Gelungenes Krimistück
Kalt wie die NachtEin eindringlicher Krimi, der mit einem Aufsehen erregenden Juwelenraub vor 14 Jahren begann, bei dem ein Junkie eine unverhoffte Glückssträhne zu erkennen glaubte. 14 Jahre später wird ein desillusionierter ...
Ein eindringlicher Krimi, der mit einem Aufsehen erregenden Juwelenraub vor 14 Jahren begann, bei dem ein Junkie eine unverhoffte Glückssträhne zu erkennen glaubte. 14 Jahre später wird ein desillusionierter Ex-Polizist beim versuchten Neustart in der Telemark gleich mit der Überwachung eines vermeintlich untreuen Ehemanns beauftragt, um dann dessen Ermordung hautnah mit zu erleben. Schlimmer kann es eigentlich nicht kommen, möchte man meinen. Aber die folgende Handlung mit weiteren Toten, Personen mit multiplen Persönlichkeitsstörungen, entführten Kindern und noch so einigen Misslichkeiten zeigt, dass man da durchaus noch etwas draufsetzen kann. Zügig, lesefreundlich, spannend erzählt, auch die eine oder andere Wendung bereithaltend und auf die Protagonisten bezogen, auch sehr persönlich, wird hier ein gelungenes Krimistück präsentiert.