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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2026

Ein warmherziges Abenteuer voller Fantasie

Mats und Mathilde 3. Ein Freund wie ein Zuhause
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Das Buchcover strahlt sofort Freude und Wärme aus. Mats und Mathilde wirken bereits auf dem ersten Blick sympathisch und laden dazu ein, ihre Geschichte zu entdecken. Die Illustrationen im Innenteil sind ...

Das Buchcover strahlt sofort Freude und Wärme aus. Mats und Mathilde wirken bereits auf dem ersten Blick sympathisch und laden dazu ein, ihre Geschichte zu entdecken. Die Illustrationen im Innenteil sind zahlreich, farbenfroh und stimmungsvoll, sodass die fantastischen Abenteuer der beiden Freunde lebendig werden.
In diesem Band stehen Mats und Mathilde vor einer besonderen Herausforderung, als Mats’ Familie verschwindet. Ihre Reise führt sie durch magische Landschaften, über Wasserstraßen und in das geheimnisvolle Wiesengrund. Dabei erleben die Freunde spannende, lustige und teils überraschende Situationen, die Kinder ab fünf Jahren in ihren Bann ziehen.
Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und wirken authentisch. Mats ist quirlig und neugierig, Mathilde fürsorglich und mutig. Zusammen zeigen sie, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt sind. Christian Wunderlichs Schreibstil ist klar, warmherzig und fantasievoll. Die Geschichte lässt sich wunderbar vorlesen, regt die Vorstellungskraft an und vermittelt wertvolle Botschaften auf sanfte Weise.
Mats und Mathilde ist ein rundum gelungenes Finale einer zauberhaften Kinderbuchreihe. Ich habe die Abenteuer der beiden mit großer Freude verfolgt und empfehle das Buch allen, die Geschichten über Freundschaft, Mut und Geborgenheit lieben.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Romantik mit Tiefgang

Life's Too Short
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Das farbenfrohe Cover täuscht über die Tiefe hinweg, die sich zwischen den Seiten verbirgt. Life’s Too Short erzählt von einer Frau, die gelernt hat, jeden Tag bewusst zu leben, weil ihre Familiengeschichte ...

Das farbenfrohe Cover täuscht über die Tiefe hinweg, die sich zwischen den Seiten verbirgt. Life’s Too Short erzählt von einer Frau, die gelernt hat, jeden Tag bewusst zu leben, weil ihre Familiengeschichte keine Selbstverständlichkeiten kennt.
Vanessa wird aus ihrem freiheitsliebenden Lebensstil gerissen, als Verantwortung plötzlich über Nacht Teil ihres Alltags wird. Adrian, ihr strukturierter und hilfsbereiter Nachbar, bildet einen ruhigen Gegenpol zu ihrem impulsiven Wesen. Die Figuren ergänzen sich auf subtile Weise und wachsen gemeinsam an den Herausforderungen. Besonders stark ist die Darstellung familiärer Beziehungen, die von Verlust geprägt sind und dennoch Halt geben wollen.
Abby Jimenez gelingt es, ernste Themen mit sanfter Leichtigkeit zu erzählen, ohne ihre Bedeutung zu mindern. Der Schreibstil bleibt durchgehend angenehm, warm und emotional zugänglich. Humor blitzt auf, wo man ihn am wenigsten erwartet, und lockert die schwere Thematik auf. Die Liebesgeschichte entwickelt sich ruhig und ohne übertriebene Dramatik. Statt großer Gesten stehen kleine Momente im Mittelpunkt. Die Balance zwischen Romantik und Lebensrealität ist bemerkenswert gelungen.
Für mich ist dieser Roman ein emotionaler Liebesroman, der ernste Themen sensibel aufgreift und durch seine ruhige Entwicklung überzeugt.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Motivierender Strickkurs für Einsteiger

Stricken lernen von den Basics bis Brioche
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Dieses Strickbuch richtet sich eindeutig an Anfänger und bietet einen gut strukturierten Einstieg in die Grundlagen des Strickens. Die Erklärungen sind übersichtlich aufgebaut und werden durch anschauliche ...

Dieses Strickbuch richtet sich eindeutig an Anfänger und bietet einen gut strukturierten Einstieg in die Grundlagen des Strickens. Die Erklärungen sind übersichtlich aufgebaut und werden durch anschauliche Illustrationen und gut lesbare Strickschriften ergänzt, sodass man den einzelnen Schritten leicht folgen kann.
Besonders gelungen finde ich das Konzept mit den 50 einzelnen Quadraten, von denen jedes ein eigenes Muster zeigt. So lernt man kontinuierlich neue Techniken, ohne überfordert zu werden, und kann gleichzeitig praktische Übungsstücke anfertigen. Am Ende entsteht daraus eine Patchworkdecke, was dem Lernen ein klares Ziel und ein motivierendes Erfolgserlebnis gibt.
Der Schwierigkeitsgrad nimmt langsam zu, bleibt jedoch stets gut nachvollziehbar. Insgesamt ist das Buch eine schöne Kombination aus Lernhilfe und kreativem Projekt und eignet sich hervorragend für alle, die mit dem Stricken beginnen und dabei etwas Dauerhaftes gestalten möchten.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Ein ruhiger Roman über Gemeinschaft, Zeit und leise Veränderung

Mathilde und Marie
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Das Cover vermittelt bereits eine entspannte, unaufgeregte Atmosphäre und passt damit gut zum Inhalt des Romans. Die Handlung spielt im Bücherdorf Redu, einem Ort, in dem das Leben bewusst verlangsamt ...

Das Cover vermittelt bereits eine entspannte, unaufgeregte Atmosphäre und passt damit gut zum Inhalt des Romans. Die Handlung spielt im Bücherdorf Redu, einem Ort, in dem das Leben bewusst verlangsamt ist. Internet steht den Bewohnern nur für eine Stunde am Abend zur Verfügung, während Bücher, Gespräche und die Natur den Tagesablauf prägen. In diese besondere Umgebung kommt die junge Französin Marie und wird Teil der Dorfgemeinschaft.
Mit dem Frühling beginnt nicht nur die Natur aufzublühen, auch die Dorfgemeinschaft gerät sanft in Bewegung. Besonders Mathilde, die als mürrisch und zurückgezogen gilt, kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Die Begegnungen zwischen den beiden Frauen entwickeln sich ohne große Gesten und gerade dadurch sehr glaubwürdig. Unterschiedliche Erfahrungen und Blickwinkel treffen aufeinander und finden langsam zueinander.
Der Schreibstil ist klar, ruhig und leicht zugänglich. Landschaft und Dorfleben werden detailliert beschrieben und geben der Geschichte ihre besondere Atmosphäre. Redu fungiert dabei nicht nur als Schauplatz, sondern auch als verbindendes Element zwischen den Figuren.
Fazit: Für mich ist Mathilde und Marie ein ruhiger Roman, der entschleunigt und zeigt, wie kleine Veränderungen nachhaltige Wirkung entfalten können.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Die Seele der Pflanzen entdecken

Die Seele der Pflanzen
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Schon das Cover lädt zum Innehalten ein. Es strahlt Ruhe und Natürlichkeit aus und macht neugierig auf den Inhalt.
Im Zentrum stehen 55 Pflanzen, die vielen Menschen aus Wald und Wiese vertraut erscheinen, ...

Schon das Cover lädt zum Innehalten ein. Es strahlt Ruhe und Natürlichkeit aus und macht neugierig auf den Inhalt.
Im Zentrum stehen 55 Pflanzen, die vielen Menschen aus Wald und Wiese vertraut erscheinen, hier jedoch eine neue Tiefe erhalten. Jede Pflanze wird nicht nur beschrieben, sondern in ihrer kulturellen, spirituellen und heilkundlichen Bedeutung erfahrbar gemacht. Alte Mythen, Namensherkünfte und Naturbeobachtungen greifen dabei fein ineinander und eröffnen neue Blickwinkel auf vermeintlich Bekanntes. Der Autor nähert sich den Pflanzen mit großer Achtung und macht sie zu Vermittlern zwischen Mensch, Natur und überliefertem Wissen. Es geht weniger um konkrete Anwendungen als um das Verstehen von Zusammenhängen und das Wiederentdecken einer ursprünglichen Verbindung zur Pflanzenwelt.
Der Schreibstil ist ruhig, bildhaft und respektvoll. Er vermittelt Wissen auf erzählende Weise und lässt Raum für eigene Gedanken. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die Fotografien, die Details zeigen, die dem bloßen Auge oft verborgen bleiben.
Im Fazit bleibt ein Werk, das weniger gelesen als erlebt werden möchte. Für mich ist es ein Buch für Menschen, die sich der Natur auf einer tieferen Ebene nähern wollen und bereit sind, Pflanzen als mehr als nur Begleiter am Wegesrand zu sehen. Ein Buch, das immer wieder zur Hand genommen werden möchte.

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