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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2026

Leider haben mir die Wendung und ihre Folgen das Buch versaut

Scythe & Sparrow - Die große Liebe erscheint manchmal im finstersten Moment
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Achtung: Band 3 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen. Es gibt allerdings Überschneidungen mit den anderen Bänden, man wird also für diese gespoilert.



Rose lebt seit über einem Jahrzehnt beim Zirkus ...

Achtung: Band 3 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen. Es gibt allerdings Überschneidungen mit den anderen Bänden, man wird also für diese gespoilert.



Rose lebt seit über einem Jahrzehnt beim Zirkus und kann sich kein anderes Leben vorstellen. Vor allem weil der Zirkus es ihr ermöglicht, Männer aufzuspüren, die den Tod verdient haben. Rose hilft Frauen in Not dabei, sich zu befreien. Normalerweise indem sie entsprechende Kräutermischungen weitergibt, aber dieses Mal, will Rose eine aktivere Rolle einnehmen, was für sie beinahe tödlich endet.

Fionn ist Chirurg und hat sich in einer Kleinstadt niedergelassen, um dem stressigen Krankenhausalltag zu entgehen. Er findet Rose verletzt in seiner Praxis und sofort ist da diese Anziehungskraft. Er muss sich um sie kümmern.

Aber wie soll das mit ihnen beiden gutgehen?





Rose ist Motorradartistin und legt auch die Karten. Letzteres ermöglicht es ihr, Frauen zu finden, die Hilfe brauchen. Doch Rose weicht von ihrem sonstigen Muster ab und will selbst einen dieser Männer zur Strecke bringen. Das geht phänomenal schief und Rose hat nur Glück, dass Fionn sie rechtzeitig findet und ihr Leben rettet.

Eigentlich wäre ihre gemeinsame Geschichte damit schon zu Ende, aber Rose geht Fionn nicht aus dem Kopf und als sie eine Bleibe braucht, bietet er ihr an, bei ihm zu bleiben, bis sie wieder mobil ist.



Beide Rose und Fionn haben eine dunkle Seite, nur versteckt Fionn seine so gut, dass nicht einmal seine mörderischen Brüder davon wissen. Er setzt sich damit aber auch extrem unter Druck, was ihm psychisch sehr zu schaffen macht.



Rose hat sich übernommen und das hat sie in große Gefahr gebracht. Trotzdem will sie nicht aufhören, andere Frauen zu beschützen, obwohl sie das in Lebensgefahr bringt.


Fazit: Ich fand die Geschichte bis zur Wendung wirklich richtig gut. Wieder was ganz anderes, als die anderen beiden Bände der Reihe. Aber leider fand ich die Wendung extrem unlogisch. Das ergab für mich einfach null Sinn. Mir haben die Wendung und deren Folgen leider das Buch versaut. Das passte für mich einfach nicht und sorgte für unnötige Verzögerungen und Drama.



Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Mich hat das Buch mit gemischten Gefühle zurückgelassen

Lost Girls − Breathing for the First Time
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Triggerwarnung: häusliche Gewalt, sexuelle Gewalt, Gewalt gegen Tiere.





Darcy lebt ein Leben, um das sie viele beneiden. Ihr Mann ist gut aussehend, reich, ein erfolgreicher Sportler. Doch er hat ...

Triggerwarnung: häusliche Gewalt, sexuelle Gewalt, Gewalt gegen Tiere.





Darcy lebt ein Leben, um das sie viele beneiden. Ihr Mann ist gut aussehend, reich, ein erfolgreicher Sportler. Doch er hat auch eine dunkle Seite, von deren Existenz niemand außer Darcy etwas weiß. Seine Gewaltausbrüche werden ständig schlimmer und sie weiß, dass er sie eines Tages umbringen wird, wenn ihr nicht die Flucht gelingt. Also setzt Darcy alles auf eine Karte.





Es ist ein wichtiges Thema, um das es in diesem Buch geht. Häusliche Gewalt hat immer viel mit einem Machtungleichgewicht zu tun. In diesem Fall ist es umso gewaltiger, weil Darcy keinen Anwalt findet, der bereit ist, sie vor Gericht gegen ihren Mann zu verteidigen. Niemand will sich seinen Football-Verein und dessen Fans zum Feind machen.

Man kann sich gut vorstellen, dass es in so einer Situation noch schwieriger ist, den gewalttätigen Partner zu verlassen. Es gibt immer Faktoren, die es den betroffenen Frauen noch schwerer machen, finanzielle Ängste, Existenzängste, Kinder und viel zu oft auch die Gefahr für Leib und Leben, weil viel zu oft auf eine Trennung von solch einem Mann auch ein Femizid folgt.



Mich hat das Buch stark an „Der Feind in meinem Bett“ erinnert. Es gibt einige Parallelen, aber auch nicht so viele, dass es zu auffällig wäre.



Ich finde das wichtige Thema der häuslichen Gewalt kommt toll rüber. Man kann Darcys Not und Verzweiflung deutlich spüren. Sie hat keine andere Wahl, als drastische Maßnahmen zu ergreifen, da ihr niemand hilft.



Die Liebesgeschichte zwischen Darcy und Ellis konnte ich leider überhaupt nicht fühlen. Da kam bei mir einfach nichts an.



Was ich etwas schwierig finde ist, wie am Ende mit dem Thema umgegangen wird. Einerseits ist es realistisch seitens der Reaktion anderer, andererseits kommt bei mir auch eine zweifelhafte Message rüber.


Fazit: Den Umgang mit dem Thema häusliche Gewalt fand ich sehr gut. Man kann sich sehr gut in Darcy und ihre verzweifelte Situation reinfühlen.



Die Liebesgeschichte konnte ich dagegen leider nicht fühlen. Da kam überhaupt nichts bei mir an.



Manches war mir auch zu viel Zufall. Das wirkte dann wenig realistisch auf mich.



Das Ende fand ich einerseits gut, weil realistisch, andererseits kam bei mir auch eine zweifelhafte Message an.



Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Mir war das Buch zu konstruiert

The Penguin Paradox
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Emerie bekommt die Chance ihres Lebens: Endlich darf sie zu einer Expedition in die Antarktis mitreisen und dort ihr Forschungsobjekt, Pinguine, live beobachten, statt immer nur am Computerbildschirm. ...

Emerie bekommt die Chance ihres Lebens: Endlich darf sie zu einer Expedition in die Antarktis mitreisen und dort ihr Forschungsobjekt, Pinguine, live beobachten, statt immer nur am Computerbildschirm. Emerie will die Annahmen zur Treue der Pinguine widerlegen.

Das Problem: Der Leiter des Teams, Beckett, der sie in den Wahnsinn treibt. Und warum findet sie ihn plötzlich so heiß?





Ich fand die Idee toll, Pinguine und die Antarktis, das konnte doch nur faszinierend werden! Und die Antarktis und die Probleme, die das Leben in einer Forschungsstation an einem so lebensfeindlichen Ort mit sich brachte, waren auch sehr interessant, ebenso, wie die Pinguine niedlich waren. Mein Problem war Emerie, mit der ich einfach nicht warm wurde.



Emerie will beweisen, dass Pinguine genauso wie alle anderen Menschen sind: sobald etwas vermeintlich Besseres auftaucht, ist der eigentliche Partner abgemeldet. Sie verbeißt sich total in dieser Theorie und versucht, alle ihre Beobachtungen dieser Theorie anzupassen, statt, wie eine wirkliche Wissenschaftlerin, erst zu beobachten und dann Schlüsse zu ziehen.

Bei Beckett wartet sie mit ebenso vielen Vorurteilen auf – und das ging mir bald gehörig auf die Nerven. Vor allem, weil mir die Begründung für diese Vorurteile, und diese Art zu denken bei ihr, nicht reichte.



Warum Beckett ausgerechnet auf Emerie steht, wurde nicht erklärt, es ist einfach so. Und ganz plötzlich steht sie auch auf ihn, weil er so heiß ist. Das war mir leider zu plump.


Fazit: Leider war das Buch nicht wirklich meins. Ich wurde einfach nicht warm mit Emerie. Ihre ewigen Vorurteile gingen mir auf die Nerven. Ich fand das total anstrengend.



Auf mich wirkte das Buch zu einem Großteil zu konstruiert. Ich konnte vieles am Verhalten der Protagonisten nicht nachvollziehen und auch in anderen Bereichen wirkte einiges nicht so richtig glaubwürdig auf mich.



Das Drama kurz vor Schluss sorgte bei mir auch nur für Augenrollen – es war einfach zu offensichtlich.



Ich hatte mich hier auf einen MINT-Roman mit ein paar Nerds gefreut, bekommen habe ich ganz viele haltlose Vorurteile und nicht nachvollziehbares Verhalten, sowie einige Dinge, die mir unlogisch erschienen.



Von mir bekommt das Buch 2 Sterne, mehr war für mich leider nicht drin.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Leider empfand ich das Buch oft als anstrengend zu lesen

Not in My Book
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Rosie liebt Liebesromane über alles und will unbedingt eine erfolgreiche Liebesroman-Autorin werden. Doch in ihrem liebsten Schreibkurs muss sie sich ständig mit Aiden herumschlagen, der nur „anspruchsvolle“ ...

Rosie liebt Liebesromane über alles und will unbedingt eine erfolgreiche Liebesroman-Autorin werden. Doch in ihrem liebsten Schreibkurs muss sie sich ständig mit Aiden herumschlagen, der nur „anspruchsvolle“ Literatur mag und ständig Rosies Kapitel verreist. Als sie sich wehrt, fliegen sie beinahe beide aus dem Kurs. Nur ein verzweifelter Deal kann ihre Kursteilnahme retten: Sie und Aiden müssen gemeinsam an einem Roman arbeiten, der sowohl eine Liebesgeschichte aufweist, als auch ein Unhappy End, wie es bei „anspruchsvoller“ Literatur häufig vorkommt. Kann das gut gehen?

Und wie können sie es vermeiden, einander beim Schreiben näher zu kommen?





Die Grundidee fand ich sehr interessant. Ich denke von so einer Zusammenarbeit kann man nur profitieren. Das Problem ist nur, dass viele sehr empfindlich auf Kritik an ihren Worten reagieren und es dann schnell hitzig wird, wie bei Rosie und Aiden. Wobei hier vor allem Rosie die ist, die schnell hochdreht.



In der Umsetzung hat mich das Buch leider nicht gepackt. Mir gingen die Streitereien sehr auf die Nerven. Ich fand das kindisch und oft wirkten sie auf mich etwas aufgesetzt. Gerade Rosie ging mir hier wirklich auf den Geist. Ich konnte ihr Verhalten einfach oft nicht nachvollziehen.



Und obwohl die Professorin den beiden mit der Aufgabe einen Gefallen getan hat, fand ich es schade, dass sie erst eingegriffen hat, als sich Rosie das erste Mal selbst nicht ganz korrekt verhalten hat. Warum hat sie nicht schon früher eingegriffen? Die beiden stritten sich doch schon die ganze Zeit über.



Gut gefallen hat mir die Einbindung der Romankapitel in das Buch. Dass man gefühlt zwei Bücher gelesen hat und ihnen auch beim Schreiben über die Schulter schauen konnte.



Ich fand Rosie und Aiden nicht unsympathisch, vor allem als man sie besser kennenlernte, aber mir war das Hin und Her mit ihnen zu anstrengend. Rosies Verhalten konnte ich oft nicht nachvollziehen und tat mich echt schwer mit ihr. Es gab einige schöne Szenen, aber auch ständig Umwege und Drama und Überreaktionen und gefühlt hätte man das Buch meiner Meinung nach um locker 100 Seiten kürzen können.


Fazit: Leider war das Buch nicht meins. Ich hatte einfach etwas anderes erwartet. Die Streitereien zwischen Rosie und Aiden gingen mir auf die Nerven und gerade Rosies Verhalten konnte ich oft nicht nachvollziehen. Ich hatte ernsthaft überlegt, das Buch abzubrechen.



Ich empfand das Buch immer wieder als anstrengend. Die Geschichte mit ihrem Drama und den Überreaktionen – vor allem von Rosie – hätte für mich eher an eine Highschool als an eine Uni gepasst.



Vieles wirkte auf mich aufgesetzt und obwohl es auch schöne Szenen gab, konnte mich das Buch bis zum Ende nicht wirklich packen. Es war einfach ganz anders, als erwartet.



Von mir bekommt es ganz knappe 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Mich hat das Buch leider arg enttäuscht

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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!



Vanessa und ihre beste Freundin werden auf dem Heimweg von einer Party von einem Rudel Wölfe angegriffen. Vanessa wird gebissen, aber überlebt, ihre beste ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!



Vanessa und ihre beste Freundin werden auf dem Heimweg von einer Party von einem Rudel Wölfe angegriffen. Vanessa wird gebissen, aber überlebt, ihre beste Freundin stirbt einen grausamen Tod. Doch als wäre das nicht schon schlimm genug, stellt sich heraus, dass es sich bei den Wölfen um Gestaltwandler handelt und Vanessa sich jetzt ebenfalls in einen Wolf verwandeln wird. Sie wird an den Hof der Werwolfkönigin gebracht, die sie mit ihrer Alpha-Macht kontrollieren kann.

An der Werwolf-Akademie soll sich Vanessa nun in das Rudel integrieren und den Umgang mit ihren Kräften erlernen, doch irgendjemand scheint sie unbedingt loswerden zu wollen. Merkwürdige Dinge passieren und es gibt mehr als einmal einen Angriff auf ihr Leben. Dazu behandeln sie viele wie Dreck, weil sie bloß eine gewandelte Wölfin ist.

Und dann wäre da noch ihr neues Jungs-Problem und ein Teil dieses Problems ist der Kronprinz der Werwölfe.





Ich habe so sehnsüchtig auf dieses Buch gewartet, aber leider eine ganz andere Geschichte erwartet.



Ich kam von Anfang an nicht richtig in das Buch hinein, was vor allem damit zu tun hat, dass ich es deprimierend und als viel, viel zu brutal empfand. Ständig geschehen Ungerechtigkeiten und brutalste Strafen werden verteilt. Das hat mir total die Stimmung verhagelt und ich wollte schon gar nicht mehr weiterlesen.



Die Liebesgeschichte – in diesem Fall das Liebes-Viereck – konnte ich überhaupt nicht spüren. Ich konnte einfach nicht nachvollziehen, wie Vanessa plötzlich anfangen konnte, diese beiden Typen anzuhimmeln, deren Reiz ich absolut nicht verstehen konnte.



Mich hat Vanessa allgemein oft genervt. Ich empfand sie als emotional sehr jung und sprunghaft. Ich konnte ihr Verhalten sehr oft nicht nachvollziehen.



Die Story selbst hatte Potenzial, doch das verlor sich in Vorhersehbarkeit und ewigen Längen, ausgeschmückt mit viel Brutalität.


Fazit: Ich habe so sehnsüchtig auf dieses Buch gewartet, aber leider hat es mich total enttäuscht. Ich hatte einfach etwas ganz anderes erwartet. Abgesehen von der Brutalität, die mir viel zu extrem war, war es meinem empfinden nach eher ein Jugendbuch. Die Protagonistin war mir in ihrem gesamten Verhalten viel zu jung, impulsiv und sprunghaft. Ich konnte auch die Liebesgeschichte absolut nicht nachvollziehen.



Mich hat das Buch leider gar nicht gepackt und ich fand es vor allem deprimierend. Ich bin einfach total enttäuscht.



Zudem fand ich es sehr vorhersehbar. Ich werde die Reihe nicht weiterlesen.



Von mir bekommt dieses Buch 1 Stern.

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