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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2020

Zum Brüllen komisch!

Ans Vorzelt kommen Geranien dran
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Renate Bergmann ist klasse!!! Bisher kannte ich die alte Dame noch nicht, aber nach der Lektüre von "Ans Vorzelt kommen Geranien dran" werde ich gleich für Nachschub sorgen. Was habe ich gelacht! Die alte ...

Renate Bergmann ist klasse!!! Bisher kannte ich die alte Dame noch nicht, aber nach der Lektüre von "Ans Vorzelt kommen Geranien dran" werde ich gleich für Nachschub sorgen. Was habe ich gelacht! Die alte Dame kommt vom Hundersten ins Tausendste, hat zu jedem Thema was zu sagen, und alles ist zum Brüllen komisch. Dabei spielt sie gewollt mit Klischees, aber auf freundliche Art.
In diesem Band nun fährt sie mit ihren Freunden, Kurt und Ilse, zum Campen. Und auf dem Campingplatz werden an Mitcampern ebenfalls alle Klischees erfüllt. Mit brutal ehrlichem, aber dennoch freundlichem Auge bringt uns Renate die Mitcamper und den Platzwart nahe und man erkennt durchaus den einen oder anderen Typ Mensch wieder.
Fazit: Entspannte, kurzweilige und lustige Lektüre!!!

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Veröffentlicht am 11.06.2020

Das Positive sehen!

Weil jeder Tag besonders ist
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Ich bin sehr angetan von "Weil jeder Tag besonders ist". Zwar kann man argumentieren, für ein Tagebuch bräuchte es keine Vorgaben, ein leeres Heft/Buch würde genügen und wäre zweifellos günstiger, aber ...

Ich bin sehr angetan von "Weil jeder Tag besonders ist". Zwar kann man argumentieren, für ein Tagebuch bräuchte es keine Vorgaben, ein leeres Heft/Buch würde genügen und wäre zweifellos günstiger, aber in der Realität ist ja dann doch oft so, dass man sich nicht aufraffen kann, täglich seitenlange Pamphlete zu verfassen. Und hier setzt das schön gestaltete Buch von Biyon Kattilathu an. Man soll sich jeden Tag 4 Minuten Zeit für seine Eintragungen nehmen: 2 Minuten am Morgen, um sich Ziele für den Tag zu setzen und 2 Minuten am Abend zur Reflexion. Zudem gibt es für jeden Tag ein schönes Sprichwort. Das ganze Buch ist auf sechs Monate ausgelegt, wobei jeder Monat unter einem anderen Themenfeld steht. Zudem kann man mittels einer APP weitere Anregungen/Challenges bekommen.
Mir gefällt das Buch sehr gut. Es trägt dazu bei, sich mit positiven Dingen zu beschäftigen und den Fokus auf diese zu legen.

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Veröffentlicht am 28.05.2020

Lesen und Beispiel nehmen!

Young Rebels
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"Young Rebels", ein Gemeinschaftswerk von Mutter und Sohn (Benjamin und Christine Knödler) beschreibt 25 wichtige Jugendliche, die individuell dazu beigetragen haben, die Welt ein kleines Stückchen besser ...

"Young Rebels", ein Gemeinschaftswerk von Mutter und Sohn (Benjamin und Christine Knödler) beschreibt 25 wichtige Jugendliche, die individuell dazu beigetragen haben, die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. Die beschriebenen Jugendlichen stammen aus verschiedenen Ländern und Zeitepochen. Zu jedem Jugendlichen wird erzählt, wie er oder sie auf Missstände aufmerksam wurde und auf welche Art die Jugendlichen gegen diese angehen oder -gingen. Eilige Leser finden zudem bei den meisten der genannten Kids auch eine kurze Zusammenfassung mit den wichtigsten Facts.

"Young Rebels" ist ein tolles Buch und es ist wichtig, dass uns Menschen aufgezeigt wird, was jeder Einzelne erreichen kann, wenn man erstmal anfängt. Auch kleine Dinge können viel bewirken.
Oft sind es die jungen Leute, die aktiv werden, wenn es um positive Veränderungen der Welt geht. Schön, dass einige von ihnen in diesem Buch vorgestellt werden.
Ein Buch, das nicht nur junge Leser, sondern speziell auch die ältere Generation zum Nachdenken, Staunen und Nachahmen anregen kann!

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Veröffentlicht am 01.04.2020

Das große Ganze!

Einfach alles!
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Als ich den Einband gesehen habe, hätte ich mich dem Buch beinahe wieder abgewandt, da ich dachte, es sei ein Kinderbuch.
Bei näherem Hinsehen fand ich jedoch ein Buch, welches die Grundlagen unserer Geschichte ...

Als ich den Einband gesehen habe, hätte ich mich dem Buch beinahe wieder abgewandt, da ich dachte, es sei ein Kinderbuch.
Bei näherem Hinsehen fand ich jedoch ein Buch, welches die Grundlagen unserer Geschichte aufzeigt und zwar als großes Ganzes in chronologischen Zusammenhängen. Dies war auch die Intention des Autors, der geschichtliche Themen stets isoliert betrachtet, aber nicht in einem großen Zusammenhang vorfand. Und mir als Leser ging es genauso.
Ich bin froh, dieses Buch gefunden zu haben, denn es stellt sinnvolle Zusammenhänge dar und mir als Laien erscheinen so viele geschichtliche Ereignisse verständlicher.
Zudem versteht es Christopher Lloyd, dem Leser Geschichte spannend und leicht verständlich zu vermitteln. Zu den Kapiteln finden sich Zeitleisten, so dass man sich "in Zeit und Raum" gut orientieren kann. Schöne Grafiken und passende Abbildungen helfen beim Verstehen, denn es gibt wirklich viel geballtes Wissen, welches auf über 300 Seiten vermittelt wird.

Fazit: Ein tolles Buch, ich fand es sehr lehrreich und es hat mir geholfen, einzelne Themen als großes Ganzes einzuordnen!

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Veröffentlicht am 05.03.2020

Was am Ende bleibt...

Nach Mattias
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Bei diesem Buch habe ich etwas Zeit benötigt, um eine Rezension zu schreiben. Dies lag daran, dass es mir schwerfiel, das Buch sternemäßig einzuordnen. Was "Nach Mattias" besonders macht, ist die völlig ...

Bei diesem Buch habe ich etwas Zeit benötigt, um eine Rezension zu schreiben. Dies lag daran, dass es mir schwerfiel, das Buch sternemäßig einzuordnen. Was "Nach Mattias" besonders macht, ist die völlig andere Herangehensweise an das Thema "Trauer/Verlust/Tod".
Mattias wird von Peter Zantigh nicht als Person eingeführt und sein Leben chronologisch bis zu seinem Tod beschrieben, sondern der Leser wird über die trauernden Bezugspersonen von Mattias über dessen Tod informiert und erfährt durch sie, wer die Person Mattias eigentlich war, was sie ausmachte und welche Lücke sie hinterlässt. Das war eine originelle und gelungene Vorgehensweise. Hier wäre allerdings auch noch mehr Potenzial vorhanden gewesen, denn stellenweise wirkte das Buch, trotz seiner überschaubaren Länge, etwas langatmig. Ggf. hätte hier eine Beschränkung auf wenigere Charaktere Abhilfe schaffen können, denn nicht alle Personen waren so bedeutsam für das Einfühlen können in "Nach Mattias".
Fazit: Eine gelungene Herangehensweise an ein schwieriges Thema!

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