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Veröffentlicht am 30.09.2020

Willkommen in Japan - wissenswerte Reise nach Japan

Rund um die Welt mit Fuchs und Schaf
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Inhalt:
Die Freunde Fuchs und Schaf produzieren auf einem Bauernhof allerlei Leckereien, die sie an Kunden aus der ganzen Welt liefern. Als sie eines Tages eine Bestellung aus dem fernen Osaka erhalten, ...

Inhalt:
Die Freunde Fuchs und Schaf produzieren auf einem Bauernhof allerlei Leckereien, die sie an Kunden aus der ganzen Welt liefern. Als sie eines Tages eine Bestellung aus dem fernen Osaka erhalten, machen sie sich gleich auf den Weg. Doch wie sagt man in Japan eigentlich „Hallo“?
Gemeinsam mit ihrer kleinen Eisenbahn begeben sie sich auf ihre turbulente Reise bis ins blinkende Lichtermeer der japanischen Metropole Osaka. Wer hätte gedacht, dass Japan so leuchtend bunt und voller Neonlichter ist? Doch auf dem Weg dorthin warten zahlreiche Abenteuer.

Meinung:
Fuchs und Schaf sind beste Freunde und leben gemeinsam auf einem Bauernhof. Dort produzieren sie unter anderem ihren berühmten Schwarzwälder Apfelpunsch. Dieser ist sogar so bekannt, dass die beiden eines Tages eine Postkarte aus der Stadt Osaka in Japan erhalten. Auf dieser teilt der Kunde ihnen mit, dass er gerne etwas vom Schwarzwälder Apfelpunsch hätte. Kurzentschlossen machen sich Fuchs und Schaf auf die Reise nach Japan, um den Punsch persönlich zu überreichen.

Auf dieser Reise fahren sie jedoch nicht nur mit dem Auto, sondern benutzen auch die Eisenbahn und ganz am Ende das Schiff um Japan zu erreichen. In Japan angekommen sind Fuchs und Schaf von der Kultur überwältigt. In der großen Stadt Osaka blitzen und blinken überall bunte Neonlichter.

Meinem Sohn und mir hat die Reise von Fuchs und Schaf ungemein viel Spaß gemacht. Denn neben der Postkarte aus Osaka gibt es auch noch eine komplett herausnehmbare Weltkarte zu bestaunen. Schon alleine diese hat mein Sohn minutenlang betrachtet. Auch im Buch wird die Reise von Fuchs und Schaf auf der Weltkarte noch einmal skizziert.

Aber auch die Geschichte an sich hat den Nerv von meinem Sohn getroffen. Dabei war es gerade der unfreiwillig komische Fuchs, der für einen regelrechten Lachflash bei meinem Sohn sorgte.

Auf jeder Doppelseite gibt es zudem mehrere bunte Bilder zu betrachten, die von Karoline Pietrowski skizziert wurden. Der Zeichenstil ist dabei dem des Covers angepasst. Uns beiden haben vor allen Dingen die Zeichnungen vom kleinen Schaf mit seiner süßen Brille sehr gefallen.

Am Ende des Buches wartet nicht nur ein Ausmalbild von Fuchs und Schaf auf die jungen Leser. Auch in einer kurzen Zusammenfassung erfährt man mehr über die Stadt Osaka.

Fazit:
Neben der Reise nach Osaka bietet dieses kleine Buch vor allen Dingen eine tolle Weltkarte und eine Postkarte aus Osaka, die meinen Sohn doch sehr begeistert haben. Die Geschichte ist niedlich aufgebaut und bietet humorvolle Stellen.
Von uns gibt es daher 5 von 5 Junior-Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2020

Wieder eine spannende Reise ins Mittelalter, mit verschlüsselten Runenbriefen zum Entschlüsseln

Lucas und der Zaubertrank
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Inhalt:
Lucas, Li-Feng und Ole konnten vorerst die Pläne des finsteren Zauberers Shalamar durchkreuzen, doch der sinnt auf Rache. Mithilfe eines Zaubertranks will er allen Menschen seinen Willen aufzwingen ...

Inhalt:
Lucas, Li-Feng und Ole konnten vorerst die Pläne des finsteren Zauberers Shalamar durchkreuzen, doch der sinnt auf Rache. Mithilfe eines Zaubertranks will er allen Menschen seinen Willen aufzwingen und die Welt ins Chaos stürzen. Lucas und seine Freunde müssen erneut in Nathanaels magischen Zauberschatten treten, um Shalamar auf einer Reise durch die Zeit zuvorzukommen. Vom Hofe König Artus‘ geht es nun zu den Druiden – den Meistern der Tränke. Doch auf ihrem Weg lauern überall Gefahren …

Meinung:
Die gemeinen Pläne von Zauberer Shalamar konnten dank Lucas, Ole und Li-Feng verhindert werden. Doch die Ruhe währt nicht lange. Denn Shalamar heckt schon wieder den nächsten finsteren Plan aus und dieses Mal scheint er auch aufzugehen. Shalamar will mithilfe eines Zaubertranks allen Menschen auf der Welt seinen Willen aufzwingen und somit ein ungemeines Chaos verursachen.

Nachdem mich der erste Band rund um Lucas, Ole und Li-Feng gut unterhalten hat, war ich sehr gespannt an welchen Ort es die Freunde dieses Mal verschlagen wird.

Autor Stefan Gemmel hat sich, wie im Vorgängerband, das Setting rund um König Artus und die Ritter der Tafelrunde ausgesucht. Dieses Mal stehen jedoch vor allen Dingen die Druiden im Vordergrund. Aber auch magische Wesen kreuzen wieder den Weg der Freunde.

Neben der eigentlichen Reise durch die Zeit müssen sich Lucas und seine Freunde aber auch mit ihren nervigen Mitschülern herumschlagen, die unbedingt hinter das Geheimnis der drei Freunde kommen wollen. Aufgrund dessen springt die Geschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her.

Ein weiteres Gadget ist dieses Mal das Runen lesen. Am Ende des Buches wartet ein Runenalphabet auf die Leser. So kann man als Leser versuchen die im Text enthaltenen verschlüsselten Briefe zu lösen. Ich selbst habe mich zwar nicht daran gewagt, bin mir jedoch sicher, dass dieses Entschlüsseln bei kleinen Spürnasen sehr gut ankommen wird.

Spannungstechnisch steht auch dieser zweite Band seinem Vorgänger in nichts nach. Viel mehr tappt man dieses Mal als Leser ein wenig im Dunkeln darüber, was Shalamar nun wirklich plant. Und so gab es die ein oder andere überraschende Wendung gegen Ende des Buches.

Auch diese Geschichte bietet neben der spannenden Handlung wieder einige wunderschöne schwarz-weiß Illustrationen von Timo Grubing. Besonders das wunderschön gestaltete Cover hat es mir dabei angetan.

Das Ende schließt stimmig in sich ab und lässt kaum Fragen offen. Ich bin gespannt, ob es noch ein weiteres Abenteuer von Lucas, Ole und Li-Feng geben wird.

Fazit:
Auch der zweite Band von Lucas, Ole und Li-Feng entführt den Leser ins Mittelalter zu König Artus. Dieses Mal stehen jedoch die Druiden und ihre Runen im Vordergrund.
Mit vielen spannenden und überraschenden Elementen erzählt Autor Stefan Gemmel diese Geschichte und zieht junge und alte Leser in seinen Bann.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.09.2020

Absolute Lieblingsreihe!

Holly Himmelblau – Teil 2: Zausel in Not
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Inhalt:
In Isa hat Holly Himmelblau endlich eine völlig unmagische Freundin gefunden. Natürlich muss das geheim bleiben, denn Menschen sind im Nachtschattenwald strengstens verboten. Als sich eine Zausel-Großfamilie ...

Inhalt:
In Isa hat Holly Himmelblau endlich eine völlig unmagische Freundin gefunden. Natürlich muss das geheim bleiben, denn Menschen sind im Nachtschattenwald strengstens verboten. Als sich eine Zausel-Großfamilie – sehr zum Missfallen der Bewohner – im Nachtschattenwald niederlassen möchte, liegt es an Holly und Isa, den schlechten Ruf der putzigen, kleinen Wuschel-Wesen zu beseitigen, ohne dass jemand von Isa erfährt.

Meinung:
Holly und Isa sind seit kurzem beste Freunde. Doch diese Tatsache muss streng geheim bleiben. Denn im Nachtschattenwald sind Menschen strengstens verboten. Holly wird jedoch reichlich nervös, als Isa anfängt sich ihr gegenüber komisch zu verhalten. Was hat Isa nur? Als dann auch noch die gefährlichen Zausel in den Nachtschattenwald kommen, ist die Panik unter den Waldbewohnern groß. Was wollen die schrecklichen Zausel nur hier?

Nachdem mir der erste Band rund um Hexe Holly Himmelblau und ihre unmagische Freundin Isa so wahnsinnig viel Spaß bereitet hat, war meine Vorfreude auf diesen zweiten Band enorm.
Sobald die CD bei mir eintraf, stürzte ich mich in ein neues Abenteuer mit Holly, Isa, Chamäleon Kralle und den kleinen Zausels.

Und auch dieser zweite Band hat mein Herz berührt, mich zum Lachen gebracht und mir eine wundervolle Hörzeit geschenkt.
Denn Autorin Antje Szillat erschafft auch in diesem zweiten Band ein zauberhaftes Abenteuer.

Holly muss sich in diesem mit der Frage auseinandersetzen, ob es Isa gegenüber fair ist sie vor Hollys Eltern geheimzuhalten. Zudem merkt Holly, dass sich Isa immer merkwürdiger ihr gegenüber verhält. Ob Isa eine neue beste Freundin gefunden hat?

Damit nicht genug soll eine Gruppe Zausel den Nachtschattenwald unsicher machen. Die Zausels sollen gaaaaanz fürchterliche und schreckliche Wesen sein. Gesehen hat die Zausels bisher jedoch niemand.
Ich fand es toll, wie Antje Szillat das Thema Vorurteile in diese Geschichte mit eingewoben hat. Denn jeder von uns hatte einfach schon einmal ein Vorurteil, was er dann jedoch überdenken musste.

Allgemein stehen Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt, Mut und Verantwortungsbewusstsein im Mittelpunkt der Geschichte.
Aber auch der Humor kann sich sehen lassen. Schon alleine bei Hollys Ausruf "Höcksel-Stöcksel" bekomme ich immer ein dickes Grinsen ins Gesicht.
Ich wurde daher von der ersten bis zur letzten Seite grandios unterhalten.

Die fantastische Annette Frier vertont auch diesen zweiten Band. Man merkt ihr dabei deutlich an, wie viel Spaß sie beim Vertonen dieser Geschichte hatte. Vom etwas eingebildeten Zweihorn, über die kleinen Zausels bis hin zu Holly selbst wird ein wahres Feuerwerk an Stimmvielfalt von Annette Frier aus dem Hut gezaubert.
Auch wird nach den Kapitelenden immer wieder ein kleines Lied eingespielt. Dieses unterstreicht mit wie viel Detailliebe der Hörbuchverlag an diese Geschichte herangegangen ist.

Viel zu schnell ist dieses Abenteuer dann auch schon wieder vorbei und ich kann nur sehr hoffen, dass es noch viele weitere Abenteuer von Holly, Isa und Kralle geben wird. Denn ich bin mir sicher, dass es noch viel über Holly zu erzählen gibt.

Fazit:
Höcksel-Stöcksel (wie Holly sagen würde) was für ein genialer, fantastischer und wundervoller zweiter Band! Ich bin immer noch sprachlos von dieser zauberhaften Geschichte, die wie nebenbei Themen wie Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein aufgreift.
Sowohl Autorin Antje Szillat als auch Hörbuchsprecherin Annette Frier haben hier wieder etwas ganz Großes abgeliefert!
Für mich war die Geschichte ein kleines Jahreshighlight!
Daher gibt es natürlich 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.09.2020

Wieder ein absolutes Highlight

Die Haferhorde – Teil 16: Advent, Advent, ein Pony rennt!
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Inhalt:
Es wird winterlich auf dem Blümchenhof und Lotte, Paul und Greta planen an einem Wettbewerb für Schneestatuen teilzunehmen. Bis dahin muss es allerdings erst mal ordentlich schneien! In der Zwischenzeit ...

Inhalt:
Es wird winterlich auf dem Blümchenhof und Lotte, Paul und Greta planen an einem Wettbewerb für Schneestatuen teilzunehmen. Bis dahin muss es allerdings erst mal ordentlich schneien! In der Zwischenzeit beobachten die drei Ponys Schoko, Keks und Toni gemeinsam mit Hofhund Bruno wie der Weihnachtsmann die Geschenke viel zu früh ausliefert. Na, der ist wohl ganz schön durcheinander! Schnell müssen sich die tierischen Freunde etwas einfallen lassen, um das Weihnachtsfest der Zweibeiner zu retten. Ob es ihnen gelingen wird, alle Päckchen einzusammeln und bis Weihnachten zu verstecken? Und können Lotte, Paul und Greta mit ihrer eleganten Schneeskulptur den Wettbewerb gewinnen?

Meinung:
Der Winter ist auf dem Blümchenhof eingezogen und Weihnachten nur noch ein paar Wochen entfernt. Daher trauen Schoko, Keks, und Toni ihren Augen kaum, als sie mitansehen wie der Weihnachtsmann die Geschenke viel zu früh ausliefert. Das geht doch nicht, finden die Freunde und in Schokos Ponykopf entsteht mal wieder eine fantastische Idee, wie das Weihnachtsfest der Zweibeiner doch noch gerettet werden kann. Daher werden alle tierischen Hufe und Pfoten gebraucht, um die Päckchen zu verstecken.

Ich muss gestehen, dass ich mir dieses Mal gar nicht den Klappentext zum neuen Abenteuer von Schoko, Keks und Co. durchgelesen haben. Denn bei dieser Reihe weiß man einfach schon von vorneherein, dass auch das nächste Abenteuer wieder ein grandioser Spaß werden wird.

Und so war es auch beim mittlerweile 16. Abenteuer von Schoko, Keks und Toni. Auch nach so vielen Folgen hat die Reihe nichts von ihrem Charme verloren. Viel mehr wurde diese Geschichte sogar zu einem meiner absoluten Lieblinge der Reihe.

Dies liegt unter anderem mal wieder an Pony Schoko. Dieser kleine Kerl steckt einfach jedes Mal voller verrückter Ideen. Schoko ist dieses Mal nämlich der Meinung, dass der Weihnachtsmann viel zu früh die Geschenke verteilt und denkt sich daher einen irrwitzigen Plan aus, um dies zu vereiteln. Das ist der Auftakt zu einer Reihe lustiger und verrückter Vorkommnisse auf dem Blümchenhof. Mehr als einmal brachte mich diese Geschichte daher zum Lachen.

Auch wenn wir gerade erst Ende September haben, hatte ich kein Problem damit bereits jetzt eine Weihnachtsgeschichte zu hören. Das winterliche Feeling wird von Autorin Suza Kolb dabei wundervoll umgesetzt. Man kann sich das Setting auf dem Blümchenhof einfach perfekt vorstellen.

Ich habe das Gefühl, dass ich mich mittlerweile in jeder Rezension wiederhole, aber Bürger Lars Dietrich ist die absolut perfekte Wahl für Schoko und dessen freche Art. Bürger Lars Dietrich setzt dabei nicht nur Schoko, sondern jedes Tier und jeden Menschen perfekt in Szene. Besonders seine Vertonung vom bayrischen Bergpony Toni bringt mich jedes Mal zum Grinsen.

Fazit:
Ich hoffe, die Reihe rund um Schoko, Keks und Toni wird niemals enden. Denn bei jedem neuen Abenteuer komme ich aus dem Schmunzeln, Lachen oder Grinsen gar nicht mehr heraus. Suza Kolb hat sich auch mit diesem 16. Band wieder wahnsinnig viel Mühe gegeben und ein unvergessliches neues Abenteuer gezaubert.
Natürlich hat auch Hörbuchsprecher Bürger Lars Dietrich einen großen Anteil daran, warum ich diese Reihe so sehr liebe.
Klare 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.09.2020

Genauso fantastisch und spannend wie sein Vorgänger

Amulett #2
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Inhalt:
Emily und Navins Mutter liegt immer noch im Koma, und es gibt nur einen Ort, an dem sie Hilfe finden kann: Kanalis, die geschäftige, wunderschöne Stadt der Wasserfälle. Aber als Em, ihr Bruder, ...

Inhalt:
Emily und Navins Mutter liegt immer noch im Koma, und es gibt nur einen Ort, an dem sie Hilfe finden kann: Kanalis, die geschäftige, wunderschöne Stadt der Wasserfälle. Aber als Em, ihr Bruder, Miskit und der Rest der Robotercrew an Bord des Wanderhauses die Stadt erreichen, erkennen sie schnell, dass ihnen die Suche nach Hilfe Schwierigkeiten bereiten wird, riesengroße Schwierigkeiten.

Meinung:
Emily und Navin sind immer noch verzweifelt auf der Suche nach einem Heilmittel, was ihre Mutter zurück aus dem Koma holt. Daher nehmen sie den Tipp gerne an, dass es anscheinend nur in der Stadt Kanalis Hilfe für ihr Problem gibt. Doch in der Stadt angekommen merken sie schnell, dass die Elfen ebenfalls in der Stadt sind und auf Rache sinnen. Daher beschließen Emily und Navin sich zu trennen, um zum einen die Elfen in die Falle zu locken, aber auch um ihre Mutter zu retten.

Nachdem ich den ersten Band in einem Rutsch verschlungen habe und dieser ein recht gemeines Ende für mich als Leser bereit gehalten hatte, freute ich mich riesig darüber, dass Band 2 hier schon bereitlag. Daher tauchte ich so schnell es ging wieder in die wundervoll gestaltete Parallelwelt ein.

Auch dieser Band hat wieder einiges an Spannung zu bieten. Die Kampfszenen nehmen zu und Emily sowie Navin befinden sich fast die ganze Zeit auf der Flucht. Dadurch entsteht ein ungemeiner Lesesog, dem man sich als Leser nur schwer entziehen kann. Teilweise fühlte es sich aufgrund der Bilder so an, als würde ich eine Art Film verfolgen. Dies hat meine Leselust nur noch mehr angestachelt.

Wie bereits im ersten Band erzählen auch in diesem zweiten Band die Bilder die Geschichte teilweise selbstständig weiter, sodass kein Text vonnöten ist. Gerade die Kampfszenen kommen hierbei sehr gut ohne Textpassagen aus. Besonders gefreut hat mich, dass Band 2 rund 30 Seiten länger ist als Band 1, so darf man noch länger in Emily und Navins Geschichte verweilen.

Ein Punkt der mich schon in Band 1 überzeugen konnte sind die Charaktere. Die Macht des Amuletts nimmt zu und Emily fällt es daher immer schwerer sich seinen Befehlen zu widersetzen. Aber auch Navin bekommt in diesem Buch mehr Zeit für sich, denn die Wege der Geschwister trennen sich ab einem gewissen Punkt in der Geschichte. Ich fand es toll, dass wir nun auch ihn endlich ein wenig näher kennenlernen, da er mir in Band 1 doch ein wenig blass blieb.
Mit von der Party sind natürlich wieder Hase Miskit und Roboter Cogsley. Dieses Mal baut Autor Kazi Kibuishi aber auch neue Charaktere wie den Fuchs Leon ein, der sich schnell als guter und zuverlässiger Freund entpuppt.

Empfohlen wird dieser zweite Band ebenfalls für Kinder ab 8 Jahren und ich muss sagen, dass ich mich bei diesem Band mit der Altersangabe mehr anfreunden konnte. In Band 1 fand ich diese Altersbegrenzung noch als ein wenig zu niedrig. Definitiv ist diese Geschichte aber nicht nur etwas für Kinder und Jugendliche, vielmehr kommen auch Erwachsene hier voll auf ihre Kosten.

Auch Band 2 endet offen und lässt Fans der Reihe ungeduldig auf den nächsten Band warten, der zum Glück bereits erschienen ist.

Fazit:
Auch der zweite Band der Amulett-Reihe konnte mich von Anfang bis Ende an die Seiten fesseln. Die wunderschönen Zeichnungen, der dynamische Erzählstil und die tollen Charaktere sorgen dafür, dass man diese Geschichte in einem Rutsch verschlingen möchte. Klare Leseempfehlung, die ich nicht nur für Graphic Novel- oder Comic-Fans aussprechen möchte. Jeder fantasybegeisterte Leser sollte unbedingt mindestens einen Blick in die Amulett-Reihe riskieren.
5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere