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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2017

Süße Liebesgeschichte rund um Autor und PR-Referentin

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
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Inhalt:
PR-Referentin Bea wird dazu verdonnert, den kauzigen Autoren Tim zu betreuuen. Sie muss sogar mit ihm auf Lesereise. Was als furchtbarer Alptraum beginnt, wandelt sich vor dem Hintergrund von zahlreichen ...

Inhalt:
PR-Referentin Bea wird dazu verdonnert, den kauzigen Autoren Tim zu betreuuen. Sie muss sogar mit ihm auf Lesereise. Was als furchtbarer Alptraum beginnt, wandelt sich vor dem Hintergrund von zahlreichen seltsamen Ereignissen in eine Lovestory.

Meine Meinung:
Kristina Günak legt hier einen Roman mit einer süßen Story vor, dessen locker-leichter Schreibstil mich angesprochen hat.
Menschliche Charaktere mit Stärken und Schwächen werden dargestellt, wenn auch zunächst etwas klischeebehaftet. Die Überspitzungen dienen natürlich auch dazu, das Buch humorig und witzig zu machen. Tiefgründiger wird es bei der Beleuchtung der Kindheit der Protagonisten.

Es gibt einige Einblicke ins Verlagswesen und in Lesereisen, es wird vom Umgang der Mitarbeiter mit Autoren erzählt usw.
Positiv überrascht war ich von der Tatsache, dass tatsächlich ein etwas tiefgründigerer Hintergrund für Beas und Tims Verhalten in existiert. Diese Problematik wird aber nicht dramatisierend, sondern eher deskriptiv und erklärend behandelt.
Beide Protagonisten machen im Laufe des Romans eine recht schöne, nachvollziehbare Entwicklung durch.

Ich habe diese Lektüre genossen, geschmunzelt, mit Bea gezittert und war schließlich ganz ergriffen von der Liebesgeschichte. Das Ende ist eigentlich schon von Anfang an vorhersehbar, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut.

Auch die Wortwahl gefällt mir gut, weil auch Fremdworte Verwendung finden und die Geschichte nicht in allzu einfacher Sprache erzählt wird.

Als Sahnehäubchen ist das Cover zuckersüß gestaltet und der Roman im Taschenbuchformat handlich und leicht zum Mitnehmen.

Fazit:
Eine einfache & schöne Lektüre für den Sommerabend im Garten oder die Urlaubsreise. Lesen!


Danke, Kristina, für die Leserunde, und herzlichen Dank an den Verlag.




Veröffentlicht am 04.05.2017

Wieder seeeeeehr spannend!

Das Erbe der Macht - Schattenchronik 2: Feuerblut (Bände 4-6)
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Das Erbe der Macht – Schattenchronik 2 ist ein Hardcover, das die Bände 4 bis 6 der Reihe enthält:
Feuerblut
Silberregen
Schattenfrau

Jennifer Danvers, die Lichtkämpferin, kann den Folianten lesbar machen ...

Das Erbe der Macht – Schattenchronik 2 ist ein Hardcover, das die Bände 4 bis 6 der Reihe enthält:
Feuerblut
Silberregen
Schattenfrau

Jennifer Danvers, die Lichtkämpferin, kann den Folianten lesbar machen und kommt somit der Identität der Schattenfrau ein Stück näher. Allerdings sind es noch unzählige Kämpfe, überraschende Wendungen und Cliffhanger, bis es dann am Ende von Band 6 soweit ist.

Andreas Suchanek überzeugt wiederum mit einem mitreißenden, spannenden Storytelling, das in Wortwahl und Schreibstil nicht unkomplex daherkommt. Zahlreiche Verbindungen zwischen Figuren werden aufgebaut, komplexe Zusammenhänge durchleuchtet und neue Fragen aufgeworfen.
Um nicht zu spoilern, werde ich inhaltlich nichts Weiter verraten, aber es sei soviel gesagt: Es tauchen neue Charaktere auf, zu den bekannten Figuren erfährt man teilweise Neuigkeiten. Meisterhaft versteht es der Autor, Verbindungen zu weben oder zu vertiefen und überraschende Enthüllungen zu präsentieren. Dabei wechseln verschiedene Handlungsstränge sich ab.

Da das Buch recht „dicht“ aufgebaut ist in seiner Story, brauchte ich ab und an kurze Pausen, um die Geschehnisse und Dialoge erneut zu durchdenken – habe ich alles richtig verstanden? Wie war es mit X, ist das mit Y wirklich so gewesen?
Auf der anderen Seite konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, da es wirklich sauspannend ist.

Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung und danke vielmals für das tolle Leseerlebnis!

Veröffentlicht am 27.06.2017

Erotik, Sex und Liebe

Anwaltshure 1 | Erotischer Roman
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Der vorliegende Band ist der erste von insgesamt vier Bänden der Reihe „Anwaltshure“.
Die abgebrannte Emma bewirbt sich beim erfolgreichstem Anwalt Londons und wird von ihm als Hure angeheuert. Fortan ...

Der vorliegende Band ist der erste von insgesamt vier Bänden der Reihe „Anwaltshure“.
Die abgebrannte Emma bewirbt sich beim erfolgreichstem Anwalt Londons und wird von ihm als Hure angeheuert. Fortan bewegt sie sich in gehobenen Kreisen, von denen im Buch allerdings wenig erzählt wird, und bewegt sich in einem Strudel der Gefühle für den Anwalt George. Auch seinen Sohn Derek findet sie anziehend.

Ich habe nicht viel Erfahrung im Lesen von erotischer Literatur, doch muss ich sagen, dass dieser Roman nicht wirklich ein „erotischer Roman“ ist, sondern in weiten Teilen ein Porno zum Lesen.
Darum herum hat die Autorin eine wie ich finde recht gut gelungene Rahmenhandlung entworfen, während der die Protagonistin Emma eine Entwicklung vollzieht. Ihre Sehnsüchte, Emotionen und sexuellen Phantasien werden nachvollziehbar und authentisch dargestellt.

Die Sexszenen werden durch direkte und explizite Sprache nicht obszön, aber deutlich beschrieben und beflügeln in weiten Teilen die Phantasie des Lesers / der Leserin. Meist wechseln sich die Rahmenhandlung, in der Emma ihre Gefühle schildert und auch Gespräche enthalten sind, mit den Schilderungen der sexuellen Handlungen Emmas ab.

Einzig und allein im Mittelteil muss die Rahmenhandlung zugunsten der Darstellungen rund um den Geschlechtsverkehr von Emma zurückstecken – hier hätte ich mir mehr Stringenz gewünscht. Zum Ende hin werden dann Emmas Gefühle und das Wirrwarr um den Superanwalt George wieder näher beleuchtet und somit bekommt man als Leser hier wieder mehr Zugang zur Protagonistin.


Alles in allem war dies für mich eine interessante und unterhaltsame Lektüre. Der flüssige Schreibstil und die fast immer passende Wortwahl haben dazu beigetragen, dass ich den Band innerhalb kürzester Zeit gelesen habe.

Veröffentlicht am 24.06.2017

Packend & geheimnisvoll – folgt Jess und Jay in die Welt der Seelenwächter und Schattendämonen!

Die Chroniken der Seelenwächter - Verborgene Mächte 1 - Die Suche (Bände 1 - 3)
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Folge 1 - 3 gehört zu einer Serie mit (bisher) insgesamt 23 Bänden, die in zwei Staffeln unterteilt sind. Insgesamt sollen vier Staffeln erscheinen. Monatlich gibt es ein e-Book (eine Folge), drei (oder ...

Folge 1 - 3 gehört zu einer Serie mit (bisher) insgesamt 23 Bänden, die in zwei Staffeln unterteilt sind. Insgesamt sollen vier Staffeln erscheinen. Monatlich gibt es ein e-Book (eine Folge), drei (oder auch mal zwei) Folgen werden regelmäßig in einem Hardcover veröffentlicht.

Das Buch hat mich sofort gepackt und die Geschichte rund um Seelenwächter und Schattendämonen in den ersten Kapiteln in den Bann gezogen, so dass ich kaum mehr mit dem Lesen aufhören konnte.
Nicole Böhm gelingt es, den Leser in eine actionreiche Szenerie mit lebhaften Charakteren und sympathischen Protagonisten zu werfen, die sich mit ruhigeren, erklärenden, aber nicht minder spannenden Teilen abwechseln.
Dazu kommt eine Sprache, die nicht plump, aber auch nicht zu abgehoben ist, so dass man sich in Jess´ und Jaydens Welt verliert und anfängt, jede kleinste Fährte, die die Autorin ausstreut, wie Puzzleteilchen aufzunehmen und mitzutüfteln. Fragen werden aufgeworfen, kleine Geheimnisse gelüftet und immer mehr Spannung aufgebaut.
Geschickt und schön gemacht, dabei auch immer mit einem Augenzwinkern, vermag es Nicole Böhm, den Leser in eine faszinierende Welt der urbanen Fantasie zu entführen und nicht so schnell wieder gehen zu lassen.

Das Leseerlebnis war definitiv GRANDIOS und ich bin jetzt bereits SÜCHTIG nach mehr...
(Kleine Anmerkung am Rande: Dass das Cover als "i-Tüpfelchen" so wunderschön daherkommt, verdanken wir der sympathischen Autorin, die „nebenbei“ auch noch Schauspielerin/Musicaldarstellerin und Zeichnerin ist.)

Herzlichen Dank für die tolle Leserunde, liebe Nicole, und allzeit „gut Schreib“!
Möge Dich Cohen immer weiter inspirieren.

Veröffentlicht am 18.06.2017

Wer näht so spät in Nacht und Wind?

Der Näher
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Wer Thriller und Krimis á la Strobel, Bentow, Kliesch, Etzold etc. mag, wird mit diesem Buch bestimmt auch warm werden.

Vom Aufbau her ein typischer Thriller, war dies mein erstes Buch von Löffler, welches ...

Wer Thriller und Krimis á la Strobel, Bentow, Kliesch, Etzold etc. mag, wird mit diesem Buch bestimmt auch warm werden.

Vom Aufbau her ein typischer Thriller, war dies mein erstes Buch von Löffler, welches ich im Rahmen einer Wanderbuchrunde lesen durfte.

Von der Sprache her den Charaktern angemessen, teilweise derb, teilweise niveauvoller, verliert sich das Buch aber in genau einer Idee, die ziemlich hanebüchen und abstrus ist. Und auch die Erklärungen, die peu á peu gegeben werden, können es leider nicht retten - so recht "glaubhaft" wird das Ganze dadurch nicht.

Witzig sind die Dialoge zwischen Abel und Doris Stange, die im Übrigen keine Bohnenstange ist; man merkt schon, der Herr Autor hat Wortwitz, verrennt sich aber manchmal selbst so in seiner Story, dass die logischen Erklärungen etwas zu kurz kommen, um den Gruseleffekt und den Showdown zu verstärken. Im Übrigen gibt es gegen Ende einige wirklich ekelhafte Beschreibungen, die nichts für zarte Gemüter sind. Auch die Auflösung am Schluss - naja, naja...

Schade, denn ich sehe hier insgesamt noch mehr Potenzial.

Ich fühlte mich dennoch gut unterhalten und dank des flüssigen Stils und des ganz gut gemeinten Spannungsbogens habe ich das Buch innerhalb kurzer Zeit beendet.