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Veröffentlicht am 16.05.2026

Mein Selbstversorger-Garten

Selbstversorgung aus dem Garten
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Braucht ein Selbstversorger-Garten nicht unheimlich viel Platz? Und auch viel Zeit, bis man endlich etwas ernten kann?

Diese Fragen sind normal und kommen häufig, wenn es um den Anbau von eigenem Gemüse ...

Braucht ein Selbstversorger-Garten nicht unheimlich viel Platz? Und auch viel Zeit, bis man endlich etwas ernten kann?

Diese Fragen sind normal und kommen häufig, wenn es um den Anbau von eigenem Gemüse geht und der Platz begrenzt ist. Doch Huw Richards und Sam Cooper haben sich zusammengetan und innerhalb von zwei Jahren überlegt, ausprobiert, geändert und sich schließlich über Erfolge gefreut. Denn im Garten kann das ganze Jahr über etwas wachsen und reifen und wenn einmal weniger im Garten ist, kann aus einer reich gefüllten Speisekammer gezehrt werden.

Mit dem ausgeklügelten monatlichen Aussaat- und Pflanzplan und dem systematisch angelegten Garten von nur 10x12,5m Größe ist eine Selbstversorgung tatsächlich möglich. Mit den vielen Rezepten ist eine Haltbarmachung der geernteten Produkte auch kein Problem.

Ich finde dieses Buch sehr informativ, hilfreich und praxisnah. Deshalb möchte ich in diesem Jahr noch einige der Pflanzpläne ausprobieren und mich mit den Rezepten befassen, damit in diesem Winter mehr aus dem eigenen Garten auf dem Speiseplan stehen kann.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Hedys verhängnisvoller Diebstahl

Weiße Westen, schwarze Nächte
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Ruhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss wurde schon als Jugendliche zur Diebin herangezogen und sie hat ihre Aufgabe immer gut gemacht. So ist sie auch heute noch auf Diebeszügen und spioniert auf gewitzte ...

Ruhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss wurde schon als Jugendliche zur Diebin herangezogen und sie hat ihre Aufgabe immer gut gemacht. So ist sie auch heute noch auf Diebeszügen und spioniert auf gewitzte Weise ihre Objekte aus. Dass sie gerade in der Villa von Seufert ein verhängnisvolles Notizbuch findet und einsteckt, das noch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen würde, hätte sie nicht gedacht. Denn sie klaut vorallem, um selbst über die Runden zu kommen und ihrer psychisch kranken und tablettensüchtigen Schwester die Aufenthalte in kostspieligen Privatkliniken zu ermöglichen.

Sabine Hofmann hat das Ruhrgebiet der 1960er Jahre als Kulisse für diesen besonderen Kriminalroman gewählt. Denn die damalige Zeit steckt voller Umbrüche. Neben der Gesellschaft, die sich wandelt, ist auch die politische Situation schwierig und es gibt so manchen Spion, der versucht an Informationen zu kommen, um diese dann für seine Seite möglicht positiv zu verwenden. So gibt es in diesem Roman zwei Seiten, die parallel erzählt werden und dennoch irgendwann zu einem werden. Die historischen Hintergründe wurden von der Autorin gut und gründlich recherchiert und perfekt in der Handlung verwendet.

Ich war wirklich gespannt auf diesen Roman, denn die Autorin ist mir bereits aus anderen Romanen bekannt und ich mag ihre Art zu erzählen. Diesmal konnte sie mich aber nicht so fesseln, wie ich es mir erhofft hatte. Was zum einen daran lag, dass ich anfangs große Probleme hatte, sämtliche Personen zuzuordnen und nicht durcheinander zu kommen. Zum anderen fand ich die Handlungsstränge etwas verwirrend und kam nicht in den erwünschten Lesefluss, sondern habe mich oft ablenken lassen. Dennoch fand ich die Kulisse, die gewählt wurde und die Atmosphäre des, sich im Aufbruch befindlichen Ruhrgebiets sehr gut getroffen und passend für die Handlung.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Ein gelungenes Freundebuch aus der beliebten Kindersachbuchreihe

Wieso? Weshalb? Warum? - Meine Kindergarten-Freunde
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Bereits im Alter von drei Jahren finden Kinder es schön, ihre Freunde im einem Freundebuch zu sammeln und sie auf diese Weise nach ihren Vorlieben und Abneigungen und ihren wichtigsten Daten zu fragen. ...

Bereits im Alter von drei Jahren finden Kinder es schön, ihre Freunde im einem Freundebuch zu sammeln und sie auf diese Weise nach ihren Vorlieben und Abneigungen und ihren wichtigsten Daten zu fragen. So entsteht eine wertvolle Sammlung an Freunden, die immer eine Erinnerung an die Kindergartenzeit bleiben wird.

Die Autorin Carola von Kessel hat gemeinsam mit Illustratorin Marion Kreimeyer-Visse ein Freundebuch für die Kindergartenzeit erschaffen. Hier vereinen sie die beliebten Bilder aus den Bücher der "Wieso? Weshalb? Warum?"-Reihe mit unterhaltsamen Fragen an die eintragenden Kinder. So dürfen neben den wichtigsten Fakten wie Name, Alter und Adresse auch Dinge wie Lieblingsessen, Lieblingstier und Lieblingsbuch eingetragen werden. Hierbei werden die Kinder immer miteinbezogen und dürfen ihre Augenfarbe oder ihr Lieblingstier selbst malen. Um auch in diesem Buch ein wenig Wissen zu vermitteln, werden auf jeder Doppelseite kurze Informationen zum Hintergrundthema der Seite vermittelt. Denn die Seiten widmen sich abwechselnd den Themen Wald, Baustelle, Bauernhof, Dinosaurier und Meer.

Ich bin wirklich begeistert von diesem Freundebuch, denn ich mag die Art, wie die Fragen gestellt werden und nicht nur Eltern diese schriftlich beantworten müssen, sondern Kinder auch selbst mitmalen dürfen. Da ich mit meinen Kindern schon so einige Freundebücher zuhause hatte, finde ich diese Seitengestaltung am allerbesten und perfekt geeignet, um auch wirklich eine handgemachte und persönliche Erinnerung an die Kindergartenzeit zu sein.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Lenas Neubeginn in Green Valley

New Beginnings
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Lena hat in Deutschland zweimal ihr Studium vorzeitig abgebrochen, da ihr die Studienfächer einfach zu langweilig waren und sie keinen Sinn in einem Weitermachen gesehen hat. Als ihr ihr Vater nun ein ...

Lena hat in Deutschland zweimal ihr Studium vorzeitig abgebrochen, da ihr die Studienfächer einfach zu langweilig waren und sie keinen Sinn in einem Weitermachen gesehen hat. Als ihr ihr Vater nun ein Ultimatum gesetzt hat, dass sie sich endlich einmal entscheiden solle, was sie in ihrem Leben machen wolle, hat sie sich für ein Jahr als Au-pair in den USA entschieden. Eigentlich wollte sie in eine der Metropolen wie New York oder Miami, doch gemeldet haben sich nur drei Familien aus ländlichen Staaten. So hat sie sich schlussendlich für die Coopers aus Colorado, mitten in den Rocky Mountains entschieden. Denn die Familie ist ihr unendlich sympathisch und eine Vorstellung von ihrer neuen Heimat auf Zeit hat sie noch nicht. Doch am Flughafen holt sie niemand ab und sie beginnt schon zu zweifeln, bevor sie all ihren Mut zusammennimmt und sich alleine auf den Weg nach Green Valley macht. Aber auch bei ihrer Gastfamilie ist der Empfang eisig, denn es ist nur Ryan, der Bruder von Jack, ihrem Gastgeber, zuhause und der ist äußerst unfreundlich und ablehnend. Allerdings ist Lena nicht in die USA gereist, um nun aufzugeben. Also beißt sie sich durch und merkt schnell, dass hinter Ryans Fassade eine Reihe Emotionen stecken, die er niemandem zeigen will. Niemals hätte Lena gedacht, dass ihr der nörgelige, schlecht gelaunte Ryan einmal ans Herz wachsen könnte...

Lilly Lucas' Einstieg in die mittlerweile achtbändige Reihe ist vielversprechend. Denn Lena und Ryan bestätigen den Spruch "Was sich liebt, das neckt sich" aufs Allerbeste. Der fiktive Ort Green Valley mitten in den Rockys bildet eine wunderschöne, bilderbuchhafte Kulisse für den Roman. Denn neben traumhaften Sonnenauf- und untergängen gibt es auch die Wildnis, großartige Skipisten und tolle Häuser. Da die Kapitel in der Regel nicht mehr als acht Seiten umfassen, liest sich das Buch sehr schnell. Obwohl alles aus Lenas Perspektive erzählt wird, fehlt es nicht an Tiefe oder anderen Ansichten.

Viel zu lange liegt dieses Buch schon auf meinem SuB, weshalb ich nun das Erscheinen der Schmuckbände der Reihe zum Anlass genommen habe, nun zu starten. Natürlich habe ich mich geärgert, diesen Buchschatz nicht schon viel früher gelesen zu haben, denn ich hatte wunderschöne Lesestunden und habe das Buch innerhalb kürzester Zeit beendet. Deshalb bin ich froh, dass der zweite Band schon bereit liegt und ich jederzeit zurück ins traumhafte Green Valley reisen kann!

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Zwei Mäuse aus ganz unterschiedlichen Welten

Die Stadtmaus und die Landmaus
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Die Stadtmaus und die Landmaus mögen sich sehr gerne und sind schon lange befreundet. Deshalb möchten sie der jeweils anderen einmal ihre Welt zeigen. So reist die Stadtmaus zur Landmaus und bekommt den ...

Die Stadtmaus und die Landmaus mögen sich sehr gerne und sind schon lange befreundet. Deshalb möchten sie der jeweils anderen einmal ihre Welt zeigen. So reist die Stadtmaus zur Landmaus und bekommt den Bauernhof mit all seinen Bewohnern, den Sternenhimmel und ihren Schlafplatz mit den vielen Vorräten für den Winter gezeigt. Doch der Stadtmaus ist das alles nicht geheuer und sie freut sich, als sie sich mit der Landmaus auf den Weg in die Stadt macht. Dort ist alles in Bewegung und die Landmaus staunt nicht schlecht, wie viel zu essen sie im Supermarkt finden. Auch die Party unter der Brücke macht Spaß. Dennoch freut sich die Landmaus am Ende wieder auf ihr beschauliches Heim auf dem Land.

Kathrin Schärer hat den Fabel-Klassiker neu erzählt und mit ihren eigenen, einzigartigen und ausdrucksstarken Illustrationen versehen. Die Texte sind in einfacher Sprache verfasst, die sich flüssßg vorlesen und gut verstehen lässt. Die Bilder passen perfekt zur Geschichte und transportieren die verschiedenen Emotionen und Eindrücke sehr gut, sodass sie auch ohne ein Lesen des Textes sofort zu verstehen sind.

Ich finde das Buch wunderschön und gelungen. Allerdings empfinde ich die Illustrationen als farblich eher eintönig und sehr braun und grau, was Kinder nicht so anspricht, wie kunterbunte Zeichnungen. Doch die Botschaft, die die Geschichte vermittelt ist toll, denn jeder hat seine eigene Meinung, eigene Gefühle und Wohlfühlmomente. Diese sollten geachtet und akzeptiert werden. Nur so ein friedliches Miteinander möglich!

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