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Veröffentlicht am 07.08.2025

erster Teil einer Dilogie

Herrliche Zeiten - Die Himmelsstürmer
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"Herrliche Zeiten " von Peter Prange ist der erste Teil einer Diologie, der in der Zeit vom Ende des deutsch- französischen Krieges 1870/71 bis zur Jahrhundertwende spielt.

Der Krieg ist beendet und ...

"Herrliche Zeiten " von Peter Prange ist der erste Teil einer Diologie, der in der Zeit vom Ende des deutsch- französischen Krieges 1870/71 bis zur Jahrhundertwende spielt.

Der Krieg ist beendet und in Karlsbad treffen drei junge Menschen aufeinander. Vicky, Tochter einer Londoner Industriellenfamilie, Paul , ein Berliner Ingeneur und August, der den Wunsch hat ein Meisterkoch nzu werden.
Die Lebenswege dieser drei Menschen, die immer wieder aufeinandertreffen, werden in den geschichtlichen Kontext der damaligen Zeit gesetzt.

Sehr unterhaltsam und wie nebenbei mit geschichtlichem Wissen gespickt, erfährt man viel Wissenswertes aus dieser Zeit, aber das Hauptintersse gilt dem Leben der drei Protagonisten.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und trotzdem es auch einige Längen gibt in der geschichte, hat es mir sehr viel Spaß gemacht dem Leben der drei Protagonisten zu folgen und wie nebenbei politische und geschichtliche Geschehnisse dieser Zeit zu erfahren.

Die Protagoniesten fand ich sehr sympathisch und man fragt sich die ganze Zeit, wie die Geschichte wohl endet.
Freue mich schon auf den zweiten Band, der im Herbst dieses Jahres erscheint.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

mich hat das Buch überrascht

Der Schlaf der Anderen
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Als ich das Buch "Der Schlaf der Anderen " zur Hand nahm, wusste ich nicht genau , was mich erwartet.
Das Thema Schlaf ist allgegenwärtig, gerade in unserer schnelllebigen Zeit, in der viele unter Schlafstörungen ...

Als ich das Buch "Der Schlaf der Anderen " zur Hand nahm, wusste ich nicht genau , was mich erwartet.
Das Thema Schlaf ist allgegenwärtig, gerade in unserer schnelllebigen Zeit, in der viele unter Schlafstörungen leiden. Ab er so etwas in einem Roman verarbeitetn, wie geht das ?
Es geht und zwar sehr gut, wie Tamar Noort sehr anschaulich darstellt.

In ihrem Roman geht es um zwei Frauen Sina, die als Kunstlehrerin arbeitet, verheiratet ist und zwei Kinder hat. Sie leidet seit Jahren unter Schlafstörungen, nimmt Schlaftabletten und ist mittlerweile abhängig davon.
Da ihre alte Ärztin in den Ruhestand geht und der Neue die Tabletten nicht aufschreiben will, landet sie im Schlaflabor, um dem Problem auf den Grund zu gehen.
Dort trifft sie auf Janis. Sie ist Krankenschwester, hat lange im Schichtdient gearbeitet und arbeitetg jetz, weil ihr der ständige Wechsel zu viel wurde nur noch als Nachtwache im Schlaflabor. Das hat zur Folge, dass sie wach ist , wenn andere schlafen und umgekehrt. Das hat zur Konsequenz, dass sie so gut wie kein Privatleben hat.

Im Laufe der Geschichte erfahren wir viel aus den Leben der beiden Protagonisten, am meisten von Sina, denn die Begegnung der beiden Frauen hat Konsequenzen.

Da ich selbst unter Schlafstörungen leide, weiß ich, was für ein hohes Gut eine durchschlafenen Nacht ist und wie beeinträchtigt man ist, wenn der Schlaf nicht kommt und sicherlich gibt es viele Gründe dafür.

Hier in diesem Buch hatte ich das Gefühl, dass die Autorin uns sagen will, dass wir Mut haben sollen unseren Weg zu gehen , unsere Wünsche und Träume zu leben und uns nicht mit weniger zufrieden zu geben, auch mal gegen den Strom zu schwimmen, auch wenn wir dafür auf Unverständnis stoßen. Wir müssen nicht immer funktionieren, wir dürfen auch einfach mal nur untätig sein und uns unserer selbst bewusst werden Denn jedes Zugeständnis bringt uns davon ab zur Ruhe zu kommen und Ruhe und Stille muss gelernt werden in dieser Zeit.

Ich finde diese Aussagen so wichtig in einer Zeit, in der uns weiß gemacht werden soll, dass wir faul und unproduktiv sind, wenn wir nicht mindestens 40 Stunde die Woche ackern, sogar als Rentner.

Tamar Noort findet einen sehr angenehmen Schreibstil, um ihre Geschichte zu erzählen und hat mit Sina und Janis zwei sympathische Figuren geschaffen, denen ich gerne gefolgt bin.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

ein tolles Buch

Die Frau und der Fjord
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Als ich dieses Buch zur Hand nahm, hatte ich eigentlich keine konkreten Vorstellungen und ichhwar angenehm überrscht, mit was ich belohnt wurde.

Gro arbeitet für ein norwegischen Energieunternehmen als ...

Als ich dieses Buch zur Hand nahm, hatte ich eigentlich keine konkreten Vorstellungen und ichhwar angenehm überrscht, mit was ich belohnt wurde.

Gro arbeitet für ein norwegischen Energieunternehmen als Geologin. Sie ist diejenige, die Erdölfelder anhand von Erdproben aufspürt und sie ist richtig gut. Das Unternehmen hat schon viel Geld mit ihr verdient. Sie brennt für diesen Beruf. Als ihr Mann bei einem Verkehrsunfall stirbt und sie nach sinem Tod erfährt, dass er einiges vor ihr verheimlicht hat, hängt sie ihren Job an den Nagel und kauft sich ein einsam gelegenes Haus auf den Lofoten, direkt an einem Fjord. Hierhin zieht sie sich zurück und versucht den Verlust zu verarbeiten. Sie meidet die Menschen und lebt nur mit der Natur, die an diesem Landstrich sehr rau ist.

Als sie während eines Sturms den Kapitän eines havarierten Schiffes rettet, ist das die erste zaghafte Öffnung zu den Menschen hin.

Doch Jens ist nicht der einzige Mensch, dem sie an diesem einsamen Fleckchen Erde begegnet. Ein ehemaliger Arbeitskollege samt neuem Kollegen taucht eines Tage an " ihrem Fjord" auf, um Bodenproben zu nehmen, denn man vermutet ein großes Erdölfeld direkt unter ihrem Fjord.

Annette Strohmeyer hat mich mit ihrem Buch sehr positiv überrascht. Wunderschöne Landsschafstbeschreibung und ein sehr empathisch beschriebenes Bild einer Frau, die die Trauer um ihren Mann verarbeiten möchte und dies an einem Ort tut, wo nur sie und die raue Natur der Lofoten vorhanden sind. Sie lebt im Einklang mit der Natur und gesundet nach und nach, und überdenkt auch ihr vorangeganges Leben.

Ich bin gleich in diesem Buch angekommen, ich brauchte keine Seite , um mich gleich im Geschehen zu wähnen, hatte Bilder im Kopf und habe mich der Protagonistin sehr nahe gefühlt. Ich hätte diese Art der Verarbeitung nich für mich gewählt, aber zu Gro passte es und so war es für mich auch überzeugend.
Es hat mich gefreut, dass sie auf einen Menschen getroffen ist, der sie so angenommen hat , wie sie ist, ihr Zeit ließ sich zu öffen, ihm gegenüber, aber auch der Welt gegenüber.

Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehem und so bildhaft, dass man die Landschaft der Lofoten vor Augen hat.
Die Protagonisten sind gut beschrieben, auch die Spannung kommt nicht zu kurz und so kann ich nur sagen. Lest dieses Buch es lohnt sich.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

na ja

Der dunkle Sommer
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Dieses ist mein zweites Buch der Autorin und da mir „Wolfskinder „ sehr gut gefallen hat, habe ich zu diesem „Thriller“gegriffen, der sich für mich aber bei weitem nicht wie ein Thriller angefühlt hat.

Spielen ...

Dieses ist mein zweites Buch der Autorin und da mir „Wolfskinder „ sehr gut gefallen hat, habe ich zu diesem „Thriller“gegriffen, der sich für mich aber bei weitem nicht wie ein Thriller angefühlt hat.

Spielen tut dieser „Thriller „auf Sardinien. Dort sollen verlassene Dörfer wieder rekultiviert werden, indem man die Häuser dort für einen symbolischen Wert von 1 Euro an Leute verkauft , die willig sind, sie zu restaurieren. Dadurch erhofft man sich auch die Schaffung von Arbeitsplätzen.
Eine dieser Frauen ist Tilda, mit italienischen Wurzeln und von Beruf Architektin, die nach einem schweren Unfall einen Neuanfang sucht.
Sie kauft sich ein total verfallenes Haus mir fragwürdiger Vergangenheit in einem kleinen italienischen Dorf, in dem sie sich alleine wähnt. Doch schon bald geschehen seltsame Dinge und plötzlich steht ihr Bruder vor der Tür.

Vera Buck hat diese Geschichte auf der Basis wahrer Begebenheiten, die sich auf Sardinien in der Vergangenheit ereignet haben, geschrieben.
Was man der Autorin lassen muss ist, sie weiß Atmosphäre herzustellen, das ist ihr schon in ihrem ersten Buch gelungen und auch dieses Mal. Auch die Grundidee fand ich gut und ich habe auch den feministischen Gedanken dahinter verstanden und gut gefunden. Das war aber schon fast das einzige , was ich an diesem Buch gut fand. Die Geschichte zog sich für mich wie Kaugummi, sodass ich mich häufig fragte, ob ich überhaupt weiterlesen sollte.Auf den letzten 80 Seiten wird man dann mit etwas Spannung belohnt und der Auflösung dieser Geschichte, die für mich allerdings zu konstruiert wirkte.
Das Buch wird aus der Perspektive drei verschiedener Personen erzählt, eine liegt in der Vergangenheit, die anderen beiden in der Gegenwart, wovon Tilda eine der Erzählenden ist.
Der Schreibstil ist , wie immer bei der Autorin flüssig, aber auch damit konnte sie diesmal bei mir nicht punkten. Schade!

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Veröffentlicht am 24.06.2025

spannende Unterhaltungslektüre

Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli
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"Elbnächte " ist mein erstes Buch dieser Autorin. Ich kenne "die Hafenärztin "nicht und konnte so vollkommen unvoreingenommen das Lesen beginnen.
Wir befinden uns im Jahr 1913, also ein Jahr vor Beginn ...

"Elbnächte " ist mein erstes Buch dieser Autorin. Ich kenne "die Hafenärztin "nicht und konnte so vollkommen unvoreingenommen das Lesen beginnen.
Wir befinden uns im Jahr 1913, also ein Jahr vor Beginn des 1, Weltkriegs in Hamburg.

Agierende Figuren sind Louise,deren Leben bisher unbekümmert und in Wohlstand stattfand und die sich jetzt nach dem angeblichen Tod und ihres Gatten Viktor fragt, wen sie da eigentlich geheiratet hat. Ohne Geld und mit dem Wissen, dass ihr Ehemann in zwielichtige Geschäfte verstrickt war, muss sie zusehen, wie sie sich über Wasser hält. Auf dem Weg dahin lernt sie Ella kennen, eine Zwangsprosituierte aus Galizien, der die Flucht gelungen ist und die mit ihrem Hund Principessa in Hamburg gestrandet ist. Die beiden tun sich zusammen, um in Hamburg zu überleben.
Als Paul in ihr Leben tritt, gerät das Buch zu einer Kriminalgeschichte, denn Paul, ehemaliger Polizeibeamter, der durch einen Einsatz, bei dem er einen Arm verlor und seinen Polizeidienst quitierte, hilft Ella und Louise aus einer prekären Situation, die für sie gefährlich hätte werden können.Ein Mord geschieht in der Nachbarschaft und Paul, der immer noch nach einer Kinderbande sucht, die er auch für diesen Mord verantwortlich macht, kann seine Polizeivergangenheit nicht abstreifen und ermittelt auf eigene Faust weiter.

Der erste Band dieser Reihe, bei der auf jeden Fall noch ein zweiter Band folgen wird, hat mir Spaß gemacht zu lesen. Man taucht in das Hamburg der damaligen Zeit ein, sieht schmutzige Hafenkneipen und Strassen vor sich, Kinderbanden, die nachts ihr Unwesen treiben , teils weil sie das Überleben ihrer Familien sichern müssen, aber auch weil sie von organisierten Banden gezwungn wurden, für sie zu arbeiten.
Das Leben auf den Straßen der Stadt ist gefährlich.
Das Buch behandelt auch auch Themen wie die Gleichstellung der Frau , denn Elsa und Louise müssen sich in iohrem neuen Leben beweisen und wollen nicht mehr von Männern abhängig sein.

Das Buch ist keine hohe Literatur, aber ein sehr gelungener Unterhaltungsroman, der sehr flüssig und spannend geschrieben ist und auf dessen zweiten Teil ich mich schon freue.

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