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Frosch31

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2023

Perfekte Mischung

Die Gesellschaft der geheimen Tiere
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Dieses ist das erste Buch das wir in umgekehrter Reihenfolge gelesen haben. Also erst meine Enkeltochter und dann, nachdem sie mir alles erzählt hatte, durfte ich es erst lesen. Und sie konnte ...

Dieses ist das erste Buch das wir in umgekehrter Reihenfolge gelesen haben. Also erst meine Enkeltochter und dann, nachdem sie mir alles erzählt hatte, durfte ich es erst lesen. Und sie konnte es mit ihren (noch) 9 Jahren sehr gut wiedergeben.
Das Buch hat ein wunderschön gestaltetes, nicht überladenes, farbenfrohes Cover welches die sehr ernst aussehende Hauptprotagonistin sowie einen Pegasus und einen Phönix darstellt. Die Kapitel haben eine für das Alter ansprechende Länge, auch die Wortwahl ist schön bildhaft und altersentsprechend.
Die Geschichte wird langsam aufgebaut, so dass man die einzelnen Charaktere erst einmal ausführlich kennenlernen kann; die Spannung leidet hierunter aber keinesfalls. Das "richtige" Abenteuer beginnt dann etwa ab der Hälfte des Buches - und dann wird es richtig spannend.
Sehr gut gefallen haben uns die im Buch enthaltenen Karten, konnte meine Enkeltochter sich einiges dann doch etwas einfacher vorstellen.

Die Mischung von Abenteuer, Magie, Tieren und dem Ernst des Lebens in Form eines strengen Mädcheninternats ist sehr gelungen und kindgerecht aufgebaut.

Interessant war für uns neben einigen kleinen Geheimnissen noch die Frage warum auf dem Cover ein Phönix dargestellt ist? Wir hoffen zumindest auf Band 2.

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Veröffentlicht am 30.06.2023

Lebendig erzählt

Greta Garbo (Ikonen ihrer Zeit 9)
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Ein weiteres Buch über eine Ikone ihrer Zeit aus einer wunderbaren Bücherreihe über starke Frauen. Wie auch bei den bereits erschienenen Büchern der Reihe ist auch hier das Cover äußerst passend ...

Ein weiteres Buch über eine Ikone ihrer Zeit aus einer wunderbaren Bücherreihe über starke Frauen. Wie auch bei den bereits erschienenen Büchern der Reihe ist auch hier das Cover äußerst passend gewählt - eine leger gekleidete Greta Garbo im Vordergrund, im Hintergrund lediglich der Hollywood-Schriftzug. Ihre Verlorenheit, ihre Skepsis und Einsamkeit wird hier eindrucksvoll dargestellt.

Das in schöne kurze Kapitel aufgeteilte Buch erzählt das Leben der Schauspielerin in einer chronologischen Abfolge, beginnend mit der jungen 15-jährigen von Selbstzweifeln geplagten Verkäuferin in Schweden bis hin zur gefeierten und berühmten Schauspielerin in Hollywood.
Der einfache und unkomplizierte Schreibstil von Kristina Lüding lässt einem das Leben der Schauspielerin in bewegten Bildern vor seinem inneren Augen miterleben. Man kann viele Ängste, Wünsche aber auch die Zwiespältigkeit und Einsamkeit der Schauspielerin erkennen und nachvollziehen. Für eine Romanbiografie sind die dargestellten Emotionen wunderbar herausgearbeitet; für eine "reine" Biografie würde ich mir dies etwas ausgearbeiteter erwarten.

Alles in allem gebe ich für dieses Buch eine eindeutige Leseempfehlung habe ich doch das bekommen was ich erwartet hatte - ein schönes, kurzweiliges und sehr interessantes Lesevergnügen welches mir auch einen kleinen Einblick in die Geschichte des Films - angefangen von bewegten Bildern ohne Ton mit dem Übergang in den Tonfilm gegeben hat.

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Veröffentlicht am 17.06.2023

Strandschmöker

Das Pensionat am Holstentor: Frühlingstöchter
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Eines gleich vorweg: die Erwartungen die ich an diesen Roman gestellt habe wurden vollständig erfüllt. Erwartet hatte ich einen historischen Roman um die Jahrhundertwende mit sämtlichen Klischees ...

Eines gleich vorweg: die Erwartungen die ich an diesen Roman gestellt habe wurden vollständig erfüllt. Erwartet hatte ich einen historischen Roman um die Jahrhundertwende mit sämtlichen Klischees wie die erste Liebe, tragische Familienschicksale, Standesdünkel und und und. Und genau das habe ich bekommen - einen Roman der sich schön als Sommerlektüre, z.B. am Strand, eignet und sich flott lesen lässt. Eine schöne, leichte, aber nicht seichte Geschichte, ein bisschen geschichtliches über Lübeck und nichts dramatisches oder blutrünstiges. Einfach eine schöne Geschichte aus einer anderen Zeit welche ein bisschen an den "Trotzkopf" erinnert. Auch wenn diese Geschichte schon x-mal erzählt wurde kann man sie aufgrund des schönen flüssigen Schreibstils immer wieder neu erleben.

Das Cover des Buches mutet fast ein bisschen modern an, passt aber wunderbar zu der Geschichte. Auch führt es einem einmal wieder sehr anschaulich vor Augen in welch schöner und vor allem freien Zeit wir heutzutage als Frau (in der westlichen Welt) leben dürfen.

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Veröffentlicht am 03.05.2023

Ausbaufähig

Mutterliebe
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Mit Spannung habe ich auf die Lieferung dieses Thrillers gewartet, hatte mich doch das Thema und die vorab bereitgestellte Leseprobe sehr in seinen Bann gezogen. Auch das Cover ist sehr treffend ...

Mit Spannung habe ich auf die Lieferung dieses Thrillers gewartet, hatte mich doch das Thema und die vorab bereitgestellte Leseprobe sehr in seinen Bann gezogen. Auch das Cover ist sehr treffend und stimmig gewählt. Der Anfang liest sich auch sehr flüssig und baut Spannung auf. Aber irgendwie lässt diese dann abrupt nach - ich habe die Vermutung, dass hier dann der zweite Autor ins Spiel kommt, handelt es sich bei bei Kim Selvig um ein Autorenduo. Auch haben sich über die gesamte Länge des Buches viele kleinere und - vor allem am Ende des Buches - größere Fehler eingeschlichen die einen schon etwas ratlos zurücklassen. Scheinbar wurde weder von den Autoren noch von einem Lektor gegengelesen - derartige Fehler sollten eigentlich auffallen.
Die Grundidee des Themas fand ich sehr gut, die Umsetzung ist noch sehr ausbaufähig. Für einen Justiz-Krimi fehlt es mir leider etwas an rechtlichen Aspekten, vielmehr "ermittelt" hier eine Journalistin einen Fall der bereits bei Gericht anhängig ist auf sehr unkonventionelle Art und Weise nach.
Mir fehlt in diesem Buch ein bisschen der rote Faden sowie ein gewisser Tiefgang den ich von einem Justiz-Krimi erwarte. Nebensächliche Kleinigkeiten werden über mehrere Sätze ausgiebig dargestellt, aber über die Motivation/Interessen der Beteiligten erfährt man so gut wie gar nichts. Schade, das Buch verliert hierdurch ungemein.

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Veröffentlicht am 28.04.2023

Klappentext zu viel versprechend

Die einzige Frau im Raum
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Zweifellos ein Buch das Aufmerksamkeit verdient genauso wie die Frau um die es in dieser Romanbiografie geht.
Ich hatte mich auf einen starken Roman, genau so wie die Vorgängerromane der Reihe, ...

Zweifellos ein Buch das Aufmerksamkeit verdient genauso wie die Frau um die es in dieser Romanbiografie geht.
Ich hatte mich auf einen starken Roman, genau so wie die Vorgängerromane der Reihe, gefreut, auch wenn dieses Buch weder vom Cover noch von der Größe zu diesen passen will. Der Klappentext war spannend geschrieben und kündigte das Leben einer genialen Erfinderin an die das Weltgeschehen während des 2. Weltkrieges entscheidend verändern hätte können wenn ihr denn jemand zugehört hätte - so zumindest der Klappentext.
Bis ich zu der Stelle kam ab der die Hauptprotagonistin Hedwig Eva Maria Kiesler, in Hollywood als Hedy Lamarr bekannt geworden, als Erfinderin in Erscheinung tritt, musste ich aber schon viele Seiten lesen. Sehr ausschweifend und umfassend wird ihr Leben in Österreich als junge Schauspielerin und das Leben als Millionärsgattin des Waffenhändlers Mandl in Marie Benedict-Manier geschildert bis sie als Jüdin im Nationalsozialismus nach Amerika flüchtet. Aber auch jetzt führte mich der Klappentext noch immer auf die falsche Fährte; ich muss mich erst durch viel Hollywood-Geschichte lesen um endlich zu erfahren, dass und vor allem was diese Frau erfunden hat. Und dann war das Buch auch schon gleich zu Ende. Zum Glück hat die Autorin ein Nachwort für diesen Roman geschrieben, so dass man zumindest etwas über die großartige Erfindung erfahren kann. In einem Nebensatz wurde dann noch kurz erwähnt, dass Hedy Lamarr noch viele weitere Erfindungen gemacht hat - weiter darauf eingegangen wird hier jedoch leider nicht.
Alles in allem ist es ein lesenswerter Roman, doch leider hatte ich aufgrund des Klappentextes mehr erwartet. Durch die in diesem Roman angestoßenen Fragen wurde ich zumindest zum nachlesen/recherchieren gebracht. Einige hieraus gewonnene Erkenntnisse hätte ich mir aber in dem Roman gewünscht.

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