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Veröffentlicht am 06.01.2026

Fesselnder Thriller um einen Cold Case

Nur der Tod findet dich
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Im Mittelpunkt dieses Thrillers steht ein Cold Case Fall. Crissy Mellin verschwand und wurde nie gefunden, weder tot noch lebendig. Detective John Bowie quält dieser Fall auch noch nach Jahren, denn er ...

Im Mittelpunkt dieses Thrillers steht ein Cold Case Fall. Crissy Mellin verschwand und wurde nie gefunden, weder tot noch lebendig. Detective John Bowie quält dieser Fall auch noch nach Jahren, denn er denkt, dass die Ermittlungen seinerzeit nicht sehr gut sondern eher schlampig geführt wurden.
Beth Collins ist Journalistin und TV-Produzentin bei einem True Crime Sender. Sie geht diesem Fall nach und taucht vor Ort auf, da in Kürze eine Folge darüber gesendet werden soll. Sie stellt die Vermutung oder gar Behauptung auf, dass Crissy das Opfer eines Serientäters wurde, der in wenigen Tagen wieder zuschlagen könnte, da er auf ein bestimmtes Naturereignis reagiert. Der sogenannte Blutmond soll der Auslöser für den Täter sein und er nächste Blutmond steht bevor.
John hält Beths Vermutung für an den Haaren herbei gezogen und reagiert zunächst skeptisch und ablehnend. Dennoch lässt er sich auf sie ein, da ihm der Fall bis heute so zu schaffen macht.
Gemeinsam nehmen sie die Ermittlungen wieder auf, wälzen alte Ermittlungsakten und überprüfen erneut sämtliche Fakten, Ereignisse und Indizien. Sie wollen möglichst den alten Fall aufklären und verhindern, dass es weitere Opfer gibt.

Solche Cold Case Geschichten sind ja üblicherweise sehr spannend. Denn zur normalen Recherche- und Ermittlungsarbeit kommt die Schwierigkeit, dass oft nach längerer Zeit, gewisse Dinge nicht mehr geklärt werden können.
Auch hier ist es so und dazu kommt, dass es schnell nachdem die beiden beginnen, die Ermittlungen wieder aufzunehmen, jemand etwas dagegen zu haben scheint. Schnell wird klar, dass dieser jemand verhindern möchte, dass dieser Fall noch einmal aufgerollt wird.
John und Beth geraten in Gefahr und tauchen unter. Dass dabei zwischen beiden eine gewisse Anziehung entsteht, war zu erwarten, denn das ist in den Thrillern von Sandra Brown immer so.
Auch hier knistert es gewaltig, aber es ist der Autorin erneut gelungen, die Liebesgeschichte zwar eindringlich aber dezent zu gestalten, so dass der Kriminalfall vordergründig bleibt.

Dieser Thriller hat sich für mich schnell zum Pageturner entwickelt, denn entweder gibt es neue Erkenntnisse oder gefährliche Situationen für John und Beth. Augenscheinlich gibt es auch weitere Opfer, doch ein Zusammenhang zwischen diesen ist nicht erkennbar. Die mysteriöse Geschichte mit dem Blutmond verleiht dem Ganzen noch eine geheimnisvolle Komponente und dadurch entsteht auch ein gewisser Zeitdruck.

Die beiden Protagonisten und ebenso die Nebenfiguren, die teilweise wichtige Rollen spielen, sind gut ausgearbeitet. Sie agieren authentisch und sind lebensnah dargestellt.
Gut gefallen hat mir auch wieder Sandra Browns lebendiger und mitreißender Schreibstil, der mich teilweise atemlos durch die Seiten fliegen ließ.

Dieser Thriller mit seinem ungewöhnlichen Thema ist absolut fesselnd, packend und sehr spannend. Die Auflösung ist absolut überraschend.
Ich hatte ihn in kürzester Zeit verschlungen und kann ihn empfehlen!


Fazit: 5 von 5 Sternen



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Veröffentlicht am 30.12.2025

Herzerwärmender Weihnachtsroman mit Emotionen und Tiefgang

Schneezauber in Winterbury
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Imogen ist Projektleiterin in einer Marketingagentur und ein Workaholic. Ihre Arbeit steht vor allem anderen, was aber auch daran liegt, dass sie nichts anderes im Leben hat. Zu ihrer Mutter hat sie ein ...

Imogen ist Projektleiterin in einer Marketingagentur und ein Workaholic. Ihre Arbeit steht vor allem anderen, was aber auch daran liegt, dass sie nichts anderes im Leben hat. Zu ihrer Mutter hat sie ein sehr gespaltenes Verhältnis, denn diese lehnt sie ab und meldet sich nur, wenn sie etwas von Imogen möchte.
Ihren Kolleginnen spielt Imogen jedoch ein völlig anderes Leben vor. Sie gibt vor, eine liebevolle Familie zu haben, mit der sie auch die Weihnachtsfeiertage verbringen wird, ein schönes Zuhause und einen anhänglichen Hund, dessen Bild sogar auf ihrem Schreibtisch steht. Nichts davon entspricht jedoch der Wahrheit, denn Imogen hat weder Familie noch den Hund und lebt in einem winzigen Appartement in einer wenig schönen Gegend Londons. Deshalb freut sie sich auch nicht auf Weihnachten sondern hat wie immer die Absicht, diese Tage mit Arbeit zu verbringen.
Doch als sie im Stress beinahe einen schwerwiegenden Fehler macht und einem Zusammenbruch nahe ist, verordnet ihre Chefin, die große Stücke auf Imogen hält, ihr einen Zwangsurlaub von rund einem Monat, bis ins neue Jahr.
Imogen möchte das eigentlich nicht annehmen, denn sie weiß nicht, wie sie diese Zeit verbringen soll. Doch ihre Lieblingskundin Dorothy, für deren Unternehmen sie schon seit längerer Zeit das Marketing macht, bietet ihr an, auf deren Anwesen in den Cotswolds in das frisch renovierte Holly Cottage zu ziehen, das von Dorothy sonst als Ferienhaus vermietet wird. Aufgrund der Renovierung ist es aktuell frei und Imogen nimmt das Angebot, ohne zu ahnen, was dieser Aufenthalt dort ihr sonst noch bieten wird.

Ich mochte Imogen von Beginn an, auch wenn ich ihre Lügen gegenüber ihren Kolleginnen und Mitarbeiterinnen nicht gut heißen konnte. Mir war klar, dass das irgendwann auffliegen würde und dass Imogen dann in Schwierigkeiten und Erklärungsnöte geraten könnte.
Anfangs wird ihr Berufsleben beschrieben und schnell konnte man erkennen, welchen Stress sie hat aber auch wie sehr sie ihre Arbeit liebt.
Auch ihre Mutter lernen wir kennen und deren Ablehnung gegenüber ihrer Tochter ist wirklich hart. Gut konnte ich den Zwiespalt spüren, in dem Imogen steckt. Einerseits sehnt sie sich nach Familie und Liebe andererseits möchte sie mit ihrer Mutter eigentlich nichts zu tun haben, da diese sie so krass ablehnt und sich nur meldet, wenn sie etwas braucht, meistens ist es Geld. Imogen fühlt sich dann dennoch irgendwie verpflichtet, denn schließlich ist es ihre Mutter.
Ich konnte mir das kaum vorstellen, wie das für Imogen emotional belastend sein muss.

Als Imogen dann in die Cotswolds reist und Holly Cottage bezieht, nimmt die Handlung eine Wendung für Imogen. Sie erlebt dort wirklich Ruhe, Geborgenheit, eine schöne Umgebung und durch die sympathische Dorothy auch Anschluss an deren Familie.
Doch dann macht Imogen ganz zufällig eine überraschende Entdeckung, die alles verändert.
Dorothy und ihre Tochter samt Familie sind ebenfalls liebenswerte Figuren. Dorothy wird aus bestimmten Gründen von Schuldgefühlen geplagt, die besonders zur Weihnachtszeit immer wieder hochkommen. Ihre Tochter kommt anfangs etwas hartherzig rüber, ist aber ebenso liebenswert wie ihre Mutter, ihr Mann und die Töchter.
Und dann gibt es in der Nachbarschaft noch den sympathischen Tierarzt und einen netten Hund ohne Zuhause.
Für Imogen eröffnet sich plötzlich eine Chance und eine anderes Leben.

Mir hat es richtig gut gefallen, Imogen in die verschneiten Cotswolds zu begleiten. Die Atmosphäre ist wunderbar winterlich und vorweihnachtlich und das Setting auch schön und bildhaft beschrieben. Ich sah mich mit Imogen durch den Schnee stapfen und hörte das Kaminfeuer im Cottage knistern. Die liebevoll gezeichneten Figuren verleihen neben teilweise ernsthaften Themen dem Roman eine gewisse Tiefe und auch Herzlichkeit.

Sarah Morgan ist es erneut gelungen, einen stimmungsvollen Winterroman mit Tiefgang vorzulegen. Ein wunderschönes Setting, eine heimelige Atmosphäre und eine bewegende Familiengeschichte bilden die perfekte Mischung für einen wirklich bezaubernden und herzerwärmenden Wohlfühlroman für die Winterzeit!


Fazit: 5 von 5 Sternen



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Veröffentlicht am 20.11.2025

Wunderschöner, stimmungsvoller Weihnachtsroman mit tollen Figuren und vielen Emotionen

Lichterzauber in New York
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Kerry’s Familie besitzt eine Weihnachtsbaumfarm und verkauft diese Weihnachtsbäume jedes Jahr in New York.
Da ihr Vater erkrankt ist, muss Kerry, die eigentlich völlig andere Pläne hatte, mit ihrem Bruder ...

Kerry’s Familie besitzt eine Weihnachtsbaumfarm und verkauft diese Weihnachtsbäume jedes Jahr in New York.
Da ihr Vater erkrankt ist, muss Kerry, die eigentlich völlig andere Pläne hatte, mit ihrem Bruder nach New York reisen.
Ihr Bruder fährt den Truck mit den Bäumen und Kerry muss den uralten Familienwohnwagen in die Stadt bringen, worin sie in den nächsten Wochen mit ihrem Bruder wohnen soll. Ihr graust es davor aber sie hat keine andere Wahl, wenn sie ihre Familie nicht im Stich lassen will.
Der Wohnwagen wird dann am Straßenrand geparkt und daneben der Verkaufsstand für die Weihnachtsbäume aufgebaut. An diesem Ort findet der Verkauf in jedem Jahr statt, so dass die Nachbarschaft dies bereits kennt und die Familie unterstützt. In Restaurants kann die Toilette benutzt werden und eine andere Familie stellt die Dusche und die Waschmaschine zur Verfügung. So findet sich auch Kerry bald zurecht und lernt nette Menschen kennen. Aber dann taucht Konkurrenz auf, die sich in Sichtweite postiert und dann verschwindet auch noch ein netter alter Mann…

Ich fand den Anfang der Geschichte teilweise recht humorvoll, denn Kerry’s Entsetzen ist schon groß, als sie hört, dass sie wochenlang im Wohnwagen leben soll ohne eigenes Badezimmer und mit ihrem mürrischen Bruder auf engstem Raum.
Doch sie fügt sich und nimmt die Aufgabe an. Die Menschen in der Nachbarschaft sind nett zu ihr und sie findet schnell Anschluss durch die Besuche im italienischen Restaurant von Claudia und auch bei anderen Menschen, die dort im Viertel leben. So lernt sie auch Patrick und dessen Sohn, den kleinen Austin kennen. Patrick ist getrennt von seiner Frau, aber beide kümmern sich gut um den Jungen. Der kleine Austin findet schnell Gefallen daran, Kerry am Weihnachtsbaumstand zu besuchen und die beiden freunden sich an, was sich dann natürlich auch auf den sympathischen Vater Patrick überträgt. Kerry und Austin erfinden eine Geschichte, zu der Kerry die entsprechende Zeichnung fertigt. Darüber lernen sie den älteren Heinz kennen, der sie ebenfalls täglich besucht und zwar etwas brummig aber offenbar herzensgut ist.
Kerry und ihr Bruder raufen sich tatsächlich zusammen und Kerry kurbelt mit guten Ideen den Verkauf an. Auch als die Konkurrenz in der Nähe erscheint, hat Kerry Ideen, um diese auszustechen. Aber plötzlich ist der alte Heinz verschwunden bzw. erscheint nicht mehr und alle machen sich Sorgen, auch der kleine Austin. Sie machen sich auf die Suche und dann gibt es Ereignisse, die eröffnen für alle neue Möglichkeiten.

Das Setting im Greenwich Village und West Village von New York war wunderschön beschrieben. Ich konnte mir so richtig gut die Straßenzüge vorstellen, die schon im vorweihnachtlichen Lichterglanz erstrahlen und wo täglich nette Menschen an den Verkaufsstand kommen. Es gibt viele schöne Beschreibungen des vorweihnachtlichen Trubels und Geschehens, was insgesamt auch eine wunderschöne Stimmung erzeugt.

Besonders schön sind die Begegnungen von Kerry mit der Nachbarschaft, besonders natürlich mit dem kleinen Austin und seinem Vater Patrick. Hie gibt es viele charmante und sympathische Figuren, die die Geschichte alle auf ihre Weise bereichern.
Durch die Freundschaft mit dem kleinen Jungen kommt es dazu, dass sich zwischen Kerry und Patrick auch Sympathien und Gefühle entwickeln. Das ist alles sehr romantisch und glaubhaft dargestellt und hat mein Herz erwärmt. Und ich war gespannt, wie die beiden das Problem lösen werden, dass Kerry ja nicht in New York lebt und zum Ende der Verkaufszeit wieder nach Hause muss.
Als dann der ältere Heinz verschwindet zeigt sich erneut Kerrys gutes Herz und ihre Hilfsbereitschaft. Sie recherchiert und versucht Heinz zu finden, denn ihn kennen zwar viele Menschen aber niemand weiß, wo er wohnt.
Als sie ihn dann finden und feststellen, dass er Hilfe braucht, entwickelt die Handlung einen weiteren herzerwärmenden Teil, der am Ende dazu führt, dass sich für viele der Figuren einiges verändert.

„Lichterzauber in New York“ ist ein wirklich stimmungsvoller, romantischer und herzerwärmender Weihnachtsroman. Liebenswerte Figuren, viele unterschiedliche Emotionen und Themen wie Freundschaft, Neuanfang, Gemeinschaft und Zusammenhalt bilden eine perfekte Mischung für einen wunderschönen Roman, den ich gerne für die Weihnachtszeit empfehle!


Fazit: 5 von 5 Sternen



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Veröffentlicht am 11.11.2025

Bewegende, romantische Weihnachtsgeschichte mit viel Herzenswärme

Der Weihnachtssee
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Kurz vor Weihnachten besucht Jana ihre Eltern im Bayrischen Wald, um Weihnachten vor zu feiern. Ihre Schwester hat als Überraschung für die Eltern eine gemeinsame Reise geplant, Jana aber nicht in die ...

Kurz vor Weihnachten besucht Jana ihre Eltern im Bayrischen Wald, um Weihnachten vor zu feiern. Ihre Schwester hat als Überraschung für die Eltern eine gemeinsame Reise geplant, Jana aber nicht in die Pläne einbezogen. Als Jana sich wieder auf den Weg nach München macht, wo sie lebt, setzt ein Schneesturm ein. Binnen kürzester Zeit sind die Straßen zugeschneit und Räumdienste sind nicht in Sicht. Jana bleibt mit ihrem Auto in einer Schneeverwehung im Graben stecken. Glücklicherweise sieht sie in der Nähe ein abgelegenes Haus, wohin sie sich zu Fuß aufmacht. Dort trifft sie zufälligerweise auf ihren früheren Schulfreund Toni und den kleinen Finn. Toni gewährt Jana natürlich Unterschlupf, auch wenn er mitten in den Vorbereitungen für die Abreise steckt. Er ist Finns Patenonkel und seine Schwester, Finns Mutter, ist kürzlich verstorben. Nun will er Finn mit zu sich nach Hamburg nehmen, wo er eigentlich lebt. Später am Tag treffen vier weitere Personen am Haus ein. Sie kommen von einer Chorprobe und sind mit dem Auto ebenfalls im Schnee stecken geblieben. Zwei Schwestern, die den örtlichen Friseursalon betreiben, ein griechischer Koch und wie es der Zufall will, ist die vierte Person Janas Ex-Verlobter Stefan. Jana ist aufgrund der Trennung noch immer verletzt und hat Stephan seitdem nicht mehr gesehen. Nun stecken sie zusammen fest, in dem kleinen Haus am zugefrorenen See …

Wie in jedem Jahr habe ich mich auch diesmal sehr auf den Weihnachtsroman von Angelika Schwarzhuber gefreut.
Die Geschichte ist insoweit etwas Besonderes, als dass hier durch den Schneesturm zufällig sieben Personen zusammen kommen und die Zeit miteinander auf engen Raum verbringen müssen.
Schnell ist klar, dass hier jeder seine Geschichte hat und mitbringt.
Der kleine Finn trauert sehr um seine Mama und möchte nicht nach Hamburg ziehen sondern lieber in Bayern in der gewohnten Umgebung und in seinem Kindergarten bleiben. Toni versteht seinen kleinen Neffen natürlich, sieht aber keine andere Möglichkeit.
Jana sieht sich plötzlich dem Mann gegenüber, der sie verlassen und eine andere geheiratet hat, mit der er in die Wohnung zog, die sie eigentlich gemeinsam beziehen wollten.
Stephan sorgt sich um seine Frau, die schwanger ist. Der griechische Koch wäre viel lieber in seiner Heimat, ist aber wegen des Jobs in Bayern. Und auch die beiden Schwestern haben ihr Problem, denn eine hat ein Geheimnis.
Die Figuren sind alle sehr liebevoll, authentisch und lebensnah dargestellt. Es war eine Freude, sie alle zu erleben.

In ihrem lebendigen Schreibstil erzählt die Autorin, wie sich diese Zufallsgemeinschaft zusammenrauft und die Zeit möglichst gut miteinander verbringt. Gemeinsam kämpfen sie sich zu den Autos durch, wo sie Janas Handy aus dem Schnee retten und die Lebensmittel, die Jana von ihren Eltern mitgenommen hatte, ins Haus holen. Daraus zaubert der griechische Koch leckere Gerichte für alle.
Besonders schön zu erleben war, wie sich alle um den kleinen, traurigen Finn kümmern, der eigentlich nur einen Weihnachtswunsch hat.
Aber auch die anderen setzen sich mit ihren Sorgen und Problemen auseinander und kommen sich dabei näher. Dabei lässt es sich natürlich nicht vermeiden, dass die anderen jeweils mitbekommen, was jeden so umtreibt.

Um in Weihnachtsstimmung zu kommen, schmücken und dekorieren sie weihnachtlich, mit den Dingen, die sie auf dem Dachboden finden. Gemeinsam singen sie Weihnachtslieder und sie improvisieren sogar eine kleine Bescherung und bereiten für Finn damit am Heiligabend schon Weihnachten. Das erzeugt natürlich beim Lesen schon eine wohlige weihnachtliche Stimmung.
Dazu trägt natürlich auch die schöne Winterkulisse bei, die trotz Schneesturm und widriger Wetterverhältnisse heimelig ist. Die tief verschneite Landschaft im Bayerischen Wald ist schnell vor meinem inneren Auge entstanden.
Und auch der kleine zugefrorene See, gleich hinter dem Haus, der dem Roman den Titel gibt, ist wunderbar beschrieben und er entfaltet seine Magie und wird zum Weihnachtssee.

„Der Weihnachtssee“ ist eine sehr herzerwärmende, emotionale Geschichte, die von Freundschaft, Familienbande, Verständnis, Zusammenhalt und auch Liebe erzählt. Eine wunderbare Stimmung, viele verschiedene Themen, liebenswerte Figuren, Überraschungen und viel Menschlichkeit machen den Roman zum perfekten Begleiter für schöne Lesestunden in der dunklen Jahreszeit!


Fazit: 5 von 5 Sternen




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Veröffentlicht am 06.11.2025

Stimmungsvoller, romantischer Weihnachtsroman mit Hundestar und Santa Claus

Schneeflöckchen, Weißpfötchen
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Der Weihnachtsroman mit Hund von Petra Schier gehört für mich in jedem Jahr dazu. In diesem Jahr ist es bereits der 10. Roman aus der Reihe „Weihnachtshund“. Wie immer könnte man ihn auch als Adventskalender ...

Der Weihnachtsroman mit Hund von Petra Schier gehört für mich in jedem Jahr dazu. In diesem Jahr ist es bereits der 10. Roman aus der Reihe „Weihnachtshund“. Wie immer könnte man ihn auch als Adventskalender lesen, denn er hat 24 Kapitel plus ein Bonuskapitel für den ersten Weihnachtstag. Mir ist das aber noch nie gelungen, denn einmal begonnen kann ich den Roman dann meist nicht mehr weglegen.

Und auch wie in jedem Jahr erleben wir Santa Claus, der versucht Wünsche zu erfüllen. Diesmal möchte er unbedingt einen Wunsch erfüllen, der ihn schon im letzten Jahr erreichte, den er aber wegen technischer Probleme erst jetzt entdeckt hat.
Xander, ein erfolgreicher Fotograf und Reiseblogger, möchte nach Jahren auf der Reise in seine Heimatstadt zurückkehren und dort ein Fotostudio und eine Galerie eröffnen. Außerdem wünscht er sich sehnsüchtig, dass seine seit vielen Jahren beste Freundin Ellie seine Gefühle erwidert, denn er ist in sie verliebt. Ellie ahnt davon nichts und sieht in Xander ihren besten Freund. Wie immer bedient sich Santa Claus bei der Wunscherfüllung seiner Elfen und eines Hundes, den er dem Paar schickt. Diesmal ist es eine weiße Schäferhündin mit Namen Amara. Doch Ellie wurde als Kind von einem Hund angefallen und schwer verletzt. Seitdem hat sie Angst vor Hunden. Kann Amara trotzdem helfen und dabei selbst ein neues Zuhause finden?

Ich habe mich sehr auf den neuen Weihnachtshunde-Roman gefreut und wurde auch in diesem Jahr nicht enttäuscht.
Die Hündin Amara ist allerliebst. Sie wurde offenbar ausgesetzt, lebt seitdem draußen und ist ständig auf der Suche nach einem warmen Plätzchen und etwas zu essen. Xander nimmt sich der Hündin an, bringt sie zur Tierärztin und kümmert sich um sie. Amara gewinnt langsam Vertrauen und fasst auch große Zuneigung zu Ellie. Doch dieser muss sie sich langsam nähern und schafft es dann auch, Ellies Herz zu erobern.
Wie immer sind die Gedanken der Hündin in kursiver Schrift im Text eingeschoben.

Auch Santa Claus, seine Ehefrau, die Rentiere und seine Elfen kommen immer wieder zu Wort und wir können erleben, wie alle gespannt die Entwicklung verfolgen und versuchen zu steuern. Da gibt es auch öfter mal humorvolle Szenen und Dialoge, die sehr unterhaltsam sind.

Die Geschichte von Xander und Ellie war besonders gefühlvoll. Beide sind sympathische und liebenswerte Figuren, die authentisch und natürlich agieren. Ich mochte beide sehr, auch weil sie eben so richtig gute Freunde sind, zusammenhalten auch mit den Geschwistern Jelena und Arian aus der Gemeinschaft, die sich schon lange kennt. Gegenüber der Hündin Amara verhalten sich beide sehr verantwortungsvoll und kümmern sich um das verlassene Tier, wobei Ellie immer wieder ihre Angst überwinden muss.
Die Annäherung zwischen Ellie und Xander erfolgt ausgesprochen langsam und zaghaft. Denn kurz nachdem Xander mitgeteilt hat, dass er nun sesshaft werden möchte, lernt Ellie zufällig im Baumarkt den charmanten Anwalt Patrice kennen. Dieser findet Gefallen an Ellie und es kommt zu einigen Dates. Doch Xander gibt nicht auf und er hat ja immer wieder Berührungspunkte mit Ellie durch das gemeinsame Kümmern um Amara.
Als Ellie erkennt, dass Xander vielleicht der bessere Partner für sie wäre als Patrice, wehrt sie sich innerlich dagegen, da sie Angst hat, die Freundschaft aufs Spiel zu setzen.
Santa, seine Elfen und Amara haben wieder alle Hände voll zu tun.

Weihnachtliche Stimmung gibt es natürlich auch wieder. Es gibt das schon bekannte gemeinsame Plätzchen backen, diesmal in einem anderen Kreis. Aber auch der schon bekannte Weihnachtsmarkt mit seinen schönen Angeboten und dem romantischen alten Karussell wird wieder besucht und es werden Weihnachtsbäume aufgestellt und geschmückt. Das alles erzeugt eine wohlige Atmosphäre und wird schön und bildhaft beschrieben.

Der diesjährige Weihnachtshunde-Roman von Petra Schier hat mich auch diesmal sehr gut unterhalten. Die Geschichte von Ellie, Xander und Amara war sehr gefühlvoll und hat mein Herz erreicht und erwärmt.
Ich habe es wieder genossen, diesen Roman zu lesen!


Fazit: 5 von 5 Sternen



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