Locker geschriebene Einleitung zum Anschlußroman. Die männliche Hauptfigur war mir total unsympathisch.
Was für ein Arsch! - Gleich und anders verliebt sich gernDen Titel dieser Kurzgeschichte hatte ich rein auf das Thema Enemies to Lovers bezogen und war dann etwas überrascht, als es für den männlichen Part (Björn Bengt Becker, 43) zunächst um die Reize des weiblichen ...
Den Titel dieser Kurzgeschichte hatte ich rein auf das Thema Enemies to Lovers bezogen und war dann etwas überrascht, als es für den männlichen Part (Björn Bengt Becker, 43) zunächst um die Reize des weiblichen Parts (Louisa Stein, 28) ging. Er fährt sie fast vom Fahrrad und das Zweite, was ihm dazu einfällt, ist, dass er ihren Arsch phantastisch findet. Der Typ war mir von Anfang an unsympathisch, auch wenn seine Schwägerin meint: Du bist doch gar nicht so! Ich kann mir schwer vorstellen, dass im Anschlußroman aus dieser Kröte ein Prinz werden soll. Für mich gibt es keine Entschuldigung für seine Haltung zu Frauen. Lässt sie sich auf ihn ein, kann sie nicht die Richtige sein; er will die Scheuen erobern. Sein Prinzip auf sich selbst anzuwenden und es damit zu prüfen kommt ihm nicht in den Sinn. Geschrieben ist der Text locker und frisch. Allerdings kam mir das Ganze nicht wie eine Kurzgeschichte vor. Es war eher eine Einleitung, denn es fehlte eine Form von Abschluss. 2 Sterne von mir.