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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.08.2020

Toller Auftakt der Reihe

Zähmung
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Zähmung | Farina de Waard
Das Buch Zähmung ist der erste Band der Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ und ich lese ihn nun schon zum zweiten Mal. 😊
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Die Beschreibungen ...

Zähmung | Farina de Waard
Das Buch Zähmung ist der erste Band der Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ und ich lese ihn nun schon zum zweiten Mal. 😊
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Die Beschreibungen im Buch waren zum einen sehr detailliert und ausführlich, aber gleichzeitig total fesselnd und spannend. Mir hat auch der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Charakteren gefallen, man befand sich zwar meistens bei der Protagonistin Sina, aber es gab auch einige Szenen mit der Tyrannin Zayda oder auch weiteren Personen.
Die Story an sich gefiel mir unglaublich gut. Zunächst begann das Buch noch eher düster, da dies -durch die Entführung- Sinas erste Eindrücke von Tyarul waren. Aber nach und nach lernte man Tyarul etwas besser kennen. Gut gefielen mir die kurzen Exkurse mit Sina und Shetan in Sachen Geschichte und Völker Tyaruls. Aber Sina lernte nicht nur etwas über Tyarul, sondern bemerkte auch Kräfte in sich. Hier gefielen mir die Lehrstunden mit den Beschreibungen, wie Magie wirkt, ebenfalls sehr gut, da man sich das Ganze sehr gut vorstellen konnte.
Die Charaktere waren ebenfalls detailreich und liebevoll ausgearbeitet. Sina ist mir insgesamt sehr sympathisch und ich bewundere sie dafür, wie sie mit der Bürde des Grundes für ihre Entführung umgeht. Immerhin ist sie erst 17 Jahre alt und kommt aus einer völlig anderen Welt, die nicht vom Krieg gezeichnet ist. Das merkt man an der ein oder anderen Stelle sehr gut, da sie doch manchmal naiv wirkt und auch mal trotzig reagiert. Neben Sina lernt man auch Tarek und seinen Großvater Shetan kennen, beide gefallen mir ebenfalls sehr gut und ich finde es toll, wie sie Sina unterstützen. Gleiches gilt für Tareks Freunde, die nach und nach auch Sinas Freunde werden und sie ebenfalls in Dingen wie Waffenkampf und reiten unterrichten.
Alles in allem gefiel mir das Buch ausgesprochen gut und ich fand es toll, die Entwicklung von Sina zu erleben und bin sehr gespannt, wo sie ihr weiterer Weg hinführt. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle Fantasyliebhaber und fünf Sterne. 😊

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2020

Die Welt der Elemente

Drachenblut
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Drachenblut | Alexis Snow
Das Buch Drachenblut ist der erste Band aus der Welt der Elemente und auch das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. ...

Drachenblut | Alexis Snow
Das Buch Drachenblut ist der erste Band aus der Welt der Elemente und auch das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Zwar fand ich ihn im Prolog noch etwas gewöhnungsbedürftig, da die Stimmung dort eher düster und nachdenklich war, was aber während dem lesen klarer wurde, warum die Stimmung dort so war. Ansonsten konnte man der Story sehr gut folgen. Gut haben mir die Perspektivwechsel zwischen Lea, der Protagonistin und Lou, ihrer besten Freundin gefallen. Das brachte Abwechslung mit sich und es blieb spannend. Generell gefiel mir die Story sehr gut und ich fand es sehr interessant zusammen mit Lea, die Welt der Elemente kennenzulernen. Lea bekam verschiedene Unterrichtsstunden zu den Elementen, ihrer Geschichte und was das Ganze mit den Drachen zu tun hat, was ich aufmerksam verfolgte.
Die Charaktere gefielen mir durchweg sehr gut. Sie waren gut ausgearbeitet und sehr vielfältig, wodurch sie lebendig wirkten. Gerade auch die Hintergrundgeschichten von Niklas und Thomas gefielen mir, da die Charaktere so für mich greifbarer wurden. Lea war mir von Anfang an sympathisch und ich verstand sie sehr gut, dass sie die Sache mit den Elementen anfangs überforderte. Im Laufe des Buches erkannte man aber ihre Stärke und ihren Mut. Mir gefiel ihre Denkweise über wer ist gut und wer ist böse sehr, was mich zum Nachdenken brachte. Auch die Freundschaft zu Lou und ihre Verbundenheit zu ihrem Zwillingsbruder Chris fand ich sehr schön beschrieben.
Insgesamt konnte mich das Buch sehr überzeugen. Es war durchweg spannend, aber auch gefühlvoll und konnte auch mit dem ein oder anderen überraschenden Ereignis punkten. Wer auch in die Welt der Elemente eintauchen möchte, dem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. 😊

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2020

Spannung pur

Der Behüter: Thriller
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Der Behüter | Catherine Shepherd
Das Buch der Behüter ist der vierte Band der Laura Kern Reihe, er kann aber auch unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden. Ich bin ein großer Fan der Bücher von ...

Der Behüter | Catherine Shepherd
Das Buch der Behüter ist der vierte Band der Laura Kern Reihe, er kann aber auch unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden. Ich bin ein großer Fan der Bücher von Catherine Shepherd und auch dieses konnte mich überzeugen.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und durchweg spannend. Das Buch wurde aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Man bekam sowohl Einblicke in die Ermittlungen von Laura und ihrem Partner Max, als auch in die, der verschwundenen Frauen. Einige Passagen waren aus der Sicht des Täters geschrieben. Diese fand ich besonders interessant, da man Einblicke in seine Gedanken bekam und auch erfuhr, warum er die Frauen entführt hat. Das Tatmotiv an sich und auch die Wahl seiner Opfer fand ich wirklich sehr spannend.
Die Handlung war in sich schlüssig und die Ermittlungen waren nachvollziehbar. An Spannung fehlte es im Buch nicht und sie steigerte sich noch im Laufe der Story. Auch der Täter war für mich bis fast zum Schluss unbekannt, was mir sehr gefiel. Trotzdem kam die Auflösung des Falls für mich ein bisschen plötzlich und trotz Spannung fehlte mir dieses Mal noch das gewisse etwas.
Die Charaktere gefielen mir auch in diesem Buch sehr gut. Neben alten Bekannten, wie Laura, Max und Taylor, tauchten auch neue Charaktere in Gestalt der verschwundenen Frauen und der Tatverdächtigen auf. Laura ist für mich durch ihre Vergangenheit eine sehr interessante Persönlichkeit und eine sehr gute Ermittlerin. Aber auch Taylor gefällt mir sehr gut. Ich fand es hier schön zu sehen, wie er Laura bei ihrem Fall unterstützt.
Insgesamt gefiel mir das Buch der Behüter sehr gut. Es konnte mich trotz einem Kritikpunkt voll und ganz überzeugen und ich kann es nur wärmstens an alle Thrillerliebhaber empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2020

Traumhaft schöne Geschichte

Das Geheimnis vom Strandhaus
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Mit dem Buch „Das Geheimnis vom Strandhaus“ hat Julia Rogasch mal wieder einen wunderschönen Küstenroman gezaubert. In der Geschichte geht es dieses Mal um Mia und Laurenz und um ein Familiengeheimnis ...

Mit dem Buch „Das Geheimnis vom Strandhaus“ hat Julia Rogasch mal wieder einen wunderschönen Küstenroman gezaubert. In der Geschichte geht es dieses Mal um Mia und Laurenz und um ein Familiengeheimnis auf der Insel Sylt.
Der Schreibstil der Autorin ist, wie gewohnt, locker und leicht zu lesen, aber auch sehr gefühlvoll. Es gab zwei Erzählstränge, der eine stellte die Sicht von Mia dar, während der andere Laurenz repräsentierte. So bekam man einen tollen Einblick von beiden Charakteren und konnte sich ein Bild von ihnen machen. Auch in diesem Buch kam wieder das Thema auf, das alles aus einem bestimmten Grund passiert und ich finde diese Vorstellung einfach sehr schön.
Die beiden Protagonisten im Buch gefielen mir wieder unglaublich gut. Ich bin ein großer Fan von Mia und bewundere sie für ihre Stärke. Nachdem sie Freund, Job und ihr zu Hause verloren hatte, konnte man sehr gut beobachten, wie sie nach und nach ihre Lebensfreude zurückgewann. Aber auch wie sie in der ungewohnten, neuen Wohnumgebung in Sabine und Anna neue Freunde fand. Laurenz empfand ich als sehr interessanten Charakter. Nach außen ist er sehr unnahbar und kühl, hat aber einen weichen Kern.
Auch fand ich die beiden neugierigen Nachbarn sehr gut dargestellt. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und hatte schon ein bisschen Mitleid mit Laurenz und Mia. Und natürlich die Beschreibung der sylter Landschaft ist, wie auch in den anderen Romanen, wieder grandios gewesen und ich wünschte mir auch ein paar Tage am Meer zu verbringen. Ein tolles Nebendetail war, dass der Buchname eines anderen Romans von Julia Rogasch in der Story erwähnt wurde. Sowas finde ich cool. 😊
Allen in allem war „das Geheimnis vom Strandhaus“ wieder ein wunderschönes Buch. Ich wollte es am liebsten gar nicht aus der Hand legen und unbedingt wissen, was es mit dem Familiengeheimnis auf sich hatte. Wem es beim Lesen des Klappentextes genauso geht wie mir, kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2020

Spannung pur

Der Trümmermörder
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In „der Trümmermörder“ geht es um Kommisar Frank Staves ersten Fall. Das Buch spielt in Hamburg zur Nachkriegszeit im Jahre 1947.
Der Schreibstil des Autors war zunächst gewöhnungsbedürftig, aber ich habe ...

In „der Trümmermörder“ geht es um Kommisar Frank Staves ersten Fall. Das Buch spielt in Hamburg zur Nachkriegszeit im Jahre 1947.
Der Schreibstil des Autors war zunächst gewöhnungsbedürftig, aber ich habe mich nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell in die Story reingelesen. Der Stil ist eher etwas düster und bedrückend, was aber die Grundstimmung im Hungerwinter 1947 und zur Nachkriegszeit sehr gut verdeutlicht. Außerdem war das Buch sehr gut recherchiert. Der Trümmermörder beruht auf einem wahren Ermittlungsfall aus Hamburg, aber auch andere geschichtliche Fakten spielten im Buch eine Rolle. Auch die Beschreibung von Hamburg empfand ich als sehr gut und detailliert. Man bekam eine gute Vorstellung vom Ausmaß der Zerstörung während der Bombennächten und dem Wiederaufbau der Stadt.
Die Charaktere gefielen gut und wirkten auf mich sehr authentisch. Frank Stave ist Kommissar bei der Hamburger Polizeit, neben den Ermittlungen erfuhr man auch einige private Details über ihn, was ihn lebensechter machte. Mir gefielen auch seine Überlegungen zum Fall sehr gut und den Ablauf der Ermittlung zu dieser Zeit und vor allem mit begrenzten Mitteln empfand ich als sehr interessant.
Insgesamt gefiel mir das Buch von Cay Rademacher sehr gut. Es war durchweg spannend, auch einige überraschende Ereignisse waren vorhanden und es gefiel mir sehr, wie sich nach und nach das Puzzle zum Fall des Trümmermörders zusammensetzte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere