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Veröffentlicht am 15.09.2016

Verlorengegangene Halbbrüder

Süden und der Luftgitarrist
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»Süden und der Luftgitarrist« ist Band 10 der Tabor Süden - Krimireihe und gleichzeitig bereits mein 11. Buch von Friedrich Ani.
Mit seinen nur 190 Seiten war es recht flott gelesen und durch Anis unverwechselbaren ...

»Süden und der Luftgitarrist« ist Band 10 der Tabor Süden - Krimireihe und gleichzeitig bereits mein 11. Buch von Friedrich Ani.
Mit seinen nur 190 Seiten war es recht flott gelesen und durch Anis unverwechselbaren Stil kam der Lesegenuss auch nicht zu kurz.

Von Luftgitarristen habe ich bisher noch nicht viel gehört oder gelesen - also richtig viel vorstellen konnte ich mir unter diesem Begriff nicht. Ich fand es also wirklich interessant zu lesen, was man beim Luftgitarrespielen macht, wie es dazu kommen kann und ja ... spannend fand ich auch die Tatsache, dass zu diesem Hobby sogar Meisterschaften stattfinden.

Nun ist es so, dass Süden und seine Kollegen Sonja Feyerabend und Martin Heuer den plötzlich verschwundenen Final-Luftgitarren-Kontrahenten von Martin Heuer suchen, da dieser aus unerfindlichen Gründen einfach nicht mehr auftaucht.
Was ich an diesem Teil der Reihe vielleicht besonders hervorheben kann: Martin ist diesmal sehr involviert, was die Befragungen des Umfelds vom untergetauchten Edward Loos betrifft. Normalerweise ist Südens Kollege und bester Freund nämlich eher immer am Rande präsent, aber da es sich hier um einen seiner Luftgitarristen-Kollegen handelt, ist seine Aktivität nur allzu verständlich.

Nichts fiel mir in meinem Beruf schwerer, als Fragen zu stellen, und seien sie noch so schlicht, ich hörte lieber zu. Zuhören war ergiebiger, das hatte ich in meinen mehr als zwanzig Jahren bei der Kriminalpolizei gelernt.
(S. 16)

Die drei machen sich also an die Arbeit, laufen von Person zu Person, befragen und vernehmen und schnell wird klar: da ist ja noch jemand verschwunden - und zwar schon viel länger als Edward Loos: dessen Halbbruder.

Südens und Martins Befragungsmethoden sind immer wieder eine Wucht für mich: gänzlich ungewöhnlich, zum Grinsen, zum Wundern, aber scheinbar sehr effektiv. Dass Fragenstellen nicht wirklich zu Südens Lieblingsbeschäftigungen zählt, wusste ich schon, aber dass man durchs einfache Zuhören wirklich so viel aus den Menschen herausbekommt bzw. herauslesen kann, finde ich bemerkenswert.

Und so führt eben eines zum anderen, allein durch die Besuche und durch das Anhören der Leute geht was weiter in der Suche. Das ist so typisch für Anis Charaktere!

Letztendlich reduzierte sich unsere Arbeit in vielen Fällen auf das Gespür für die Vibrationen am Rande eines Schweigens und die leisen Echos der Lügen, mit denen wir täglich konfrontiert wurden.
(S. 12)

Geschrieben ist das Ganze wie immer mit einer melancholischen Poesie, die begeistern kann, und am Ende wurde es für mich sogar noch sehr traurig, aber mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.
Punkten können hier wieder eindeutig die Charaktere, die nicht nur anders, nein, sogar recht speziell und unverwechselbar sind. Die Handlung an sich ist gar nicht unbedingt das Interessante an diesem Roman, es sind mehr die selbstverlorenen Figuren und ihre spannenden Leben, die fesseln können, je mehr man davon erfährt. Kaum ein Autor schafft es besser, einem seine Charaktere so nah zu bringen, wie Ani. Finde ich toll!

Veröffentlicht am 15.09.2016

»Normal war ja noch nie unser Ding.«

After love
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Jetzt hat dieses Buch eh schon 938 Seiten und ich hätte dennoch gerne direkt weitergelesen. Allzu lange darf ich mir mit dem Start von Band 4 (After forever) also nicht Zeit lassen, denn Band 3 endet mit ...

Jetzt hat dieses Buch eh schon 938 Seiten und ich hätte dennoch gerne direkt weitergelesen. Allzu lange darf ich mir mit dem Start von Band 4 (After forever) also nicht Zeit lassen, denn Band 3 endet mit einem üblen Cliffhanger, der mich noch wahnsinnig machen wird, wenn ich nicht bald erfahre, wie es weitergeht ...

Wie auch schon in Band 1 und Band 2 geht es hier wieder großteils um das Hin und Her, die Streitigkeiten und Versöhnungen von Hardin und Tessa, einem wahrlich ungleichen Paar. Diesmal scheint es aber wirklich so zu sein, dass Hardin sich Mühe gibt, ein besserer Freund zu werden. Wenn ich nun an die ersten beiden Teile zurückdenke, fällt mir schon auf, dass der junge, beinahe wegen jeder Kleinigkeit wütende und eifersüchtige Hardin eine sehr positive Entwicklung durchgemacht hat, die ich ihm zugute halten muss, in Anbetracht seiner teilweise verstörenden Kindheit.

»Du siehst immer das Licht in mir ... Wie ist das möglich, wo es doch gar keins gibt?«
»Es gibt jede Menge. Und du wirst es ebenfalls sehen. Eines Tages.«
(S. 500)

Natürlich ist es immer noch alles andere als leicht, mit Hardin zurechtzukommen, deswegen bewundere ich Tessa auch so sehr. Ein anderes Mädchen hätte Hardin wohl schon längst den Laufpass gegeben. Endgültig.
Ich finde es also schön, dass die Autorin mit Tessa einen Charakter geschaffen hat, der unermüdliche Geduld, bedingungslose Liebe und Vertrauen vereint. Ihr Verständnis für und der Glaube an ihren Hardin ist romantisch schön und ebenso bemerkenswert. Denn Hardin will/erwartet (unbewusst) von Tessa, dass er der einzige ist, dem sie immer wieder verzeihen und bedingungslos vertrauen soll. Hardin ist eifersüchtig, ein Kontrollfreak, er manipuliert und lügt, nur damit Tessa das tut, was er will. Gleichzeitig kann er sich aber ein Leben ohne Tessa nicht mehr vorstellen und verteidigt und beschützt sie in allen möglichen Belangen.

Das Problem mit Hardin ist: In seinen guten Momenten ist er so gut, so lieb und ehrlich, dass ich ihn einfach nur liebe. Dafür ist er in seinen schlechten Momenten der schlimmste Mensch, dem ich je begegnet bin.
(S. 340)

Es scheint eine Hassliebe zu sein ... Aussicht auf ein Happy End? - Keine Ahnung! Aber ich finde, dass genau das diese Geschichte so authentisch macht. Weiß man im echten Leben denn schon immer, dass es ein Happy End gibt? - Nein! Leben ist Veränderung, Entwicklung und Wachstum. Und das ist genau das, was hier passiert: es werden Fehler gemacht, es wird gestritten, bereut und es wird verziehen. Man entwickelt sich weiter, verändert sich und wächst.

Sobald es um Hardin geht, kann mein Hirn offenbar nicht mehr zwischen Richtig und Falsch unterscheiden.
(S. 84)

Ich fand den 3. Band der After-Reihe wirklich an keiner Stelle langweilig. Klar, ein paar Augenverdreher waren dabei, aber bei einem Paar wie diesem war das zu erwarten. Es passiert einfach ständig irgendwas, es ist immer was los und deswegen wird's nie ermüdend. Ab etwa der Hälfte des Buches war ich sogar dauergefesselt, denn da passiert etwas, mit dem ich absolut nicht gerechnet hätte ...

Auch die eine oder andere brisante Überraschung hat Anna Todd hier für uns auf Lager.
Da ich echt gerne und hochgespannt in diesem Buch gelesen habe, will ich es euch unbedingt empfehlen! Und was ich zum Schluss nun nochmal wiederholen will: ich muss ganz dringend weiterlesen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eher seichte und klischeehafte Unterhaltung

Daringham Hall - Die Rückkehr
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Es ist vollbracht: Band 3 der Daringham Hall - Trilogie ist gelesen. Vergleiche ich alle drei Bände miteinander, dann ist der letzte Teil hier in etwa so spannend wie Band 1. Band 2 liegt in meinem persönlichen ...

Es ist vollbracht: Band 3 der Daringham Hall - Trilogie ist gelesen. Vergleiche ich alle drei Bände miteinander, dann ist der letzte Teil hier in etwa so spannend wie Band 1. Band 2 liegt in meinem persönlichen Ranking etwas zurück: der war mir einen Ticken zu kitschig.

Im Grunde geht es hier wieder um das Hin und Her zwischen Kate und Ben und dem Herrenhaus Daringham Hall.

»Daringham Hall braucht jemanden, der mit dem ganzen Herzen dabei ist, Ben. Und ich auch. Für halbherzige Experimente sind wir nicht zu haben. Das funktioniert nicht.«
(S. 185)

Was mich gestört hat, war, dass mir alles ein wenig zu viel Liebesgeschichte war. Neben Ben und Kate gab es noch zwei andere Paare, die Probleme miteinander hatten und darum gekämpft haben, dass sie zusammen sein können. Wie auch schon in Band 1 und 2 muss ich hier bekriteln, dass es den Pärchen (allen!) nicht gelingt, ihre Gefühle füreinander auszusprechen. Das hätte natürlich einiges erleichtert bzw. an Sorgen und Ängsten genommen - aber wieso einfach, wenn man sich das Leben auch extra schwer machen kann? So kam mir das jedenfalls vor.

Ansonsten: ich kann mich nicht darüber beklagen, dass hier nichts passiert wäre. Ein Ereignis jagt förmlich das nächste und auch die Spannung war mir genügend vorhanden. Teilweise habe ich gemerkt, dass ich richtig gefesselt war.
Das einzig Negative daran war, dass mir persönlich alles sehr oberflächlich erzählt wurde. - Ich denke, eben weil so viel passiert ist und es zu viele Paare gab, auf denen der Fokus lag. Ein wenig mehr Tiefe und Komplexität hätte ich mir gewünscht, gerne dann nur ein Pärchen oder Ereignis betreffend.

»Du hast behauptet, du willst alles daran setzen, Daringham Hall zu retten. Aber wirklich alles gibst du nie, oder, Ben? Du gehst nie den letzten Schritt. Du hältst dir immer einen Fluchtweg offen und verschwindest, wenn es dir zu viel wird.«
(S. 183)

Band 3 der Trilogie war also ganz nett zu lesen, für meinen Geschmack aber leider manchmal einfach zu kitschig, vorhersehbar und zu wenig in die Tiefe gehend. Dafür passiert wirklich viel, die Spannung ist fast immer vorhanden und auch das Miträtseln funktioniert ganz gut.
Ob man diese Trilogie aber gelesen haben muss, darüber lässt sich sicher streiten.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schwer verdaulicher Lesestoff

28 Tage lang
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»Was für ein Mensch willst du sein?« - Diese Frage taucht hier immer wieder auf die eine oder andere Weise - entweder direkt, oder in Form von Entscheidungen der Protagonisten - auf. Die Frage, was du ...

»Was für ein Mensch willst du sein?« - Diese Frage taucht hier immer wieder auf die eine oder andere Weise - entweder direkt, oder in Form von Entscheidungen der Protagonisten - auf. Die Frage, was du alles dafür tun würdest, um zu überleben, zieht sich durch das gesamte Buch. Und die Antworten darauf sind nicht immer leicht zu verkraften - weder für den Leser, noch für die Protagonisten selbst.

Ich konnte es immer noch nicht glauben. In einer Welt, in der jeder nur an sich dachte, hatte jemand alles für mich aufs Spiel gesetzt.
(S. 22)

»28 Tage lang« war nun mein zweites Buch, in dem der Holocaust thematisiert wurde. Und wie auch schon bei »Bis ans Ende der Geschichte« von Jodi Picoult wurde ich auch hier in David Safiers (allererstem ernsten) Roman einfach nur überwältigt - emotional gesehen. Die sinnlosen Gräueltaten, die Verbrechen und unzähligen Morde an den Juden im Warschauer Ghetto ... all das lesen zu müssen, ist schon echt harter Tobak. Oft musste ich schlucken und dann wieder tief Luftholen nachdem ich ein Kapitel beendet hatte. Gleichzeitig wurde ich von der Geschichte enorm gefesselt und mitgerissen, sodass ich am liebsten alles in einem Rutsch gelesen hätte.

Hannah wäre lieber unsichtbar gewesen als stark. Der Unsichtbare überlebte im Ghetto eher als der Starke.
(S. 50)

Dies ist eine Geschichte, deren Charaktere zwar fiktiv sind, die Handlung so aber tatsächlich stattgefunden hat. Das hat dem Autor ermöglicht, den Protagonisten eigene Emotionen und Gedanken zu geben. Wären seine Charaktere echte gewesen, hätte er nicht so frei schreiben können.
Ich persönlich finde, dass Safier hier ein wirklich grandioses Buch gelungen ist! - Ein Buch, in dem er uns einen kleinen Teil dieser fürchterlichen Menschheitsgeschichte durch die Augen von Mira, einer Jugendlichen, die mit allen Mitteln um ihr Leben und das ihrer Schwester Hannah kämpft, sehen und auch miterleben lässt. Das ist tragisch und unglaublich erschütternd, aber es gibt glücklicherweise auch immer wieder Momente, in denen die Hoffnung Mira am Laufen hält.

Außer Leuten wie Amos glaubte niemand an die Vernichtung.
Weil es einfacher zu ertragen war, nicht an sie zu glauben? Oder weil die in Wahrheit nur ein Hirngespinst war? Menschen in Lastwagen sperren und sie mit Abgasen zu ersticken ... so krank konnten doch nicht mal die Deutschen sein.
(S. 128)

Eine Geschichte voller Angst, Furcht, Hass und Erschöpfung, aber auch voller Hoffnung, Fürsorge und Liebe. Alles kann einem Menschen dann doch nicht genommen werden, selbst in noch so aussichtslosen Situationen. Und das zeigt sich in diesem Buch zwischen den Zeilen immer wieder.
Ein Buch, das während dem Lesen und nach dem Beenden sehr nachdenklich stimmt und mir wieder aufs Neue bewusst gemacht hat, dass Freiheit in unserer Welt nicht immer selbstverständlich ist und theoretisch jederzeit vorbei sein kann.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Dualität des Lebens

Wie ein Stern in der Nacht
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Es gibt die Dunkelheit und das Licht, den Sommer und den Winter, es gibt Schönes und Hässliches, Stress und Ruhe und wenn es gute Zeiten gibt, muss es genauso auch schlechte Zeiten geben ...
Für Johnny, ...

Es gibt die Dunkelheit und das Licht, den Sommer und den Winter, es gibt Schönes und Hässliches, Stress und Ruhe und wenn es gute Zeiten gibt, muss es genauso auch schlechte Zeiten geben ...
Für Johnny, Marah und Tully, Ehemann, Tochter und beste Freundin der verstorbenen Kate, könnten die Zeiten momentan nicht schlimmer sein - denn die Trauer um Kate hat sie fest im Griff.

»Man ist nie gefasst auf den Scheiß, den einem das Leben beschert.«
(S. 169)

In diesem Buch dreht sich fast alles um den Umgang mit der Trauer über Kates Tod. Jeder Charakter hat seine eigene Methode, wie er damit umgeht. Leider sind diese Methoden allesamt nicht gerade förderlich - eher das Gegenteil ist der Fall: Es wird gesoffen, es werden Medikamente geschluckt, Drogen konsumiert, gehungert, geritzt, gestritten, von Zuhause ausgerissen und jähzornig herumgezetert. Und das nicht gerade phasenweise, sondern einige Monate bis hin zu Jahren. Als Leser muss man miterleben, wie für Tully, Marah und Johnny alles den Bach runtergeht ... und ich kann euch sagen, es ist wirklich deprimierend, wenn man das so liest.

Ich bin in meiner Depression gefangen wie eine Biene in einem Einmachglas und fühle mich von allen vollkommen isoliert.
(S. 236)

Auf so viel Dramatik war ich echt nicht gefasst gewesen. Ich meine: ja, der Tod einer nahestehenden Person ist fürchterlich und schwer zu verkraften, aber dass man nach beispielsweise zwei Jahren immer noch so tief drinsteckt in seiner Trauer, fand ich etwas übertrieben. Ich hatte das Gefühl, als würde es für die Charaktere gar nie leichter werden.

Die zweite große Thematik in dem Roman war Tullys zerrüttete Beziehung zu ihrer Mutter Cloud (alias Dorothy). Drogen, Alkohol und Schuld- und Versagensängste bei der einen und Medikamentenmissbrauch und die Angst, von niemanden geliebt zu werden, bei der anderen, sind der Grund, dass sie nie so richtig eine Beziehung zueinander aufbauen konnten, ja sie sich im Grunde überhaupt nie richtig kennengelernt haben. Hinzu kommen einige Geheimnisse, die Dorothy ihrer Tochter ihr Leben lang verschwiegen hat, was sie ebenfalls nicht gerade näher aneinander rücken hat lassen.

Wie fühlt es sich an, zu wissen, dass Menschen ohne einen nicht leben können? Wie fühlt es sich an, von so vielen Menschen so geliebt zu werden?
(S. 90)

Leider (oder Gott sei Dank?) macht einem dieses Buch mal wieder ganz deutlich bewusst, dass im Leben oftmals erst etwas Schlimmes passieren muss, bis man merkt, was man all die Jahre über für Fehler gemacht und was man an den Freunden und der Familie eigentlich Gutes hat. Nicht immer ist es in solchen Fällen dann überhaupt noch möglich, um Verzeihung zu bitten ...

So negativ und schlimm hier alles ab dem Tod von Kate seinen Lauf genommen hat, desto positiver und schöner fand ich dann wenigstens die Entwicklung, die die Charaktere dem Ende entgegen durchgemacht haben. Bis zum Beginn des letzten Buchviertels dachte ich mir noch, dass ich selbst gleich Depressionen bekomme, wenn ich jetzt noch weiterlese, aber glücklicherweise habe ich es getan, sonst hätte ich dieses wundervolle, rührende Ende verpasst.