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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2026

Etwas Urlaub, etwas Lebenskriese(n), etwas Familiendramen und ganz viel Gefühl

Sommer mit Seeblick
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Ich habe das eBook bei einer Leserunde gewonnen und mich vorab sehr auf ein bisschen locker leichte Sommerlektüre gefreut. Ich wurde nicht enttäuscht, war jedoch teilweise trotzdem überrascht über den ...

Ich habe das eBook bei einer Leserunde gewonnen und mich vorab sehr auf ein bisschen locker leichte Sommerlektüre gefreut. Ich wurde nicht enttäuscht, war jedoch teilweise trotzdem überrascht über den Tiefgang der Geschichte.

Jule fährt nach einem Streit mit ihrem Partner Fabian erst einmal alleine mit ihrer gemeinsamen Tochter Lana in den lange geplanten Urlaub zu ihrer besten Freundin Malin und deren Freund Torben. Die beiden haben vor kurzer Zeit eine Pension am Plöner See und es ist der erste Besuch von Jule und Lana dort. Nicht nur Jule blüht dort förmlich auf, auch Lana kann sich nach einigen schwierigen Monaten wieder besser öffnen. Die anderen Gäste in der Pension lernt man ebenfalls am Rande kennen, ebenso wie Torbens Bruder Hendrik, dessen Exfreundin Lou und ihre Mutter Christa.

Die meiste Zeit ist der Roman einfach eine wirklich gelungene Urlaubslektüre zum Wohlfühlen.
Zwischendurch gibt es allerdings auch sehr tiefgründige Momente, grade wenn es um Lana und ihre kindlichen Probleme geht. Diese drehen sich auch viel um das Verhältnis ihrer Eltern zueinander und ihre Angst vor einer Trennung der beiden. Ich als Scheidungskind kann das sehr gut nachvollziehen und fand die Sichtweise eines Kindes wirklich sehr gut und nachvollziehbar dargestellt. Grade diese Passagen haben mich sehr eingenommen und bewegt.

Wie ich es mir erhofft habe, gibt es natürlich nachher für alle ein Happy End.

Insgesamt war es für mich ein sehr gelungenes Buch, das ich guten Gewissens weiterempfehlen würde!

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Wunderbar, wie schön hier mit der gefühlten Schuld gespielt wird

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 4: Ein Mörder zu viel
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Anna und ihre Kollegen Vico, Flavia und Marco müssen mal wieder einen Mord untersuchen. Dieses Mal gibt es jedoch direkt mehrere Geständige, sodass die Herausforderung eher darin liegt, zu klären, wer ...

Anna und ihre Kollegen Vico, Flavia und Marco müssen mal wieder einen Mord untersuchen. Dieses Mal gibt es jedoch direkt mehrere Geständige, sodass die Herausforderung eher darin liegt, zu klären, wer sich genau was zu Schulden hat kommen lassen. Es wird viel in der Vergangenheit gekramt und geht häufig um das schlechte Gewissen einzelner Personen. Das ist ein schöner inhaltlicher Kontrast zu den anderen Teilen der Reihe, fügt sich aber ansonsten super ein. So erfährt man auch hier wieder viel über Anna und ihr Leben, lebt sich weiter mit ihr in Fontenaia ein und fühlt sich als Leser immer mehr heimisch in dem kleinen Örtchen.

Ich kann die Buchreihe Vino, Mord und Dolce Vita nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Ich liebe diese Buchreihe

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 3: Bittersüßer Honig
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Durch eine Leserunde auf diese Buchreihe aufmerksam geworden, habe ich mir anschließend direkt alle bisherigen Bände zugelegt. Auch dieser dritte Band hat mich keineswegs enttäuscht.

Anne gerät hier gefühlt ...

Durch eine Leserunde auf diese Buchreihe aufmerksam geworden, habe ich mir anschließend direkt alle bisherigen Bände zugelegt. Auch dieser dritte Band hat mich keineswegs enttäuscht.

Anne gerät hier gefühlt in eine Zwickmühle: Einerseits will sie den Mord an der Naturschützerin natürlich aufklären - auf der anderen Seite will sie einen guten Freund nicht in Schwierigkeiten bringen, nachdem er ihr gestanden hat, einen Fehler gemacht zu haben. Durch ihre Versuche, ihren Freund zu schützen, gerät sie auch dieses Mal wieder teils schwer mit Vico aneinander.

Für mich ist auch das hier wieder eine super Geschichte aus der Vino, Mord und Dolce Vita Reihe und absolut gelungen

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Veröffentlicht am 16.03.2026

gelungener Spagat zwischen leichter Romantik und ernsthaften Ängsten

Die Liebe trägt Gummistiefel
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Anfangs lernt man erst einmal Tess und ihr geregeltes Leben als Investmentbänkerin kennen. Als sie dann (mehr oder weniger hervorgerufen durch eine erschreckende gesundheitliche Nachricht) etwas aus der ...

Anfangs lernt man erst einmal Tess und ihr geregeltes Leben als Investmentbänkerin kennen. Als sie dann (mehr oder weniger hervorgerufen durch eine erschreckende gesundheitliche Nachricht) etwas aus der Bahn geworfen wird, setzt sie zudem einen wichtigen Auftrag eines ihrer wichtigsten Kunden in den Sand, wodurch dieser viel Geld verliert. In einem Gespräch mit ihrem Vorgesetzten verordnet dieser ihr eine mehrwöchige Auszeit.
Durch Zufall stößt sie auf einen Wanderweg, den sie in Angriff nehmen will. Als direkt zu Anfang heftige Komplikationen bei ihrer Wanderung auftreten, findet sich zufällig Zuflucht in einem kleinen Ort und lernt dadurch viele neue Freunde kennen. Dabei darf natürlich auch eine neue Liebe nicht fehlen. Über allem schwebt aber die meiste Zeit immer leise die Ungewissheit über ihre gesundheitliche Verfassung.

An sich fand ich die Geschichte sehr gut. Man kann gut darin abtauchen, die Charaktere sind alle sehr sympathisch und man fühlt sich vor allem in der neuen Umgebung sehr wohl. Die Sprecherin macht ihre Sache sehr gut, sie liest sehr angenehm.

Das Einzige, was mich wirklich häufig und stark gestört hat, war die Blauäugigkeit, mit der Tess an ihre Erkrankung rangegangen ist. Ich habe mich mehrfach dabei ertappt, dass ich mich wirklich sehr über sie geärgert habe, wie sie die gesundheitlichen Probleme einfach ignoriert und weiter herausgezögert hat. Dazu immer diese komplett negative Einstellung. Das hat mich wirklich schier wahnsinnig gemacht. Aber das ist rein mein persönliches Empfinden als jemand, der schon einige Fälle von Krebs in unterschiedlichen Ausprägungen in Verwandten- und Bekanntenkreis hatte.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Ein Blumenmarkt zum Wohlfühlen

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam
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Die Geschichte um Rosie, die aus ihrem unsteten Leben mit häufig wechselnden Jobs in London ausbricht, gefällt mir sehr gut. Als einen Wink des Schicksals sieht sie Bilder eines Blumenmarkts in Amsterdam, ...

Die Geschichte um Rosie, die aus ihrem unsteten Leben mit häufig wechselnden Jobs in London ausbricht, gefällt mir sehr gut. Als einen Wink des Schicksals sieht sie Bilder eines Blumenmarkts in Amsterdam, woraufhin sie beschließt, dort einen Neuanfang zu starten. Auf einem angemieteten Hausboot - das sich als deutlich heruntergekommen herausstellt - lernt sie erst einen mürrischen, aber sehr attraktiven Nachbarn kennen.
Bei ihrem Versuch, einen Stand auf dem schwimmenden Blumenmarkt eröffnen zu können, lernt sie dann nach und nach immer mehr Inhaber anderer Stände dort kennen und freundet sich (teils nach einigen Widrigkeiten) mit ihnen an.
Grade, als sie sich eingelebt hat, gibt es jedoch Probleme, die ihr grade aufgebautes Geschäft und ihre Gefühle stark in Gefahr bringt.

Ich fand die Geschichte um Rosie, Max, Emma und ihre Kollegen sehr schön. Sie ist schön einfach so nebenbei zu hören. Hanna Baus als Sprecherin hat das ebenfalls sehr gut gemacht, es war sehr angenehm ihr zuzuhören.

Allerdings muss ich zugeben, dass mir im Prolog schon fast zu viel "Friede, Freude, Eierkuchen" für eine einzelne Geschichte war ;)

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