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Veröffentlicht am 14.11.2020

Zum schmökern und nachdenken

Und alle haben geschwiegen ...
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Ulrike plant mit Ihrer Tochter Steffi ein paar Tage auf Langeoog bei Ihrer Mutter Henni zu verbringen. Doch bei der Anreise läuft so einiges schief und Steffi landet allein auf der Fähre. Bei der Ankunft ...

Ulrike plant mit Ihrer Tochter Steffi ein paar Tage auf Langeoog bei Ihrer Mutter Henni zu verbringen. Doch bei der Anreise läuft so einiges schief und Steffi landet allein auf der Fähre. Bei der Ankunft in Langeoog ist sie verschwunden und Eva Sturm die Inselpolizistin wird eingeschaltet.

Dieses Buch ist der 12te Band der Reihe um Eva Sturm. Im Mittelpunkt stehen das Verschwinden von Steffi und die zwischenmenschlichen Beziehungen insbesondere von Ulrike und Ihrer Mutter Henni.
Mit jedem Band lerne ich die Inselpolizistin mit Ihren Eigenheiten besser kennen. Ich mag Ihre privat knurrige Art um Ihre Selbstzweifel zu überspielen und Ihre professionelle Hartnäckigkeit die Ermittlungen bei Bedarf auch außerhalb von Langeoog voranzutreiben. Zusammen mit den Kollegen und Freunden findet sie auch in diesem Fall die Lösung. .

Der Krimi mit seinem Thema kommt auf leichten Füßen daher ohne den Zeigefinger zu heben. "Und alle haben geschwiegen...", ein Kriminalfall der zum schmökern einlädt aber auch zum nachdenken anregt

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.10.2020

Menschen und ihr Verhalten

Die Eishexe
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Ein Mädchen verschwindet, am gleichen Ort wie vor 30 Jahr schon einmal. Hauptkommissar Patrik und seine Ehefrau, Schriftstellerin Erica, recherchieren in beiden Fällen.

Es ist das zweite Buch das ich ...

Ein Mädchen verschwindet, am gleichen Ort wie vor 30 Jahr schon einmal. Hauptkommissar Patrik und seine Ehefrau, Schriftstellerin Erica, recherchieren in beiden Fällen.

Es ist das zweite Buch das ich von Camilla Läckberg gelesen habe. Ich mag es, wenn die Hauptpersonen wiederkommen und ihr Leben sich wie ein roter Faden über die Bücher zieht. Die Beziehungen von Patrik und Erica zu Ihrer Familie und Kollegen sind reell, liebenswert und damit lesenswert beschrieben. Der Schreibstil ist für mich gut lesbar und zieht mich in die Welt der Kriminalfälle. Die Geschichte zeigt deutlich auf wie sich Menschen im guten wie im weniger guten verhalten, wie Ängste und Normen uns beeinflussen. Die Detailtreue macht es einerseits aus, andererseits ist es für mich dieses mal zu viel gewesen, ich habe oft überflogen insbesondere beim dritten Handlungsstrang aus der Vergangenheit. Dieser hat mich mehr verwirrt als interessiert.

Für mich wäre weniger mehr gewesen. Bei Interesse an detailliert erzähltem menschlichem Verhalten ist man mit diesem Buch jedoch gut beraten.

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  • Handlung
  • Charaktere