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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2017

Trifft nicht meine Erwartungen

Liebe wird überschätzt
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In acht Kurzgeschichten erzählt uns die Autorin Valeria Parrella Geschichten über die Liebe oder das Fehlen der Liebe, ganz unterschiedliche Arten werden hier aufgegriffen.
Eine schöne Idee und die erste ...

In acht Kurzgeschichten erzählt uns die Autorin Valeria Parrella Geschichten über die Liebe oder das Fehlen der Liebe, ganz unterschiedliche Arten werden hier aufgegriffen.
Eine schöne Idee und die erste Geschichte über eine Familie, in der nicht alles so ist, wie es scheint und es sich dann auch noch ganz überraschend entwickelt, weil die Familienmitglieder mehr von den anderen wissen als erst gedacht.
Die Geschichte über den Gefangenen fand ich sehr philosophisch und zum Nachdenken anregend.
In weiteren Geschichten geht es unter anderem um eine Nonne oder aber um eine Frau, die lernt, wie man richtig guten Fisch erkennt (diese Geschichte gefiel mir persönlich überhaupt nicht).
Zwei der Geschichten konnten mich überzeugen, die anderen sind nicht hängengeblieben und haben mich zum Teil sogar gelangweilt, weil sie für Kurzgeschichten nicht prägnant genug waren.

Veröffentlicht am 04.07.2017

Guter Elsass-Krimi

Elsässer Versuchungen
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Major Jules Gabin ist Leiter der Gendarmerie von Rebenheim, einem beschaulichen Ort im Elsaß mit schönen Fachwerkhäusern und viel Gastronomie. Nun hat sich dazu noch der (ehemals) berühmt Schauspieler ...

Major Jules Gabin ist Leiter der Gendarmerie von Rebenheim, einem beschaulichen Ort im Elsaß mit schönen Fachwerkhäusern und viel Gastronomie. Nun hat sich dazu noch der (ehemals) berühmt Schauspieler Rocca dazu entschieden, sich seinen Alterswohnsitz in der Heimat zu suchen.
Alles könnte so schön sein, wenn da nicht die Leiche eines deutschen Geologen wäre, die im Rhein gefunden wurde. Die Untersuchungen soll eigentlich die Police Nationale übernehmen, aber Jules Gabin erhält einen Anruf vom Präfekten persönlich, sich um die Lösung des Falles zu kümmern. Schnell kommt er dahinter, dass der Tote auf der Suche nach Rheingold war. Ist er deshalb getötet worden? Oder steckt mehr dahinter?

Ein toller Regionalkrimi mit viel Elsass-Flair, gewürzt mit französischen Begriffen, die die Sehnsucht noch verstärken. Liebevoll ausgearbeitete Protagonisten bis hin zu den Nebenrollen wie dem Storch Gaston oder der Pensionswirtin, die ihren ehemaligen Mieter Gabin immer noch mit kulinarischen Köstlichkeiten versorgt. Der rote Faden zieht sich durch das Buch, welches angenehme Lesestunden bietet.

Veröffentlicht am 02.07.2017

Ein Wiedersehen auf Mount Polbearne

Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg
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Wie schön es doch war, erneut nach Cornwall zu reisen, auf die Gezeiteninsel Mount Polbearne. Seit dem Ende des ersten Buches ist beinahe ein Jahr vergangen. Polly lebt mit Huckle im Leuchtturm und arbeitet ...

Wie schön es doch war, erneut nach Cornwall zu reisen, auf die Gezeiteninsel Mount Polbearne. Seit dem Ende des ersten Buches ist beinahe ein Jahr vergangen. Polly lebt mit Huckle im Leuchtturm und arbeitet in der Bäckerei, Jayden ist immer noch ihr fleißiger Mitarbeiter. Neill ist auch immer noch da und ist beinahe so etwas wie das Maskottchen der Insel.
Doch über so viel Harmonie lässt sich kein Buch schreiben und so dauert es auch nicht lange, bis die ersten Probleme am Horizont auftauchen. Die alte Mrs Manse, Besitzerin der Bäckerei, stirbt und ihr Neffe übernimmt die Geschäfte, was nur schiefgehen kann, denn er weiß alles besser und für Polly wird alles schlimmer. Auch Reuben und Kerensa sind wieder mit von der Partie und wir lernen Huckles Bruder kennen.
Für mich eine schöne Fortsetzung vor einer wundervollen Kulisse, mit viel Liebe geschrieben und im Anhang gibt es einige Rezepte zum Nachbacken.
Zu Beginn des Buches gibt es eine Zusammenfassung für die Leser, die den ersten Band nicht kennen oder nicht mehr so gut in Erinnerung haben, die man aber nicht lesen muss. So gibt es im Buch keine unnötigen Rückblenden.

Veröffentlicht am 01.07.2017

Tolle Fortsetzung

Der Blackthorn-Code – Die schwarze Gefahr
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Endlich geht es weiter mit Christopher und seinen Freunden. Tom wohnt mit Christopher in der Apotheke und die beiden kommen so gerade eben über die Runden. Bald gesellt sich auch noch Sally zu ihnen.

Die ...

Endlich geht es weiter mit Christopher und seinen Freunden. Tom wohnt mit Christopher in der Apotheke und die beiden kommen so gerade eben über die Runden. Bald gesellt sich auch noch Sally zu ihnen.

Die Pest geht in London um und neben einem Propheten, der den Tod vorhersagen kann, gibt es viele Heiler, die alles Mögliche anbieten. Doch einer von ihnen scheint ein wirksames Mittel erfunden zu haben. Immer wieder werden die Zahlen der Pesttoten des jeweiligen Tages angegeben, die in London gewütet hat.

Meister Blackthorne hat Christopher einen Schatz hinterlassen, aber noch versteht dieser die Hinweise nicht. Handelt es sich bei dem Schatz vielleicht um ein Heilmittel gegen die Pest?

Wie auch schon der erste Band ist dieser spannend und unterhaltsam geschrieben, nicht nur für die angegebene Altersklasse. Es gibt wieder überraschende Wendungen und nebenbei wird so einiges an Wissen vermittelt, was gut mit der Geschichte verwoben wird.

Veröffentlicht am 28.06.2017

Hazel inkognito bei den Hexenjägern

Fire Witch – Dunkle Bedrohung (Fire Girl 2)
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Achtung, Band 2 einer Reihe!
Am Ende des ersten Bandes verschwand Hecate, Hazels Mutter, in der Unterwelt. Hazel gibt nun alles, um ihre Mutter wieder hervorzuholen. Mit Titus fährt sie nach London (David ...

Achtung, Band 2 einer Reihe!
Am Ende des ersten Bandes verschwand Hecate, Hazels Mutter, in der Unterwelt. Hazel gibt nun alles, um ihre Mutter wieder hervorzuholen. Mit Titus fährt sie nach London (David hat sie ja leider verraten und der Schmerz sitzt noch tief), wo Nicolas Murrell gefangen gehalten wird im best bewachten Teil der Gefängnisinsel. Doch nur Nicholas kann Hazel helfen, in die Unterwelt zu gelangen. Aber wie soll sie ihn zum einen überzeugen, ihr zu helfen und zum anderen, wie gelangt sie überhaupt zu ihm. Sie trifft eine gefährliche Entscheidung und bewirbt sich bei den Hexenjägern, die eine Stelle für einen Adjutanten ausgeschrieben haben. Verkleidet als Junge gelingt es ihr, sich bei den Jägern einzuschleichen und jetzt wird das Abenteuer erst recht gefährlich. Wird es ihr gelingen, alle auszutricksen und wird Nicolas ihr helfen?
Mit von der Partie ist natürlich auch wieder Bramley, die Haselmaus, die mir schon im ersten Band so gut gefiel. Leider ist Bram hier nicht mehr ganz so frech. Von Titus bekommt man nun einen ganz anderen Eindruck. Wie schon im ersten Band sind wieder jedem Kapitel Zitate vorangestellt, zum Teil sind sie jedoch fiktiv.
Eine spannende Geschichte vor dem Hintergrund der Hexenjagd und der Pest, die in London wütet, einem Rahmen, der den historischen Gegebenheiten entnommen wurde, versetzt mit magischen Elementen.
Das Ende enthält leider einen fiesen Cliffhanger und lässt auf die Fortsetzung warten.