Wenn Licht und Schatten verschmelzen wollen … gibt es Chaos!
Solitude 1: Devour the LightDie Welt ist unterteilt: Eine Barriere trennt die Lebenden vom Schattenreich. Letzteres wird beherrscht vom Schattengott Enean. Er sorgt für Ordnung auf seiner Seite, die halb lebenden, halb toten Schattenassassinen ...
Die Welt ist unterteilt: Eine Barriere trennt die Lebenden vom Schattenreich. Letzteres wird beherrscht vom Schattengott Enean. Er sorgt für Ordnung auf seiner Seite, die halb lebenden, halb toten Schattenassassinen auf der anderen. Louve, die beste Schattenassassinin von allen, nimmt Regeln allerdings nicht allzu ernst und erledigt zwielichtige Jobs gegen entsprechende Bezahlung auch im Schattenreich. Bis ihr ein folgenschwerer Fehler unterläuft, der alles aus dem Gleichgewicht zu bringen droht …
Was ich an „Devour the Light“ besonders mochte? Der unglaublich erfrischende Sarkasmus. Sowohl Enean als auch Louve sprechen ihn fließend und sind zwei humorige Badass Protagonisten, die man einfach mögen muss. Die Geschichte ist außergewöhnlich und düster-kreativ. Sie erinnert entfernt an eine „Die Schöne und das Biest“- Variation, hat mit märchenhaften Vibes aber eher weniger zu tun.
Der Einstieg fiel mir etwas schwer, weil sich mir das Worldbuilding nicht so recht erschlossen hat. Die Handlung dümpelt dahin, bis ab Mitte die richtig interessanten Dinge passieren und zwischen Enean und Louve die Funken fliegen. Der Schattengott landet in der Welt der Lebenden und wirbelt alles durcheinander. Haben Louve und er eine Chance? Ich könnte mir vorstellen, dass Band zwei noch besser, chaotischer, lustiger, aber auch romantischer wird. Wir dürfen gespannt sein!