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Veröffentlicht am 21.04.2025

Anders als gedacht

Mein Buchcafé in einer anderen Welt 02
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Tsukina hätte nicht gedacht, dass ihr neues Leben so schön sein könnte. Durch ihre magischen Kräfte hat sie sich das Buchcafé ihrer Träume erschaffen und Il bringt ihr Herz zum Klopfen. Alles könnte so ...

Tsukina hätte nicht gedacht, dass ihr neues Leben so schön sein könnte. Durch ihre magischen Kräfte hat sie sich das Buchcafé ihrer Träume erschaffen und Il bringt ihr Herz zum Klopfen. Alles könnte so friedlich und toll sein, wenn die im Schloss lebende Erlöserin nicht eine furchtbare Katastrophe heraufbeschwören würde. Nun muss Tsukina einschreiten, auch auf die Gefahr hin, dass Il sie für das, was sie ist, hassen könnte.

Meine Meinung:
Nach dem sehr schönen Start in diese Reihe war ich absolut gespannt, wie es sich weiter entwickeln würde. Es gab einige Geheimnisse und gerade zwischen Tsukina und Il standen doch einige, die viel verändern könnten. Kann sie ihm ihr Geheimnis anvertrauen und wie wird der Kommandant reagieren, denn schließlich ist die Erlöserin im Schloss eine absolut verwöhnte Zicke, die keinen Finger krumm macht, um Magie zu erlernen und den Menschen in ihrer Umgebung das Leben zur Hölle macht !

Die Geschichte wurde durch die vielen neuen Handlungsstränge super erweitert und teilweise sehr spannend, blieb aber so ruhig wie zuvor und lud zum Entspannen ein. Tsukinas Buchcafé war ein absoluter Traum und gerade die Szenen darin habe ich sehr geliebt, weil die Zeichnungen so schön detailreich waren und mich neidisch werden ließen. Man durfte viele Charaktere näher kennenlernen und vor allem mit Ils Freund Borec wurde ich schnell warm. Seine spitzbübische Art war mir sympathisch und er hatte es definitiv faustdick hinter den Ohren, was das Geschehen immer wieder mal super auflockerte. Insgesamt konnte mich die Fortsetzung sehr begeistern, aber ich finde auch, dass sie etwas knapp geriet und es war schon schade, wie schnell sich ein sehr interessanter Handlungsstrang auflöste. Hier habe ich einfach mehr Potenzial gesehen und war etwas irritiert, wie es sich entwickelte, auch wenn es durchaus gut zu der Geschichte passte. Das lag in erster Linie an der Beziehung zwischen Il und Tsukina, die hier ordentlich ins Rollen kam und die Chemie zwischen ihnen war so niedlich !

Der Zeichenstil gefiel mir erneut sehr gut und gerade bei der Umgebung der aktuellen Szene wurde stets sehr detailliert gezeichnet. Die Mimik der Charaktere ließ immer gut erkennen, was sie fühlten und dachten, wurden aber nie zu genau, was ich super fand.

Fazit:
Eine tolle Fortsetzung, die sich anders entwickelte als gedacht, mich aber auch neugierig auf die verbleibenden Bände macht. Dennoch fand ich es etwas schade, dass ein Handlungsstrang so schnell beendet wurde, da ich hier einfach mehr Potenzial sah. Insgesamt konnte es mich aber wieder sehr begeistern und ich habe Tsukinas Buchcafé geliebt. Man merkte, wie viel es ihr bedeutete und ihre Begeisterung war sehr ansteckend. Von mir gibt es:

4,5 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.04.2025

Vielversprechender Auftakt

Kein Kuss, bevor du 20 bist 01
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Nanase ist bis in die Zehenspitzen naiv und dennoch möchte sich die 18-jährige ohne Rückhalt in Tokyo ein Leben aufbauen. Leider gerät sie von Anfang an an die falschen Leute und als sie es dann auch noch ...

Nanase ist bis in die Zehenspitzen naiv und dennoch möchte sich die 18-jährige ohne Rückhalt in Tokyo ein Leben aufbauen. Leider gerät sie von Anfang an an die falschen Leute und als sie es dann auch noch schafft, sich in eine besonders missliche Lage zu manovrieren, kommt ihr der erfolgreiche Shimazaki zu Hilfe. Die beiden könnten nicht gegensätzlicher sein, aber dennoch hat sie etwas an sich, dass seinen Beschützerinstinkt weckt. Also stellt er sie kurzerhand bei sich an, ohne zu ahnen, wie wahnsinnig sie ihn machen kann.

Meine Meinung:
Endlich baut meine Leihbücherei ihren Mangabereich aus und so finde ich immer wieder interessante Titel, sodass mein SuB sich nicht weiter abbaut und ich mittlerweile über 20 aktive Reihen lese. So kam ich auch nicht an "Kein Kuss bevor du 20 bist 01" von Nonoko vorbei. Der Inhalt klang sehr interessant und ich war sehr gespannt, ob und wie sich Nanase in Tokyo behaupten könnte und wie sich die Beziehung zu Shimazaki entwickelt.

Der Manga startete nach einer kurzen Vorstellung von Nanase direkt mit ihrer Ankunft in Tokyo und ihren ersten Problemen. Die junge Frau war so naiv, dass es beinahe schon weh tat, aber dennoch wirkte sie immer authentisch. Es gab so viele Momente, wo ich sie einfach nur beschützen wollte und in denen sie mir Leid tat, weil ich da durchaus ein paar kleine Parallelen sah. Richtig brenzlig wurde es für sie, als ein paar Typen sie in einer Bar ansprachen und Shimazaki ihr widerwillig zur Hilfe eilte. Die beiden hatten von Anfang an eine gewisse Chemie und ihre Gegensätzlichkeiten waren durchaus auch Gemeinsamkeiten, auch wenn diese Sache mit dem Sugardaddy sehr schräg wirkte. Dennoch fand ich die beiden süß und Nanases Art war einfach zu niedlich, vor allem, wenn sie Shimazaki emotional in so manche Bredouille brachte, aber das machte echt viel Spaß. Durch das Auftauchen seiner Ex-Freundin Maika, die als Schauspielerin gerade durchstartete, kam zum Ende hin nochmal richtig Wind auf und ich war sehr auf die Folgebände gespannt.

Die Charaktere gefielen mir sehr gut und ich fand sie vielschichtig. Nanase war naiv, aber nicht doof, auch wenn sie recht lange brauchte, um aus einer Situation zu lernen. Dennoch hatte sie das herz auf dem rechten Fleck und irgendwie mochte ich ihr Vertrauen. Shimazaki wirkte zunächst sehr kalt, oberflächlich und verhielt sich nicht gerade mitfühlend, aber ab und zu blitzten weichere Seiten auf, die zeigten, dass er auch anders sein konnte. Sie und Shimazaki wirkten vielschichtig und schafften es immer wieder, mich zu überraschen, gerade in positiver Art.

Den Zeichenstil mochte ich grundsätzlich recht gerne, allerdings störte mich Shimazakis Aussehen. Warum kann ich nicht genau sagen, aber sein Aussehen sagte mir einfach nicht zu. Die Mimik wurde gut dargstellt und die Emotionen waren schön greifbar, was man vor allem bei Nanase merkte.

Fazit:
Ein toller Auftakt, der durch die vielen Wendungen interessant und spannend blieb und mich sehr gut unterhielt. Ich mochte die Chemie zwischen Nanase und Shimazaki und eEs gab viele Momente, die mich zum Lachen und Schmunzeln brachten, wie auch mal die Stirn runzeln ließen. Das Ende war etwas fies und machte Lust auf die weiteren Bände. Von mir gibt es:

4,5 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2025

Einfach herrlich

Kuss der Finsternis
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Nach einem schweren Schicksalsschlag wurden der Walküre Kaderin all ihre Emotionen genommen und seitdem führt sie einen erbitterten Kampf gegen die Vampire, die ihr das Wertvollste nahmen. Als sie nun ...

Nach einem schweren Schicksalsschlag wurden der Walküre Kaderin all ihre Emotionen genommen und seitdem führt sie einen erbitterten Kampf gegen die Vampire, die ihr das Wertvollste nahmen. Als sie nun den Vampir Sebastian töten soll, zögert sich das erste Mal seit Jahrhunderten. Er weckt ih ihr Gefühle, die sie nie wieder fühlen wollte und stürzt sie in ein absolutes Chaos und das kann sie jetzt, wo sie so kurz davor ist, ihr Ziel zu erreichen, gar nicht gebrauchen.

Meine Meinung:
Wenn ich die Bücher von Kresley Cole lese, kann ich einfach wunderbar abschalten und mich wieder in eine absolut fantastische Welt fallen lassen. Zwar mögen die Charaktere und vor allem die Männer etwas stereotypisch geraten sein, haben das Herz aber auf dem rechten Fleck und vor allem die Walküren brachten mich wieder so zum Grinsen und Lachen, weil ihr ADHS-typisches Verhalten einfach zu herrlich war. Ich wurde wunderbar von Anfang bis Ende unterhalten und auch, wenn sich manche Charaktere echt nicht korrekt verhielten, wirkten sie nie künstlich und ich mochte es, wie sie sich im Laufe der Geschichte veränderten.

Cole ließ sich viel Zeit mit dem zweiten Band der Immortals After Dark Reihe und stellenweise habe ich das sehr begrüßt, weil es gerade der Entwicklung von Sebastian und Kaderin förderlich war, aber es gab auch öfters kleinere Längen, die mich mitunter aus dem Geschehen rissen, weil ich einfach keine Pause an dieser Stelle erwartete. Dennoch war es eine tolle Geschichte, die mich sehr gut unterhielt und auch ein wenig zum Nachenken anregte. Die Schatzsuche der Göttin Riodan war sehr interessant, stellenweise richtig spannend und ich fand es klasse, auf so viele Bewohner der Mythenwelt zu treffen, die immer kurz erklärt wurden, sodass ich ein gutes Bild vor Augen hatte. Gerade Kaderins ewige Rivalin, eine Nymphe, fand ich zu herrlich und der Wettstreit der beiden Frauen war teils echt irre. Man erfuhr viel ber Sebastians und Kaderins Vergangenheit und es war toll, dass auch wieder kleinere Andeutungen für den weiteren Bänden gesponnen wurden, sodass ich mich auf diese re-reads freue.

Allerdings fand ich es etwas schade, wie wenig Raum die Tour erhielt. Es kamen zwar einige Aufgaben vor, die spannend erzählt wurden, aber mir gefielen die Übergänge dazwischen nicht so gut, weil es dann ein wenig stockte und die Luft raus war. Die Aufgaben selber fand ich klasse und ich fieberte mit Sebastian und seiner Walküre immer mit. Ihre Liebesgeschichte war ein emotionales auf und ab, bei der mich die beiden stellenweise echt wahnsinnig mit ihrer verbohrten Art machten. Sie passten definitiv perfekt zueinander und es war toll, dass Kaderin ihm zeigte, dass sein Verhalten nicht immer in Ordnung war. Es gab Szenen, wo meine Augenbrauen ganz weit nach oben schossen, weil ich nicht glauben konnte, dass er das wirklich gesagt oder getan hatte, da war ihre Wut definitif gerechtfertig. Aber sie veränderten sich positiv und gerade der Vampir Sebastian machte eine authentische Wandlung durch, die mir gut gefiel. Er blieb er selbst: arrogant und sehr selbstsicher, dachte aber über seine Aktionen nach und wurde ruhiger, auch Kaderin veränderte sich und ich mochte sie zum Schluss richtig gerne. Meine Highlights sind aber auf jeden Fall wieder die Walküren, die mich echt fertig machten...vor Lachen und Schmunzeln.

Dank Coles flüssigen Schreibstil kam ich sehr gut durch die Geschichte und nur vereinzelt stockte es etwas, weil ich eben die Übergänge zwischen den Aufgaben der Tour nicht so schön ausgearbeitet fand. Der spezielle Humor, das Chaos und diese leicht trashige Note unterhielten mich aber sehr gut.

Fazit:
Eine tolle Fortsetzung, die mir ein wenig mehr als der Auftakt gefiel. Die Geschichte war nicht nur durch die Tour und die Vergangenheit der Protagonisten sehr interessant, auch durfte man allerlei Bewohnern der Mythenwelt begegnen und teilweise war es so drüber, dass es einfach nur Spaß machte. Mir gefielen nur die Übergänge zwischen den Aufgaben nicht so sehr, weil da die Luft raus war, aber dennoch fieberte ich auch beim dritten Mal wieder mit Kaderin und Sebastian mit, die definitiv keine eifnache Geschichte hatten. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

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  • Cover
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Veröffentlicht am 13.04.2025

Es geht spannend weiter

Aus der Zaubergilde verstoßen - Mein Neuanfang als königliche Hofmagierin 02
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!!Es werden Spoiler vorkommen!!

Nach ihrer Aufnahme als Magierin im königlichen Palast könnte Noel nicht glücklicher sein. Ihre übersprudelnde Energie findet endlich Beschäftigung und sie darf sogar auf ...

!!Es werden Spoiler vorkommen!!

Nach ihrer Aufnahme als Magierin im königlichen Palast könnte Noel nicht glücklicher sein. Ihre übersprudelnde Energie findet endlich Beschäftigung und sie darf sogar auf dem Ball in der Eskorte für Schutz der Teilnehmer sorgen. Als allerdings ein Attentäter es auf die Prinzesson abgesehen hat und Noel mutig einschreitet, findet sie sich plötzlich auf der falschen Seite wieder und muss mit ihrer Magier schlimmeres verhindern.

Meine Meinung:
Nach dem fiesen Cliffhanger von Band eins war ich so gespannt, wie es mit Noel, Luke und ihrer Rolle als königliche Hofmagier weitergeht. Es stand alles auf dem Spiel, nicht nur wegen der Gefahr, die von dem wahren Attentäter ausging, sondern auch den falsschen Verdächtigungen, gegen die sich Noel wehren musste. Aber auch nach diesen Ereignissen wurde es nicht ruhig für sie, Luke und Gawain.

Mir gefiel der zweite Band ein klein wenig mehr als der Auftakt, weil die Geschichte gefestigter wirkte und nicht so viel hin und her sprang. Man erfuhr mehr über die jeweiligen Charaktere, das Leben am Hof und die Aufgaben der Magier, was es sehr interessant und spannend machte. Gerade die Hintergrundgeschichte von Luke, die Ausschnitte aus seiner Kindheit und Jugend fand ich fesselnd. Er wirkte nicht mehr so unnahbar und vieles von seinem recht abweisenden und kühlen Verhalten erklärte sich, sodass man ihn in einem etwas anderen Licht sah. Und es wurden auch Geheimnisse gelüftet, die mir ein breites Grinsen entlockten und wegen denen ich sehr gespannt bin, wie sich die Handlung entwickeln wird. Für die junge Magierin könnte es nicht besser laufen, auch wenn durch ihren alten Arbeitgeber noch immer eine gewisse Gefahr drohte. Zudem littt sich unter den Nachwirkungen ihrer damaligen Tätigkeit und mir gefiel es, wie es mit in die Geschichte eingeflochten wurde. Die Chemie zwischen Luke und seiner alten Feindin/Freundin war sehr niedlich und ich shippe die beiden so sehr. Ihr Umgang miteinander war so süß und manchmal hätte ich sie zu gerne geschüttelt, weil sie so blind war ! Das Ende war nicht so offen wie zuvor, machte aber erneut Lust auf den nächsten Band.

Der Zeichenstil waren an manchen Stellen recht einfach gehalten und gerade die Mimik der Figuren geriet etwas oberflächlich, aber ich hatte keine Probleme damit zu erkennen, was sie fühlten und dachten. Die Übergänge wurden etwas schöner ausgearbeitet und die Welt gut veranschaulicht.

Fazit:
Eine tolle Fortsetzung, die den Cliffhanger vom Vorgänger super weiterführte und gerade zum Anfang sehr spanned war. Aber auch danach konnte es mich fesseln und man bekam viele Einblicke in die Vergangenheit von Luke, es wurden interessante Geheimnisse gelüftet und das Ende macht Lust auf die weiteren Bände. Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Throwback

Nacht des Begehrens
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Die Halbvampirin Emmaline ist auf der Suche nach den Spuren ihrer verstorbenen Eltern und möchte endlich wissen, wie sie zueinander gefunden haben. In Paris begegnet sie Lachlain, dem Oberhaupt des schottischen ...

Die Halbvampirin Emmaline ist auf der Suche nach den Spuren ihrer verstorbenen Eltern und möchte endlich wissen, wie sie zueinander gefunden haben. In Paris begegnet sie Lachlain, dem Oberhaupt des schottischen Klans der Lykae, der davon überzeugt ist, dass sie seine Seelengefährtin ist. Und das, obwohl er einen tiefen Hass gegen Vampire führt und auch mit dem Walküren nicht unbedingt eine Allianz bildet. Er entführt sie in seine Heimat, um sie zu überzeugen, dass sie zusammengehören. Aber Emmaline ist von seinem groben Verhalten abgestoßen und will nur ihre Freiheit zurück, auch wenn etwas sie zu ihm hinzieht.

Meine Meinung:
Ach, da werden Erinnerungen an meine 20er wach und nach über 10 Jahren war es Zeit für einen erneuten re-read einer meiner liebsten Romantasy-Reihen. Die Bücher von Kresley Cole waren die ersten mit erotischer Handlung, die ich damals gelesen habe und durch das Genre Romantasy entdeckte ich zahlreiche neue Autoren und Autorinnen, die mich teils auch heute noch begleiten. Ich war sehr gespannt darauf, wie ich den Auftakt der Immortals After Dark Reihe nun finden würde, da sich mitunter mein Lesegeschmack sich in all der Zeit recht verändert hat, aber ich mag Coles Stil mit kleineren Abzügen immer noch sehr und wurde mit der teils recht trashigen Geschichte wunderbar unterhalten.

Eine vernünftige Handlung, gut durchdachte Charaktere oder Tiefgang braucht man hier definitiv nicht erwarten. Das Verhalten von Lachlain war mitunter richtig abwertend, verletzend und ging gar nicht. Vor allem zu Anfang wanderte meine Augenbraue öfters steil nach oben, weil seine Aussagen und sein Verhalten einfach unmöglich waren. Wie er mit Emma umging, die völlig verängstigt war und nur nach Hause wollte, machte mich sehr sprachlos und er war ein ein richtiges A..... . Allerdings hatte er in Emma eine ebenbürtige Gegnerin und was ich bei Cole immer schon mochte, waren ihre Frauenfiguren, die den Männern nicht nur zeigten, dass sie so nicht mit ihnen umgehen können, sondern auch selbst versuchten, sich zu helfen, anstatt nur auf Hilfe zu warten. Das ewig hin und her zwischen Emma und Lachlain nervte an ein paar Stellen etwas, weil es die Geschichte unnötig in die Länge zog, aber ich fand es spannend und fieberte vor allem mit Emma mit, die nie aufgab und für ihre Träume kämpfte. Und dabei ging es nicht nur um ihren Platz an Lachlains Seite als Königin, sondern vor allem um ihre Familie, die sie nie wirklich ernst nahm und zu überhütete, auch wenn es gut gemeint war. Man erfuhr viel über beide Charaktere, ihre Arten und die Welt der Unsterblichen, was mich wieder einmal schnell in seinen Bann zog. Es war spannend, zu erfahren, welche Fraktion mit welcher Stress hatte, Allianzen einging und die vielen kleinen Informationen zu den Kreaturen unterhielt mich sehr gut. Manchmal war ein wenig die Luft raus, aber der schön flüssige Schreibstil von Cole entschäfigte dafür umso mehr. Ich finde einfach, dass er einen gewissen Charme hat, den ich auch heute noch sehr mag.

Die Liebesgeschichte von Emmaline und Lachlain startete sehr holprig und war definitiv nicht einfach oder romantisch, aber dadurch, dass beide Charaktere sich im Laufe der Handlung veränderten, sich selbst und ihre Handlungen in Frage stellten, wuchsen sie nicht nur über sich hinaus, sondern fanden auch zueinander. Gerade zum Ende hin fand ich sie sehr niedlich und es war schön, wie selbstbewusst Emma wurde und Lachlain auch in seine Schranken verwies, während er sich mit seinen Aktionen auseinander setzte. Die Chemie war nicht sofort da, sondern war erst recht spürbar, was gut rein passte. Mein Highlight waren die Verwandten von Emma und ihr Koven, die immer wieder für einige Lachen sorgten. Vor allem Nix liebte ich von der ersten Sekunde an, aber auch das Chaos rund um Bowen, Lucia und Co war herrlich. Die Nebenhandlungen ergänzten sich ganz gut mit der hauptsächlichen, rissen mich manchmal aber auch ein wenig raus. Dennoch machten sie Lust auf die weiteren Bänden, sowie die Figuren, die noch eine eigene Geschichte erhalten werden.

Fazit:
Das Buch wirkt ein wenig aus der Zeit gefallen, aber ich mag es immer noch sehr, was nicht nur an dem Throwback liegt, sondern an dem tollen Schreibstil von Cole, der definitiv seinen gewissen Charme hat. Es hat viel Spaß gemacht, war unterhatlsam und herrlich drüber. Man darf es nicht zu ernst nehmen und das Verhalten von Lachlain ging gar nicht, aber die Charaktere machten eine tolle Wandlung durch und ihre Chemie war super. Manchmal strauchelte es ein wenig und hatte ein paar Längen, aber es machte wieder viel Lust auf die weiteren Bände der Reihe. Ich bin sehr gespannt und von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

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