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Veröffentlicht am 13.04.2025

Hatte etwas anderes erwartet

Flusslinien
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Generationsgeschichten, vor allem der Kontrast zwischen Jung und Alt liebe ich sehr. Durch die 102 Jahre alte Margrit, die sich täglich von dem jungen Arthur in den ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Generationsgeschichten, vor allem der Kontrast zwischen Jung und Alt liebe ich sehr. Durch die 102 Jahre alte Margrit, die sich täglich von dem jungen Arthur in den römischen Garten kutschieren lässt und ihrer Enkelin Luzie erwarte ich hier eine berührende und wegweisende Lebensgeschichte.⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Margrit Raven ist hundertzwei und wartet auf den Tod. Früher war sie Stimmbildnerin, jetzt lebt sie in einer Seniorenresidenz an der Elbe. Jeden Tag lässt sie sich von dem jungen Fahrer Arthur in den Römischen Garten bringen. Dort, mit Blick auf den Fluss, erinnert sie sich: an ihre Kindheit, den Krieg, ihre Liebhaber und an das, was sie über die einstige Gärtnerin dieses Parks weiß, Else, die große Liebe ihrer Mutter.
Die Erinnerungen halten Margrit am Leben – und die Besuche ihrer zornigen Enkelin. Luzie hat sich kurz vor dem Abitur von der Schule abgemeldet und übernachtet nun allein in einer Hütte an der Elbe. Während sie Margrit, deren Mitbewohner und sich selbst im Keller der Seniorenresidenz tätowiert, versucht sie, Stich für Stich, ihre Kraft und ihr Leben zurückzugewinnen.
Und dann ist da noch Arthur. Wenn er gerade niemanden zur Dialyse fährt, sucht er mit einer Metallsonde den Strand ab, erfindet Sprachen, kämpft für gefährdete Arten und ringt mit einer Schuld.
Um nicht vom Strom der eigenen Erinnerungen fortgerissen zu werden, müssen sich die drei auf sich selbst besinnen. Und aufeinander einlassen.

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:⁣

Der Einstieg und der Schreibstil gefielen mir gut. Eher ruhig erzählt die Autorin die Geschichte einer Großmutter, ihrer Enkelin und dem Fahrer eines Fahrdienstes, im Wechsel. Margrit und Luzie habe ich sofort gemocht. Bei Arthur hat es erst ein wenig gedauert. Sehr schnell habe ich gespürt, diese Geschichte wird besonders und tiefgründiger als erwartet. Lauert hier etwa ein neues Lieblingsbuch?⁣
Leider nein! Die anfängliche Euphorie ließ schnell nach. Schon ca. ab der Mitte war ich von Margrits Geschichte nicht mehr so angetan. Vielleicht lag es daran, dass ich nun doch mehr von Arthur und Luzie erfahren wollte. Ihre Dialoge mochte ich sehr. Auch die zwischen Margrit und ihrer Enkelin. Diese Kapitel vergingen viel zu schnell. Dagegen Margrits Vergangenheit, die mir zu detailliert beschrieben war. Dabei hatten deren Mutter und ein paar andere Nebencharaktere einen sehr großen Stellenwert bekommen, was mich persönlich aus der Begeisterung katapultiert hat. Ich wollte eher wissen, wie Margrit Luzie bei deren Trauma unterstützt oder was mit Arthurs Bruder passiert ist. Mir ist bewusst, dass "Flusslinien" natürlich aber nicht nur darauf ausgelegt ist. Eher auf Margrits Leben und deren Liebe zum römischen Garten, die durch die Freundschaft zwischen Margrits Mutter Johanna und der Gärtnerin Else Hoffa entstanden ist. Letztere gab es tatsächlich und war für die Gestaltung des römischen Gartens verantwortlich. Hier bekommt der/die Leser*in auch ein paar schöne Einblicke. Mir aber war das zu viel, weswegen ich bei besagten Szenen doch auch quergelesen habe.⁣
Das Ende war gut, für meinen Geschmack aber auch nicht besonders. Ihr merkt, ein wenig enttäuscht bin ich, da ich anfänglich ja noch dachte, ein neues Lieblingsbuch in den Händen zu halten.⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣

Hatte eine andere Erwartung an die Geschichte, die für manche bestimmt ganz toll ist, für mich war sie eher mittelmäßig.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Bin leider enttäuscht

Freitags im Mondlicht
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

>>Zweite Chancen, berührend, humorvoll.

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

>>Zweite Chancen, berührend, humorvoll.<< Mehr braucht es erstmal nicht, um mich neugierig zu machen. 😊⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Iris Nightingale geht es mehr als gut. Sie hat ihre Routinen (Arbeit, Joggen, Schlafen), und sie hat ihre Regeln. Eine davon besagt, dass man sich niemals neben jemand Fremden auf eine Parkbank setzt. Erst recht nicht auf die Bank, auf der Iris regelmäßig ihre Freitagabende verbringt und versucht, die Erinnerungen zu verdrängen, denen sie nicht davonjoggen kann. Doch eines Abends bricht ein Unbekannter diese Regel: Hunter Monroe. Groß, sarkastisch, ärgerlich gesprächig. Alles an ihm bringt Iris gegen ihn auf. Kurzerhand lässt sie ihn sitzen. Dass sie Hunter nicht so leicht aus dem Weg gehen kann, ahnt sie erst, als sie ihn am nächsten Morgen in der Büro-Dusche wiedertrifft – als neuen Berater in der Firma, in der Iris als Ingenieurin arbeitet. Und zu allem Überfluss soll sie auch noch mit ihm an einer externen Fortbildung teilnehmen, ausgerechnet zum Jubiläum des Tages, den Iris für immer vergessen will …

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:⁣

Was für ein süßer Start in die Geschichte. Iris und Hunter, zwei Fremde auf einer Parkbank. Die Beiden zusammen fand ich so toll. Iris, eher zickig, aber liebenswert und Hunter der Schlagfertige und Coole. Hier bekommt man super witzige Schlagabtausche, à la Vi Keeland und das mochte ich sehr. Die Ernüchterung kam schnell. Es fühlte sich leider an, als würden die Protagonist:innen auf der Stelle trampeln. Es passierte rein gar nichts. Kein großes Drama, kein Vorankommen der Geschichte, sodass man mal ein bisschen mehr aus der Vergangenheit erfährt (erst am Ende). Lediglich ein paar gute und witzige Dialoge. Aber das allein reicht natürlich nicht für eine gute Story. Mir war es inzwischen egal, ob und wie Iris und Hunter nun zueinander finden.⁣
Deswegen habe ich auch irgendwann nicht mehr so gerne zu diesem Buch gegriffen. Schade, dabei hatte es zu Beginn noch so viel Potenzial für eine richtig süße Lovestory.⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣

Guter Start, zäher Mittelteil, das Ende war mir egal.⁣
Bin leider enttäuscht!😞

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Herzerwärmend ♡

Luzie in den Wolken
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🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 Rezension Rezensionsexemplar atlantikverlag charlottelucas luzieindenwolken Roman Trauer Tod wunsch alleinerziehendemutter Schriftsteller schreibblockade #zweitechancen ⁣

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 ...

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶

Rezension

Rezensionsexemplar

atlantikverlag

charlottelucas

luzieindenwolken

Roman

Trauer

Tod

wunsch

alleinerziehendemutter

Schriftsteller

schreibblockade #zweitechancen ⁣

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

Ganz klar, es hat meinen Namen gerufen! Wer mich kennt, weiß, dass ich auf Geschichten abfahre, in denen es um Alleinerziehende geht, Kinder eine Rolle spielen, ebenso die Liebe und ein wenig traurig darf sie auch sein, wenn ich am Ende mit einem Happy End belohnt werde. All das scheint diese Geschichte zu versprechen. ⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: ⁣

Gabriel Bach, ein ausgebrannter Bestsellerautor in der Krise, sitzt an der Elbe, als ein roter Luftballon vorbeifliegt, an dem ein Zettel befestigt ist. Darauf steht: »Liber Got, mein Papa ist bei dir im Himell - kannst du mir nicht bite einen neuen schikken? Von ganzem Hertzen, deine Luzie in den Wolken.« Als Gabriel diese Worte liest, kommt ihm zum ersten Mal seit Langem wieder eine Idee, die eine Lawine von Ereignissen in Gang setzt, die nicht nur sein eigenes, sondern auch das Leben von Luzie und ihrer Mutter Miriam völlig auf den Kopf stellen wird ... ⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Wer eine herzerwärmende Geschichte sucht, dürfte hiermit einen Volltreffer landen, denn genau das war sie für mich. Gabriel, Miriam und Luzie waren einfach tolle Charaktere, die man nicht nur sofort liebgewonnen hat, man hat auch mit ihnen gelitten und sich über kleine Fortschritte gefreut. Das Thema Trauerbewältigung wird hierbei zwar angesprochen, aber das sensibel und nicht vordergründig, sodass man beim Lesen eher das Gefühl hatte, man würde sich eine richtig schöne Komödie anschauen. Dramen, verpackt mit Humor. Das mag ich! Ich erinnere mich an eine Szene, wo ich so in der Story war, dass ich um mich herum alles vergessen habe. Ohnehin hat die Autorin es geschafft, dass Bilder vor meinem Auge entstanden sind, die zusammengesetzt einen Film ergaben, den ich by the way, tatsächlich umgesetzt gerne im TV schauen würde. Und auch wenn es für mich ein paar Längen im Mittelteil gab, möchte ich zusammenhängend betrachtet keinen Stern abziehen, weil mich dieses Buch nicht nur gut unterhalten, sondern auch glücklich gemacht hat. Am Ende flossen dann auch ein paar Tränchen, was zu einer guten Komödie natürlich dazugehört. Von daher kann und möchte ich dieses Buch gerne weiterempfehlen, an alle, die Filme mögen, wie z.B. "Keinohrhase" oder Geschichten wie "Gott hat auch mal ’nen schlechten Tag". ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Herzerwärmend, traurig, aber dennoch humorvolle Geschichte mit liebevollen Charakteren. Es wurde nicht zuviel Versprochen.

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Prädikat Lieblingsbuch und Jahreshighlight

Stromlinien
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?

Aktuell zieht es mich immer wieder zu Geschichten, wo der Schauplatz sich dort befindet, in denen Gezeiten eine Rolle spielen, also am Wasser, vorzugsweise in meiner Nähe, ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?

Aktuell zieht es mich immer wieder zu Geschichten, wo der Schauplatz sich dort befindet, in denen Gezeiten eine Rolle spielen, also am Wasser, vorzugsweise in meiner Nähe, der Nordsee und auch Elbe. Zudem mag ich es in verschiedene Zeitebenen einzutauchen. Als ich den Klappentext zu "Stromlinien" gelesen hatte, dachte ich sofort, das klingt sehr spannend. Wo ist Ennas Schwester und auch deren Mutter? Warum war sie überhaupt so lange im Gefängnis? Und was hat das mit dem Bootsunglück zu tun? Schätze, dies wird eine Geschichte zum Miträtseln.

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Enna und Jale sind in den Elbmarschen zu Hause. Sie leben im Rhythmus von Ebbe und Flut, beobachten Kormorane und Austernfischer – und zählen die Tage, bis ihre Mutter Alea aus der Haft entlassen wird. Doch als es endlich so weit ist, verschwindet nicht nur Alea spurlos, sondern auch Jale. Entschlossen durchkämmt Enna auf der Suche nach ihnen das Alte Land, ohne zu ahnen, dass dieser Weg sie für immer verändern wird.

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:

Gleich vorweg, dieses Buch war so gut und so spannend, dass ich meine höchste Auszeichnung Prädikat Lieblingsbuch vergeben habe.
Nach dem Prolog, der erst noch verwirrend war, wie so oft, war ich dann aber direkt bei Enna und Jale, den 17-jährigen Zwillingsmädchen angekommen. Jahrelang haben die Zwei die Tage heruntergezählt, bis ihre Mutter endlich aus der Haft entlassen wird. Sie selbst sind bei der Großmutter Ehmi (auch ein Zwilling), in der Elbmarsch, aufgewachsen. Sie lieben ihre Heimat und kennen sich auch sehr gut mit der dortigen Flora und Fauna aus. All das beschreibt die Autorin sehr atmosphärisch, dass dabei lebendige Bilder entstanden sind.
Mit dem Nichtauftauchen der Mutter, dem Verschwinden von Jale, bin ich in einen Sog geraten, wo nur das eigene Leben mich hin und wieder herausgeholt hat. Ich habe es als Verschnaufpause bezeichnet. Unwissentlich, dass ich mit Fortschreiten der Geschichte, die so gut konstruiert war, ich in einen Strudel geraten werde. Auf diesem Weg habe ich so viele Theorien aufgestellt, wie alles zusammenhängen könnte, dass mir stellenweise ganz schwindelig wurde und das meine ich wirklich positiv.
Am Ende angekommen, gab es Tränen. Meine Gefühle lassen sich beschrieben mit Traurigkeit und gleichzeitig Wärme. Und so schipperte ich, mit ein wenig Wehmut, aber glücklich ans Ende der Geschichte, wo ich dann, in einer Anmerkung der Autorin erfahren habe, dass es sich hierbei stellenweise auch um einige reale Geschehnisse handelte. Für mich eine unvergessliche Reise in die Elbmarsch.

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:

PrädikatLieblingsbuch

Jahreshighlight

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Ein Auf und ein Ab...

Niemand wird ihr glauben
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Dieses Buch hat mir meine Freundin gezeigt und ich war sofort Feuer und Flamme. Ich meine, eine Mutter mit ihren zwei Kindern, allein zu Hause, draußen tobt ein Schneesturm ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Dieses Buch hat mir meine Freundin gezeigt und ich war sofort Feuer und Flamme. Ich meine, eine Mutter mit ihren zwei Kindern, allein zu Hause, draußen tobt ein Schneesturm und drinnen Schritte, offensichtlich von einer Person, die näher kommt. Atmosphärischer geht es kaum, oder? Wer steckt dahinter und was will die Person?⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Im zweiten Bild.⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:⁣
Mit wenig Erwartung bin ich in die Story gestartet, weil gefühlt jeder in meiner Book-bubble das Buch nicht gut fand. Und wie sollte es anders sein, auch ich hatte gleich schon meine Probleme. Vor allem mit der Gegenwart, als Sie (ja, es gibt keine Namen in diesem Buch) mit Ihren Kindern, dem "Schattenmann" ausgesetzt sind. Allein die Tatsache, dass keiner namentlich benannt wurde, fühlte sich für mich nicht nur unnahbar, sondern auch befremdlich an. (Immer nur meine Tochter, mein Sohn, mein Mann, mein Schwiegervater, etc.)⁣
Dazu diese abstrusen, wirren Gedanken von ihr (Kursivschrift), die sie nicht nur ungreifbar machen, sondern auch an ihr zweifeln lassen. Sie wirkt einfach ständig, als stände sie unter Drogen. Ganz anders fühlte es sich an, als man Einblicke in die Vergangenheit bekam. Da war sie deutlich sympathischer und für mich auch nachvollziehbarer. Diese Szenen machten mir sogar Spaß. Allerdings muss ich sagen, dass ich dieses Buch in einer Leserunde gelesen habe, mit drei weiteren Leserinnen, denen es ähnlich erging. Und wir sind uns einig, ohne den anderen hätten wir vermutlich alle das Buch abgebrochen. Aber in dieser Runde hat es einfach Spaß gemacht. Gleich zu Anfang wurden schon Theorien aufgestellt und man war einfach neugierig, welche davon sich bestätigen. Plötzlich war ich sogar richtig euphorisch und habe mich immer auf den nächsten Leseabschnitt gefreut. Auf neue Dinge streuen und kurze spannende Momente, folgte aber leider nur das ewige Hinhalten, bis 30 Seiten vorm Ende. Noch immer waren wir kein Stück schlauer. Beim Showdown flammte auch nochmal Spannung auf, jedoch bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Das kam mir eher 08/15 vor. Dabei wollte ich so ein richtig raffiniertes Ende, bei dem mir die Kinnlade herunterklappt. Schließlich meint doch auch Chris Whitaker, dies sei eins der wenigen Bücher, die so scharfsinnig, clever und zutiefst furchteinflößend sind. Na ja!⁣
Eins jedenfalls hatte es, nämlich Höhen und Tiefen, aber in der Konstellation hat es mir auch richtig Spaß gemacht, so ehrlich muss ich sein.⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Ein Buch mit Höhen und Tiefen, mal war ich lost, mal voller Euphorie. Am Ende etwas enttäuscht, aber Spaß hat es dennoch gemacht.⁣

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