4.5 Sterne
Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von LiebeZwei verfeindete Indie Game-Entwicklungsstudios und eine grose Chance. Und mittendrin Viola, die sich nichts sehnlicher wünscht, als den Auftrag zu bekommen - und Jessie, der sie aus unerfindlichen Gründen ...
Zwei verfeindete Indie Game-Entwicklungsstudios und eine grose Chance. Und mittendrin Viola, die sich nichts sehnlicher wünscht, als den Auftrag zu bekommen - und Jessie, der sie aus unerfindlichen Gründen nicht zu mögen, ja gar zu meiden scheint. Als ein Trambuilding-Event angeordnet wird, ist ausgerechnet er ihr Zimmernachbar. Und so langsam kommt sie hinter das Geheimnis seiner Abneigung...
Ich hatte das Buch auf Instagram entdeckt, und die Rezensentin hat es als süße Lovestory mit ehrlicher Kommunikation angepriesen, genau das, was ich gerade gesucht hatte. Für mich war es das erste Buch der Autorin (skandalös, ich weiß ^^) aber ziemlich sicher nicht das letzte.
Zu Beginn war ich etwas abgeschreckt, weil sich Jessie wirklich unerklärlich verhalten hat, und ich dachte mir, na toll, das wird mir ja was. Aber dann kommt der Teambuilding-Event (ein Ski-Ausflug in die Berge) und alles wird besser. Wirklich so, wie ich mir das gewünscht habe. Die Charaktere (auch viele der Nebencharaktere) kommunizieren ihre Bedürfnisse. Man begegnet sich auf Augenhöhe. Erwachsen. Viola und Jessie sind offen und ehrlich miteinander, und dann kommt was kommen muss; Spice. Und der, liebe Leute, hat mir gefallen. Richtig gut sogar. Es war echt und offen und mit consent.
Und das beste? Es gibt keinen 'Rückdchlag', keine Verletzung als Plotttwist, nein, es bleibt einfach harmonisch. Das war so schön.
Wer wie ich den Miscommunication-Trope verabscheut, und sich wünscht, die Protas würden einfach miteinander reden, wird hier fündig werden. 4.5 Sterne gibts von mir (und ich überlege, welches Buch der Autorin ich als nächstes lesen soll).