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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2021

Pia Korittki ermittelt wieder

Ostseefalle
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Bei der Sanierung ihres neu erworbenen Bauernhauses entdecken die Bewohner in einem versteckten Kellerraum einen menschlichen Schädel, der die Ermittler zu einem neun Jahre alten Vermisstenfall führt.
Pia ...

Bei der Sanierung ihres neu erworbenen Bauernhauses entdecken die Bewohner in einem versteckten Kellerraum einen menschlichen Schädel, der die Ermittler zu einem neun Jahre alten Vermisstenfall führt.
Pia Korittki, Spezialistin für Cold Cases, übernimmt die Ermittlungen. Der damals Hauptverdächtige lebt und arbeitet immer noch in dem kleinen Dorf und Pia stößt sehr schnell auf ein paar heiße Spuren. Doch mitten in den Ermittlungen passiert das Unfassbare – Pia verschwindet spurlos und schwebt plötzlich in tödlicher Gefahr.

Grundsätzlich bin ich ein sehr großer Fan von Eva Almstädt und ihren Ostseekrimis aber diesmal konnte die „Ostseefalle“ mich leider nicht zu 100 % packen.
Natürlich ist das vielleicht meckern auf hohem Niveau wenn ich sage, dass mir die Geschichte um Pias Entführung zu sehr an den Haaren herbeigezogen war. Es gab zu viele Wiederholungen, zu viele Fragen wie z.B. „Wieso vermisst keiner die Mutter eines kleinen Kindes über mehrere Tage?“ Ich mag einen Krimi nicht so, wenn es zu unrealistisch wird.

Viel lieber hätte ich mein Augenmerk mehr auf den Cold Case rund um Alena gelegt. Da war noch Potential welches nicht ausgeschöpft wurde.

Jedoch war der Schreibstil und auch die Idee des Krimis wieder super und hat mir gut gefallen. Gemein ist natürlich das offene Ende zum Schluss. Da muss man ja quasi die Fortsetzung der Reihe im Auge behalten.

Trotz meiner kleinen Kritik war die „Ostseefalle“ ein spannender und gut zu lesender Krimi der sich die vier Sterne auf jeden Fall verdient hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2018

Nette Sommerlektüre ohne Tiefgang

Ein halbes Jahr zum Glück
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Als ein eindeutiges Video von ihrem Ehemann und einer anderen Frau auftaucht, kann Markie nicht mehr verhindern das ihre schöne Scheinwelt zusammenbricht. Jahrelang hat sie weggeschaut und sich etwas vorgemacht ...

Als ein eindeutiges Video von ihrem Ehemann und einer anderen Frau auftaucht, kann Markie nicht mehr verhindern das ihre schöne Scheinwelt zusammenbricht. Jahrelang hat sie weggeschaut und sich etwas vorgemacht um die Illusion einer perfekten Ehe zu wahren.
Nun, frisch geschieden, zieht sie gemeinsam mit ihrem Sohn Jesse in ein kleines Haus weit weg von ihrem alten Umfeld. Sie verfällt in eine Art Starre und verkriecht sich immer mehr Zuhause.
Doch Markies resolute Nachbarin Mrs. Saint mischt sich ständig in das Leben der beiden ein und bringt sie dazu wieder nach vorne zu schauen - Auch wenn Markie das nicht immer so gut findet.

"Ein halbes Jahr zum Glück" begeistert zwar mit einem sehr angenehm zu lesenden Schreibstil allerdings hat die Geschichte selbst nicht sonderlich viel Tiefgang und plätschert zäh vor sich hin.
Da ich schon so viel Gutes über den Debütroman "5 Tage, die uns bleiben" gelesen habe, bin ich leider ziemlich enttäuscht worden. Auch wenn die Autorin am Ende versucht hat noch eine interessante Vergangenheit einzuflechten war der Roman für mein Empfinden sehr hölzern.
Als Sommerbuch für zwischendurch eignet sich "Ein halbes Jahr zum Glück" sicherlich sehr gut aber für tiefgründige, fesselnde Lesestunden wohl eher nicht

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Geschichte
  • Humor
  • Gefühl
Veröffentlicht am 15.09.2016

Der Zauber von 1.001 Nacht

Zorn und Morgenröte
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Einhundert Leben für das eine, das du nahmst. Ein Leben bei jedem Sonnenaufgang. Gehorchst du an auch nur einem Morgen nicht, nehme ich deine Träume von dir. Dann nehme ich deine Stadt von dir. Und ich ...

Einhundert Leben für das eine, das du nahmst. Ein Leben bei jedem Sonnenaufgang. Gehorchst du an auch nur einem Morgen nicht, nehme ich deine Träume von dir. Dann nehme ich deine Stadt von dir. Und ich werde dir dieses Leben nehmen. Tausendfach.
Ein Fluch. Ein unnahbarer Herrscher. Eine besondere Frau und der Zauber von 1.001 Nacht.

Jeden Tag erwählt der Kalif von Chorasan ein junges, wunderschönes Mädchen zu seiner Frau nur um sie am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang töten zu lassen. Sein Volk fürchtet und verabscheut ihn. So auch Shahrzad – Eine eigenwillige und bezaubernde Frau die nur eines im Sinn hat. Rache für den Tod ihrer besten Freundin Shiva. Eine der vielen, toten Bräute des Kalifen.
Shahrzad wird die neue Frau des Kalifen werden und sie hat nur bis Sonnenaufgang Zeit seine Schwachstelle ausfindig zu machen und ihn zu töten.

Schon das Cover von „Zorn & Morgenröte“ besticht und lädt zum Kaufen ein. Ich finde es wunderschön und für mich war von Anfang an sicher, dass die Geschichte einfach toll sein muss.
Von der ersten Minute an wurde ich förmlich in den Zauber von 1.001 Nacht eingesogen und durchlebte jeden Moment mit Shahrzad. Die Stimmung, die Charaktere und die Liebesgeschichte waren meiner Meinung nach super stimmig und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Einfach fesselnd.
Traurig stimmte mich allerdings die Tatsache, dass es ein offenes Ende gibt und der Erscheinungstermin für den zweiten Teil (deutsch) noch nicht bekannt ist. Ich freue mich wirklich sehr auf die Fortsetzung und hoffe diesbezüglich bald noch auf gute Nachrichten 

Für mich war „Zorn & Morgenröte“ ein absolutes Lesehighlight und ich vergebe 5 leuchtende Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Schreibstil
  • Charaktere
  • Fantasie
Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannend bis zum Schluss

Rattenkinder
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Der österreichische Ermittler Tony Braun wird in die Psychiatrie gerufen denn der unter Amnesie leidende Patient Victor Maly hat wichtige Informationen für den Polizisten. Maly überreicht Braun ...


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Der österreichische Ermittler Tony Braun wird in die Psychiatrie gerufen denn der unter Amnesie leidende Patient Victor Maly hat wichtige Informationen für den Polizisten. Maly überreicht Braun einen Zettel mit Koordinaten.
Als Braun zu der angegebenen Stelle fährt, entdeckt er eine grausam ermordete junge Mutter. Neben der Leiche ihr kleines, weinendes Baby und einen Rattenschädel. Zwar geht es dem Baby gut doch wer tötet eine junge Mutter und was hat es mit dem Rattenschädel auf sich?

Zeitgleich verschwinden in Tschechien in dem Roma Slum „Dog City“ immer wieder kleine Babys – zurück bleibt nur ein Rattenschädel.

„Rattenkinder“ hat die Bezeichnung Thriller wirklich verdient. Eine spannende, gruselig böse Geschichte die mich öfters geschockt und bis zum Schluss in Atem gehalten hat. Wie krank können Menschen sein und kann man mit Geld alles kaufen?
Einziger Wehmutstropfen war für mich das einfach so viele Fragen offen geblieben sind – Diese werden aber wohl im kommenden Folgeband geklärt.

„Rattenkinder“ ist wirklich eine Leseempfehlung und bekommt wohlverdiente 4 Sterne

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gute Grundidee mit einer nervigen Protagonistin

Thoughtless
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Seit 2 Jahren sind Kiera und Denny schon ein Paar und so steht außer Frage, dass Kiera ihm nach einem tollen Jobangebot nach Seattle folgt. Sie ziehen bei Dennys Kumpel, angehender Rockstar Kellan Kyle, ...

Seit 2 Jahren sind Kiera und Denny schon ein Paar und so steht außer Frage, dass Kiera ihm nach einem tollen Jobangebot nach Seattle folgt. Sie ziehen bei Dennys Kumpel, angehender Rockstar Kellan Kyle, ein. Natürlich ist Kellan super attraktiv, selbstbewusst und ein absoluter Herzensbrecher.
Als Denny wegen seiner Arbeit länger nicht in Seattle ist, kommen sich Kiera und Kellan näher und die Gefühle fahren Achterbahn.

Eigentlich hat mir der erste Band ganz gut gefallen, allerdings war in der Mitte irgendwann ziemlich die Luft raus. Kieras ewiges hin und her nervte mich ganz schön und auch das Ende war mir für Madame Kiera dann doch viel zu einfach Trotzdem möchte ich Teil 2 auch noch eine Chance geben und vergebe an Teil 1 daher 3 Sterne