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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2017

Herzschmerzlektüre (nicht nur) für kalte Tage!

Wir sehen uns beim Happy End
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Ihr wollt ein Rezept für einen tollen, warmen, klugen und witzigen Frauenroman?

Hier ist es:

Man nehme

- ein paar tolle, authentische und dennoch kauzige und manchmal echt verquere Figuren, deren ...

Ihr wollt ein Rezept für einen tollen, warmen, klugen und witzigen Frauenroman?



Hier ist es:

Man nehme

- ein paar tolle, authentische und dennoch kauzige und manchmal echt verquere Figuren, deren Entwicklung meist nachvollziehbar ist

- eine schöne, phasenweise traurige Geschichte

- einen tollen Ort (hier: Hamburg)

- Blogeinträge der Protagonistin

- ein superschönes Cover

- eine gute Sprache

- witzige Sprüche

- ein bisschen Romantik

- einen ernsteren Hintergrund

und mixe daraus
„Wir sehen uns beim Happy End“.

Dazu ist natürlich Charlotte Lucas nötig, denn keiner mischt die Zutaten so schön wie sie und verfügt über die nötige Würze.

Ich hatte das Glück, in der Leserunde mit anderen TeilnehmerInnen über diesen Roman zu diskutieren. Das Schöne ist, dass bei diesem Buch auch wirklich eine gute Diskussion entstand.

Mir hat die Lektüre aufgrund der oben genannten Punkte sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, die Sprache gefällig, dabei aber auch nicht zu platt, und immer wieder flechtet Charlotte Lucas alltagsphilosophische und -psychologische Aspekte ein, kleine Weiheiten des Lebens eben.

Ellas Verhalten konnte ich nicht immer 100%ig nachvollziehen, aber auch sie wuchs mir mit der Anzahl der gelesenen Seiten nach und nach ans Herz. Eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, über die ich zu Beginn mehrmals die Augen verdreht habe, die meiner Meinung nach aber eine gute – und für mich nachvollziehbare – Entwicklung durchmacht.

Die Auflösung am Ende ist wirklich wunderbar und hier und da kann man ein paar Tränchen verdrücken.

Gewürzt mit einer guten Prise Romantik ist dieses Buch für mich ein absolutes Wohlfühlbuch!

→ Geilster Spruch: „Don´t feed the trolls!“

Herzlichen Dank für die schöne Leserunde und das tolle, unterhaltsame Buch!

Ich vergebe 4,5 Sterne.




Veröffentlicht am 05.07.2017

Zu konstruiert - hat mich nicht überzeugt

Ich bin die Nacht
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Positiv zu vermerken ist für mich Cross` schnelles Erzähltempo; quasi mitten ins Geschehen geworfen, liest sich das Buch fast wie ein Drehbuch.

Die Aussage "Ich möchte ein Spiel spielen" erinnert sehr ...

Positiv zu vermerken ist für mich Cross` schnelles Erzähltempo; quasi mitten ins Geschehen geworfen, liest sich das Buch fast wie ein Drehbuch.

Die Aussage "Ich möchte ein Spiel spielen" erinnert sehr an die SAW-Filme, da es dort das Motto ist. Also: Geklaut!!!

An einigen Stellen zu Anfang des Buches finde ich es echt widerlich und grenzwertig beschrieben; das war auch der Grund, warum ich die Bücher von Cody McFayden irgendwann nicht mehr gerne gelesen habe. Fühlte mich anfangs häufig an diese erinnert.

Den zwei Erzählsträngen kann man super folgen und es ist auch spannend, da klar ist, dass diese irgendwann zusammengeführt werden.

Ackerman ist ein Serienkiller, wie er im Buche steht. Ein echter Irrer, der die ganze Zeit nur wirres Zeug redet und natürlich (!) eine schreckliche Kindheit hatte. Nur durch sein mörderisches Werk als psychopathischer Serienkiller kann er sich unsterblich machen.
Leider wirkt die gesamte Story arg konstruiert.
Die Charaktere haben mir alle zu wenig Tiefe – der Sheriff wirkt noch wahnsinniger als Ackerman, Marcus mit seinen Schuldgefühlen wirkt unauthentisch, einen wirklichen Sympathieträger gibt es nicht. Die Dialoge bzw. Monologe des Sheriffs habe ich irgendwann überlesen, da sie nur Quatsch mit Soße sind.
Wo ist der rote Faden? Die Identität des Serienkillers ist bereits bekannt, also kann es nur darum gehen, was er noch anstellt, was Protagonist Marcus mit ihm zu tun hat/haben wird und ob Francis Ackerman jun. gefasst wird oder nicht – wobei aufgrund der Existenz der Folgebände Letzteres stark zu vermuten ist.
Insgesamt ist mir alles zu oberflächlich, wirkt wie eine Tv-Show, die einfach nur reißerisch irgendwas zeigen will.
Die „Begründungen“ für Ackermans Handeln sind mir auch zu flach.
Und die Ideen des Autors zeigen alle nichts Innovatives, so dass ich häufig das Gefühl hatte, alles bereits zu kennen.

Anfang und Ende des Buches sind spannend; eine nette Wendung ergibt sich fast zum Schluss, aber selbst diese wirkt arg konstruiert.
Merkwürdige, nicht wirklich stimmige und sinnige, teils biblische Metaphern und Bilder werden redundant eingesetzt und stören auf Dauer.


Fazit:
Für mich bleiben viele Fragezeichen nach der Lektüre. Richtig schlau geworden bin ich nicht daraus. Vor allem hat mir der rote Faden gefehlt und die Geschichte wirkt zu stark konstruiert.
Ein mäßiger Thriller, der leider keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.


Kleiner Hinweis am Rande: In meinem Buch sind einige Seiten gräulich (oben oder unten oder an beiden Seiten), was wohl vom farbigen Schnitt kommt??!!!
Es kommt mir so vor, als ob das keine Absicht ist, sondern einfach unabsichtlich "abfärbt", da es so unregelmäßig aussieht. Das Buch „mieft“ leider auch sehr. Eventuell aus diesem Grunde.

Veröffentlicht am 09.06.2017

Süße Liebesgeschichte rund um Autor und PR-Referentin

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
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Inhalt:
PR-Referentin Bea wird dazu verdonnert, den kauzigen Autoren Tim zu betreuuen. Sie muss sogar mit ihm auf Lesereise. Was als furchtbarer Alptraum beginnt, wandelt sich vor dem Hintergrund von zahlreichen ...

Inhalt:
PR-Referentin Bea wird dazu verdonnert, den kauzigen Autoren Tim zu betreuuen. Sie muss sogar mit ihm auf Lesereise. Was als furchtbarer Alptraum beginnt, wandelt sich vor dem Hintergrund von zahlreichen seltsamen Ereignissen in eine Lovestory.

Meine Meinung:
Kristina Günak legt hier einen Roman mit einer süßen Story vor, dessen locker-leichter Schreibstil mich angesprochen hat.
Menschliche Charaktere mit Stärken und Schwächen werden dargestellt, wenn auch zunächst etwas klischeebehaftet. Die Überspitzungen dienen natürlich auch dazu, das Buch humorig und witzig zu machen. Tiefgründiger wird es bei der Beleuchtung der Kindheit der Protagonisten.

Es gibt einige Einblicke ins Verlagswesen und in Lesereisen, es wird vom Umgang der Mitarbeiter mit Autoren erzählt usw.
Positiv überrascht war ich von der Tatsache, dass tatsächlich ein etwas tiefgründigerer Hintergrund für Beas und Tims Verhalten in existiert. Diese Problematik wird aber nicht dramatisierend, sondern eher deskriptiv und erklärend behandelt.
Beide Protagonisten machen im Laufe des Romans eine recht schöne, nachvollziehbare Entwicklung durch.

Ich habe diese Lektüre genossen, geschmunzelt, mit Bea gezittert und war schließlich ganz ergriffen von der Liebesgeschichte. Das Ende ist eigentlich schon von Anfang an vorhersehbar, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut.

Auch die Wortwahl gefällt mir gut, weil auch Fremdworte Verwendung finden und die Geschichte nicht in allzu einfacher Sprache erzählt wird.

Als Sahnehäubchen ist das Cover zuckersüß gestaltet und der Roman im Taschenbuchformat handlich und leicht zum Mitnehmen.

Fazit:
Eine einfache & schöne Lektüre für den Sommerabend im Garten oder die Urlaubsreise. Lesen!


Danke, Kristina, für die Leserunde, und herzlichen Dank an den Verlag.




Veröffentlicht am 04.05.2017

Wieder seeeeeehr spannend!

Das Erbe der Macht - Schattenchronik 2: Feuerblut (Bände 4-6)
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Das Erbe der Macht – Schattenchronik 2 ist ein Hardcover, das die Bände 4 bis 6 der Reihe enthält:
Feuerblut
Silberregen
Schattenfrau

Jennifer Danvers, die Lichtkämpferin, kann den Folianten lesbar machen ...

Das Erbe der Macht – Schattenchronik 2 ist ein Hardcover, das die Bände 4 bis 6 der Reihe enthält:
Feuerblut
Silberregen
Schattenfrau

Jennifer Danvers, die Lichtkämpferin, kann den Folianten lesbar machen und kommt somit der Identität der Schattenfrau ein Stück näher. Allerdings sind es noch unzählige Kämpfe, überraschende Wendungen und Cliffhanger, bis es dann am Ende von Band 6 soweit ist.

Andreas Suchanek überzeugt wiederum mit einem mitreißenden, spannenden Storytelling, das in Wortwahl und Schreibstil nicht unkomplex daherkommt. Zahlreiche Verbindungen zwischen Figuren werden aufgebaut, komplexe Zusammenhänge durchleuchtet und neue Fragen aufgeworfen.
Um nicht zu spoilern, werde ich inhaltlich nichts Weiter verraten, aber es sei soviel gesagt: Es tauchen neue Charaktere auf, zu den bekannten Figuren erfährt man teilweise Neuigkeiten. Meisterhaft versteht es der Autor, Verbindungen zu weben oder zu vertiefen und überraschende Enthüllungen zu präsentieren. Dabei wechseln verschiedene Handlungsstränge sich ab.

Da das Buch recht „dicht“ aufgebaut ist in seiner Story, brauchte ich ab und an kurze Pausen, um die Geschehnisse und Dialoge erneut zu durchdenken – habe ich alles richtig verstanden? Wie war es mit X, ist das mit Y wirklich so gewesen?
Auf der anderen Seite konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, da es wirklich sauspannend ist.

Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung und danke vielmals für das tolle Leseerlebnis!

Veröffentlicht am 05.12.2017

Zweites, spannendes Ferienabenteuer.

Die Schule der magischen Tiere - Endlich Ferien 2: Silas und Rick
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Wieder ein tolles Ferienabenteuer mit einem der Schüler und seinem magischen Tier.

Die pädagogische Botschaft zur Weiterentwicklung der kindlichen Persönlichkeit wird hier - mal wieder - nicht mit dem ...

Wieder ein tolles Ferienabenteuer mit einem der Schüler und seinem magischen Tier.

Die pädagogische Botschaft zur Weiterentwicklung der kindlichen Persönlichkeit wird hier - mal wieder - nicht mit dem erhobenen Zeigefinger vermittelt, sondern peu á peu in die Geschichte verpackt, die mit Spannung gespickt ist.

Einziger Minikritikpunkt: Das Agieren des magischen Tieres tritt hier sehr in den Hintergrund...


Wer wird Waldmeister? - Man wird es lesen.

Die tollen Zeichnungen ergänzen mal wieder super.

Zum Vorlesen und Selberlesen toll - und immer wieder schön!

Mehr davon!