hat mich nicht gefesselt
Hammajang Luck„Hammajang Luck“ von Makana Yamamoto, übersetzt von Stefanie Adam, ist wirklich ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Stell dir vor, du bist auf einer Achterbahnfahrt, erwartest ...
„Hammajang Luck“ von Makana Yamamoto, übersetzt von Stefanie Adam, ist wirklich ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Stell dir vor, du bist auf einer Achterbahnfahrt, erwartest den großen Adrenalinkick bei der nächsten Kurve, und dann bleibt der Wagen einfach stehen. So fühlte es sich für mich an.
Ich liebe Geschichten voller Raubzüge und intriganten Plänen, und die Vorstellung, das Ganze noch in einem Science-Fiction-Setting zu erleben, klang einfach perfekt. Der Anfang des Buches war tatsächlich vielversprechend und hat mich neugierig gemacht. Besonders interessant fand ich die Darstellung von Edie als non-binäre Figur, was im Englischen durch subtile Hinweise in der Handlung vermittelt wurde. Wie das im Deutschen umgesetzt wurde, kann ich leider nicht beurteilen, aber ich hoffe, dass die Übersetzung diese Feinheiten bewahren konnte.
Trotz des vielversprechenden Beginns stellte sich mir beim Lesen immer wieder die Frage: Wann geht's richtig los? Wo bleibt der große Coup, der nervenaufreibende Raubzug? Die Anwerbung der Helfer versprach Spannung, aber sie wollte einfach nicht aufkommen. Und als der Raub dann endlich stattfand, fühlte er sich eher wie eine Randnotiz an. Hast du das auch schon mal erlebt? Du liest eine Geschichte und fragst dich am Ende, was du da eigentlich gerade gelesen hast?
Doch es gab auch Momente, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Die humorvollen Dialoge und die faszinierend beschriebene Umgebung ließen mich immer wieder innehalten und staunen. Ich konnte mir die Welt, in der die Geschichte spielt, lebhaft vorstellen. Aber letztendlich fehlte mir das gewisse Etwas, das mich völlig in den Bann der Geschichte gezogen hätte.
Vielleicht sind es genau diese Erwartungen, die mich enttäuscht haben. Vielleicht war es der Mangel an Spannung oder die Tatsache, dass die Geschichte nicht das bot, was ich erhofft hatte. Aber manchmal ist es auch okay, von einem Buch überrascht zu werden, selbst wenn die Überraschung nicht ganz das ist, was man sich erträumt hat. Was denkst du? Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht?