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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2025

Spannender Abschluss

Dynasty of Hunters, Band 2 - Von dir gezeichnet
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Nach dem spannenden Ende des ersten Teils geht es hier gleich Schlag auf Schlag weiter. Dieses Mal wird das Buch aus der Sicht von Laelia und aus der von Irina erzählt und besonders von Irina lernt man ...

Nach dem spannenden Ende des ersten Teils geht es hier gleich Schlag auf Schlag weiter. Dieses Mal wird das Buch aus der Sicht von Laelia und aus der von Irina erzählt und besonders von Irina lernt man hier nach und nach unterschiedliche Seiten kennen, denn sie ist nicht nur die grausame Zwillingsschwester, die alles für ihren Bruder Laurent macht. Laurent, der nicht dazu in der Lage ist, zu zeichnen, hat Laelia unter seiner Kontrolle, denn sie hat - um Ray zu retten - sich selbst gezeichnet. Aber ihre Zeichnungen sind schwarz und deswegen muss sie ihre Hände und die Zeichnungen bedecken.
Spannend ging es hier weiter und die Intrigen nehmen einen großen Raum ein. Während der erste Teil vorrangig auf der Insel spielte, spielt dieser vor allem im Reich der Verts.
Ein interessantes Magiesystem und manch eine gute Wendung. Lediglich im letzten Teil des Buches zog es sich leider für mich ein wenig, hier wäre eine Straffung gut gewesen. Insgesamt haben mir das Buch und die Dilogie dennoch richtig gut gefallen.

Veröffentlicht am 26.02.2025

Der Untergang der Menschheit?

Der letzte Mord am Ende der Welt
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Ich liebe die Bücher von Stuart Turton und auch dieses Buch ist wieder etwas ganz Besonderes, das man einfach in keine einzelne Schublade packen kann.
Bei dem Hörbuch musste ich immer genau aufpassen, ...

Ich liebe die Bücher von Stuart Turton und auch dieses Buch ist wieder etwas ganz Besonderes, das man einfach in keine einzelne Schublade packen kann.
Bei dem Hörbuch musste ich immer genau aufpassen, um rauszuhören, aus welcher Perspektive die Geschichte gerade erzählt wurde, aber dank der variantenreichen Stimme von Astrid Schulz war es gut machbar. Dennoch musste man gut zuhören.
Seitdem ich "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" gehört habe, weiß ich, dass man sich bei Turton nur auf eines verlassen kann: nichts ist sicher und am Ende ist alles ganz anders, als man es sich zu Beginn gedacht hat. Und so ist es auch hier wieder.
Die Geschichte spielt auf einer kleinen Insel. Diese ist von einem tödlichen Nebel umgeben und hier leben die letzten Menschen der Welt. Der Tagesablauf ist streng geregelt, die drei Ältesten bestimmen viel, aber nicht alle nehmen das einfach so hin.
Dann geschieht ein Mord und so etwas ist noch nie passiert. Neben dem Mord passieren noch weitere Dinge, die es vorher noch nicht gab. Es gibt sehr viele Fragen und gemeinsam mit den Bewohnern dringen wir immer tiefer ein in die Geschichte. Es gibt immer wieder neue Fragen und Ungereimtheiten, jeder Versuch, die Geschichte bzw. das Ende vorherzusehen, scheitert, aber am Ende löst Turton alles meisterhaft auf.
Ich bin absolut begeistert, weil dieses Buch so anders ist, ein ganz eigene Genre. Und nun freue ich mich schon jetzt auf weitere Werke von Stuart Turton.

Veröffentlicht am 25.02.2025

Zeitsprünge

Our Infinite Fates
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Eine Liebe durch die Zeiten, ein Leben, das immer wieder gelebt wird, nur um mit dem 18. Geburtstag zu enden und Evelyn (bzw. Branwen, so heißt sie in ihrem aktuellen Leben) kann sich zwar an alle ihre ...

Eine Liebe durch die Zeiten, ein Leben, das immer wieder gelebt wird, nur um mit dem 18. Geburtstag zu enden und Evelyn (bzw. Branwen, so heißt sie in ihrem aktuellen Leben) kann sich zwar an alle ihre vorhergehenden Leben erinnern, allerdings nicht daran, weshalb sie jedes Mal von ihrer großen Liebe gejagt und letztendlich getötet wurde. Dieses Mal ist sie fest entschlossen, die Rätsel zu lösen.
Ich mag solche vielschichtigen Geschichten auf mehreren Zeitebenen und die mit der Chronologie und dem was-wäre-wenn spielen.
Die Hauptebene ist die Geschichte in der Gegenwart, doch es gibt viele Rückblenden, in denen man die Charaktere besser kennen lernt und ihre Motive besser nachvollziehen kann.
Nach und nach setzt sich das Bild immer mehr zusammen und wir verstehen immer etwas mehr.
Zwischendurch gab es in dem Buch ein paar Längen, aber insgesamt hat es mir doch gut gefallen.

Veröffentlicht am 25.02.2025

Hexenjägerin

Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin
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Nein, auch wenn der Titel es vermuten lässt, hier geht es mitnichten um eine Hexengeschichte, also schon, aber die Hexen sind hier die Bösen und im Zentrum steht die Protagonistin Rosie Oaks, eine Hexenjägerin. ...

Nein, auch wenn der Titel es vermuten lässt, hier geht es mitnichten um eine Hexengeschichte, also schon, aber die Hexen sind hier die Bösen und im Zentrum steht die Protagonistin Rosie Oaks, eine Hexenjägerin. Gerade dieser etwas andere Fokus hat mir gut gefallen, denn so hebt sich diese Geschichte gut von anderen ab. Und ich mag es, wenn ein Buch mich positiv überraschen kann.
Rosie Mutter ist immer so in Gedanken, gar nicht richtig bei ihrer Tochter, vergisst sogar, dass sie eine Tochter hat - welch ein furchtbarer Gedanke! Aber als Rosie ein Buch entdeckt, findet sie heraus, dass eine Hexe, nämlich die Erinnerungsdiebin, hinter dem Verhalten ihrer Mutter steckt.
Zum Glück hat Rosie aber ihre beste Freundin Keym. Plötzlich können die beiden Geister sehen und dann beginnt ein magisches, aber auch gefährliches Abenteuer, eine Hexenjagd, die ihresgleichen sucht.
Ein wunderbarer Auftakt und ich erwarte mit Spannung den zweiten Band.

Veröffentlicht am 25.02.2025

Zu hohe Erwartungen

The Stars are Dying
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Ich hatte wohl leider zu hohe Erwartungen, oder aber zu viele ähnliche Bücher bereits gelesen und dieser Roman konnte leider keine entscheidenden neuen Wendungen oder eine andersartige, neuartige Geschichte ...

Ich hatte wohl leider zu hohe Erwartungen, oder aber zu viele ähnliche Bücher bereits gelesen und dieser Roman konnte leider keine entscheidenden neuen Wendungen oder eine andersartige, neuartige Geschichte bieten. Nicht schlecht, aber leider blieb das Buch hinter meinen Erwartungen zurück und rangiert für mich eher im mittelmäßigen Durchschnitt, nicht schlecht, aber mehr auch nicht.
Seit einiger Zeit sind Vampire und Vampirromane wieder sehr in Mode gekommen und so spielen diese Wesen auch hier eine große Rolle.
Alle hundert Jahre finden in dieser Welt tödliche Spiele statt; es gibt fünf Reiche und das Reich, das den Sieg erringt, bekommt als Preis von den Vampiren in Ruhe gelassen zu werden.
Astraea begleitet eigentlich nur ihre Freundin Cassia zu den Spielen, muss dann aber selbst am Libertatem - so der Name der Spiele - teilnehmen. Das Buch wird aus ihrer Perspektive geschrieben und ich bin nicht warm geworden mit ihr, vor allem weil sie einfach zu naiv war. Auch mit dem männlichen Gegenpart, mit Nyte, hatte ich einige Probleme.
Der Grad an Vorhersehbarkeit war leider relativ hoch, was ich schade fand und etwas von der Spannung genommen hat.
Insgesamt fand ich die Idee gut und auch die Welt hat mir gefallen. Vielleicht gefällt mir der zweite Band dann besser.