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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2018

Konnte mich leider nicht packen

Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen
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Ich habe mich unheimlich gefreut, als ich gesehen habe, dass die DC Superhelden ihre eigene Buchserie bekommen. Da ich ein großer Comic- und Superhelden- Fan bin, war ich um so mehr gespannt, wie die toll ...

Ich habe mich unheimlich gefreut, als ich gesehen habe, dass die DC Superhelden ihre eigene Buchserie bekommen. Da ich ein großer Comic- und Superhelden- Fan bin, war ich um so mehr gespannt, wie die toll ausgesuchten Autoren uns diese Geschichten auf ihre Art und Weise erzählen.

Das die Cover der Serie großartig gestaltet sind, brauch ich nicht mehr zu erwähnen. Perfekt passend im realistischen Zeichenstil und doch eher Comicartig, präsentieren sich je Cover die Helden von DC.

Meinung: Der Schreibstil von Leigh Bardugo war unheimlich flüssig zu lesen, was mich selbst überrascht hat, denn vor allem zu Beginn gibt es eine sehr zähe und lange Einleitung. Diese ist aber auch notwendig wenn man sich nicht im DC Universum auskennt. Es geht viel um die griechische Mythologie und die Gemeinschaft der Amazonen, sowie Dianas Kindheit. Diese Einleitung dauert ungefähr 100 Seiten bis endlich mal ein bisschen was passiert. Doch Leigh Bardugos Schreibstil punktet nicht nur mit der Leichtigkeit, sondern auch dem Humor der Autorin. Dieser bringt frischen Wind in die Dialoge der Charaktere und lockert die actiongeladene Story auf.

Der Plot war zwar ereignisreich und geladen mit einigen Actionszenen, dennoch konnte er mich nicht ganz überzeugen. Vielleicht funktionieren die Superhelden Kampfszenen in Comics und Filmen, doch im Buch haben sich einfach nur gelangweilt. Sie sind Superhelden, natürlich gewinnen sie, können einfach alles. Obwohl die Mission auf der die Story aufbaut wirklich interessant war, kam es mir vor als hätte die Handlung nicht wirklich einen Höhepunkt gehabt. Auch das Ende oder "der Twist" der für einige vielleicht wirklich überraschend kam, war meiner Meinung nach doch vorhersehbar..und konnte mir nicht mal ein ein Fünkchen Staunen hervorrufen. Vielleicht habe ich aber auch einfach bereits zu viel gelesen und gesehen.

Was mir dennoch wirklich gut gefallen hat, waren die Charaktere und deren Beziehung untereinander. Freundschaft und Loyalität, sowie Ehrlichkeit und Zusammenhalt wurde hier ganz groß geschrieben. Einen wirklich sehr kleinen Krümel Liebesgeschichte gab es auch. Für meinen Geschmack zu wenig :D aber das ist wirklich nur mein "Mädchen" das da aus mir spricht.

Cool fand ich auch den Gegensatz zur griechischen Mythologie und unserer Amazone der aufgebracht wurde. Und das war die Stadt "New York" und unser normales junges Mädchen "Alia". Ich mochte dieses Zusammenspiel und den Kontrast.

Mein Fazit ist also:
Eine wirklich interessante, actionreiche Romanerzählung von der Selbstfindung einer Amazone im modernen New York. Eine Geschichte, die sehr flüssig, mit einer kleinen Portion Humor und gut ausgearbeiteten Charakteren punkten kann. Trotz vieler Kampfszenen, war mir jedoch vor allem der Start zu zäh und der weitere Verlauf der Story zu unscheinbar und wenig packend. So hab ich es gern gelesen, hatte aber nicht unbedingt das Problem es aus der Hand zu legen. Auch das Ende konnte mich leider nicht überraschen.
Obwohl es nicht der "Burner" war, bin ich doch daran interessiert die weiteren Bände zu verfolgen.

PS: Habe den Film und den Comic vorher bereits gekannt, daher kann das meine Meinung zum Buch auch noch beeinflusst haben. Natürlich habe ich alle Medien miteinander verglichen..

Veröffentlicht am 24.05.2018

Guter Abschluss

Game of Destiny
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Die Cover der Trilogie finde ich sehr ansprechend. Tolles Bild von Las Vegas.


Handlung: Band 3 einer Trilogie, daher ACHTUNG spoiler Band 1 & 2. Emma ist immer noch auf der Suche nach dem Dealer, während ...

Die Cover der Trilogie finde ich sehr ansprechend. Tolles Bild von Las Vegas.


Handlung: Band 3 einer Trilogie, daher ACHTUNG spoiler Band 1 & 2. Emma ist immer noch auf der Suche nach dem Dealer, während Monroe nicht ganz so begeistert davon ist, kann sie ihr doch dabei behilflich sein. In diesem Band geht Emma Jameson erst einmal aus dem Weg, da sie eine schlimme Befürchtung hat, nachdem was sie über die Vergangenheit ihrer Schwester herausgefunden hat. Doch Jameson lässt nicht locker und kämpft um ihre Liebe. Gemeinsam haben sie letztendlich Glück auf bei der Suche nach dem wahren Mörder.

Meinung: Schreibstil wie immer sehr schnell und super zügig zu lesen. Emma und Jameson sind trotz kurzer Zeitspanne ein wenig reifer geworden und handeln nun überlegter. Doch es gibt trotzdem ein zähes Hin- und Her zwischen den beiden, was völlig unnötig war. So beschäftigen wir uns die Hälfte des Buches nur mit Emmas unnötigem Davonrennen und sich wieder versöhnen. Die andere Hälfte befasst sich dann mit Emmas Familiendrama und der Ermittlung des Mordfalls. Im Großen und Ganzen konnte das Buch mich gut unterhalten und war nett für zwischendurch. Auch das Ende war nachvollziehbar und der Täter vorhersehbar. Die Story wurde besonders hier im letzten Band leider sehr flach und oberflächlich.
Die einigen schönen Momente mit dem Liebespaar und die interessante Enthüllung der Identität des "Dealers" konnten jedoch punkten und mir ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

Abschließend kann ich sagen, dass ich die Reihe gern gelesen habe und Spaß dabei hatte. Am besten hat mir jedoch Band 2 gefallen. Der konnte mit viel Spannung und auch einer guten Portion Romantik begeistern. Eine Trilogie für Zwischendurch, wenn man mal abschalten will.

Veröffentlicht am 10.05.2018

Fans von Riverdale & Pretty little Liars aufgepasst!

One of us is lying
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Das Cover passt wunderbar zur Geschichte und die Gesichter spiegeln toll die Charaktere wieder.


Handlung: Fünf Jugendliche werden zum Nachsitzen verdonnert. Streberin, Sport-Hottie, Highschool-Queen, ...

Das Cover passt wunderbar zur Geschichte und die Gesichter spiegeln toll die Charaktere wieder.


Handlung: Fünf Jugendliche werden zum Nachsitzen verdonnert. Streberin, Sport-Hottie, Highschool-Queen, Bad Boy und Außenseiter. Als beim Nachsitzen einer von ihnen ermordet wird, werden die anderen vier zu den Hauptverdächtigen und obwohl die vier unterschiedlicher nicht sein könnten, haben sie doch eins gemeinsam. Ein Motiv.

Meinung: Definitiv für Fans von Riverdale & Pretty Little Liars.
Die Story wird aus vier Sichten erzählt. Somit lernen wir alle Charaktere und deren Geheimnisse und Intrigen nach und nach kennen. Dabei bleiben die Charaktere nicht oberflächlich, denn jeder hat seine eigene Geschichte, für die sich die Autorin Zeit genommen hat. So kann man auch perfekt miträtseln, wer wohl wirklich den Mord begannen haben könnte. Auch die Vergangenheit dieser wird aufgedeckt. Hier schafft es die Autorin immer mehr und mehr Spannung in die Geschichte einzubauen und den Leser immer wieder in die Irre zu führen. Ein bisschen Kontrast in das Highschool-Drama bring eine kleine süße Liebesgeschichte, die sich zwischen zwei der Charaktere entwickelt. Die Story konnte von Beginn an fesseln und mit immer mehr neuem Drama die Spannung bis zum Schluss halten. Das Ende oder eher gesagt, das große BOM! brachte die Auflösung. Auch wenn ich es geahnt hatte, konnte mich die Autorin doch mit ihrem Mut zur Tat und einigen Details der "Auflösung" überraschen. Dieses untypische Ende könnte jedoch den ein oder anderen mega begeistern und überraschen und somit noch mehr punkten!

Eine Leseempfehlung von mir! Definitiv den Hype (für mich) Wert!

Veröffentlicht am 01.05.2018

Trotz vieler Schwächen..

Iron Flowers / Iron Flowers – Die Rebellinnen
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Das Cover: Ich finde ein typisches Cover für ein Jugendbuch. Auffällige, kräftige Farbe, ein hübsches Mädchen und florale Muster, die dem ganzen einen romantischen Touch verleihen. Ganz nett anzuschauen, ...

Das Cover: Ich finde ein typisches Cover für ein Jugendbuch. Auffällige, kräftige Farbe, ein hübsches Mädchen und florale Muster, die dem ganzen einen romantischen Touch verleihen. Ganz nett anzuschauen, das gold wirkt edel und das Blumenmuster passt gut zur Handlung.

Handlung: Serina möchte die nächste Grace des Prinzen werden und wurde ihr ganzes Leben lang dafür trainiert. Nomi ihre Schwester dagegen ist das totale Gegenteil. Sie ist unberechenbar, wild und frech. Ein Leben voller Regeln kommt für sie nicht in Frage. Doch als sie ihre Schwester zum Palast begleiten muss, kommt alles anders und die Schwestern werden auf grausame Weise getrennt. Nun muss sich Nomi nicht nur ihrem Schicksal fügen, sondern auch gehorsam sein, um ihre Schwester zu retten. Serina hingegen muss sich als starke Frau beweisen und um ihre Freiheit kämpfen.

Meinung: Der Schreibstil von Tracy Banghart ist simpel und lässt sich schnell und flüssig lesen. Sie benutzt den Allwissenden Erzähler, der uns aus den Perspektiven der Schwestern abwechselnd berichtet.

Das Buch beginnt ohne lange Ausschweifungen oder Erklärungen. Als Leser wird man gleich in die Handlung geworden und muss sich dort Zurecht finden, was nicht immer sehr einfach war. Denn vom Worldbuilding ist leider sehr wenig bis nichts vorhanden. Man erfährt nicht in welcher Zeit wir uns befinden oder gar warum es überhaupt ein Königreich gibt, wie es woanders auf der Welt aussieht und welche Schichten es gibt. Das macht es etwas schwierig mit der ganzen Geschichte. Die Autorin hat sich mit großen Erklärungen eher zurück gehalten.
Es fiel mir schwer mich in der Welt zurecht zu finden. Auch die vielen und sehr kurzen Perspektivwechsel haben es mir eher schwer gemacht. Die Geschichten der beiden Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein! Ein sehr großer Kontrast. Während wir uns einmal im Palast finden, wo es ums Tanzen, Prinzen beeindrucken und Bücher geht, dreht sich bei der anderen Schwester alles um einen brutalen und blutigen Überlebenskampf. Teilweise war mir die Perspektive und Charakterentwicklung der einen Schwester zu brutal und passte irgendwie nicht. Vielleicht finden andere Leser diesen großen Kontrast gerade spannend, aber ich fand es eher unpassend.

Schade fand ich, dass mir die Charaktere leider fremd blieben. Ich konnte durch die Erzählweise keine Bindung zu ihnen aufbauen. Sie blieben kalt und blass. Auch aufgrund des mangelnden Worldbuildungs, dass nur am Ende ein wenig angekratzt wurde, blieb die Story eher oberflächlich.

Auch fand ich eine große Parallele zum ersten Band von "Die Farben des Blutes" von Victoria Aveyard, die mir sofort ins Auge gesprungen ist. Doch hier muss ich sagen, dass Tracy Banghart das ganze viel besser gemacht hat als genannte Autorin. Sie hat mich am Ende damit noch überraschen können.

Im einzelnen gab es wirklich einige sehr schöne Szenen, die mich zum Schmachten gebracht haben. Auch die Enthüllung, die Nomi macht, war großartig und macht Lust auf mehr! Vor allem aber das Ende konnte mich überzeugen und richtig fesseln. Ein wirklich böses Ende! Ich freue mich trotz einiger Schwächen sehr auf Band 2!

Veröffentlicht am 17.04.2018

Macht Spaß

Never Never
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Das Cover spricht mich leider gar nicht an. Es passt zwar super zu einigen anderen Hoover Büchern, aber ich finde es leider lieblos gestaltet.

Handlung: Eines Morgens wachen Charlie und Silas auf und ...

Das Cover spricht mich leider gar nicht an. Es passt zwar super zu einigen anderen Hoover Büchern, aber ich finde es leider lieblos gestaltet.

Handlung: Eines Morgens wachen Charlie und Silas auf und haben fast alles aus ihrem Leben vergessen. Vergessen wie sie heißen, wie sie aussehen, wer ihre Freunde oder Familie sind und vor allem, dass sie sich lieben. Doch was ist passiert und warum haben beide ihr Gedächtnis gleichzeitig verloren? Sie versuchen dem ganzen nachzugehen, bis Charlie verschwindet und sich das ganze zu wiederholen scheint.

Meinung: Ich hatte große Angst vor dieser Geschichte. Nicht nur weil es eins der ersten Werke von Colleen Hoover ist, sondern da es auch noch mit Zusammenarbeit von Tarryn Fisher geschrieben wurde. Allein der Klappentext ist untypisch für Hoover, auch die Handlung ist eher Richtung David Levithan. Zumindest musste ich an sein Buch "Was andere Menschen Liebe nennen" denken, da auch diese Liebesgeschichte nicht ganz realistisch klingt.

Nun was soll ich sagen, ich liebe es trotzdem. Ich habe zwar ein bisschen gebraucht um reinzukommen, doch wenn es um "Schmetterlinge im Bauch" und große Gefühle ging, kam Colleen Hoover zum Vorschein. Wieder einmal konnte sie mich emotional mitreißen. Ich habe die Funken von den Zehenspitzen bis in die Fingerspitzen gespürt.

Auch die Geschichte selbst war spannend aufgebaut. Ich hatte bis zum Schluss einfach keine Ahnung wie sich das ganze aufklären könnte oder sollte. Auch wenn am Ende einige Fragen offen bleiben, fand ich das Ende toll und habe das Buch mit einem Lächeln beendet.

Die Charaktere. Silas war mir deutlich sympathischer als Charlie. Ich muss zugeben, an manchen Stellen habe ich mich wirklich gefragt, was mit ihr nicht stimmt und warum sie immer so kratzbürstig und gemein sein muss. Doch ab der Hälfte konnte ich mit ihrer Art umgehen.
Schade fand ich, dass man doch wenig über die anderen Familienmitglieder und Freunde erfährt. Vor allem was das große enthüllte Geheimnis am Ende betrifft. Wie es da wohl weiterging?

Besonders gut gefallen hat mir die Geschwisterliebe unter den Charakteren. Auch der Humor war großartig. An zwei Stellen musste ich einfach laut loslachen. Das Buch hat mir einfach Spaß gemacht und das ist das Wichtigste.

FAZIT: Mal ein etwas anderes Hoover Buch, mit einigen nicht ganz so realistischen Elementen. Doch das Buch kann punkten mit einer großen Portion Liebe, Humor und Spannung.
Zusammenfassend würde ich sagen, es geht um die Liebe und an das Erinnern und Wiederfinden der Gefühle von Charlie und Silas.