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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2018

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Victorian Rebels - Mein schwarzes Herz
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Das gold-schwarz gehaltene Cover gefällt mir unheimlich gut und hat mich sofort angesprochen. Auch zum Inhalt passt das gotische R wirklich toll.

Handlung: In dieser historischen Liebesgeschichte geht ...

Das gold-schwarz gehaltene Cover gefällt mir unheimlich gut und hat mich sofort angesprochen. Auch zum Inhalt passt das gotische R wirklich toll.

Handlung: In dieser historischen Liebesgeschichte geht es um Farah, die es nicht immer leicht im Leben hatte und ihre große Liebe verliert. Als sie dann Jahre später auf den berüchtigten Verbrecher Dorian trifft, fühlt sie sich sofort magisch von ihm angezogen. Sie versteht selbst nicht warum, aber sie kriegt ihn einfach nicht aus ihrem Kopf. Als dieser sie dann auch noch entführt und zu einem gewagten Schritt drängt, bleibt ihr nichts anderes übrig als den weichen und guten Kern hinter Dorians düsterer Fassade zu suchen. Wird sie sein eiskaltes Herz zum schmelzen bringen?

Meinung: Der Schreibstil hat mir auf Anhieb wirklich gut gefallen. Das Buch lässt sich trotz der "alten" vergangenen Zeit gut und schnell lesen. Besonders aufgefallen ist mir die düstere Atmosphäre im Buch, diese zieht sich auch in der Liebesgeschichte wie ein roter Faden durchs Buch. Ab und zu hatte ich einfach "Outlander" im Kopf.

Der Spannungsaufbau war wechselhaft. Und nicht nur der Prolog konnte mich fesseln, denn der Autorin gelingt es immer wieder etwas neues in die Story einzubringen. Doch trotz interessanter Handlungsstränge konnte mich das Buch nicht so recht von sich überzeugen. Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich das Buch ok fand. Es gab Ansätze die mir gut gefallen haben und auch wirklich tolle Szenen und kleine Überraschungen, aber irgendwie konnte mich die Liebesgeschichte, die für mich im Fokus stand nicht überzeugen. Klar auf eine schräge Art und weise war es schon Liebe, aber ich fand Dorian irgendwann einfach nur herablassend, gebieterisch, kalt und arrogant. Vielleicht gibt es Frauen die damit umgehen könne, wie unsere Protagonistin Farah, aber da muss man schon wirklich große Willensstärke beweisen.

Anfangs mochte ich ihn ja, er war einfach geheimnisvoll und irgendwie ein BAD BOY :D aber leider wurde das immer schlimmer anstatt besser.

Ich muss also abschliessend sagen, dass mir die Charaktere nicht gefallen haben. Ich wurde mit ihnen einfach nicht warm, somit hat mich trotz der spannenden Szenen die Liebesgeschichte ziemlich kalt gelassen, teilweise angeekelt.

Fazit: Die Charaktere haben mir leider gar nicht gefallen, deren Handlung konnte ich persönlich teilweise nicht nachvollziehen. Somit konnte mir auch ihre Liebesgeschichte nicht zusagen und damit das gesamte Buch, trotz spannender Momente und tollem Schreibstil.

Veröffentlicht am 18.02.2018

Konnte mich leider nicht packen

Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen
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Ich habe mich unheimlich gefreut, als ich gesehen habe, dass die DC Superhelden ihre eigene Buchserie bekommen. Da ich ein großer Comic- und Superhelden- Fan bin, war ich um so mehr gespannt, wie die toll ...

Ich habe mich unheimlich gefreut, als ich gesehen habe, dass die DC Superhelden ihre eigene Buchserie bekommen. Da ich ein großer Comic- und Superhelden- Fan bin, war ich um so mehr gespannt, wie die toll ausgesuchten Autoren uns diese Geschichten auf ihre Art und Weise erzählen.

Das die Cover der Serie großartig gestaltet sind, brauch ich nicht mehr zu erwähnen. Perfekt passend im realistischen Zeichenstil und doch eher Comicartig, präsentieren sich je Cover die Helden von DC.

Meinung: Der Schreibstil von Leigh Bardugo war unheimlich flüssig zu lesen, was mich selbst überrascht hat, denn vor allem zu Beginn gibt es eine sehr zähe und lange Einleitung. Diese ist aber auch notwendig wenn man sich nicht im DC Universum auskennt. Es geht viel um die griechische Mythologie und die Gemeinschaft der Amazonen, sowie Dianas Kindheit. Diese Einleitung dauert ungefähr 100 Seiten bis endlich mal ein bisschen was passiert. Doch Leigh Bardugos Schreibstil punktet nicht nur mit der Leichtigkeit, sondern auch dem Humor der Autorin. Dieser bringt frischen Wind in die Dialoge der Charaktere und lockert die actiongeladene Story auf.

Der Plot war zwar ereignisreich und geladen mit einigen Actionszenen, dennoch konnte er mich nicht ganz überzeugen. Vielleicht funktionieren die Superhelden Kampfszenen in Comics und Filmen, doch im Buch haben sich einfach nur gelangweilt. Sie sind Superhelden, natürlich gewinnen sie, können einfach alles. Obwohl die Mission auf der die Story aufbaut wirklich interessant war, kam es mir vor als hätte die Handlung nicht wirklich einen Höhepunkt gehabt. Auch das Ende oder "der Twist" der für einige vielleicht wirklich überraschend kam, war meiner Meinung nach doch vorhersehbar..und konnte mir nicht mal ein ein Fünkchen Staunen hervorrufen. Vielleicht habe ich aber auch einfach bereits zu viel gelesen und gesehen.

Was mir dennoch wirklich gut gefallen hat, waren die Charaktere und deren Beziehung untereinander. Freundschaft und Loyalität, sowie Ehrlichkeit und Zusammenhalt wurde hier ganz groß geschrieben. Einen wirklich sehr kleinen Krümel Liebesgeschichte gab es auch. Für meinen Geschmack zu wenig :D aber das ist wirklich nur mein "Mädchen" das da aus mir spricht.

Cool fand ich auch den Gegensatz zur griechischen Mythologie und unserer Amazone der aufgebracht wurde. Und das war die Stadt "New York" und unser normales junges Mädchen "Alia". Ich mochte dieses Zusammenspiel und den Kontrast.

Mein Fazit ist also:
Eine wirklich interessante, actionreiche Romanerzählung von der Selbstfindung einer Amazone im modernen New York. Eine Geschichte, die sehr flüssig, mit einer kleinen Portion Humor und gut ausgearbeiteten Charakteren punkten kann. Trotz vieler Kampfszenen, war mir jedoch vor allem der Start zu zäh und der weitere Verlauf der Story zu unscheinbar und wenig packend. So hab ich es gern gelesen, hatte aber nicht unbedingt das Problem es aus der Hand zu legen. Auch das Ende konnte mich leider nicht überraschen.
Obwohl es nicht der "Burner" war, bin ich doch daran interessiert die weiteren Bände zu verfolgen.

PS: Habe den Film und den Comic vorher bereits gekannt, daher kann das meine Meinung zum Buch auch noch beeinflusst haben. Natürlich habe ich alle Medien miteinander verglichen..

Veröffentlicht am 04.08.2018

Nicht so gut wie Band 1

Ich und die Heartbreakers - Make my heart sing
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Die Gestaltung passt wunderbar zum ersten Band. Sehr mädchenhaft, verträumt und süß.

Hier handelt es sich um einen 2.Band, den man man jedoch auch als Einzelband lesen kann. Man muss Band 1 nicht zwingend ...

Die Gestaltung passt wunderbar zum ersten Band. Sehr mädchenhaft, verträumt und süß.

Hier handelt es sich um einen 2.Band, den man man jedoch auch als Einzelband lesen kann. Man muss Band 1 nicht zwingend gelesen haben!

Handlung: Felicity lebt mit ihrer Mutter allein. Denn ihre große Schwester Rose ist vor Jahren abgehauen ohne sich zu verabschieden. Aber warum? Was ist zwischen Rose und ihrer Mutter damals passiert? Eines Abends lern Felicity Alec kennen. Alec von den Heartbreakers! Die beiden spüren eine tiefe Verbundenheit zu einander und Alec möchte Felicity helfen. Ihr helfen ihre verschollene Schwester wiederzufinden.

Meinung: Sehr süßer, lockerer Schreibstil. Die Seiten fliegen nur so dahin. Ein süßes, herzerwärmendes Jugendbuch, perfekt für einen chilligen Sommertag im Garten. Das Buch lässt sich wirklich wunderbar nebenbei lesen. Es geht ium Freundschaft, die ersten Gefühle und die Familie. Alles ziemlich locker, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. Hierbei zaubert die Autorin tolle und witzige Szenen zwischen den Charakteren. Der Fokus im Buch liegt definitiv bei der Familiengeschichte. Ich hätte mir gern mehr Tiefe und Romantik gewünscht. Mir waren die Charaktere leider zu blass und oberflächlich. Es war süß, doch mir hat Band 1 deutlich mehr gefallen.

Veröffentlicht am 04.08.2018

durchschnittlicher Zwischenband

Palace of Silk - Die Verräterin
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Handlung: Rea möchte in Paris neu anfangen. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Denn kaum angekommen muss sie sich dem König stellen, ihrer besten Freundin zur Seite stehen und mit ansehen, ...

Handlung: Rea möchte in Paris neu anfangen. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Denn kaum angekommen muss sie sich dem König stellen, ihrer besten Freundin zur Seite stehen und mit ansehen, wie ihr Liebster um die Hand ihrer Freundin anhält. Aber was steckt wirklich hinter Robins Plan? Und kann er ihr jemals vergeben?

Meinung: Der Schreibstil war wie auch schon im ersten Band wirklich gut zu lesen. Flüssig, ein wenig poetisch, nicht zu kitschig.
Im zweiten Band fehlte mir ein wenig der rote Faden, wir drehen uns viel im Kreis, die Haupthandlung kommt schleppend voran. Ich habe leider über 200 Seiten gebraucht um richtig in die Handlung reinzukommen. Vielleicht lag es auch an mir, doch es viel mehr diesmal schwer eine Verbindung zu den Charakteren und deren Gefühle herzustellen. Vor allem bei der Beziehung zwischen Robin und Rea ist einfach kein Funke übergesprungen. Nach 3/4 des Buches kam jedoch immer mehr Action ins Spiel und es wurde noch so richtig spannend. Das Ende hat mir dann sehr gut gefallen, auch wenn ich die große Enthüllung vorhergesehen habe.
Im Großen- und Ganzen ein guter, aber nicht herausragender Zwischenband, der gegen Schluss richtig Lust auf das Finale macht.

Veröffentlicht am 26.07.2018

Leider ein FLOP

Immerwelt - Der Anfang
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Das Cover gefällt mir wirklich gut. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen.

Handlung:
Nach dem Leben beginnt das Ewigleben in einer von zwei Welten, Myriad oder Troika. Die junge Tenley kann und will ...

Das Cover gefällt mir wirklich gut. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen.

Handlung:
Nach dem Leben beginnt das Ewigleben in einer von zwei Welten, Myriad oder Troika. Die junge Tenley kann und will sich aber für keine der Welten entscheiden. Deshalb wird sie in eine Besserungsanstalt geschickt, bis zu ihrem Entscheidungstag. Dort trifft sie auf zwei Geheimagenten, die sie von der jeweils ihren Welt überzeugen sollen. Doch davon weiß Tenley zunächst nichts. Doch wem der Agenten kann Tenley trauen? Ihrer einzigen Freundin oder dem Jungem dem ihr Herz gehört?

Meinung: Puuuh. Sehr schwer das jetzt in Worte zu fassen. Das war mein erstes Buch der Autorin. Am Anfang gibt es erstmal einen Mail-Austausch zwischen den Agenten und deren Auftraggebern. Dieser hat mir wirklich gut gefallen und war stellenweise witzig. Ich mochte die Idee des Ewiglebens und das man sich zwischen zwei unterschiedlichen Welten entscheiden kann. Doch ehrlich gesagt, hab ich nicht wirklich viele Kontraste der Welten entdecken können. Desto mehr ich von ihnen erfahren habe, desto mehr verschwammen sie ineinander und waren in meinem Kopf sehr ähnlich, bis gleich. Vor allem da beide eigentlich wirklich die selbe Methode benutzen um Tenley auf ihre Seite zu ziehen. Auch die Anstalt in der unsere Protagonistin gefangen war, warf Fragen auf. Zuerst wird sie dort gefoltert, muss hungern, dann darf sie ein schickes Kleidchen anziehen und ein Date haben?? HÄÄ? Alles sehr skurril.

Die Handlung war leider stellenweise sehr zäh und langatmig. Ich habe mich zwingen müssen weiterzulesen. Habe vieles überlesen, weil ich die Lust daran verloren habe. Es drehte sich immer im Kreis. Argumente um Argumente, immer die selben Gespräche, die selben Sätze, sie solle sich für eine der Welten entscheiden. Sehr viel Blah-blah und wenig Handlung. Wenn die Dialoge wenigstens zu etwas geführt hätten.. Aber es war immer das gleiche.

Dann wiederum gab es wieder brutale Actionszenen und richtige Prügeleien, die dann ein bisschen Feuer in die Story brachten, bis sich dann wieder die zähen Szenen anbahnten. Leider.

Auch die Charaktere waren mir zu blass, zu oberflächlich, zu überspitzt. Die Agenten haben sich beim Mail-Austausch sehr kindisch und albern verhalten. Sie sind Agenten verdammt noch mal! Klar es sind Teenager, aber der Slang ging gar nicht! Das war zu übertrieben, unauthentisch.

Die Liebesgeschichte war auch sehr blass und aus dem Himmel gegriffen. Wie das zustande kam, keine Ahnung. Plötzlich war Tenley hin und weg. Als hätte sie noch nie einen Kerl gesehen. Alles sehr kalt, distanziert. Keine Emotionen.

Mein Fazit:
Leider ein Flop. Blasse, distanzierte Charaktere. Keine Emotionen. Zähe Handlung. Nur die Idee und die wenigen tollen Actionszenen konnten mich noch ein wenig zum weiterlesen anspornen.