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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2021

Große Überraschungsmomente garantiert!

Dark Blue Rising (Bd. 1)
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Kurzmeinung:
Zwar hat es zu Beginn einige Schwächen, doch nach und nach wurde es immer besser und hat mich dann vollständig in seinen Bann gezogen!

Inhalt:
Tabby ist seit sie denken kann, mit ihrer ...

Kurzmeinung:
Zwar hat es zu Beginn einige Schwächen, doch nach und nach wurde es immer besser und hat mich dann vollständig in seinen Bann gezogen!

Inhalt:
Tabby ist seit sie denken kann, mit ihrer Mutter Cate von Ort zu Ort gezogen und wurde von ihr gewarnt: Hüte dich vor dem Kreis!
Als Cate jedoch verhaftet wird und sich herausstellt, dass sie nicht ihre echte Mutter ist, kann es Tabby kaum fassen. Nun muss sie sich mit ihrem neuen Leben bei ihren richtigen Eltern arrangieren. Hinzu kommt, dass Tabby bemerkt, dass sie ungewöhnlich lange die Luft anhalten kann.... was hat es damit auf sich und hat der Kreis vielleicht etwas damit zu tun?

Cover:
Das Cover kann ich mir gar nicht oft genug angucken, so schön finde ich es! Dabei sieht es in der Realität noch viel hübscher aus als im Internet, denn ich liebe einfach, wie mit den Blautönen gespielt wurde!
Ich wundere mich nur, dass das Mädchen auf dem Cover blaue Augen hat, wobei im Buch steht, dass Tabby graugrüne besitzt... Nun ja, da kann man aber gerne drüber hinwegsehen ;D

Charaktere:
Tabby wirkt meiner Meinung nach sehr authentisch, wenn auch an der ein oder anderen Stelle ein wenig leichtgläubig. Dabei zeichnet sie sich durch ein großes Maß an Individualität aus. Zwar kommt einen zu Beginn ihre Weltanschauung etwas komisch vor, doch gibt es hier genügend Erklärungen, die es wiederum nachvollziehbarer machen. Zum Ende hin fand ich es sehr gut, wie sie vieles hinterfragt hat, so wurden die meisten Fragen, die man selbst hatte, beantwortet.
Bei den anderen Charakteren hätte ich mir hier und da mehr Tiefe gewünscht, aber das erfährt man ja möglicherweise dann in den nächsten Bänden ;)

Handlung:
Ehrlicherweise konnte mich das Buch teils nur eher mäßig fesseln. Mir hat hierbei der Beginn mit Cate sehr gut gefallen, doch gab es danach eine längere Zeit, in der nicht allzu viel passiert ist. Dafür war dann der letzte Teil umso rasanter, was aber definitiv nicht übertrieben wirkt, sondern sehr passend ist. Bei einigen der Enthüllungen wäre mir fast der Mund offen stehen geblieben, so überrascht war ich!
Hier im ersten Band haben sich einige Dinge für den Leser noch nicht wirklich erschlossen, so ist man nun unglaublich gespannt auf den nächsten Band, da man einfach gerne gewisse Antworten haben möchte!

Schreibstil:
Er erscheint mir sehr flüssig, wobei durch kurze Sätze der Fokus des Lesers auf bestimmte Dinge gerichtet wurden. Mir hat dies durchaus zugesagt.

Fazit:
Sowohl die Protagonistin als auch der Schreibstil und insbesondere das Cover haben mir sehr gut gefallen. Bei der Handlung hat mir die Spannung zeitweise gefehlt, doch konnte dies im Endteil wieder rausgeholt werden, was mich sehr begeistert hat. Der zweite Band steht somit nun schon auf meiner Wunschliste :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2021

Den einen sagt es zu, den anderen nicht

Die Ballade von Max und Amelie
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Kurzmeinung:
Eine nette Geschichte für zwischendurch, hat mich aber eher mäßig gefesselt.

Inhalt:
Narbe, eine auf einer Müllkippe lebende Hündin, und Max, ein aus einer Menschenfamilie stammenden Hund, ...

Kurzmeinung:
Eine nette Geschichte für zwischendurch, hat mich aber eher mäßig gefesselt.

Inhalt:
Narbe, eine auf einer Müllkippe lebende Hündin, und Max, ein aus einer Menschenfamilie stammenden Hund, treffen auf der Müllkippe aufeinander. Narbe macht sich nun mit Max auf, sein zu Hause zu suchen. Doch hierbei handelt es sich um keine einfache Reise, denn schon bald taucht der Mensch aus den Alpträumen von Max auf. Dieser Mensch tötet sie in den Träumen ein jedes Mal... wird dies auch in jener Realität geschehen?

Cover:
Das Cover hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und war unter anderem auch der Grund, weshalb ich mir das Buch gekauft habe. Dabei passt es auch zum Inhalt perfekt.

Titel:
Der Titel ist zwar an sich schön, jedoch finde ich es schade, dass dort so direkt der Name von ehemals Narbe verraten wird. Wüsste man den Namen nicht vorher, so hätte es doch nochmal einen schöneren Moment beim Lesen erzeugt.

Charaktere:
Narbe und Max sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere.
Dabei konnte mich mit dem teils impulsiven und sturen Charakter von Narbe nicht anfreunden, da ich einige ihrer daraus resultierenden Handlungen einfach nicht nachvollziehen konnte.
Max hingegen mochte ich ziemlich, da er sich für seine Freunde einsetzt und ein schier unerschütterlichee Vertrauen besitzt. Die Entwicklung zu jenen Charakteristika muss jedoch erst noch erfolgen. Hierbei gingen mir beide Charakterentwicklungen teils zu zackig.

Handlung:
Zunächst ist die Story relativ realitätsnah und mir gefällt es, mal aus Hundeperspektive die Handlungen der Menschen zu betrachten. Doch konnte mich die Idee mit den Träumen/dem bösen Menschen (mehr kann ich hier nicht verraten) einfach nicht überzeugen. Mir hat irgendwie ein vernünftiger Sinn dahinter gefehlt. Da dies aber einen Großteil der Geschichte ausmacht, konnte mich das Buch nicht wirklich in seinen Bann ziehen.
Manchen Leuten wird solch eine Story sicherlich gefallen, aber ich gehöre einfach nicht zu ihnen.

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, da es meistens recht flüssig lief. Hierbei wurde sowohl Witz als auch wichtige Botschaften miteingewoben, was mir sehr zugesagt hat.

Fazit:
Das schöne Cover und der gute Schreibstil konnten mich überzeugen, die mir teils zu rasche Charakterentwicklung, Narbe selbst und die Kernidee der Handlung jedoch nicht. Kein Buch, was ich auf gar keinen Fall weiterempfehlen würde, jedoch ist es einfach nichts für mich gewesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2021

Eindeutig kein Buch ab 12!

Melodie der Meerjungfrauen
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Teodora reist mitsamt ihren Eltern nach Venedig, da Venedig dem Untergang bevorsteht und die Eltern es mit weiteren Wissenschaftlern versuchen zu retten. Doch wer konnte ahnen, dass letztendlich Theodore ...

Teodora reist mitsamt ihren Eltern nach Venedig, da Venedig dem Untergang bevorsteht und die Eltern es mit weiteren Wissenschaftlern versuchen zu retten. Doch wer konnte ahnen, dass letztendlich Theodore auserkoren ist (mitsamt einiger Freunde) die Lagunenstadt gegen unheilvolle Gegner zu beschützen.

Zu Beginn lässt sich eindeutig das hübsche Cover hervorheben, welches mich vermutlich auch als Kind dazu bewogen hat, dieses Buch zu kaufen. Sowohl Venedig als auch eine Meerjungfrau sind passend zum Klappentext abgebildet.

Man hat es zudem mit sympathischen Hauptcharakteren zu tun, die zwar alle gewisse Macken haben, aber genau das widerspiegeln, wofür sie ausgewählt wurden. An einigen Stellen wird insb. die Naivität von Teo deutlich, doch da sie selbst noch sehr jung ist, kann man das eigentlich nicht kritisieren. Zudem kommt es zu einer vernünftigen Entwicklung mehrerer Charaktere, die den Leser so einiges lehren.

Doch wie sieht es nun mit der Handlung aus? Wie ich finde handelt es sich hier um eine originelle Idee, die auch relativ gut umgesetzt wurde. Es gibt einige Wendungen, die den Leser lachen oder weinen lassen und es nicht langweilig werden lassen. Doch hier kommt mein ganz dickes ABER: Es handelt sich in keinster Weise um ein Buch, welches Kinder ab 12 Jahre lesen sollten! Tatsächlich habe ich, als ich es damals gelesen habe, riesige Angst vor dem Buch gepackt und wollte mich nun mit dem wiederholten Lesen in einem älteren Alter vergewissern, dass es ja womöglich doch gar nicht so schlimm gewesen ist.... Doch da habe ich mich eindeutig getäuscht! Es werden so viele gruselige bzw. gar grausame Szenen dargestellt, dass es wohl jedem Kind Angst machen muss. Ich kann hier leider nicht ins Detail gehen ohne zu spoilern, aber ich spreche hier u.a. von Folterinstrumenten usw.
Somit muss ich auch Kritik am Cover üben, denn es entspricht zwar den Klappentext, aber vom Inhalt her ist es viel zu düster und verleitet einen zu falschen Annahmen.

Abschließend hat das Buch also zwar eine an sich gute Handlung und schöne Charakterentwicklung zu bieten, doch es handelt sich hier definitiv um kein Buch ab 12 und sollte stattdessen viel eher ab 16 vermarktet werden. Für Kinder also keinesfalls zu empfehlen, doch ältere Personen können sich auf die Geschichte gut und gerne einlassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere