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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2025

Von der Magie von Weihnachten und Kindern

Der Weihnachtssee
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Ich habe dieses Buch bei einer Leserunde gewonnen und mich sehr darauf gefreut, es zu lesen. Allein das Cover ist wunderschön gestaltet, das Highlight (im wahrsten Sinne des Wortes) sind die mit Goldfolie ...

Ich habe dieses Buch bei einer Leserunde gewonnen und mich sehr darauf gefreut, es zu lesen. Allein das Cover ist wunderschön gestaltet, das Highlight (im wahrsten Sinne des Wortes) sind die mit Goldfolie glänzenden Stellen.



Da ich in letzter Zeit häufig kürzere Geschichten um die 200-250 Seiten gelesen habe, war ich gespannt, wie lange ich für diese 315 Seiten brauchen würde. Es war viel schneller, als ich gedacht habe! Ich habe das Buch an 2 Tagen durch gehabt. Und ich konnte nur abends jeweils ca. 2,5 Stunden und in der Mittagspause vielleicht noch 30 Minuten lesen. Wenn ich ein Buch dermaßen schnell lese, ist das immer ein sehr gutes Zeichen!



Ich fand den Schreibstil insgesamt sehr schön, nur zu Anfang haben mich ein paar Formulierungen etwas gestört (in den Unterhaltungen zwischen Jana und ihren Eltern). Das hat sich aber sehr schnell wieder gebessert, sodass man das Buch super schön lesen konnte. Auch die Orte waren gut beschrieben, sodass man sich alles gut bildlich vorstellen konnte.



Etwas enttäuscht war ich nur, weil es meines Erachtens eigentlich nicht wirklich um den Namensgebenden See geht. Der Weihnachtssee spielt eigentlich nur eine sehr untergeordnete Rolle am Rand. Da hätte ich mir gewünscht, dass da noch etwas mehr drauf eingegangen wird und der See eine größere / zentralere Rolle spielt. Meiner Meinung nach geht es in dem Buch viel mehr um zwischenmenschliche Bindungen und wie man mit persönlichen Konflikten oder Herausforderungen umgeht. Dazu wird einem unterschwellig immer suggeriert, wie ein Kind eine eigentlich nur "zusammengewürfelte" Truppe Menschen ohne weiteres Zutun zusammenschweißen kann. Denn sein wir mal ehrlich: Dass sich eine größere Gruppe erwachsener Menschen so gut und unproblematisch in einer solchen Ausnahmesituation umgehen würden. Im wahren Leben wäre da sicherlich mehr Konfliktpotenzial gewesen ;)



Vom Inhalt fand ich das Buch super toll. Teils natürlich sehr traurig, tiefgründig und dabei aber nicht melancholisch. Das liegt sicherlich zum Großteil auch an den sehr gut ausgearbeiteten und beschriebenen Charaktere der Geschichte. Man kann sich in alle gut reinversetzen, jeder hat sein ganz eigenes Päckchen zu tragen und man kann alles emotional nachvollziehen. Umso schöner ist es, dass es im Endeffekt wie nicht anders zu erwarten war, ein Happy End für alle gibt.



Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich das Buch sehr gut fand und auch gerne weiterempfehlen werde!

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Gute Mischung aus magisch, traurig und romantisch - aber mit leichten Schwächen

Das kleine Berghotel in Südtirol / Kochduell im Berghotel
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Ich habe das eBook bei einer Leserunde gewonnen und mich sehr darüber gefreut. Die ersten beiden Teile der Reihe kenne ich leider (noch) nicht, die Valentine-Reihe ebenfalls (noch) nicht. Das werde ich ...

Ich habe das eBook bei einer Leserunde gewonnen und mich sehr darüber gefreut. Die ersten beiden Teile der Reihe kenne ich leider (noch) nicht, die Valentine-Reihe ebenfalls (noch) nicht. Das werde ich aber bei Gelegenheit ändern 😉 denn so viel sei gesagt: mir hat die Geschichte um Freddy und Sascha gut gefallen!
Der Erzählstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Wortwahl sehr leger. 

Allerdings fand ich vor allem die ersten Kapitel sehr befremdlich. Das lag erstaunlicherweise vor allem daran, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive (immer abwechselnd Sascha und Freddy) geschrieben ist - so weit, so gut - aber beide Protagonisten sprechen den Leser mehrfach direkt an. Das fand ich sehr ungewöhnlich und war mir in den ersten Kapiteln überhaupt nicht sicher, wie es mir gefällt. Man gewöhnt sich tatsächlich mit der Zeit daran, ich fand es aber weiterhin irgendwie ungewöhnlich. 
Da die beiden (in meiner Wahrnehmung) in den ersten Kapiteln auch nicht so richtig sympathisch dargestellt werden, musste ich mich etwas „durchbeißen“
Ab ungefähr Kapitel 6 war ich langsam warm mit den beiden und je mehr man im Berghotel ankam, desto besser hat es mir gefallen. Und desto mehr wollte ich auch weiterlesen und wurde gefesselt.

Das Highlight war für mich das Ende - Mira Frey hat es geschafft, so liebevoll und romantisch über die Liebe zu einem anderen Menschen zu schreiben, dass ich zwischenzeitlich Tränen in den Augen hatte. Aber im Positiven Sinn. 
Daher würde ich auch die anderen Bücher dieser und der Valentine-Reihe auch gerne lesen.

Zum Abschluss aber (leider) noch das für mich persönlich größte Manko:
Es gab einige wirklich schwierige Fehler im Buch. Es fehlen teils komplette Wörter (die zweite Zutat beim Kochduell zum Beispiel), teils Teile eines Wortes, wo man wirklich rätseln muss, bis man errät, was gemeint sein könnte. Dafür sind teilweise auch einfach mal einzelne Wörter zu viel in den Sätzen (als ob man sie nochmal umschreiben wollte). Das hat mich teilweise so aus meinem Lesefluss geholt, dass ich leider aus diesem Grund und wegen meiner anfänglichen Abneigung der beiden Protagonisten gegenüber den einen Stern abziehen muss.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

spannender Fall, Auflösung nicht so gut wie sonst

Der Tod wünscht guten Appetit
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Ich mag die Hirschgrund-Reihe von Susanne Hanika sehr gerne und habe alle bisher erschienenen Hörbücher bereits durch. Grade eben bin ich mit diesem fertig geworden.

Der Fall ist gut und spannend. Was ...

Ich mag die Hirschgrund-Reihe von Susanne Hanika sehr gerne und habe alle bisher erschienenen Hörbücher bereits durch. Grade eben bin ich mit diesem fertig geworden.

Der Fall ist gut und spannend. Was mir besonders gut gefällt ist der junge Polizist, der bringt etwas Schwung in die Runde.

Allerdings muss ich sagen, dass mir persönlich die Auflösung des Falls nicht so gut gefallen hat. Mir war da zu viel Zufall und die Erklärung habe ich tatsächlich nicht zu 100% nachvollziehen und verstehen können.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Gute Fortsetzung der Reihe

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 2: Das Vermächtnis der Winzerin
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Ich finde diese coy crime Reihe von Christian Homma sehr gut.

"Reingerutscht" in die Reihe bin ich über eine Leserunde von Teil 7 - also kurzerhand Teil 1 ebenfalls als eBook gekauft, damit ich wenigstens ...

Ich finde diese coy crime Reihe von Christian Homma sehr gut.

"Reingerutscht" in die Reihe bin ich über eine Leserunde von Teil 7 - also kurzerhand Teil 1 ebenfalls als eBook gekauft, damit ich wenigstens die Ausgangssituation der Protagonisten kenne. Teil 1 hat schon überzeugt - Teil 7 hat das aber noch getoppt, sodass ich direkt weiterlesen wollte.

Gedacht, getan: Teil 2-6 ebenfalls als eBooks gekauft. Heute bin ich mit Teil 2 fertig geworden und ich sag mal so: Hab direkt mit Teil 3 angefangen!

In "das Vermächtnis der Winzerin" geht es um ein Weingut. Mehr aber noch um Intrigen, sowohl zwischen Geschwistern als auch zwischen ehemaligen Freundinnen. Zudem aber auch um (vielleicht zu) schnelle Verdächtigungen und Vorurteile. All das schön und sehr angenehm zu lesen zwischen einem Mord. Natürlich lernt man dabei auch wieder Anna, Vico, Loris und alle möglichen anderen Bewohner des Dorfs besser kennen.

Wie gesagt, ich finde die Buchreihe super und lese bereits mit viel Vergnügen den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Guter Auftakt der Reihe

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 1: Das vergiftete Fest
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Meiner Meinung nach ein guter Start dieser cosy crime Reihe.

Man lernt Anna kennen, die sich durch eine Erbschaft in einem recht beschaulichen Dorf in Italien zurechtfinden muss. Dabei helfen ihr einige ...

Meiner Meinung nach ein guter Start dieser cosy crime Reihe.

Man lernt Anna kennen, die sich durch eine Erbschaft in einem recht beschaulichen Dorf in Italien zurechtfinden muss. Dabei helfen ihr einige Bewohner, die man schnell ins Herz schließt. Auch nicht so sympathische Bewohner lernt man kennen, sodass man sich in Fontenaia sehr schnell wie zuhause fühlt.
Ein Zwischenfall bei Annas Nebenjob wirft recht schnell die Frage nach tragischem Unglück oder Mord auf. Mehr aus dem Impuls, ihrer Chefin helfen zu wollen, steckt Anna auf einmal selbst mitten in den Ermittlungen, sehr zum Missfallen von Commissario Vico.

Ich finde den Auftakt zur Reihe sehr gut.
Allerdings ist es bei mir meistens bei Reihenauftakten so, dass ich die folgenden Bände besser finde als den ersten - aber nur aus dem Grund, dass man sich im ersten Teil immer erst an die Charaktere gewöhnen und in der Umgebung einfinden muss.
Das ist hier recht gut gemacht, es sind zwar schon einige Personen, die man sich merken muss, aber sie werden gut dargestellt, sodass man sich die meisten wirklich gut merken kann.
Aktuell habe ich Band 2 grade durch und mit Band 3 angefangen, ich kann diese Serie also definitiv empfehlen!

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