Kihrin beginnt, zu erzählen...

Dieses Buch sprüht vor Fantasy fast über. Man trifft auf Gestaltenwandler, Zauberer und Dämonen. Man erlebt Magie und Abenteuer - alles, was das Herz des Fantasy-Freundes begehrt. Allerdings benötigt man zunächst extreme Konzentration, damit man auch alles behält. Zu fantastisch ist alles. Din Autorin hat hier eine Welt erschaffen, in der man sich verlieren kann. Die Handlung ist läßt den Leser nicht mehr los und sobald man einmal die anfängliche Verwirrung hinter sich gelassen und sich auf die Geschichte eingelassen hat, erlebt man hier eine wunderbare Flucht aus dem Alltag.