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Veröffentlicht am 08.07.2024

Leider hatte ich meine Probleme mit dem Buch

Two Wrongs make a Right
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Die erste Begegnung zwischen Bea und Jamie könnte nicht schlimmer laufen. Trotzdem haben es sich die Menschen in ihrem nächsten Umfeld zur Aufgabe gemacht, die beiden zu verkuppeln. Dabei passen sie überhaupt ...

Die erste Begegnung zwischen Bea und Jamie könnte nicht schlimmer laufen. Trotzdem haben es sich die Menschen in ihrem nächsten Umfeld zur Aufgabe gemacht, die beiden zu verkuppeln. Dabei passen sie überhaupt nicht zueinander und das werden sie ihnen auch beweisen! Oder haben sie etwa doch recht?


Ich muss vornewegschicken, dass ich von Anfang an Probleme mit dem Buch hatte. Ich fand es toll, wie mit den wichtigen Themen umgegangen wurde, darunter „Neurodivergenz“ und verschiedene sexuelle Diversitäten. Aber davon abgesehen, war das Buch leider weniger meins.

Mir waren die Protagonisten nicht unsympathisch, aber ich fand sie auch nicht super sympathisch. Es gab immer wieder Momente, in denen ich das Gefühl hatte, sie zu verstehen und auch Momente, in denen ich sie mochte, aber dann wieder saß ich da und kam überhaupt nicht mehr klar.

Jamie und Bea wollen, dass Freunde und Familie aufhören, zu versuchen, sie zu verkuppeln. Die Lösung soll sein, dass sie so tun, als wären sie wirklich zusammen, nur um sich dann filmreif zu trennen – das soll allen die Lust aufs Kuppeln nehmen. Leider fand ich das ziemlich unlogisch und widersinnig.

Allgemein hatte ich ein Problem mit der Logik im Buch. Ich empfand einiges als zu konstruiert und eben nicht nachvollziehbar. Das sorgte bei mir auch dafür, dass ich fürs Lesen viel länger gebraucht habe, als sonst. Immer wieder gab es diese „Hä?“-Momente, in denen ich mich abgehängt fühlte und einfach nicht mehr mitkam, warum das jetzt gerade wieder passiert ist. Die Wendung ist dafür ein Paradebeispiel, die ergab für mich wirklich gar keinen Sinn.


Fazit: Es tut mir echt leid, vielleicht war es das falsche Buch zur falschen Zeit, aber zu einem Großteil war das Buch leider nicht meins. Ich fand einiges unlogisch, nicht nachvollziehbar und zu konstruiert. Was dagegen toll rüberkam und sensibel behandelt wurde, waren die wichtigen Themen. Sie waren sehr gut eingebunden und wirkten „echt“ und realistisch.

Leider kann ich dem Buch nicht mehr als 2 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Eine Sache hat mich arg gestört, ansonsten mochte ich es sehr

All The Right Reasons
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Caras Eltern sind zwar mittlerweile geschieden, aber das bedeutet nicht, dass die Streitereien aufgehört haben. Was vor allem daran liegt, dass ihr Vater ein A… ist. Seine Welt scheint sich nur noch um ...

Caras Eltern sind zwar mittlerweile geschieden, aber das bedeutet nicht, dass die Streitereien aufgehört haben. Was vor allem daran liegt, dass ihr Vater ein A… ist. Seine Welt scheint sich nur noch um seine neue Frau zu drehen – die, mit der er damals ihre Mutter betrogen hatte. Jedenfalls ist Cara echt sauer über alles, was er sich so geleistet hat in letzter Zeit und darüber, dass sie jeden Cent zweimal umdrehen müssen, während er sie wie immer hängenlässt.
Um ihrer Wut freien Lauf zu lassen, nimmt sie einen Videotagebucheintrag auf – der dummerweise im Netz landet und viral geht. Das verschafft ihnen allerdings auch eine Casting-Einladung für ein neues Reality-Format. Single-Eltern, die eine neue Liebe suchen – quasi Bachelor + Kinder. Die Summe, die geboten wird, würde ihr Leben verändern, aber was, wenn sich Mutter und Tochter plötzlich nicht mehr einig darüber sind, was sie wollen? Und dann wäre da auch noch der Sohn eines Kandidaten, der Cara mächtig den Kopf verdreht …


Cara und ihre Mutter taten mir am Anfang echt leid. Eine hässliche Scheidung ist ja schon schlimm genug, aber was sich Caras Vater alles leistet, ist echt krass. Da war ich manchmal wirklich fassungslos.

Die Idee gefiel mir so gut. Ich meine Bachelor nur + Kinder ist irgendwie eine interessante Idee und bietet gleich auf mehreren Ebenen Zündstoff. Leider müssen Cara und ihre Mutter sehr schnell feststellen, dass sie die jeweiligen Kandidaten teilweise komplett gegensätzlich einschätzen.

Hier haben wir auch wieder meinen Hauptkritikpunkt. In diesem Zusammenhang empfand ich Caras Mutter als extrem überzeichnet dargestellt. Ich mag einfach dieses Motiv in Young Adult-Romanen nicht. Wenn die Eltern etwas partout nicht wahrhaben wollen, plötzlich ihr Kind komplett anders behandeln, weil es ja Probleme macht, obwohl das Kind als einziges den Durchblick hat. Das regt mich immer auf, wenn das Motiv enthalten ist.

Davon abgesehen mochte ich das Buch aber wirklich richtig gern. Der Einblick in die Reality-Welt, das hinter die Kulissen schauen beim quasi Bachelor und das alles, das fand ich sehr faszinierend. Auch die Wendung gefiel mir.


Fazit: Eigentlich mochte ich das Buch echt gern. Es war total interessant beim Machen einer Reality-Show zuzuschauen und wie die Fäden gezogen werden. Ebenso fand ich es toll die Kandidaten und ihre Kinder kennenzulernen.

Leider war aber ein Motiv enthalten, das ich persönlich bei Young Adult-Romanen einfach absolut und total nicht ausstehen kann. Auch hier hat es mich stellenweise schrecklich frustriert.

Davon abgesehen mochte ich das Buch aber sehr gern. Von mir gibt es ganz knappe 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Ich hatte leider meine Probleme mit dem Buch

Tödlicher Podcast
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Die Reinigungskraft Nina ist überglücklich, als sie von ihrer Lieblingspodcasterin Malu M. eingestellt wird. Doch schon bald kommen ihr immer mehr Dinge merkwürdig vor. Es häufen sich seltsame Vorkommnisse ...

Die Reinigungskraft Nina ist überglücklich, als sie von ihrer Lieblingspodcasterin Malu M. eingestellt wird. Doch schon bald kommen ihr immer mehr Dinge merkwürdig vor. Es häufen sich seltsame Vorkommnisse und Malu ist auch ganz anders, als Nina erwartet hatte. Hat Nina einfach nur zu viele True-Crime-Podcasts gehört oder stimmt hier wirklich etwas nicht?


Ich fand die Idee echt super, deswegen wollte ich das Buch auch so gern lesen. Die Perspektive, die Nina als Reinigungskraft hat, ist einzigartig. Sie sieht buchstäblich jeden Tag die dreckige Wäsche ihrer Kunden und weiß viel mehr über sie, als diese ahnen. Genau das ist es wohl auch, vor dem Malu Angst hat. Was hat sie zu verbergen?

Die Geschichte springt viel hin und her, zwischen vielen Charakteren, Gegenwart, Vergangenheit, spätere Vergangenheit, immer munter hin und her. Mir fiel es dadurch manchmal schwer dranzubleiben und den Überblick zu behalten. Allerdings hatte ich auch bereits sehr früh einen Verdacht, mit dem ich richtig lag. Das wurde bereits relativ früh im Buch aufgelöst, was an sich nicht schlecht ist, aber da hing einiges dran, was ich eher als unrealistisch einstufte.

Ich wurde mit den Charakteren nur bedingt warm. Sie waren mir nicht mega unsympathisch, richtig sympathisch aber leider auch nicht.

Allgemein setzt das Buch viel auf die Aussage „Die Welt ist klein“ – für mich war sie zu klein. Das wirkte auf mich leider zu konstruiert. Ich konnte das nicht glauben.


Fazit: Ich fand die Idee sehr interessant und das Buch war definitiv auch spannend, aber mich konnte es leider nur bedingt packen. Ich tat mich schwer mit der Geschichte. Das lag zum einen daran, dass ich mit den Charakteren nicht richtig warm wurde, zum anderen auch an den vielen Sprüngen durch Raum und Zeit. Da fühlte ich mich manchmal abgehängt und hatte einige Fragen, die aber nie beantwortet wurden.

Einiges fand ich auch unrealistisch, bzw. konnte ich das nicht glauben. Mir war es zu konstruiert.

Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Mir hat das Buch ausnehmend gut gefallen

Schlafenszeit – Albträume erwachen, wenn diese Tür sich schließt
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Mallory ist dankbar für ihren neuen Job als Nanny des kleinen Teddy. Nicht viele Menschen sind bereit, einem Ex-Junkie eine Chance zu geben, egal, wie lange derjenige auch clean sein mag. Doch sie hat ...

Mallory ist dankbar für ihren neuen Job als Nanny des kleinen Teddy. Nicht viele Menschen sind bereit, einem Ex-Junkie eine Chance zu geben, egal, wie lange derjenige auch clean sein mag. Doch sie hat scheinbar das große Los gezogen. Die Familie ist nett, sie hat einen eigenen Bereich für sich und Teddy ist einfach Zucker pur. Der Junge liebt es zu malen – doch dann werden seine Zeichnungen auf einmal immer düsterer. Er malt einen Mord, immer und immer und immer wieder. Mallory macht sich Sorgen und versucht herauszufinden, was es damit auf sich hat. Sie ahnt nicht, in welch große Gefahr sie sich dadurch begibt.


Der Clou an dem Buch ist, dass die Kinder-Zeichnungen und Bilder, die im Buch vorkommen, wirklich als schwarz/weiß Bilder im Buch enthalten sind. Es wird also nicht nur die Zeichnung beschrieben, sondern man bekommt sie zu sehen. Das macht das Ganze noch „realer“ beim Lesen und erhöht den Gruselfaktor.

Das Buch ist wirklich spannend. Es fängt ganz langsam an und steigert sich immer mehr. Wobei auch die Charaktere alle eine Entwicklung hinlegen – bei den meisten in eine Richtung, die man nicht erwartet hätte.

Mir gefiel besonders Mallory sehr gut. Ihr Kampf mit der Sucht, ihr Versuch einen Neuanfang zu wagen und mitzuerleben, wie schwer das ist, das wirkte auf mich alles sehr realistisch. Es ist so süß, wie Mallory und Teddy eine Bindung aufbauen und wie sehr er ihr ans Herz wächst.

Ich persönlich hatte etwas Probleme mit dem übernatürlichen Element in der Story. Es passte gut und machte alles auch schlüssig, aber ich hätte es besser gefunden, wenn es auch ohne dieses Element geklappt hätte.

Die Auflösung fand ich dafür absolut mega. Echt, damit hätte ich nie im Leben gerechnet! Das war so wow und macht einen wirklich fassungslos. Ich fand es auch super, wie das im weiteren Verlauf noch verarbeitet wurde, bzw. dass man nicht einfach nur die Auflösung vor den Latz geknallt bekommen hat und dann ist das Buch rum.


Fazit: Mir hat das Buch ausnehmend gut gefallen. Ich wurde von der Auflösung überrascht und das passiert mir nicht oft. Durch die Bilder der im Buch erwähnten Zeichnungen bekommt das Buch viel mehr Greifbarkeit und wirkt „echter“.

Ich persönlich hätte das übernatürliche Element nicht gebraucht und mir einen anderen Weg gewünscht, aber es hat mich jetzt auch nicht extrem gestört.

Die Auflösung ist wirklich mega und ich möchte das Buch gern allen Thriller-Fans ans Herz legen.

Von mir bekommt es 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Leider war es nicht meins

Lord of London Town
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Achtung: Band 1 einer Reihe, unabhängig lesbar.

Triggerwarnung: Gewalt, Folter, versuchte sexuelle Übergriffe, Entführung, Erwähnung von Menschenhandel.

Seit sie Kinder waren sind Cheska und Arthur fasziniert ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, unabhängig lesbar.

Triggerwarnung: Gewalt, Folter, versuchte sexuelle Übergriffe, Entführung, Erwähnung von Menschenhandel.

Seit sie Kinder waren sind Cheska und Arthur fasziniert voneinander. Das Schicksal lässt ihre Wege sich immer wieder kreuzen. Doch Arthur versucht sich von Cheska fernzuhalten, denn seine Welt ist gewalttätig und blutig und er will nicht, dass Cheska in Gefahr gerät. Als die Gefahr Cheska auch ohne seine Mitwirkung findet, flüchtet sie in seine Arme. Werden sie ihr Happy End bekommen oder wird Arthur Cheska an seine Feinde verlieren?


Die Idee fand ich echt interessant, auch dass nicht nur Arthur von Cheska besessen ist, sondern er ihr umgekehrt auch nicht mehr aus dem Kopf geht. Aber sie stammen aus verschiedenen Welten.

Arthur lebte schon immer ein sehr blutiges Leben und das hat ihm nie etwas ausgemacht. Nur den grausamen Tod seiner Mutter und Schwester hat er bis heute nicht verwunden. Als er dann auch noch in jungen Jahren das Imperium seines Vaters übernehmen und gegen Feinde von allen Seiten verteidigen muss, errichtet er endgültig eine Mauer zwischen sich und dem Rest der Welt. Nur Cheska weiß, wie man an diesen Mauern vorbeikommt, denn das hat sie schon immer getan.

Cheska entstammt einer Unternehmerfamilie, allerdings darf sie nicht in die Firma mit einsteigen. Stattdessen soll sie einen Mann heiraten, der nach den Vorstellungen ihres Vaters ein perfekter Nachfolger für ihn wäre. Doch was will Cheska?


Fazit: Die Grundidee fand ich echt gut und interessant. Allerdings stieß mir bereits zu Beginn die vulgäre Wortwahl sauer auf. Mir war das einfach zu viel. Ich fand die Wortwahl zu betont und unnötig vulgär.

Das Buch ist stellenweise sehr blutig und brutal, nehmt da bitte die Triggerwarnung ernst.

Ich empfand das Buch als etwas arg überdramatisch. Immer wieder wurde der Drama-Regler auf Anschlag gedreht und die Protagonisten litten dann mit Hingabe.

Manches war wirklich arg offensichtlich, wurde aber mit aller Kraft ignoriert. Bei einem Aspekt ging es eigentlich gar nicht offensichtlicher und da musste man an der Intelligenz der beiden zweifeln, dass sie da nicht auch wenigstens beim zweiten Mal 1 und 1 zusammengezählt haben. Aber nein, haben sie nicht.

Die Auflösung fand ich zudem teilweise unlogisch.

Leider war das Buch insgesamt nicht meins. Es bekommt von mir 1,5 Sterne.

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