Eine Geschichte in der Regency-Ära, dir für Schmetterlinge im Bauch sorgt
Die büchersüchtige Braut des Earls>>>Rezension kann Spoiler enthalten
>>>Rezension kann Spoiler enthalten<<<
Das Buch ist der zweite Teil der Reihe ,,Unpredictable Brides’‘. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich hatte einen riesigen Spaß beim Lesen gehabt. Ich bin ein großer Fan der Regency- Ära und die Autorin hat es geschafft, mich mit der Geschichte von Amelia und Andrew zu verzaubern. Ich war froh, als ich bemerkt habe, dass Amelia eine pragmatische und kluge junge Frau ist, die sich nicht leicht von romantischen Gefühle beeinflussen lässt. So war sie also Andrew immer skeptisch gegenüber gewesen und hat seine Annäherungsversuche die meiste Zeit hinterfragt. Und als sie den wahren Grund herausgefunden hat, hat sie dies tatsächlich als Chance für sich genutzt, endlich wahre Freiheit zu erleben und ihre Träume als Autorin verwirklichen zu können, wenn sie mit einem Mann verheiratet ist, der sie nicht als Eigentum behandelt, sondern als eine eigenständige Frau, die ihre Ziele verfolgen möchte. Daher mag ich Andrew umso mehr, weil er die Bedingungen von Amelia erfüllt hat und ihre Träume unterstützt. Auch wenn der anfängliche Grund, sie zu umwerben, die hohe Mitgift gewesen ist, weil er kurz vor dem Bankrott stand, haben die beiden zum Schluss ein schönes Happy End bekommen mit vielen Auf‘s und Ab‘s.
Die Nebencharaktere Lady Drake und Kate mag ich auch gerne, weil die beiden liebenswürdige und hilfsbereite Frauen gewesen sind, die in harten Zeiten an Amelias Seite standen. Ich habe mich gefreut, dass Amelia in Lady Drake eine neue Mutter finden konnte, da ihre leibliche eine egozentrische und snobistische Drachenmutter gewesen ist. Mrs. Hart hat sich nur für den gesellschaftlichen Aufstieg interessiert und Amelia dafür instrumentalisiert, um als ein vollwertiges Mitglied des Ton anerkannt zu werden. Es gab noch andere Nebencharaktere, die mich mehr als nur gestört haben mit ihrem demütigenden Verhalten wie Florence.
Was mich jedoch an der Geschichte nicht gefallen hat, war die Misskommunikation zwischen den beiden Hauptfiguren. Andrew hat vieles verheimlicht, was zu verletzten Gefühlen bei Amelia geführt hat und sie hat nie ihre Sorgen, Ängste und Selbstzweifel geäußert. Es hätte vieles vermieden werden können, wenn die beiden nur miteinander gesprochen hätten. Und im letzten Abschnitt befanden sich einige Rechtschreibfehler, die ein bisschen den Lesefluss gestört haben. Insgesamt hat mich das Buch begeistern können und es ist eine klare Leseempfehlung von mir :)