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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2018

Unterhaltsamer page-turner

Origin
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Robert Langdon nimmt uns dieses Mal mit auf eine Jagd durch Bilbao und Barcelona. Kurze Handlungseinspielungen aus Madrid machen den Plot vollständig.

Lange habe ich dieses Buch im Laden in den Händen ...

Robert Langdon nimmt uns dieses Mal mit auf eine Jagd durch Bilbao und Barcelona. Kurze Handlungseinspielungen aus Madrid machen den Plot vollständig.

Lange habe ich dieses Buch im Laden in den Händen gehalten, unschlüssig ob ich es kaufen sollte. Letztendlich hat meine Neugier gesiegt!

Die letzten Bücher Dan Browns habe ich eher mühsam gelesen, da mir die Kapitel zu kurz und immer mit einem Ortswechsel verbunden waren. Das machte mir das Lesen teilweise zu einer Qual… Und die Kommentare auf dem Buch „klassischer Brown“ haben mich erst innehalten lassen.
Doch der Kauf hat sich für mich gelohnt. Keineswegs ein „klassischer Brown“! Natürlich ist die Spannungskurve wie erwartet und das Buch ohne Widerspruch ein page-turner, die Gestaltung der Protagonisten jedoch hat mich überrascht.

Es geht in diesem Buch um die Fragen „Woher kommen wir? Wohin gehen wir?“. An sich ein spannender Disput, der da entstehen kann. Glaube und Wissenschaft reiben in diesem Punkt ja schon seit Ewigkeiten gegeneinander. Und doch schafft es der Autor keine direkte Stellung zu beziehen sondern dem Leser vor Augen zu halten über was er alles nachdenken sollte – was alles zu berücksichtigen gilt bei der Findung von Pro und Contra.
Robert Langdon hat in diesem Buch nicht seine typische Rolle. Es geht vielmehr um die Enthüllung als um das Hinterherjagen und Entschlüsseln von Symbolen. Wirkliche Codes und Rätsel gilt es hier kaum zu knacken. Doch genau das macht es in meinen Augen lesenswerter als die letzten beiden Bücher. Der Leser wird nicht überhäuft von eben diesen Rätseln, sondern kann ganz entspannt Seite für Seite lesen ohne das der Kopf voller Symbolinformationen rotiert und am Ende alles durcheinanderschmeißt.

Ich finde dieses Buch sehr lesenswert und unterhaltsam. Es ist zwar ein Dan Brown, streckenweise erinnert es mich jedoch eher an einen klassischen Krimi als an einen Thriller – durchaus eine positive Überraschung. Ich bin gespannt was dem noch folgt…

Veröffentlicht am 02.11.2018

Kein guter Einstieg

Ivy und Abe
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Bei diesem Buch sprachen mich Cover und Klappentext spontan sehr an.
Und doch ist dieses Buch auch einer der größten Fehlkäufe für mich gewesen.
Das Buch erzählt die Geschichte von Ivy und Abe, wie sie ...

Bei diesem Buch sprachen mich Cover und Klappentext spontan sehr an.
Und doch ist dieses Buch auch einer der größten Fehlkäufe für mich gewesen.
Das Buch erzählt die Geschichte von Ivy und Abe, wie sie zueinander gefunden haben. Doch ist der Aufbau rückwärts. Das bedeutet, dass man in meist abwechselnden Rückblicken liest. Das macht es sehr anstrengend und hat mich zunehmend verwirrt.
Nach etwa der Hälfte des Buches war ich so verwirrt, dass ich eine Pause einlegte...und das Buch nie wieder in die Hand nahm...

Die Geschichte mag sehr schön sein und auch der Stil der Autorin ist an sich genommen sehr flüssig und gut lesbar. Allein der rückblickende Aufbau gefällt mir so gar nicht. Leider...

Veröffentlicht am 26.10.2018

Ein Muss für jeden Bücherfan

Stolz und Vorurteil
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Nach langem Hin und Her habe ich mir dieses Buch geholt und es quasi in mich aufgenommen ohne es ja beiseite zu legen.
Lange hegte ich Zweifel, ob ich dieses Buch lesen sollte, da der Film einer meiner ...

Nach langem Hin und Her habe ich mir dieses Buch geholt und es quasi in mich aufgenommen ohne es ja beiseite zu legen.
Lange hegte ich Zweifel, ob ich dieses Buch lesen sollte, da der Film einer meiner Lieblinge ist und ich ihn phasenweise auswendig mitsprechen kann... Meist ist man enttäuscht im Nachinein die Originalvorlage in Form eines Buches zu lesen....
Doch hier nicht!!!
Ich bin gefesselt gewesen von Seite eins an! Das Buch lebt von einem Erzählfluss, den ich so bisher kein zweites Mal gelesen habe - und ich habe viel gelesen!

Zum Inhalt brauche ich mich sicherlich nicht lange auslassen, die Liebesgeschichte zwischen Lizzy und Mr. Darcy ist allen bekannt. Aber der Stil von Jane Austen ist und bleibt ein Meisterstück der Literatur in meinen Augen. Man fühlt mit, ist ganz und gar versunken in der Zeit, der Etikette und Sprache des Momentes....

Das Buch ist ein Muss für alle, egal ob buchaffin oder nicht.

Veröffentlicht am 05.10.2017

Miss You - Kein klassischer Liebesroman

Miss you
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Tess und Guss begegnen sich immer wieder in unterschiedlichsten Situationen ohne einander wirklich wahrzunehmen.
Eine schöne Geschichte über die Wege und Umwege des Lebens und der Liebe.

Auf dieses ...

Tess und Guss begegnen sich immer wieder in unterschiedlichsten Situationen ohne einander wirklich wahrzunehmen.
Eine schöne Geschichte über die Wege und Umwege des Lebens und der Liebe.

Auf dieses Buch aufmerksam wurde ich durch das schön gestaltete Cover, das eine sehr süße Aufmachung hat. Es verbindet sehr gut die Leichtigkeit und auch die Flüchtigkeit der Geschichte.
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich noch "Joa, klingt ganz nett." und legte das Buch erst wieder ins Regal. Doch ließ mich dieser kurze Ausschnitt nicht los. So vielversprechend hörte es sich doch eben nicht nach der klassischen Lovestory an - ohne viel Kitsch und Herzschmerz. Genau das reizte mich an dem Buch.
Sofort tauchte ich ein in die Geschichte.
Der Schreibstil ist schön flüssig und man kommt gut voran. Das Buch war trotz der über 500 Seiten innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Ich konnte es einfach nicht beiseitelegen. So sehr fühlte ich mit Tess und Guss. Jedes Mal habe ich gehofft, die beiden erkennen einander endlich.
Da das Buch abwechselnd aus der Sicht von Tess und Guss erzählt, kann man sich in beide Charaktere gut hineinversetzen und sich ein Bild machen. Man lernt beide Seiten kennen und lieben. Auch deshalb gefällt mir dieses Buch so gut.

Für manche mag der Schreibstil der Autorin phasenweise zu sachlich oder unemotional sein, doch ist dieses Buch auch kein klassischer Liebesroman.
Es ist in meinen Augen eher die Geschichte des Lebens mit all ihren Facetten, die nicht immer nur positiv sind.

Mich hat das Buch begeistert! Von der ersten bis zur letzten Seite. Am Ende war ich sogar traurig, dass es zu Ende war und ich nicht noch weiter die Geschichte von Tess und Guss erleben und mitfühlen konnte/durfte.