Profilbild von Hauntedcupcake

Hauntedcupcake

Lesejury Star
offline

Hauntedcupcake ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Hauntedcupcake über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2017

Ich bin königlich verliebt in die Geschichte!

Königlich verliebt
0

Inhalt
Seit klein auf wird Insidia von einer Geheimorganisation ausgebildet und trainiert, mit nur einem Ziel: Sie soll beim Wettbewerb in der Hauptstadt das Herz des Prinzen gewinnen und heiraten. Als ...

Inhalt
Seit klein auf wird Insidia von einer Geheimorganisation ausgebildet und trainiert, mit nur einem Ziel: Sie soll beim Wettbewerb in der Hauptstadt das Herz des Prinzen gewinnen und heiraten. Als es soweit ist, kommt alles anders, als erwartet. Denn die Gefühle, die Insidia jahrelang wegtrainiert wurden, krachen alle auf einmal auf sie ein. Doch sie betreffen nicht den Prinzen, sondern den Nachbarsjungen Kyle. Und während Insidia versucht, Herrin über ihre Gefühle zu werden, den Auftrag nicht zu gefährden und sich der neuen Umgebung anzupassen, entdeckt sie die ganze Wahrheit über ihre Herkunft...

Meine Meinung
Ich gestehe, ich war schockverliebt in das Cover und bin es immer noch. Auch wenn mich der Klappentext nicht überzeugt hätte, hätte ich mich an die Geschichte gewagt, rein nur, weil ich wissen muss, was sich hinter einem so wunderschönen Cover verbirgt. Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Schnell ist klar, dass der Schreibstil genau mein Ding ist, aus der Ich-Perspektive, interessant geschrieben, mit einer leichten Spur Humor/Sarkasmus. Und so war ich wahnsinnig schnell in der Geschichte drin.

Insidia wurde von Pugnator Globus, einer Geheimorganisation gezüchtet und ausgebildet. Ihr Leben dient nur einem einzigen Auftrag - den Prinzen für sich zu gewinnen und ihn zu heiraten. Warum und wieso ist egal, denn es ist ihre Aufgabe, und das PG irrt sich nie. Sie bekommt eine falsche Identität, übernimmt das Leben einer anderen und schleicht sich so bei Emili als deren Cousine ein. Doch das Leben in der Hauptstadt ist anders als erwartet und Insidia findet sich mehr schlecht als recht zurecht. Bis Kyle auftaucht, der Nachbarsjunge, der Gefühle in ihr weckt, die sie gar nicht fühlen dürfte. Vor allem nicht für ihn...

Mit Insidia bin ich sofort warm geworden. Vor allem ihre ersten Schritte in der Hauptstadt waren zum schreien komisch. Denn Insidia ist praktisch isoliert aufgewachsen, wurde zum Kämpfen ausgebildet, Gefühle sind ihr verboten. Und so kommt sie gar nicht zurecht und ihre sozialen Fähigkeiten sind gleich null. Schnell wird klar, dass das Buch spannend und rasant ist, gleichzeitig aber auch einige Klischees bedient und von der klassischen Dreiecksbeziehung lebt. Wer allergisch auf solche reagiert, sollte vielleicht die Finger davon lassen. Aber auch wenn ich persönlich dieses Hin und Her nicht unbedingt favorisiere, hat es mich hier nicht gestört. Und es gab einiges Hin und Her. Nicht nur zwischen Insidia, Kyle und dem Prinzen, sondern auch was Insidia's Gefühle betrifft. Die wabern und schwirren nämlich regelrecht durch die ganze Geschichte und ändern kontinuierlich. Während ich andernorts die Augen verdreht hätte, hat es mich hier wie gesagt irgendwie nicht gestört und hat auch meinen Unterhaltungswert nicht beeinflusst.

Das Rad wurde mit "Königlich verliebt" nicht neu erfunden. An einem Wettbewerb, der jährlich stattfindet, dürfen die Jugendlichen des Staates einen Partner suchen. Klar sind alle in Aufruhr, wenn der Prinz an der diesjährigen Partnersuche teilnimmt. Und so gibt es neben Aufgaben für die Teilnehmer eine Menge Berater, funkelnde Kleider, neidische Mädchen und eine ordentliche Portion Schmetterlinge im Bauch, Nervosität und Stiche der Eifersucht. Und ein klein wenig Kitsch.

Natürlich ist die Geschichte um Insidia etwas vorhersehbar. Oder doch nicht? Ich hatte schon auf Seite 100-irgendwas das erste Mal Gedanken in eine bestimmte Richtung, aber ganz ehrlich? Ich war mir nie zu 100 % sicher. Immer wieder hab ich studiert und gegrübelt, dann war ich mir fast sicher, dass etwas so ist und nicht anders - und mit dem nächsten Satz habe ich meine Vermutungen schon wieder über Bord geworfen. Kurzum: Das Rätseln hat mir hier sehr viel Spass gemacht und mich bis zuletzt unterhalten. Bis zum bitteren und ganz fiesen Ende...

Setting
Die Geschichte spielt in einer alternativen Zukunft im Jahr 2211, in der von der "alten Welt" kaum mehr etwas besteht. Terroristen und Regierungen haben die Welt, wie wir sie kennen zerstört und die übrig gebliebenen Menschen haben sich neu organisiert.

Der Grossteil der Geschichte spielt in der Hauptstadt dieser fiktiven Zukunftswelt. Diese habe ich mir sehr prunkvoll und voll mit Menschen vorgestellt. Das Setting und das Worldbuilding haben aber in der Geschichte nicht oberste Priorität und so bleibt vieles noch ungenannt. Nichtsdestotrotz hat es Spass gemacht, zu entdecken, was die Autorin schon mal preisgibt.

Charaktere
Insidia, 17 Jahre alt, wurde zur Agentin ausgebildet und hat nur einen Auftrag, den sie pflichtbewusst ausführen will. Nur dass ihr ihre Gefühle dabei ordentlich dazwischenfunken. Diese Hilflosigkeit, die Wut, die Gefühle, all das fand ich sehr authentisch. Und auch wenn ich sie zwischendurch am liebsten geschüttelt hätte (warum erzählt sie den Menschen, die sie liebt nicht die Wahrheit?), mag ich sie total gerne.

Als männlicher Gegenpart spielen Kyle und der Prinz die Hauptrollen. Kyle ist unnahbar, ein Weiberheld, er beleidigt und rotzt rum und ehrlich gesagt weiss ich nicht recht, was Insidia an ihm findet. Der Prinz hingegen ist zuvorkommend und liebevoll und ich persönlich hätte ihn vom Fleck weg geheiratet. Doch jedes Blatt hat zwei Seiten, und wie bei vielem in der Geschichte weiss man nicht, was nun die Wahrheit ist, und was nur Show.

Neben den Hauptprotagonisten bietet das Buch noch einige andere tolle Charaktere. Allen voran Emili, die "Cousine" von Insidia. Sie ist lebensfroh, verpeilt, chaotisch, eine absolute Romantikerin und gleichzeitig fast schon eine nervige Realistin. Ich habe sie komplett in mein Herz geschlossen.

Die Darsteller von Königlich verliebt überzeugen mich auf voller Linie. Jeder hat Stärken und Schwächen, Geheimnisse, Träume, Wünsche. Sie alle zeugen von einer wunderbaren Authentizität.

Fazit
Eine Geschichte voller Gefühle, Verwirrung, Herzklopfen, Sorge, Gefahr, Aufgaben, Rätselraten und ein klein wenig Kitsch und Klischees. Trotz der kleinen Schwächen bin ich hin und weg von der Geschichte: Ich wurde von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich gut unterhalten und nicht nur wegen dem fiesen Ende freue ich mich auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 07.10.2017

Rock my Body - Joel und Dee

Rock my Body
0

Inhalt
Dee Dawson ist ein Mädchen, das nichts anbrennen lässt. Joel der Gitarrist der erfolgreichen Band The Last Ones To Know und Weiberheld schlechthin. Als die beiden aufeinandertreffen, fliegen die ...

Inhalt
Dee Dawson ist ein Mädchen, das nichts anbrennen lässt. Joel der Gitarrist der erfolgreichen Band The Last Ones To Know und Weiberheld schlechthin. Als die beiden aufeinandertreffen, fliegen die Fetzen gewaltig. Doch während die beiden ihr Spiel miteinander treiben, passiert etwas, das alles verändert und bald muss Dee sich eingestehen, dass mit Joel alles anders ist, als bisher...

Meine Meinung
Band 1 der Reihe hat mir gut gefallen, trotz der Klischees, und so habe ich mir direkt die Folgebände angeschafft und die Geschichte weitergelesen. Rock my Body ist in demselben angenehmen Stil gehalten, wie schon sein Vorgänger, und doch ist er irgendwie anders. Ein wenig ernster und intensiver.

Dee hat den sexy Gitarristen Joel ins Auge gefasst und ist sich sicher, sie wird auch ihn um den Finger wickeln. Aber in Joel hat sie praktisch ihr männliches Gegenstück gefunden und es knallt gewaltig zwischen ihnen. Erst ist alles nur ein Spass und Spiel für die beiden, doch dann passiert mit Dee beinahe etwas schreckliches und von da an ist alles irgendwie anders. Dee und Joel lernen sich näher kennen, doch so richtig verlieben will sich Dee um keinen Preis...

Während ich Dee in Band 1 noch als selbstbewusste Powerfrau gefeiert habe, ging sie mir in diesem Teil ziemlich schnell ordentlich auf den Keks. Denn plötzlich ist sie keine Powerfrau mehr, sondern einfach nur noch eine ziemlich schräge Tussi. Sie schläft mit jedem, der nicht bei drei auf dem Baum ist - und dies vornehmlich, um Joel eifersüchtig zu machen. Hier habe ich mich zwischendurch wirklich gewundert, denn teilweise sind die Szenen einfach nur an der Grenze des guten Geschmacks. Im zweiten Drittel wurde dies dann wesentlich besser und von hier an hat mir das Buch sogar viel besser gefallen, als der Vorgänger. Joel und Dee sind super süss miteinander, zwei kaputte verlorene Seelen, die Heilung ineinander finden. Und dann kommt das letzte Drittel und ich hätte Dee am liebsten den Kopf abgerissen. Ich sage nur: Drama, Baby, Drama!

Mit Dee und Joel hat die Autorin zwei sture, eigensinnige und wilde Charaktere geschaffen. Gleichzeitig sind beide von ihrer Jugend geprägt und man erfährt nur langsam, warum sie so geworden sind, wie sie nun sind. Leider hat Dee etwas an Sympathie verloren, Joel hingegen hat sich trotz seines Lebens als männliche Hure in mein Herz geschlichen. Natürlich sind auch die altbekannten Protagonisten wieder mit von der Partie und ich habe sie noch mehr in mein Herz geschlossen. Besonders Rowan habe ich jetzt noch mehr lieb gewonnen. Einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen hat sich der wunderbare Vater von Dee verdient.

Wirklich positiv fand ich, dass die Geschichte nicht mehr am College spielt und somit etwas von dem Teenie-Drama abgegeben hat. Dee und Joel sind definitiv weiter, als Adam oder zumindest Rowan es waren, und mal abgesehen davon, dass es immer mal wieder ordentlich zur Sache geht, wirken die beiden auch sehr viel erwachsener, was ich sehr geschätzt habe.

Fazit
Auch Band 2 der Reihe hat mich sehr gut unterhalten, er war gefühlstechnisch äusserst intensiv, die Charaktere waren etwas erwachsener als noch in Band 1 und die Geschichte von Dee und Joel ist wirklich süss. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!

Veröffentlicht am 06.10.2017

Leider eine Enttäuschung

Moon Chosen
0

Inhalt
In einer postapokalyptischen Welt kämpfen drei Stämme ums nackte Überleben. Unter ihnen Mari, Tochter der Mondfrau vom Stamme der Erdwanderer, Erbin von deren einzigartigen Heilkräfte, ohne die ...

Inhalt
In einer postapokalyptischen Welt kämpfen drei Stämme ums nackte Überleben. Unter ihnen Mari, Tochter der Mondfrau vom Stamme der Erdwanderer, Erbin von deren einzigartigen Heilkräfte, ohne die das Volk nicht überleben kann. Doch Mari ist nicht die, für die sie alle halten; sie birgt ein Geheimnis, dass sie in grösste Gefahr bringen könnte. Wird sie ihre Fähigkeiten enthüllen, um ihr Volk zu retten?

Meine Meinung
Ich hatte mich wahnsinnig auf das Buch gefreut. Der Klappentext klingt unglaublich spannend und das Cover ist ein wahrer Traum. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, ob ich das deutsche oder das Original-Cover mehr anbetungswürdig finde. Von P. C. Cast hatte ich bereits Teile der House of Night-Reihe gelesen/gehört und wusste daher vom Schreibstil, auf was ich mich einlasse. An diesem hatte ich dann auch nicht wirklich viel auszusetzen - auch wenn er manchmal etwas gar blumig und ausschweifend war.

Mari ist die Tochter der Mondfrau, deren Stelle als Heilerin ihres Volkes, der Erdwanderer, sie eines Tages übernehmen soll, doch sie birgt ein ziemlich gefährliches Geheimnis. Als sie auf Nik, einen Gefährten, trifft, verändert dies alles, und sie entscheidet sich, die Gesetze ihres Clans zu brechen und sich zu verbünden, um ihre Völker vor der drohenden Zerstörung zu retten.

So weit so gut. Leider wurde ich aber ziemlich rasch von meiner Euphorie, verursacht durch die Vorfreude auf das Buch, weggezerrt. Denn Mari ist... puuuh... mühsam. Sie ist das Mamikind schlechthin, jammert dauernd rum, quengelt was das Zeug hält. Dann wechselt die Perspektive und man lernt Fahlauge kennen, Mitglied des Stammes der Schnitter, die anderen die Haut abziehen und sich selber zur Heilung auflegen. Wie bitte? Ja, richtig gelesen. Steht alles so im Buch. Und mit Fahlauge beginnen unzählige ekelerregende widerliche Szenen, in denen gehäutet wird, was das Zeug hält. Im ersten Moment war ich geschockt und versucht, das Buch abzubrechen. Es sollte wohl der Umschreibung dieser harten Welt dienen, aber das ist gehörig daneben gegangen. Als dritte Perspektive taucht dann später noch Nik auf, ein Gefährte, der irgendwie sympathisch war aber ebenso blass geblieben ist.

Die Perspektivenwechsel an sich hätten mir gefallen können, denn solche erlauben einen besonderen Einblick in die Welt. Doch hier haben sie nur zu Verwirrung geführt. So wie eigentlich das gesamte restliche Buch auch. Denn das Einzige, was am Ende der Geschichte bleibt, ist ein dickes fettes WARUM?! Irgendwie entbehrt die Story jeglicher Logik, alles wirkt komplett zusammengewürfelt und wie ein roher wilder Entwurf einer ziemlich schrägen Geschichte, bei der die Autorin wohl selber noch nicht weiss, wohin sie führen wird.

Setting
Moon Chosen spielt in einer dystopischen, apokalyptischen Welt. Dies war mir ganz ehrlich lange nicht mal bewusst. Ich hatte das Gefühl, mich in einer alternativen Fantasywelt zu befinden. Doch dann kam die Aufklärung und die hatte es in sich. Und zwar im komplett negativen Sinne, weil komplett unlogisch und daher ist auch hier nur ein dickes fettes WARUM?! geblieben, gepaart mit einem nicht minder voluminösen WIE BITTE?!

Die Welt wird von drei Stämmen bewohnt, die allesamt in den ersten Kapiteln lieblos dahingeklatscht umschrieben werden: Stamm, Berufung, Religion, Probleme und Krankheiten, Mentalität. Ganz im Stil von: Zack bumm, hier habt ihr's, macht nun selber etwas draus. Die Stämme muten irgendwie vorzeitlich an, die Menschen - oder Völker, ich bin mir immer noch nicht sicher, welcher Gattung die Protagonisten angehören - sind zurück zu den Wurzeln; sammeln, jagen, tauschen, Einklang mit der Natur.

An und für sich hat mir das Setting sehr gefallen - die Welt ist interessant und lädt geradezu zum Entdecken ein, die Idee mit den drei Stämmen fand ich auch gut und auch die Fähigkeiten und Krankheiten eines jeden Stammes hat mir gefallen.

Charaktere
Mari ist die Tochter der Mondfrau, der Heilerin des Stammes der Erdwanderer. Sie ist 18 Jahre jung, benimmt sich aber, als wäre sie sieben. Sie hat einen sehr grossen Bezug zu ihrer Mutter, was einerseits verständlich ist, andererseits aber auch ziemlich schräg umgesetzt wurde. Sodann ist sie einfach... einfach Mari! Ignorant, quengelnd, kindlich. Sie macht zwar eine Wandlung durch, doch diese ist irgendwie - wie vieles aus dem Buch - nicht nachvollziehbar.

Nik ist ein Gefährte, sein Stamm lebt sehr innig mit Hunden zusammen. Er ist ein Kerl mit einer sehr kämpferischen Art und doch wirkt er oft sehr verzweifelt und auch irgendwie fahl und blass. Von allen Charakteren war er mir am sympathischsten und gleichzeitig wird er aber der sein, den ich wohl als erstes vergessen werde.

Fahlauge gehört dem dritten Stamm an, den Hautdieben, den Schnittern. Er ist absolut konfus und schräg, eklig, richtig bäää! Er hat zwar das löbliche Ziel, sein Volk aus der Versenkung zurück zum Ruhm zu führen, aber wie er das tut ist einfach... mir fehlen die Worte.

Fazit
Moon Chosen bietet eine interessante Grundidee. Das war's dann aber auch schon. Zusammenhanglose Geschehnisse, fade und unsympathische Charaktere, Inhalt fern jeglicher Logik und ein unglaubliches Wirrwarr, gemischt mit zu vielen grausamen Taten des einen Stammes haben mir die Geschichte ordentlich vermiest. Von mir gibt es definitiv KEINE Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 05.10.2017

Abgebrochen

Darian & Victoria 1: Schwarzer Rauch
0

Inhalt
"Darian!" - Mit diesem Namen im Kopf und oft genug auch im Mund wacht Victoria jede Nacht auf. Und das, obschon sie nicht weiss, wer dieser Darian ist. Doch dann kommt die Erinnerung zurück: Sie ...

Inhalt
"Darian!" - Mit diesem Namen im Kopf und oft genug auch im Mund wacht Victoria jede Nacht auf. Und das, obschon sie nicht weiss, wer dieser Darian ist. Doch dann kommt die Erinnerung zurück: Sie ist ein Kind des Mondes, hat eine besondere Gabe und die entsprechende Ausbildung. Aber die Erinnerung an Darian kommt nur schleichend...

Meine Meinung
Ich muss zugeben; beim Kauf dieses Buches war das Cover ausschlaggebend. Es ist wirklich ein Traum! Von der Inhaltsangabe habe ich die ersten zwei Zeilen gelesen und gut war. Das hat sich nun aber als Fehler herausgestellt. Denn dass da Kinder des Mondes, magische Geschöpfe, eine Schule, Begabungen etc. vorkommen, hat mich kalt erwischt. Ich hätte allein vom Cover was anderes erwartet. Mea culpa...

Eigentlich wollte ich dem Buch eine Chance geben, denn der Autorin folge ich schon lange auf ihrem Blog und Instagram und sie ist mir sehr sympathisch. Leider hab ich das Handtuch aber schnell geworfen, denn die Thematik hat mich null angesprochen. Darüber hätte ich aber eigentlich hinwegsehen können. Aber dann waren da noch:

- der unglaublich lappale, langweilige und unausgereifte Schreibstil - alles ist furchtbar lieb- und gefühllos hingekritzelt
- die unsympathischen und flachen Charaktere; Victoria die alles kann, überall super ist, natürlich eine seltene und besonders starke Begabung hat, nichts hinterfragt und unglaublich Mary Sue ist, und Darian, der liebestolle, verständnisvolle Kerl, ein männliches Mauerblümchen mit null Charakter, geschweige denn Eiern in der Hose
- die gefühllose Lovestory; Darian ist heimlich in Victoria verliebt, sie bemerkt das und Schwups liebt sie ihn auch und sie sind DAS Pärchen und es ist DIE Liebe
- die Tatsache, dass alles viel zu viel des Guten ist; Kinder des Mondes die auf alten Gottheiten beruhen, Hexenzirkel, Vampire, der Mond als Gott, magische Begabungen en masse - das war mir einfach viel zu viel.

Und so habe ich mich entschieden das Buch abzubrechen, das tolle Cover weiterhin anzuhimmeln aber mit der Geschichte dahinter abzurechnen.

Fazit
Eine Thematik, die mich nicht ansprechen konnte, ein schwacher Schreibstil, flache Charaktere und einfach alles ist zu viel des Guten - für mich leider eine Enttäuschung und ich breche ab. Sorry Steffi, mich konntest du nicht überzeugen, so sehr ich mir das auch gewünscht hätte.

Veröffentlicht am 05.10.2017

Andrea & Raphael

Stadt der Finsternis - Die Früchte der Unsterblichkeit
0

Inhalt
Während sich Kate Daniels von ihren Verletzungen und den Midnight Games erholt, hält ihre Freundin Andrea für sie die Stellung. Als ein Grün-Fünf - Gestaltwandler in Lebensgefahr - reinschneit, ...

Inhalt
Während sich Kate Daniels von ihren Verletzungen und den Midnight Games erholt, hält ihre Freundin Andrea für sie die Stellung. Als ein Grün-Fünf - Gestaltwandler in Lebensgefahr - reinschneit, schultert sie ihre geliebten Schusswaffen und eilt zu Hilfe. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass es sich bei dem Gestaltwandler ausgerechnet um Werhyäne Raphael handelt, der sie seit Monaten umwirbt. Und auch nicht damit, dass er gerade von einem gigantischen dreiköpfigen Höllenhund verfolgt wird...

Meine Meinung
Im gewohnt locker leichten, humorvollen und doch blutigen Stil, erzählt das Autorenduo Ilona Andrews eine Kurzgeschichte zu Andrea und Raphael. Während sie, eine toughe, selbstständige und doch zutiefst verunsicherte und verletzte Frau mit unglaublichen Waffenfähigkeiten, versucht, ihr geheimes Ich unter Kontrolle zu bekommen, versucht er, der Frauenheld mit weichem Herz schlechthin und Sohn der Werhyänen-Alpha, ebendies aus ihr herauszukitzeln. Die beiden geben ein wunderbares Paar ab, egal in welcher Beziehung.

Neben den beiden starken Charakteren bietet die Kurzgeschichte einen interessanten Einblick resp. eine tolle Interpretation der mythischen Geschichte um Hades und Persephone mit rasanter, spannender Handlung, viel Humor, aber auch Tiefgang und mit einer ordentlichen Portion Action.

Fazit
Wer die "Stadt der Finsternis"-Reihe mag, wird mit dieser Kurzgeschichte eine tolle Bonusstory mit Zusatzinfos zu den Charakteren erhalten und nebenbei wirklich toll unterhalten.