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Veröffentlicht am 26.04.2026

Ein kleiner Otter trauert um eine Libelle

Du bist immer bei mir
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Auf dem Cover sehe ich ein Tier, dass ich nicht genau zuordnen kann, aber hinten auf dem Buch wird mir gesagt, dass es ein kleiner Otter ist. Auf seiner Hand sitzt eine Libelle. Die sehen wir sehr groß ...

Auf dem Cover sehe ich ein Tier, dass ich nicht genau zuordnen kann, aber hinten auf dem Buch wird mir gesagt, dass es ein kleiner Otter ist. Auf seiner Hand sitzt eine Libelle. Die sehen wir sehr groß auf der ersten Doppelseite. „Du hast mich zum Lachen gebracht und mir immer Süßigkeiten geschenkt“ meint der Otter. Aber dann ist sie nicht mehr da und alle Ottern trauern. Aber der kleine Otter kann das und die Erklärungen nicht verstehen, seine Trauer wird immer großer und er vermisst die Libelle. Doch dann hört er unter einer Tanne sitzend den vermissten Freund in der Natur „Du bist die Ruhe, die ich in mir spüre, wenn ich aufgeregt bin.“ Und er versteht, was die Großen gemeint haben, und fühlt sich getröstet.
Ich muss zugeben, dass mich dieses Bilderbuch weder mit den Illustrationen noch mit der Handlung überzeugt. Warum ist der Freund eine Libelle, wenn die Süßigkeiten verschenkt und in einem Sessel sitzt? Der kleine Otter trägt einen gelben Umhang mit Kapuze, auch die andern Ottern sind im Gegensatz zur Libelle bekleidet. Warum bei dem Otter dann plötzlich die Erkenntnis aufkommt, z.B. im Regenbogen den Vermissten zu erkennen, wird nicht erklärt.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Herzallerliebstes Geschwisterbuch

Auch große Geschwister sind noch klein
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Das Cover mit dem Geschwisterpaar, das fröhlich Hand in Hand los geht, gefällt mir sehr gut, es macht mich neugierig auf die Geschichte.
Die erste Doppelseite zeigt die jungen Eltern liebevoll mit ihrem ...

Das Cover mit dem Geschwisterpaar, das fröhlich Hand in Hand los geht, gefällt mir sehr gut, es macht mich neugierig auf die Geschichte.
Die erste Doppelseite zeigt die jungen Eltern liebevoll mit ihrem keinen Baby spielen. Sie begleiten ihre kleine Tochter und sie lernt viel, doch dann gibt es ein neues Baby und „auf einmal war ich das große kleine Kind.“ So ein Bild, wo das große Geschwisterkind das Baby im Arm hält, hat sicher jede Familie, in der es eine solche Konstellation gibt. Das Mädchen kümmert sich sehr lieb um sein Geschwisterchen und meint, dass es selbst jetzt groß ist und alles allein schaffen muss. Aber dann erkennt sie, dass sie sich auch noch klein fühlt und sie auch noch vieles lernen muss. „…dass ich nicht mehr groß sein will.“ Gesteht sie sich traurig ein. Da nimmt sie ihre Mama in den Arm und verspricht ihr „du passt immer hier neben mich.“
Von großen Geschwistern, gerade von sie selbst noch so klein sind, wird manchmal zu viel erwartet und auch ihre eigenen Anforderungen sind zu hoch. Da ist es gut, wenn die Erwachsenen auf sie Acht geben und sie unterstützen und auch mal, wie Kleine behandeln. Sie brauchen gerade jetzt viel Liebe, denn auch wenn sie die kleinen Geschwisterkinder lieben, dürfen sie nicht vernachlässigt werden. Kurze klare Text und sehr schön Illustrationen machen dieses Buch zu einem wertvollen Geschwisterbuch.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Schöne Vorstellung der Hinterlassenschaften

Gehen Tiere auch aufs Klo?
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Auf dem Cover sehen schon eine Menge Tiere und wir sind gespannt, ob sie wohl alle aufs Klo gehen.
Der kleine Junge sitzt auf dem geschlossenen Toilettendeckel und eine Fliege brummt um seinen Kopf. Auf ...

Auf dem Cover sehen schon eine Menge Tiere und wir sind gespannt, ob sie wohl alle aufs Klo gehen.
Der kleine Junge sitzt auf dem geschlossenen Toilettendeckel und eine Fliege brummt um seinen Kopf. Auf der anderen Seite ist sie große abgebildet und sie moderiert die Tour durch die Tierwelt. Zunächst treffen wir eine Kuh, die einen Fladen auf die Wiese macht, auf der anderen Seite gibt es die Riesenköttell eines Ziegenbocks. Mit Lätzchen und Besteck steht unsere Fliege vor dem Pferdeapfel. „Köttel, Fladen oder Mist, jedes Tier macht, weil es frisst.“ Ist eine sich wiederholender Text. Nach der Katzte, die brav in die Kiste geht, tritt jeden Moment ein Turnschuh in einen Hundehaufen, das amüsiert meinen Enkel sehr. So treffen noch auf einige Tiere und ihre Hinterlassenschaft, bis wir wieder auf den Jungen treffen, der nun auch das Klo benutzt.
Die Illustrationen sind sehr schön und zeigen die Tiere sehr realistisch, die gereimten Texte sind an manchen Stellen etwas holperig, aber sie erklären sehr gut, wie sich die Tiere entleeren und wie die Produkte aussehen.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Hervorragend erklärt

Generation Glücklich
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Das Buch beschreibt eine Bewegung aus den USA, bei der Jugendliche und junge Erwachsene sich bewusst gegen die Benutzung eines Smartphone mit Internetnutzen aussprechen. Die Rebellinnen und Rebellen, die ...

Das Buch beschreibt eine Bewegung aus den USA, bei der Jugendliche und junge Erwachsene sich bewusst gegen die Benutzung eines Smartphone mit Internetnutzen aussprechen. Die Rebellinnen und Rebellen, die sich für das echte Leben entschieden haben. Im Laufe des Buches werden uns einige vorgestellt und sie berichten von ihren Erfahrungen und oft sind sie der Meinung, dass sie großer Teile ihrer Jugend durch Apps und Onlinespiel verpasst haben. Uns wird aufgezeigt, dass wir mit der Nutzung von TikTok und anderen Foren keine Freunde finden, sondern die realen Freunde verlieren. Wir lesen im ständigen Vergleich und unter Beobachtung, befürchten, dass andere uns filmen und die Memes uns bloßstellen. Die Chefs der großen Medienkonzerne wissen genau, dass uns ihre Angebote süchtig machen, und sie versuchen uns immer mehr an sich zu binden, denn das bringt ihnen noch mehr Gewinn. Gehirne, die sich noch entwickeln, werden durch die ständige Nutzung unseres Smartphons verändern sie sich und unsere Abhängigkeit vergrößert sich. Wenn wir täglich 4 Stunden am Tag im Internet sind, sind das 60 Tage im Jahr, bei 10 Stunden, die bei vielen zusammenkommen, sind 150 Tage also 5 Monate. Eine grauenvolle Vorstellung.
Neben vielen Tipp, Informationen und wissenschaftlichen Erklärung, wie z.B. was das Dopamin bewirkt, gibt es eine Graphic Novel, die sich in kleinen Teilen durch das Buch zieht und die die Entwicklung einer Gruppe Jugendlicher erzählt und es ist schön zu erfahren, dass einige die Gefahr erkennen und umdenken. Die Berichte von Älteren über ihre Kindheit ohne diese Technik waren etwas besserwisserisch.
Das Buch ist gut zu lesen, bietet viele kleine verständliche Texte, viele Bilder und die Bildgeschichte. Ich fand es sich überzeugend und obwohl ich mit 70 Jahren nicht zur Zielgruppe gehöre, habe ich sofort ein Spiel-App gelöscht, ich habe genügend meiner mir verbleibenden Lebenszeit damit vergeudet.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Lernen ohne Gluten zu leben

Der unerwünschte Gast
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„Ein Geschichte über Zöliakie“ heißt der Untertitel und wir sehen eine nett Dame, die bei Lou anschellt.
Leider gibt es immer mehr Menschen, auch Kinder, die unter dieser Autoimmunerkrankung leiden und ...

„Ein Geschichte über Zöliakie“ heißt der Untertitel und wir sehen eine nett Dame, die bei Lou anschellt.
Leider gibt es immer mehr Menschen, auch Kinder, die unter dieser Autoimmunerkrankung leiden und kein Gluten vertragen.
Lou lebt mit Mama, Papa und ihrem kleinen Bruder Nikki zusammen, die Geschwister mögen beide gerne Gummibärchen, deshalb versteckt sie Lou in der Toilettenpapierrolle. Lou hat oft Bauchschmerzen und ihre Beine tun ihr weh, außerdem ist sie oft schon früh müde. Deshalb geht sie mit ihren Eltern zu Kinderärztin, die ihr Blut abnimmt. Ein Ergebnis gibt es noch nicht, aber als Lou mit ihren Eltern Memorie spielt schellt eine Frau an, die mit drei Koffern anreist und die für immer bleiben will. Ihr Name ist Zöliakie und sie sortiert alle Lebensmittel aus, die Lou nicht mehr essen darf. Sie erklärt ihr, dass sie den Kleister in manchen Lebensmittel nicht verträgt. Lou findet sie lästig und aufdringlich, erst ihr kleiner Bruder weist sie darauf hin, dass sie ihre gesundheitlichen Probleme los ist, weit Frau Zöliakie sich um sie kümmert.
Die Illustrationen im Buch sind sehr großformatig und sie zeigen sehr genau, wie Lou ihre Ernährung umstellt. Der Text ist schon etwas länger erklärt aber sehr verständlich und kindgerecht diese Krankheit, die nicht heilbar ist, die aber durch konsequente Vermeidung vom Gluten verhindert wird.
Das Buch klärt nicht nur Betroffene auf, sondern es zeigt auch allen anderen, wie genau man es mit der Ernährung nehmen muss.

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