Profilbild von KarinJ

KarinJ

Lesejury Profi
offline

KarinJ ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit KarinJ über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2026

Locker geschriebene Einleitung zum Anschlußroman. Die männliche Hauptfigur war mir total unsympathisch.

Was für ein Arsch! - Gleich und anders verliebt sich gern
0

Den Titel dieser Kurzgeschichte hatte ich rein auf das Thema Enemies to Lovers bezogen und war dann etwas überrascht, als es für den männlichen Part (Björn Bengt Becker, 43) zunächst um die Reize des weiblichen ...

Den Titel dieser Kurzgeschichte hatte ich rein auf das Thema Enemies to Lovers bezogen und war dann etwas überrascht, als es für den männlichen Part (Björn Bengt Becker, 43) zunächst um die Reize des weiblichen Parts (Louisa Stein, 28) ging. Er fährt sie fast vom Fahrrad und das Zweite, was ihm dazu einfällt, ist, dass er ihren Arsch phantastisch findet. Der Typ war mir von Anfang an unsympathisch, auch wenn seine Schwägerin meint: Du bist doch gar nicht so! Ich kann mir schwer vorstellen, dass im Anschlußroman aus dieser Kröte ein Prinz werden soll. Für mich gibt es keine Entschuldigung für seine Haltung zu Frauen. Lässt sie sich auf ihn ein, kann sie nicht die Richtige sein; er will die Scheuen erobern. Sein Prinzip auf sich selbst anzuwenden und es damit zu prüfen kommt ihm nicht in den Sinn. Geschrieben ist der Text locker und frisch. Allerdings kam mir das Ganze nicht wie eine Kurzgeschichte vor. Es war eher eine Einleitung, denn es fehlte eine Form von Abschluss. 2 Sterne von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2026

Ich denke, die Geschichte hat ein schlechtes Timing und dass die Figuren in ihrem Austausch wenig authentisch sind

Zauberblütenzeit – Freundinnen zum Verlieben
0

Zuerst fiel mir die liebevolle Gestaltung auf mit farblich abgesetzten Überschriften und einer farbigen Grafik darunter. Das E-Short liess sich, was die Sprache betrifft, leicht weglesen. Es fiel mir jedoch ...

Zuerst fiel mir die liebevolle Gestaltung auf mit farblich abgesetzten Überschriften und einer farbigen Grafik darunter. Das E-Short liess sich, was die Sprache betrifft, leicht weglesen. Es fiel mir jedoch bald eine unschöne Häufung von Redensarten auf, die den Text etwas langweilig, konventionell und damit auch wenig authentisch für mich machte. Inhaltlich war es etwas zu viel für mich mit den drei Frauen und der Beschreibung ihres Aussehens und ihrer Lebensumstände; ich konnte sie nicht auseinanderhalten. Das hat jedoch nicht gestört. Ihre Gespräche fand ich wenig echt. Da gab es keinen echten Tiefgang. Das Abenteuer am Strand fand ich überraschend, andererseits auch am Ende unglaubwürdig; dass die Rettung überhaupt funktioniert hat, hielt ich für unwahrscheinlich bzw. grosses Glück. Und es war absolut erstaunlich, wie schnell die drei dieses Erlebnis abgeschüttelt und wieder über ganz andere Dinge geredet haben. Na ja, möglicherweise empfanden sie das Erlebnis genauso wenig aufregend wie ich, die dachte, dass die Spannung der Situation zwischen den Erklärungen zur Lebenssiuation der Frauen zermahlen wurde. Die Darstellung der eigentlichen Handlung und die eingeschobenen Erklärungen zu den Figuren waren für mich schlecht getimt. Genauso rasch war das Ende da, weil diese Kurzgeschichte nur 35% des Ebooks einnimmt. Insgesamt gebe ich ihm 2 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2026

Lustige Streiche darf man nicht erwarten, es ist ein Einblick in eine Lebensweise

Vom Hühnerstehlen und anderen Lausbubenstreichen
0

Der Titel und das Cover-Bild geben Max und Moritz-Vibes ab. Aber wie bei Max und Moritz, die letztendlich durchgemöllert wurden, enden viele von den Streichen übel für Fidaim oder seine Cousins. Es gibt ...

Der Titel und das Cover-Bild geben Max und Moritz-Vibes ab. Aber wie bei Max und Moritz, die letztendlich durchgemöllert wurden, enden viele von den Streichen übel für Fidaim oder seine Cousins. Es gibt oft Schläge und die meisten der sogenannten Streiche sind nach meiner Meinung gar nicht lustig. Schon beim ersten, wo es darum geht, dass Fidaim dem Nachbarn einen Hahn stiehlt, um ihn zu essen, hatte ich den Gedanken, dass er es aus einer Not heraus tut. Denn das Leben dort im Kosovo wurde als sehr karg beschrieben. Doch Fidaim erschien mir auch etwas gierig, als er dem selben Nachbarn gleich drei Hühner innerhalb einer Woche klaut; auch unbegreiflich unvernünftig/leichtsinnig, macht er sonst doch einen sehr intelligenten, vorausschauenden Eindruck mit der Befähigung, sein Umfeld erfolgreich zu manipulieren. Insgesamt war mir der Junge unsympathisch, der rasch zwischen Zuneigung und Verachtung hin und her schwingt und andere gern demütigt. Ein Mädchen, das ihm gefällt, das ihn aber nicht besonders beachtet, trickst er aus (ungefähr wie in der La Boum- Szene im Kino), dass es seinen Pimmel anfasst. Andere Mädchen wollen ihn und die Jungs nicht dabei haben. Für diese "Unhöflichkeit" spannen die Jungs im Klo, glotzen den Mädchen auf den Hintern und verteilen in der Schule davon Karikaturen. Fidaim findet das alles superlustig, denn Schadenfreude ist die größte Freude, findet er. Aufgrund der dargestellten Gewalt und der Demütigung der Mädchen halte ich diese Geschichten als ungeeignet für Kinder. Die Intensität der Gewalt ist meist zwar eher gering. Doch ich denke, man sollte Kindern Ohrfeigen oder dass ein Kind zur Strafe den Hintern verhauen bekommt, nicht als gerechtfertigt darstellen und somit Gewalt in der Kindererziehung nicht normalisieren. Genauso ist falsch, Mädchen als hochmütig darzustellen, weil sie einen Jungen zurückweisen und unter sich bleiben wollen. Das ist ihr Recht und keiner darf sie dafür demütigen. An den Geschichten geschätzt habe ich den Einblick in das Leben zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort. Es wurden viele Lebenaspekte berücksichtigt und dargestellt. Der Text liess sich einfach lesen. Insgesamt gebe ich dem Buch 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2026

Eine phantasievolle Kurzgeschichte mit sympathischen Figuren

Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne
0

Mir hat diese Kurzgeschichte sehr gut gefallen, denn sie war phantasievoll und ein bißchen berührend und sie hatte auch etwas Humor. Auf jeden Fall hat sie mich neugierig gemacht auf weitere Untersuchungen ...

Mir hat diese Kurzgeschichte sehr gut gefallen, denn sie war phantasievoll und ein bißchen berührend und sie hatte auch etwas Humor. Auf jeden Fall hat sie mich neugierig gemacht auf weitere Untersuchungen historischer Ereignisse, die Dr. Maxwell in zeitgenössischer Umgebung betreibt (Zeitreise darf man es aus irgendeinem Grund nicht nennen). Die Figuren blieben etwas blass, was angesichts der Anzahl der Figuren und des spärlichen Raums von 30 Seiten nachvollziehbar ist. Es musste deren Charakterisierung zugunsten der Handlung knapp ausfallen. Aber Dr. Maxwell und ihr Team wirkten auf mich trotzdem sympathisch und auch etwas frech/witzig und die Handlung war nicht ganz vorhersehbar. Von mir bekommt diese Kurzgeschichte 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2026

Wenig Handlung, interessiert bestimmt mehr, wenn man die spätere Geschichte bereits kennt

Der Schmetterlingsgarten – Rückkehr nach Capri
0

Ich glaube, wenn man den Roman kennt, mag man diese Vorgeschichte eher. Ich kenne ihn nicht und habe mich daher beim Lesen gewundert, wohin diese Story auf 40+ noch hin möchte und ob auf dem Weg nicht ...

Ich glaube, wenn man den Roman kennt, mag man diese Vorgeschichte eher. Ich kenne ihn nicht und habe mich daher beim Lesen gewundert, wohin diese Story auf 40+ noch hin möchte und ob auf dem Weg nicht der Platz ausgeht. Und tatsächlich ist kaum was dran an Handlung - Lucia reist nach der Trennung von ihrem Ehemann heim nach Capri, sie kommt dort nach etwa einem Viertel des Buches an. Dort wird sie von ihrer Familie erwartet und sie findet einen Job. Der Rest des Textes sind Gedanken und Erinnerungen, welche über Lucias Ehe und ihr Aufwachsen aufklären. Teils gibt es ominöse Andeutungen, welche mich nicht neugierig gemacht haben. Ich fand einiges umständlich wie den Job, den ich bereits von Weitem kommen sah. Ausserdem mochte ich nicht den Anflug von Schicksalshaftigkeit ("ich wusste, dass du die Richtige bist") und die ständige Klarstellung, dass es sich bei Lucias Familie um die Adoptivfamilie handelt. Es wiederholte sich einiges. Auch dem Essen/ den Speisen wurde sehr viel Raum gegeben, was man in einer Kurzgeschichte nicht erwarten würde. Ich kann mir nur vorstellen, dass im folgenden Roman das Kochen ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte sein wird. Das italienische Flair sollte ua. vermutlich durch Beschreibungen von Capri und auch Napoli entstehen. Da ich den beschriebenen Blick nicht kenne, wirkte auf mich die Aufzählung bekannter Gebäude eher langweilig. Mich hat diese Vorgeschichte nicht neugierig gemacht auf weitere Texte von Marie Matisek und ich vergebe 2 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere