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Veröffentlicht am 12.04.2021

Minou und ihre Stadt der Tränen

Die Stadt der Tränen
2

Klapptext

Juni 1572. Die Religionskriege machten aus Nachbarn Feinde und forderten zahllose Tote. Aber nun gibt es Hoffnung auf Frieden, denn die Hochzeit zwischen dem Hugenottenkönig Heinrich von Navarra ...

Klapptext

Juni 1572. Die Religionskriege machten aus Nachbarn Feinde und forderten zahllose Tote. Aber nun gibt es Hoffnung auf Frieden, denn die Hochzeit zwischen dem Hugenottenkönig Heinrich von Navarra und der Katholikin Margarete von Valois soll die Lager versöhnen. Im fernen Puivert erhalten Minou Reydon und ihre Familie die Einladung zum großen Fest nach Paris. Was Minou nicht weiß: Auch ihr Erzfeind Vidal wird anwesend sein. Und sie ahnt nicht, dass es nur kurz nach der Hochzeit, in der Nacht auf den Bartholomäustag, zu blutigen Kämpfen kommen wird, die Minous Familie brutal auseinanderreißen werden ...

„Die Stadt der Tränen“, ist der zweite Teil einer historischen Saga rund um Minou und ihrer Familie.

Eigene Meinung

Der Schreibstil von Kate Mosse liest sich sehr flüssig. Allerdings konnte mich das Buch nicht aus den Socken hauen.
„Die Stadt der Tränen“ spielt zwar im Mittelalter, allerdings finde ich ,dass es eher in das Genre Romane passt, wie in die Kategorie historische Romane. Das Historische kommt hier leider viel zu kurz.

Außerdem finde ich, dass der Spannungsbogen nicht gehalten wird. Die spannenden Teile werden nur kurz angeschnitten und die Batholomäusnacht kommt hier in diesem Buch leider viel zu kurz. Es wird in einem kurzen Kapitel abgehackt und die Spannung wird kaum aufrechterhalten, noch kommt die Spannung wirklich auf. Es geht in diesem Buch leider nicht, wie ich erwartet habe, so sehr um die historischen fakten, sondern um Minou, ihre Familie und die Gefühle von Minou.

Die Figuren allerdings finde ich gut und individuell gestaltet.
Minou ist eine nette und liebvolle Frau.
Ihr Mann, kann ich noch nicht so ganz durschauen, aber er ist ein Mann mit Prinzipien.
Marta, ist Minou´s sechsjährige Tochter, sie ist altklug, sehr wissbegierig und rastlos.
Cornelia, ist ein sehr toller Charakter, sie ist hilfsbereit und hilft Minou und ihrem Mann zu entkommen und hilft ihnen auf die Füße genauso wie ihr Vater.

Fazit

„Die Stadt der Tränen“, ist ein gutes Buch, ich kann es jedem empfehlen der nicht allzu viel geschichtlichen Hintergrund erwartet. Wenn man das Buch liest als Roman, der im Mittelalter spielt, ist es wirklich ein gutes Buch.

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Veröffentlicht am 07.03.2021

Lena – Die Wolfsforscherin und ihr Spiel mit der Männerclique

Homo Lupus
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Klapptext
Verhaltensbiologin Lena Bondroit lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Landhaus in der Nähe von Berlin. Dort widmet sie sich ihrem neuen Forschungsprojekt: der Beobachtung eines Wolfsrudels. ...

Klapptext
Verhaltensbiologin Lena Bondroit lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Landhaus in der Nähe von Berlin. Dort widmet sie sich ihrem neuen Forschungsprojekt: der Beobachtung eines Wolfsrudels. Das macht den Verfassungsschutz auf sie aufmerksam. Von ihrem Wissen über Wölfe erhofft man sich neue, unkonventionelle Strategien, um einen libanesischen Familienclan zu unterwandern, der einen Anschlag im Vorfeld der anstehenden Bundestagswahlen plant.

Was für Lena harmlos beginnt, wird blutiger Ernst: Der Clan hat es jetzt auf sie abgesehen. Außerdem scheint es ein Leck beim Verfassungsschutz zu geben, das nicht nur für Lena zur tödlichen Gefahr wird. Und was für ein dubioses Spiel treibt die neue Partei „Die bürgerliche Mitte“ um den ehrgeizigen Kanzlerkandidat Jan Berger? Wird es Lena gelingen, das undurchsichtige Netz aus Intrigen, Gewalt und machtpolitischen Alpha-Tier-Gehabe zu durchdringen, bevor das Pulverfass explodiert?
Eigene Meinung
Das Buchcover von „Homo Lupus“ ist wirklich schön gestaltet.
Die Schrift des Buchcover´s sticht sofort ins Auge. Außerdem schaut einem der Wolf direkt an und lädt sofort zum Lesen ein.
Der Schreibstil von Thomas Kiehl liest sich sehr flüssig.
Thomas Kiehl schafft es mit seinem hervorragenden Schreibstil, dass man das Gefühl hat, direkt in die Geschichte hineingezogen zu werden. Außerdem weiß er, wie man den Spannungsbogen aufrecht erhält.
Thomas Kiehl, schafft es das ganze Buch über die Frage aufkommen zu lassen, schaffen sie es oder nicht und bis zum Schluss was man nicht wer war jetzt der Täter und fliegt es auf?
Die Protagonisten sind gut und individuell gestaltet.
Lena ist die mutige, taffe und nicht ganz so emotionale Verhaltensbiologin, die schon für die Polizei gearbeitet hat und jetzt wieder gebraucht hat.
Michael, Lenas Ehemann, ist mir persönlich nicht so sympathisch. Er erwartet von seiner Frau immer treu und für die Familie dazu sein, was er allerdings nicht macht
Ewald, finde ich irgendwie sympathisch, er ist der typische Machomässige Polizist, Allerdings ist er auch sehr von sich eingenommen und vertraut niemand und erst recht nicht Frauen.
Frau Sommer ist für mich sehr undurchdringlich und leider auch nicht so mutig wie Lena. Sie stellt ihre Karriere vor alles andere und hat immer ein Plan B sollte etwas passieren was ihrem Ruf schaden könnte.

Fazit
Thomas Kiehl hat mit „Homo Lupus“ einen hervorragenden zweiten Teil über Lena Bondroit geschrieben. Jeder der das erste Buch gelesen hat sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
Allerdings muss man das erste Buch nicht gelesen haben um sich von diesem hervorragenden Buch mitreisen zu lassen.

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Veröffentlicht am 02.12.2020

Liadan und der zweite Stein

Liadan
0

Klapptext
Am Hof von Tioran kämpft Liadan mit den Schatten ihrer Vergangenheit. Nicht jeder akzeptiert sie als Königin.

Als eine Seherin sie davor warnt, den Stein des Ewigen Lichts in Asaels Hände fallen ...

Klapptext
Am Hof von Tioran kämpft Liadan mit den Schatten ihrer Vergangenheit. Nicht jeder akzeptiert sie als Königin.

Als eine Seherin sie davor warnt, den Stein des Ewigen Lichts in Asaels Hände fallen zu lassen, begeben sich Cajus und Liadan ebenfalls auf die Suche danach. Ihre gemeinsame Jagd nimmt ein jähes Ende, da der Schattenkönig seine Drohung wahrmacht und Liadan in seine Gewalt bringt. Schon bald ist Cajus gezwungen, in die Tiefen der Unterwelt abzusteigen, um das Unheil zu verhindern, das sich zusammenbraut.
Eigene Meinung
Das Buchcover von "Liadan- Von Schatten geküsst" gefällt mir sehr gut. Es ist sehr auffällig gestaltet und sticht einem sofort ins Auge.
Der Schreibstil von Catalia Pavlo liest sich sehr flüssig.
Die Geschichte wurde perfekt ausgearbeitet.
Der Spannungsbogen wird immer aufrecht gehalten. Er wird zum richtigen Zeitpunkt immer fallen gelassen, um ihn dann zum richtigen Zeitpunkt wieder aufzugreifen. Die Charaktere sind individuell und sehr realistisch gestaltet.
Prinz Cajus versucht alles um seine Frau Liadan glücklich zu machen und würde für sie alles tun.
Aber er ist auch sehr darauf bedacht das Richtige zu tun und wird immer wieder zwischen diesen Entscheidungen hin und her gerissen.
Prinzessin Liadan, gefällt mir von allen Protagonisten am besten.
Sie ist rebellisch und lässt sich nichts gefallen. Außerdem ist sie sehr mutig und sehr trotzig, was nicht immer gut für sie ist.
Die Truppe von Prinz Cajus sind sehr unterschiedliche Charaktere und nicht viele davon sonderlich sympathisch.

Die Geschichte ist sehr gut ausgearbeitet und auch sehr hilfreich. Es passieren so viele gute und schlechte Sachen auf einmal, trotzdem ist es nicht verwirrend und man weiß immer genau, um was es geht.
Trotzdem wird nicht alles gleich aufgelöst und man wartet bis zum Schluss, bis alles aufgelöst wird.
Es gibt viele Fabelwesen in dieser Geschichte, die den Humor auch nicht zu kurz kommen lassen.

Fazit

"Liadan – Von Schatten geküsst" ist ein Muss für jeden Fantasy – Fan, der den ersten Teil gelesen hat. Es ist sehr spannend, an Gefühlen und Humor mangelt es auch nicht.

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Veröffentlicht am 07.10.2020

Der Klimawandel und unsere Zukunft

2084
1

Klapptext

Das Jahr 2019 was das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Noch nie in der Geschichte der Menschheit sind Klimaschwankungen so rapide abgelaufen. In welcher Welt werden wir in Zukunft ...

Klapptext

Das Jahr 2019 was das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Noch nie in der Geschichte der Menschheit sind Klimaschwankungen so rapide abgelaufen. In welcher Welt werden wir in Zukunft leben? Der renommierte Wissenschaftler James Powell nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch den Klimawandel. Die Alpen schneefrei, Australien, Spanien und weite Teile der USA verwüstet und verbrannt, westliche Staaten führen Kriege um Ressourcen. Eine packende Dystopie, die leider allzu real ist.

Eigene Meinung

"2084" ist eine sehr gut geschriebene Dystopie. Sie zeigt uns auf, was passieren wird, wenn wir nicht bald reagieren und die globale Erwärmung stoppen.
James Lawrence Powell schreibt sehr flüssig. Außerdem finde ich den Aufbau des Buches sehr interessant.
Es ist etwas Neues und regt einem sehr zum nachdenken an. Wir müssen handeln, damit die Welt nicht vor die Hunde geht. Die Politik muss endlich handeln und man muss anfangen die Umwelt und die Wirtschaft zusammen legen.
Jeder muss seinen Beitrag leisten und die ganze Welt muss anfangen an einem Strang zu ziehen. James Lawrence Powell zeigt uns sehr genau auf was passieren wird, wenn wir nicht handeln.

Fazit

Ich hoffe, dass jeder dieses Buch liest und die Welt durch das Bild, das uns James Lawrence Powell aufzeigt, wach rüttelt und wir anfangen, besser auf unsere Welt in der wir Leben und unsere einzigste Chance ist zu überleben achtet.

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Veröffentlicht am 06.12.2019

Mark Malecki und der Versicherungsbetrug

Das Floriansprinzip
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Inhalt

"Heiliger Florian, verschone mein Haus, zünde lieber das Dach meines Nachbarn an." Nach diesem Prinzip entsorgt die Wohlstandsgesellschaft ihren Müll in der Dritten Welt.
Als Mark Malecki einen ...

Inhalt

"Heiliger Florian, verschone mein Haus, zünde lieber das Dach meines Nachbarn an." Nach diesem Prinzip entsorgt die Wohlstandsgesellschaft ihren Müll in der Dritten Welt.
Als Mark Malecki einen Versicherungsbetrug aufklären will, stößt er auf einen Müllschiebering, der mit illegaler Abfallbeseitung Millionen verdient und skrupellos jeden "entsorgt", der die Geschäfte gefährdet.
Dann geschieht ein Mord und Malecki erkennt zu spät das Giftmüll auch eine Waffe sein kann.

Eigene Meinung

Simon Jäger, liest sehr flüssig vor und hat eine wirklich angenehme Stimme.
Rebecca Gable kenne ich allerdings nur von ihren tollen Historischen Romanen, aber dieses Buch ist einfach genauso toll geschrieben wie ihren anderen Bücher.
die Charaktere sind gut und individuell gestaltet.
Der Spannungsbogen bricht nie ab und es bleibt bis zum Schluss spannend und man fiebert bis zum Schluss mit.

Fazit

Es ist ein sehr schönes spannendes Hörbuch, mit einer sehr angenehmen Stimme.

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