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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.06.2026

Muntere, unterhaltsame Story, mäßig spannend, zu viele Personen

Morden ohne Sorgen - Eine Flussfahrt, die ist tödlich
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Mir hat der Roman auch recht gut gefallen. Die Anzahl der Personen fand ich etwas viel. Allerdings hatte ich nicht die ersten Bände der Serie gelesen; wenn man die regulären Figuren alle kennt, ist es ...

Mir hat der Roman auch recht gut gefallen. Die Anzahl der Personen fand ich etwas viel. Allerdings hatte ich nicht die ersten Bände der Serie gelesen; wenn man die regulären Figuren alle kennt, ist es sicher einfacher. Im Großen und Ganzen waren sie mir fast alle sympathisch, bis auf Loebell, den ich für zu egoistisch hielt. Das Konzept, nach dem es verschiedene Parteien gibt, die ermitteln, war interessant und ungewöhnlich, ich hätte mir aber grössere Überschneidungen gewünscht; man kriegt nicht wirklich mit, was andere Leute ausser Loebell an Detektivarbeit leisten. Der Text ist wendig, quirrlig und abwechslungsreich; dabei helfen die vielen verschiedenen Figuren, die teils etwas skurill gestaltet sind. Auch die Dramaturgie trägt dazu bei mit Wendungen, netten, gut eingeknüpften Details und temporeichen Gesprächen, die Nebenschauplätze betreffen... oder eben nicht. Am Ende stellt sich heraus, dass der Leser die Story selbst auflösen kann, wenn er genug aufpasst. Das finde ich gut und fair. Auch dass die Geschichte nur mäßig spannend ist, mochte ich; das Buch trifft sehr gut das Genre Cosy Crime. Gekonnt und dekorativ eingefügt in den Plot wurden Örtlichkeiten und Infos über Berlin und Potsdam. Am besten gefallen haben mir Tuans Beiträge und ich fand es lustig, dass ein Partyboy unvermutet historische Kurzvorträge ausspuckt wie ein Geschichtslehrer. Ich bewerte dieses Buch mit 4 Sternen.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Es war mir zu wenig dran an diesem Ebook, in dem es eigentlich um die Marsianer geht

Der Mars Survival Guide
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Ich hatte einen Text von Andy Weir im Internet gehört, The Egg, und war beeindruckt gewesen. Daher habe ich mir diesen Text als Leseprobe heruntergeladen. Das Ebook hat 54 Seiten. Davon entfallen 5,5 auf ...

Ich hatte einen Text von Andy Weir im Internet gehört, The Egg, und war beeindruckt gewesen. Daher habe ich mir diesen Text als Leseprobe heruntergeladen. Das Ebook hat 54 Seiten. Davon entfallen 5,5 auf den auf den Cover angekündigten Survival Guide. Was ich etwas mau fand, rein umfänglich. Ergänzt wurde mit einer Leseprobe von "Der Marsianer", einem Autoren-Interview und einem Realitätscheck für den Marsianer. Ja, passt inhaltlich. Entsprach aber nicht meinen Erwartungen. Der Survival Guide ist ganz nett, aber nicht zwingend lesenswert als Ergänzung zum Marsianer. Er vermittelt einen kurzen Eindruck von der Schreibe des Autoren; seinen Stil konnte ich in der Leseprobe vom Marsianer wiederfinden: Dem Leser, auch wenn er nicht direkt angesprochen wird, wird die Sachlage erklärt wie ein Statusbericht; es werden Fakten oder Einschätzungen aufs Derbe pointiert ausgedrückt ("ich bin im Arsch"); Fakten und Handlungen stehen im Vordergrund (klar: im Survival Guide gibt es keine Figuren). Ich denke zwar, dass mich Andy Weir neugierig auf den Marsianer gemacht hat. Dem Survival Guide möchte ich aber nicht mehr als 2 Sterne geben; für mehr war mir zu wenig dran.

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Veröffentlicht am 23.05.2026

Erklärt zu viel, die eigentliche Story kommt zu kurz, macht aber neugierig auf Reihe & Autor

Lügen haben spitze Zähne – Fantasy-Kurzgeschichte zur Glas-Trilogie
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Leider wurde in dieser Kurzgeschichte von 24 Seiten (Rest: Promotion) für meinen Geschmack zu viel zum Nachteil der Story erklärt über die Ereignisse des ersten Bands und zu den Wesen, die diese magische ...

Leider wurde in dieser Kurzgeschichte von 24 Seiten (Rest: Promotion) für meinen Geschmack zu viel zum Nachteil der Story erklärt über die Ereignisse des ersten Bands und zu den Wesen, die diese magische Welt bevölkern. Ich mag es allgemein nicht, wenn man als Leser*in mit einem Haufen Fantasiewörter zugeschüttet wird. Was dann an Erzählung übrig blieb, hat mir eigentlich gut gefallen. Wie die kleine Schwester versucht, den grossen Bruder auszutricksen, um ihr Weihnachtsgeschenk schon vorher zu sehen, fand ich recht unterhaltsam. Die Figuren waren sympathisch und es schien, als würde die Familie für den zweiten Band eine Reihe niedlicher Haustiere ansammeln. Ein bis zwei Details hielt ich zwar für unplausibel. Auf jeden Fall hat mich der Text aber neugierig gemacht auf die Roman-Reihe und den Autor Heiko Hentschel. Dafür gebe ich 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.05.2026

Nur eine Überleitung zwischen Band 1 und 2, konnte mich nicht begeistern

Die Hofgärtnerin − Kostenlose Bonusstory
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Irritierend fand ich den Einstieg, der dem Leser auf der allerersten Seite fast 10 Personen zumutet; das dachte ich jedenfalls, bis mir klar wurde, wie Vater, Bruder, Kutscher mit Vornamen heissen. Die ...

Irritierend fand ich den Einstieg, der dem Leser auf der allerersten Seite fast 10 Personen zumutet; das dachte ich jedenfalls, bis mir klar wurde, wie Vater, Bruder, Kutscher mit Vornamen heissen. Die Geschichte setzt also voraus, den ersten Band der Reihe gelesen zu haben, um die Leutchen alle zu kennen. Sehr oft wird auf den Band 1 Bezug genommen, und ich kann mich nicht entscheiden, ob ich mich mit diesen Stichworten/Andeutungen plump geködert oder übel gespoilert fühlen möchte. Irritierend fand ich zudem die Fülle der Perspektiven. Für eine Familiensaga wäre diese Art der Darstellung ok. Jedoch nehmen die Inhaltsangaben des ersten und zweiten Bandes und der vorliegende Bericht dieser Zeit dazwischen Marleene in den Fokus - angeblich wird ihre Geschichte erzählt, doch dann erzählt die Autorin Rena Rosenthal ebenfalls die Geschichten einiger anderer Personen. Als Leserin sehe ich meine Erwartungen enttäuscht, zumal es in diese "Bonusstory" nicht wirklich eine Geschichte gibt, sondern Überleitungen von einem in den andren Band. Es gibt für meinen Geschmack auch zu viele negative Personen. Die Figuren wirkten auf mich eindimensional. Ausserdem gibt es einige Thematiken, die ich dumm und/oder abgegriffen finde wie sinnlose Aufopferung, den netten Mann, den frau nicht heiraten möchte, oder dass ein gutsituierter Herr besser wüsste als eine Arbeiterfrau, was die Logie in einem Bauernhof kosten darf. Der Text liess sich flüssig lesen, auch wenn mir die Verwendung der ein oder anderen ältlichen Redewendung zu gewollt aufstiess. Am Ende findet sich ein Rezept für Fliederseife und -Badezusatz, was ich für ein nettes Goodie halte. Von mir bekommt der Text 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.05.2026

Überzeugender Schreib- & Erzählstil, zu schnell zu Ende

Die sardische Hochzeit – Die Verlobte
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Den Schreib- und Erzählstil der Autorin Grit Landau fand ich wieder überzeugend und für mich perfekt. Leider endet die Geschichte unerwartet schnell auf etwa der Hälfte des Ebooks - der Rest ist Glossar ...

Den Schreib- und Erzählstil der Autorin Grit Landau fand ich wieder überzeugend und für mich perfekt. Leider endet die Geschichte unerwartet schnell auf etwa der Hälfte des Ebooks - der Rest ist Glossar und Leseproben. Auch die Inhaltsangabe im Buch tut ihr Übriges dazu, dass man als Leserin erwartet, mehr zu erfahren, denn die Inhaltsangabe stellt nicht nur die Vorgeschichte dieser Vorgeschichte umfangreicher dar als der eigentliche Text selbst, sie greift auch etwas vor. Ich hatte erwartet, dass man als Leserin zumindest bis nach Sardinien mitkommt. Aber nein. Trotzdem mochte ich diesen Text und die Geschichte, die, angesiedelt zwischen zwei Weltkriegen, andeutet, dass das weitere Leben einiger Figuren tragisch verlaufen wird. Ein fesselnder Auftakt war das, dem ich alles in allem 3 Sterne geben möchte.

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