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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2025

Anders als erwartet, aber hat mir gut gefallen

Verliebt in Stockholm
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Mira ist eine hervorragende Violinistin in Stockholm. Doch Schulterschmerzen machen ihr Probleme und schränken sie momentan beruflich ein. Mira hat zudem ein Tête-à-Tête mit Alessandro, einem Stargeiger, ...

Mira ist eine hervorragende Violinistin in Stockholm. Doch Schulterschmerzen machen ihr Probleme und schränken sie momentan beruflich ein. Mira hat zudem ein Tête-à-Tête mit Alessandro, einem Stargeiger, der auf der ganzen Welt unterwegs ist. Mit dieser Fernbeziehung ist Mira nicht ganz glücklich. Nun trifft sie in Stockholm zufällig auf William, ihrer ersten Liebe, die sie 14 Jahre lang nicht mehr gesehen hat.

Die Geschichte wird komplett aus Sicht von Mira erzählt und zwar auf zwei Zeitebenen. Zum einen gibt es Kapitel in der Gegenwart und zum anderen in der Vergangenheit, als sich Mira und William näher kennenlernen. Dabei ist es sehr spannend zu erfahren, was vor 14 Jahren zwischen den beiden passiert ist. Die Kapitel sind relativ kurz und wechseln sich immer mit Gegenwart und Vergangenheit ab. Dadurch kommt keine Langatmigkeit auf. Der Schreibstil ist eher ruhig und zurückhaltend, trotzdem empfand ich die Geschichte als recht spannend. Der Titel ist irgendwie irreführend und nicht ganz so passend. Die Geschichte war zwar anders als erwartet, aber trotzdem gut. Das Buch hat mir gefallen.

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Angenehme Lektüre

Luzie in den Wolken
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Zunächst lernt man auf der einen Seite Gabriel kennen, einen Bestsellerautor, der momentan recht depressiv ist und eine Schreibblockade hat. Er stellt sich die Frage, welchen Sinn sein Leben hat.

Auf ...

Zunächst lernt man auf der einen Seite Gabriel kennen, einen Bestsellerautor, der momentan recht depressiv ist und eine Schreibblockade hat. Er stellt sich die Frage, welchen Sinn sein Leben hat.

Auf der anderen Seite lernen wir Miriam kennen, die ihr Tochter Luzie seit 3 Jahren allein aufzieht, nachdem ihr Lebensgefährte bei einem Autounfall gestorben ist. Sie möchte Luzie ein normales Leben ohne Sorgen bieten, jedoch wird Miriam auch jetzt noch oftmals von Trauer überwältigt.

Luzie ist 7 Jahre alt, sehr aufgeweckt, aber auch manchmal etwas launisch und traurig. Aber wer kennt das nicht von seinen eigenen Kindern. Daher kann ich sagen, dass Luzie ziemlich authentisch ist.

Die Geschichte ist insgesamt sehr unterhaltsam und herzerwärmend.
Sie bedient sich dabei aber auch so manchem Kitsch und Klischee. Aber wer hätte denn nicht auch eine zweite Chance im Leben verdient? Das Setting in Hamburg gefällt mir. Es hat aber nicht viel Einfluss, denn die Geschichte hätte auch in jeder anderen größeren Stadt spielen können. Persönlich finde ich Geschichten besser, die in der Ich-Perspektive erzählt werden, denn dann kommen die Gefühle der Figuren besser zu Geltung und die Story hat dadurch mehr Tiefgang. Dies habe ich in Luzie in den Wolken etwas vermisst.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Süße Geschichte

Note to myself: Liebe ist keine Option
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Alice erwischt ihren langjährigen Freund in flagranti mit einer anderen Frau im Bett und schmeißt ihn daraufhin raus. Durch ein kleines Missgeschick lernt Alice kurz darauf den sehr gutaussehenden Lennon ...

Alice erwischt ihren langjährigen Freund in flagranti mit einer anderen Frau im Bett und schmeißt ihn daraufhin raus. Durch ein kleines Missgeschick lernt Alice kurz darauf den sehr gutaussehenden Lennon kennen. Doch Alice hat momentan genug von Männern und so entsteht zwischen Lennon und ihr nur eine gute Freundschaft.

"Note to myself" ist eine süsse Liebesgeschichte, die sich vom Schreibstil her den Bücher von Emily Henry ähnelt. Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder Listen, die Alice zu allen möglichen Themen erstellt. Diese fand ich ganz amüsant. Die Geschichte wird komplett aus Sicht von Alice erzählt. Dadurch kam mir jedoch die Figur von Lennon etwas blass vor. Ich hätte in mehreren Situationen gern gelesen, was er gerade dazu denkt. Das hat mir irgendwie gefehlt. Die Nebenfiguren haben mir auch gut gefallen. Angefangen bei der Nachbarin Mrs. Daniels bis zu Tobey, Zara und Fred. Denn auch bei diesen kleinen Nebengeschichten konnte ich gut mithibbeln. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, es hätte jedoch etwas mehr Spannung sein dürfen.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Würdiges Ende der Dilogie

Dynasty of Hunters, Band 2 - Von dir gezeichnet
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Achtung Spoiler zum ersten Teil möglich:
Der ersten Teil endete mit einem Cliffhanger und das zweite Buch startet nun damit, dass die Jäger und Gejagten die Insel Arc-en-ciel verlassen.

Neu ist, dass ...

Achtung Spoiler zum ersten Teil möglich:
Der ersten Teil endete mit einem Cliffhanger und das zweite Buch startet nun damit, dass die Jäger und Gejagten die Insel Arc-en-ciel verlassen.

Neu ist, dass die Geschichte nun nicht mehr nur aus Sicht von Laelia erzählt wird, sondern auch zahlreiche Kapitel von Irina (die Schwester von Laurent) stammen. Es wird somit auch ihre weitere Geschichte erzählt, was mich eigentlich überrascht hat, da sie im ersten Teil ja nicht unbedingt eine Hauptfigur war.

Laelia muss nun mit zu den de Verts reisen, wo sie eine schreckliche Odyssee erlebt. Anfangs geht es viel um die Politik der de Verts, zum Beispiel was sie gegen die Rebellen unternehmen könnten. Ich fand diese Kapitel eintönig und nicht sehr spannend.

Laurent wickelt nicht nur Laelia um seine Finger, weil er einerseits aufgrund der Zeichnung Macht über sie hat und sich anfangs auch immer noch gut als lieber und reumütiger Junge verstellen kann. Auch seine Schwester Irina ist ihm willig. Sie würde alles für ihn tun, da er ihr Zwillingsbruder ist und sie immer Seite an Seite standen. Sie will nicht sehen, was für ein Monster er ist. Bis es fast zu spät ist.

Erst in der zweiten Buchhälfte nimmt die Geschichte endlich Fahrt auf und fortan konnte mich das Buch auch wieder mehr fesseln. Im Vergleich dazu hat mir der erste Band aber insgesamt besser gefallen. Ich gebe noch knappe 4 Sterne für das Buch.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Schöne Einführung in Wildkräuter

Wilde Pflanzen essen
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Ich kannte die Survival Siglinde bisher noch nicht, doch meine Familie mag die Natur, Pflanzen und Survival. Daher haben wir uns gern das Buch geholt. Es ist mit einer Größe von 19x13 cm recht klein und ...

Ich kannte die Survival Siglinde bisher noch nicht, doch meine Familie mag die Natur, Pflanzen und Survival. Daher haben wir uns gern das Buch geholt. Es ist mit einer Größe von 19x13 cm recht klein und kompakt und eignet sich daher auch zum Mitnehmen in die Natur. Obwohl es ein Taschenbuch ist, hat der Buchumschlag aus Pappe eine angenehme Haptik. Aber nun zum Inhalt: die Bilder sind alle farbig gezeichnet. Sie sind dabei recht comic-artig. Die Seiten sind bunt und wild, aber nicht zu überladen. Trotzdem finde ich, dass die Gestaltung ein wenig den Eindruck eines Kinderbuches erweckt. Es gibt ab und zu Fun-Facts und Zusatzwissen sowie zwischendrin und am Buchende ein paar Rezepte.

Da es keine Fotos von realen Planzen gibt, würde es mir schwer fallen, mir bisher unbekannte Pflanzen nur anhand der Zeichnungen draußen in der Natur zu identifizieren. Dazu hat sich der Verlag eine schöne Idee einfallen lassen. Denn mit der kostenlosen Kosmos Plus App und einem Codewort kann man sich die Inhalte für das Buch herunterladen und sowohl Fotos von den Pflanzen anschauen als auch Hörtexte dazu von Siglinde anhören. Aber wer will draußen in der Natur schon ständig auf sein Handy starren?

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