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Veröffentlicht am 27.07.2025

Oft tiefgründig, aber auch humorvoll, leider ziemlich vorhersehbar

Wedding People (deutsche Ausgabe)
4

Da das Buch sehr gehyped wurde und wird und ich mal wieder Lust auf ein tiefgründiges Buch hatte, konnte ich daran einfach nicht vorbeigehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und leicht zu lesen. ...

Da das Buch sehr gehyped wurde und wird und ich mal wieder Lust auf ein tiefgründiges Buch hatte, konnte ich daran einfach nicht vorbeigehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und leicht zu lesen. Das Buch hat sich quasi wie von selbst gelesen und war nur ganz selten ein klein wenig langatmig. Aber zum aller größten Teil wirklich super zu lesen!

Mit der Hauptprotagonistin Phoebe wurde ich schnell warm und mochte vor allem ihren Prozess, den man während des Buches spürbar begleiten kann, sehr gern. Sie entwickelt sich kontinuierlich weiter und ändert ihr Denken und Handeln. Allerdings auch nicht in dem Maße, als das es komplett unlogisch wäre.
Lila hingegen empfand ich öfter als anstrengend und etwas too much. So richtig viel nimmt sie im Gegensatz zu Phoebe auch nicht mit, aber gut, wenn beide sich in 7 Tagen komplett ändern würden, wäre es auch nicht besonders realistisch. Dennoch war mir Phoebe als Hauptprotagonistin doch lieber als Lila. Die anderen Charaktere gingen von interessant bis amüsant, zu oberflächlich und tiefgründing. Eine bunte Mischung der Hochzeitsgäste also, die ich gut fand.

Das Setting an der Küste hat mir total gefallen und auch die Atmosphäre des Luxushotels und die ganze zur Schau Stellung von Luxus hat irgendwie auch gepasst. Die Geschichte an sich war öfter tiefgründig und hat mich auch zum Nachdenken angeregt, was ich sehr mochte. Viel Humor war aber auch dabei. Was ich etwas schade fand ist, dass ich fast die komplette Handlung vorhersehen konnte. Die ein oder andere Überraschung hätte es noch besser gemacht.

Insgesamt fand ich das Buch aber nicht schlecht und kann es empfehlen, wenn man humorvolle, aber auch tiefgründige Romane mag, bei denen es um das ein oder andere aufwühlende Thema geht. Ich vergebe 3,5 Sterne und runde auf 4 auf, wenn es keine halben Sterne gibt.

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Veröffentlicht am 21.06.2025

Wie vom Autor gewohnt viel Spaß, Spannung und tolle Charaktere

Ursula und das V-Team
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Seit der Stranger Times Reihe gehört C.K. McDonnell zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Seine Geschichten strotzen nur so vor Fantasie, genialem Humor, Action und tollen Charakteren. Sein Ursula-Buch ...

Seit der Stranger Times Reihe gehört C.K. McDonnell zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Seine Geschichten strotzen nur so vor Fantasie, genialem Humor, Action und tollen Charakteren. Sein Ursula-Buch bildet da absolut keine Ausnahme! Scheinbar teilt seine Frau und Co-Autorin seinen Humor, denn in diesem Buch hatte ich wieder so viel zum Lachen und Schmunzeln.

Die Mädels der Geschichte sind alle richtig super. Starke und unabhängige junge Frauen, die die Welt retten wollen. Ob dabei mal etwas aus versehen in die Luft fliegt oder eine wilde Bärin herumläuft spielt hier erst einmal keine Rolle. Anfangs war es ein wenig schwierig sie alle auseinander zu halten, aber das ging mir gar nicht lange so. Obwohl es wirklich viele Charaktere gibt, haben die beiden Autoren Struktur ins Buch gebracht, sodass man sie gut auseinanderhalten kann. Die Mädels sind auch alle ganz unterschiedlich, was das erleichtert. Teilweise agieren sie alle als Gruppe, aber oft auch als kleinere Gruppen aufgeteilt. Über die anderen Charaktere möchte ich gar nicht so viel verraten, aber auch Adam, den sie in einer Bar aufgabeln, ist ein interessanter und witziger Charakter, den man gern begleitet. Obwohl es so viele Charaktere sind, schaffen die beiden es dennoch, dass man alle doll genug kennenlernt, um sie ins Herz schließen zu können. Schaut man sich die Seitenzahl des Buches an, ist das meiner Meinung nach ein großes Talent, wovon sich so manche andere Autoren eine Scheibe abschneiden könnten.

Köln als Setting ist vielleicht nicht das aller spannendste, aber zum einen finde ich es total lieb, dass sie Köln als Hommage an ihre deutschen Fans gewählt haben und weil sie die Stadt selbst mögen und zum anderen spielt das Buch zu einem größeren Anteil auch in einem Hotel, dem Zuhause der Mädels. Und dieses Hotel hat es definitiv in sich! Spannend fand ich auch zu lesen, wie die beiden Deutschland bzw. Köln sehen. Da hatte ich einiges zum Lachen, vor allem bei der Benennung eines gewissen Charakters.

Für mich hatte dieses Buch definitiv wieder den üblichen McDonnell-Charme, für den ich seine Bücher so liebe. Spaß ist hier meiner Meinung nach vorprogrammiert! Vielleicht gibt es sogar einen zweiten Teil? Ich bin jedenfalls gespannt und würde mich sehr darüber freuen! Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Grundsätzlich echt gut, nur Gideon fand ich schrecklich

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
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Das Buchcover und der Farbschnitt sind wirklich schön, vor allem wenn man bedenkt, dass der zweite Teil dann auch noch dazu passen wird.

Den Schreibstil fand ich locker und leicht zu lesen und generell ...

Das Buchcover und der Farbschnitt sind wirklich schön, vor allem wenn man bedenkt, dass der zweite Teil dann auch noch dazu passen wird.

Den Schreibstil fand ich locker und leicht zu lesen und generell echt gut. Es war aber nichts total besonderes oder sehr hervorzuheben.

Rune mochte ich bis auf ein paar Kleinigkeiten echt gern. Sie ist willensstark, aufopfernd und mutig. Ab und an kam sie mir ein bisschen naiv vor, aber das war zum Glück nur recht selten der Fall. Gideon ging für mich gar nicht. Ja, er hat schlimme Sachen erlebt, aber für mich rechtfertigt es das nicht, dass er alle Hexen töten will. Nur weil ein Hund beißt, sind nicht alle gefährlich. Er denkt sehr kleingeistig und in Schubladen. Das hat mich ziemlich genervt und deshalb konnte ich ihn nicht mögen, auch wenn ich versucht habe ihn zu verstehen. Sein Bruder Alex hingegen war einfach nur toll. Ihn mochte ich sehr und hätte mir etwas anderes für ihn gewünscht.

Die Handlung war interessant und mir war nicht langweilig. Die Plottwists hab ich allerdings kommen sehen und war nicht wirklich überrascht. Spice gab es – bis auf eine Szene – zum Glück keinen. Ich persönlich brauche das ja immer nicht und finde es beim Lesen eher störend, weil es für den Plot nicht relevant ist. Am Ende gab's selbstverständlich einen Cliffhanger, der mich neugierig auf den zweiten Teil macht.

Von mir gibt es gerade so 4 Sterne und ich hoffe der zweite Teil wird etwas weniger vorhersehbar und Gideon weniger idiotisch.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Eine gute Mischung an Spannung, tollen Charakteren und gelungenem Schreibstil

The Serpent and the Wolf
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Das Buchcover geht für mich ziemlich in die Richtung Klischee-Romantasy-Buchcover, auch wenn es sicherlich hübsch anzuschauen ist, bietet es meiner Meinung nach nichts neues. Davon sollte man sich aber ...

Das Buchcover geht für mich ziemlich in die Richtung Klischee-Romantasy-Buchcover, auch wenn es sicherlich hübsch anzuschauen ist, bietet es meiner Meinung nach nichts neues. Davon sollte man sich aber nicht beeinflussen lassen.

Ich fand es toll, dass Rebecca sich von vielen überzogenen Tropes ferngehalten hat. Es gibt immer noch jede Menge Action, Romantik, dichten Weltenbau und Spannung, aber dieses Buch leidet nicht unter sich wiederholenden, überstrapazierten Tropes und sticht aus diesem Grund hervor. Der Schreibstil ist reifer als bei vielen anderen Büchern dieses Genres und es ist definitiv politiklastiger. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich mochte die Romantik und die Welt, die hier geschaffen wurde. Vaasa & Reid waren sowohl alleine als auch zusammen spannende und gut erdachte Charaktere und ich mochte es, dass sich die Beziehung der beiden recht langsam aufgebaut hat. Ich persönlich brauche keinen Spice, aber der Spiceanteil war hier noch in Ordnung für mich, auch wenn ich den Rest der Geschichte deutlich spannender fand.

Es gab ein paar überraschende Wendungen, einiges habe ich aber auch kommen sehen. Für den ersten Band finde ich ihn solide und gelungen und möchte auch gern den zweiten Band lesen!

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Leichte und seichte Unterhaltung

Maybe Meant To Be
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Das illustrative Buchcover finde ich nicht schlecht, aber auch nicht total überwältigend. Ganz schön finde ich aber, dass es zu den anderen Büchern der Autorin passt.

Internate, Partys, beste Freunde, ...

Das illustrative Buchcover finde ich nicht schlecht, aber auch nicht total überwältigend. Ganz schön finde ich aber, dass es zu den anderen Büchern der Autorin passt.

Internate, Partys, beste Freunde, erste Lieben, die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und das Lernen, sich selbst zu lieben: diese Geschichte über das Erwachsenwerden ist gemütlich, lustig und schnell zu lesen. Ich hatte das Gefühl, dass die Charaktere eher oberflächlich und sehr adrett waren; sie fielen leicht in ihre Klischees. Deshalb war das Buch für mich insgesamt ein eher leichtes und seichtes Buch. Ein paar ernstere Themen wurden zwar angerissen, aber nicht unbedingt näher ausgeführt. Es liest sich wie eine leichte Sommerlektüre. Zugegebenermaßen ist es aber auch der Debütroman der Autorin, vielleicht darf man da nicht ganz so streng sein.

Ich hätte mir eine tiefere Erkundung der Charaktere und mehr Charakterentwicklung gewünscht, aber trotzdem hat es mir ganz gut gefallen! Der Schreibstil hat es einem wirklich leicht gemacht das Buch schnell zu lesen.

So richtig doll weiterempfehlen kann ich es aber nicht

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