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Veröffentlicht am 08.04.2018

Solider Kriminalroman

Ostseerache
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Klapptext:

In einem beschaulichen Dorf an der Ostsee wird eine junge Frau auf grausame Weise ermordet. Die Dorfbewohner verdächtigen Flora, die als Jugendliche eine Mitschuld am Tod eines Nachbarjungen ...

Klapptext:

In einem beschaulichen Dorf an der Ostsee wird eine junge Frau auf grausame Weise ermordet. Die Dorfbewohner verdächtigen Flora, die als Jugendliche eine Mitschuld am Tod eines Nachbarjungen gehabt haben soll und die nun wieder in ihr Elternhaus zurückgekehrt ist. Die Mordkommission Lübeck ermittelt. Auch Kommissarin Pia Korittki, die gerade ihre Hochzeit plant, sieht einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen und rollt den früheren Todesfall wieder auf. Schon bald muss sie fürchten, dass es nicht bei diesen zwei Morden bleiben wird.

Meine Meinung:

Schon das Cover und der Titel weisen wohin die literarische Reise hinführt, nämlich an die schöne Ostsee. Ostseerache ist der dreizehnte Fall, welcher Pia die Kommissarin lösen muss. Obwohl ich die vorherigen Bände nicht kenne, kommt man gut in die Geschichte hinein, dennoch hat sicherlich Vorteile wenn man die anderen Bände kennt. Denn es kommen auch Personen vor, welche in der Vergangenheit von Pia vorkommen.

Die Hauptprotagonistin Pia ist eine starke Frau, die weiss was sie will und sich auch durchsetzen kann und trotz Schicksalsschlägen nicht aufgibt. Durch ihre Art war sie mir schon von Beginn an sympathisch. Auch die anderen handelnden Personen wurden facettenreich und realistisch dargestellt. Das Leben in einem solchen kleinen Dorf wurde sehr gut dargestellt und konnte ich mir gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen. Das Buch hat sich locker und leicht gelesen. Der Spannungsbogen wurde bis zum Schluss aufrecht erhalten und die Autorin hat es gekonnt geschafft, dass man immer wieder auf eine falsche Fährt gelockt wurde und nicht wusste wer nun der Mörder gewesen ist.

Zur Autorin:
Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Eva Almstädt lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Schleswig-Holstein.

Fazit:

Ein solider Kriminalroman, welcher in einem kleinen Dorf an der Ostsee spielt. Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Veröffentlicht am 04.03.2018

Emotionales Buch

Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums
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Klapptext:

Dante kann schwimmen. Ari nicht. Dante kann sich ausdrücken. Ari fallen Worte schwer. Es scheint so, als wäre Dante die letzte Person, die es schaffen könnte, die Mauern einzureißen, die Ari ...

Klapptext:

Dante kann schwimmen. Ari nicht. Dante kann sich ausdrücken. Ari fallen Worte schwer. Es scheint so, als wäre Dante die letzte Person, die es schaffen könnte, die Mauern einzureißen, die Ari um sich gebaut hat. Doch trotz ihrer Verschiedenheit werden sie Freunde. Sie teilen Bücher, Gedanken, Träume. Sie beginnen, die Welt des jeweils anderen neu zu definieren. Und entdecken, dass das Universum ein großer und komplizierter Ort ist, an dem man manchmal auch erhebliche Hindernisse überwinden muss, um glücklich zu werden!

Meine Meinung:

Eine einfühlsame Geschichte um zwei Jungen die nicht unterschiedlicher sein könnten. Die Geschichte um Aristoteles und Dante konnte mich richtig fesseln obwohl nicht viel Aktion und Spannung vorhanden ist. Denn die Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt und die Charaktere liessen mich auch nach dem Ende nicht los.

Der Schreibstil des Autores ist unglaublich gut und so poetisch. Man merkt schon das Benjamin Alire Sáenz ein Lyriker ist.Dante und Aristoteles empfand ich sehr sympathisch und realistisch dargestellt. Die Geschichte wurde aus der Sicht von Aristoteles kurz Ari geschrieben, was einem die Charakter noch etwas näher bringt. Ich konnte mich gut mit Ari identifizieren, er ist lieber alleine, introvertiert und hat nicht viele Freunde genau wie ich als 15 Jährige gewesen bin.

Die Eltern von Ari und Dante waren echt tolle Eltern. Beide Elternpaare waren sehr verständnisvoll und verstanden ihre Söhne sehr gut. Ari's Mutter hat auch viel an der Entwicklung von ihm beigetragen. Hätte noch gerne noch mehr über die Eltern von Ari und Dante gelesen, denn ich fand sie echt toll.

Eine echt tolle Geschichte über Liebe, sich entwickeln und der Umgang mit sich selber in der Pubertät.

Zur Autor:
Benjamin Alire Sáenz schreibt Lyrik und Prosa für Erwachsene und Jugendliche. Er wurde für seine Bücher mit dem PEN/Faulkner Adward und dem American Book Adward ausgezeichnet. Auch seine Jugendbücher erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Er unterrichtet Kreatives Schreiben an der University of Texas in El Paso.

Fazit:

Einfühlsame Geschichte um das Erwachsene werden zweier Jungs, welche sich ineinander verlieben.

Veröffentlicht am 28.02.2018

Der König von Wiedikon

Der König von Wiedikon
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Klapptext:

Hans-Ueli «Hukki» Zünd ist tot. Zürichs führender Eventveranstalter und Partykönig wurde auf einem besetzten Areal in Albisrieden ermordet, wo Aktivisten den Krieg gegen das Kapital ausgerufen ...

Klapptext:

Hans-Ueli «Hukki» Zünd ist tot. Zürichs führender Eventveranstalter und Partykönig wurde auf einem besetzten Areal in Albisrieden ermordet, wo Aktivisten den Krieg gegen das Kapital ausgerufen haben. Privatdetektivin Enitta Carigiet beginnt im Wohnprojekt zu ermitteln. Dort hofft sie, neben der Lösung des Falls auch ihre verschollene Schwester Janita zu finden. Doch dabei gerät sie zwischen die Fronten von Linksradikalen und Polizei ...


Meine Meinung:

Am Anfang hatte ich Mühe in die Geschichte um die Privatdetektivin Enitta hineinzufinden. Das lag zu einem am Schreibstil des Autors, welcher man als kreative bezeichnen kann. Bei manchen Wörtern und Formulierungen musste ich zuerst nachdenken, was genau er damit sagen möchte. Was mich auch störte sind die Denglisch Ausdrücke wie z.B. ums Areal walken. Ich finde man spricht entweder Deutsch oder Englisch und nicht beides gemixt. Der Autor hätte vielleicht auch etwas mehr auf die Schauplätze eingehen sollen, also ich meine etwas mehr beschreiben wie die Umgebung etc. aussieht. Ich kenne mich ein wenig in Zürich aus, aber ich konnte mir die Handlungsorte nicht sehr gut vorstellen. Des Weiteren ist auf den ersten hundert Seiten nicht wirklich viel passiert. Doch dann habe ich mich an den Schreibstil gewöhnt und die Geschichte wurde spannender. Langsam konnte sie mich die Geschichte richtig packen und fesseln. In der Mitte des Buches konnte ich es fast nicht mehr aus der Hand legen. Und das Ende hat einen echt fiesen Cliffhänger, was Lust auf einen weitern Band macht.

Die Hauptprotagonistin Enitta fand ich am Anfang etwas verwirrend. Ich konnte ihre Handlungen und Gedanken nicht immer ganz folgen, was vielleicht daran lag, dass ich die zwei anderen Bänden um die Privatdetektivin Enitta Carigiet gelesen habe. Je weiter die Handlung voranschritt wurde sie mir immer sympathischer und verständlicher. Ihre unkonventionelle Handlungsweise hat mir sehr gefallen und es jedenfalls nicht ein 08/15 Kriminalroman.

Die zwei anderen Bände um Enitta werde ich sicherlich noch lesen, da mir schlussendlich das Buch doch noch fesseln konnte.


Die anderen Bände in chronologischer Reihenfolge:


- Mordsfondue Band 1

- Auf glühendem Eis, Band 2

- Der König von Wiedikon, Band 3


Zur Autor:

Mike Mateescu ist stolzer Nachfahre einer transsilvanischen Ahnenreihe. Er lebt und arbeitet als Redaktor und Texter in der Stadt Zürich. Er hat keinen Job und keine Hobbys, aber jede Menge bezahlter Arbeit. Und er führt eine langjährige Liebesbeziehung mit der englischen Sprache.

Fazit:

Ein Zürcher Kriminalroman, bei dem ich mich zuerst daran gewöhnen musste mit einer tollen Story, welche mich zum Schluss fesseln konnte.

Veröffentlicht am 24.02.2018

Der goldene Sohn

Der goldene Sohn
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Klapptext:Anil verlässt sein indisches Heimatdorf, und alle sind gekommen, um ihn zu verabschieden, Auch Leena ist, seine grosse Liebe. An diesem Abend trennen sich ihre Lebenswege: Anil geht in die USA, ...

Klapptext:Anil verlässt sein indisches Heimatdorf, und alle sind gekommen, um ihn zu verabschieden, Auch Leena ist, seine grosse Liebe. An diesem Abend trennen sich ihre Lebenswege: Anil geht in die USA, um Arzt zu werden, Leena bleibt in Indien.Als sie sich Jahre später wiedersehen, sind die alten Gefühle sofort wieder da. Doch beide haben in der Zwischenzeit Entscheidungen getroffen, die ihrer Liebe im Weg stehen.
Ich finde, dass dieser Klapptext nicht so gut zu dem Buch passt. Für mich wiederspiegelt es nicht, was im Buch passiert und laut Klapptext erwartet man etwas ganz anderes. Dennoch hat mich das Buch positiv überrascht.

Die Gestaltung des Buches:
Ich finde das Cover spricht mich auf jedenfalls an. Die Farben finde ich sehr harmonisch und lädt zum Träumen ein. Mir gefallen vor allem die Verzierungen am Rand des Buches, welche auch im Buch wieder aufgegriffen werden. Das Buch hat vier Teile, in dem wiederum Kapitel sind.

Meine Meinung zum Buch:
" Ton hat ein Gedächtnis. Wenn er einmal beschädigt ist, ruft die Hitze es ihm in Erinnerung. Das ist immer die Schwachstelle, da wo ein Riss war. (S. 298).

Der Schreibstil der Autorin fand ich wirklich toll, denn er hat mich schon von der ersten Seiten an gefesselt. Vor allem die Persepektivenwechsel fand ich echt toll. So konnte man von den beiden Hauptpersonen etwas erfahren, von Anil in den USA und von Leena in Indien. Die Kapitellänge fand ich nicht zu lang und zu kurz. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen, weil ich immer zu wissen wollte wie es weitergeht. Leena war mir am sympathischen, vielleicht lag es auch daran, dass ich als Frau mich besser hineinfühlen konnte. Auch die Nebenpersonen hatten einen Charakter und die wurden auch gut ausgearbeitet. Es war nicht nach dem Motto Gut oder Böse. Auch die schwierigen Themen wurden im Buch sehr gut angesprochen.


Fazit:
Wer gerne von Indien nach den USA reist und auch gerne Arztgeschichten mag, würde ich diesen Page-Turner empfehlen.

Veröffentlicht am 24.02.2018

Royal Blood

Royal Blood / Schattenkrone
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Klapptext:
Macht ist nichts, was du kampflos erreichst. Und Magie ist nichts, was dich unverwundbar macht.
Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den ...

Klapptext:
Macht ist nichts, was du kampflos erreichst. Und Magie ist nichts, was dich unverwundbar macht.
Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht... Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der grösste Heerführer aller Zeiten zu werden. Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen.

Was ist am Ende stärker? Das Schicksal? Die Magie? Oder deine Feinde?

Band 1 des Fantasy-Epos um Kat & Alex.

Erschienen Februar 2017 im Fischer FJB Verlag
(Originaltitel: Legacy of Kings)

Meine Meinung zum Buch:

Die Geschichte hat mir sehr gefallen. Ich war schon von den ersten Seiten an gefesselt von der Welt von Alex und Kat. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und spannend geschrieben. Gut fand ich, dass das Buch in fünf Akte gegliedert wurde und das jeder Akt mit einem passenden Zitat von Aristoteles beginnt. Hilfreich fand ich zudem die Karte von der Welt in der Kat & Alex leben. Kat finde ich eine sehr sympathische Charakter, welcher mir sehr gut gefallen hat und freue mich bald mehr von ihr zu lesen. Auch die anderen Charaktere fand ich gut ausgearbeitet. Das Buch konnte ich kaum mehr aus der Hand legen. Die Handlung hat mir auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht und kann es kaum erwarten bis der zweite Teil der Geschichte erscheint.


Fazit:
Das Buch empfehle ich jeden der gerne Fantasy Geschichten liest und ein Flair für die alten Götter hat.


Zur Autorin:
Eleanor Herman ist New-York-Times-Bestseller Autorin. Gekonnt verwischt sie die Grenzen zwischen historischen Skandalen und epischer Fantasy, um in >Royal Blood< die Geschichte des brillanten Herrschers aller Zeiten neu zu erzählen- Alexanders des Grossen.