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Veröffentlicht am 22.10.2020

Superbusen

Superbusen
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Zu diesem Buch finde ich es äußerst schwierig eine Rezension zu schreiben, weil ich bis jetzt nicht weiß, was ich davon halten soll.

Die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen, deshalb wollte ich unbedingt ...

Zu diesem Buch finde ich es äußerst schwierig eine Rezension zu schreiben, weil ich bis jetzt nicht weiß, was ich davon halten soll.

Die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen, deshalb wollte ich unbedingt weiterlesen. Der Schreibstil ist gut, in die Handlung kam man auch gut rein, man müsste sich aber noch zurechtfinden.


Die Protagonistin Gisela kert nach Chemnitz zurück. Gisela ist eine Protagonistin, die man entweder gern mag oder nicht. Ich fand sich mal so, mal so. Denn mal könnte ich sie verstehen und wiederum fand ich sie anstrengend. Ich glaube das lag vor allem daran, dass die Handlung politische Ansichten zeigt, nicht mit allen kann und muss man übereinstimmen. Die Autorin scheint zumindest was den Ort angeht, sich ziemlich gut auszukennen, weil sie dort gelebt hat und auch was ihre Figur- ihr Äußeres betrifft, scheint es Übereinstimmungen zu geben.

Bei Gisela gab es immer diese Stagnation im Bezug auf ihre Zukunft. Nicht gerade hoffnungsvoll, dafür hat sie aber viele Freunde an ihrer Seite, die ihr auch mal die Leviten lesen können..

Ich fand die Handlung ehrlich. Auf alles. Es wurde nie was schöner beschrieben, als es ist, und das hat mich gefesselt.

  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.10.2020

Ein eigenes Zimmer- kritisch, aber berechtigt

Ein eigenes Zimmer
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Virginia Woolf war ihrer Zeit weit voraus. Zu ihrer Zeit waren intellektuelle Frauen verpönt. Geradezu skandalös ist es, wenn eine Frau ohne Empfehlungsschreiben in die Bibliothek will.

Woolf spricht ...

Virginia Woolf war ihrer Zeit weit voraus. Zu ihrer Zeit waren intellektuelle Frauen verpönt. Geradezu skandalös ist es, wenn eine Frau ohne Empfehlungsschreiben in die Bibliothek will.

Woolf spricht vieles an: Themen, die auch heute noch brandaktuell sind.

In ihrem Essay schreibt sie ihre Gedanken eines Tages nieder, früh morgens angefangen auf dem Universitätscampus, bis hin zum Treffen ihrer Freundin und den Abend und nächsten Tag vor ihrem eigenen Bücherregal. Sie beschäftigt sich mit den männlichen und wenigen weiblichen Autoren, die sich in folgendes unterscheiden: ihrem Geschlecht und ihrer (Aus)Bildung.

Woolf schreibt, dass Frauen wohl kaum so gut schreiben können ohne die entsprechende Ausbildung, zu denen nur Männer zugelassen sind. Auch spricht sie von der Verteilung der Geschlechter im Leben. Wenn sich nur die Frauen um ihre Nachkommen kümmern müssen, nicht nur um ein Kind, sondern um 3-4, sogar 10 Kinder und jedes Kind ca. 6 Jahre im Anspruch nimmt, wo bleibt dann da noch die Zeit um in Ruhe als Frau schreiben zu können?

Jane Austen und Brönte. Die eine schrieb heimlich, die eine würde beim Schreiben unterbrochen. Laut Woolf erkennt man das auch an ihrem Schreibstil.

Und noch etwas spielt für Frauen eine erhebliche Rolle, um schreiben zu können: nicht nur einen Raum für sich, sondern Geld. Es gibt wenige Berufe, die Frauen zu Woolfs Zeiten ausüben können, und wo bleibt da die Zeit für sich? Finanzielle Absicherung ist wichtig.

Woolfs ist eine wahre Feministin, die kritisch gegenüber den Ansichten mancher Männer sind, die Bücher über Frauen schreiben, aber von absoluten Hass ist nichts zu spüren.

Mir hat der Essay sehr gut gefallen, anfangs dachte ich noch, der Schreibstil ist zu schwer für mich, aber meine Sorgen waren unbesorgt.

Ich freue mich schon darauf, mehr von Virginia Woolf zu lesen.

5☆

Veröffentlicht am 22.10.2020

Ein Zimmer für sich allein

Ein eigenes Zimmer
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Virginia Woolf war ihrer Zeit weit voraus. Zu ihrer Zeit waren intellektuelle Frauen verpönt. Geradezu skandalös ist es, wenn eine Frau ohne Empfehlungsschreiben in die Bibliothek will.

Woolf spricht ...

Virginia Woolf war ihrer Zeit weit voraus. Zu ihrer Zeit waren intellektuelle Frauen verpönt. Geradezu skandalös ist es, wenn eine Frau ohne Empfehlungsschreiben in die Bibliothek will.

Woolf spricht vieles an: Themen, die auch heute noch brandaktuell sind.

In ihrem Essay schreibt sie ihre Gedanken eines Tages nieder, früh morgens angefangen auf dem Universitätscampus, bis hin zum Treffen ihrer Freundin und den Abend und nächsten Tag vor ihrem eigenen Bücherregal. Sie beschäftigt sich mit den männlichen und wenigen weiblichen Autoren, die sich in folgendes unterscheiden: ihrem Geschlecht und ihrer (Aus)Bildung.

Woolf schreibt, dass Frauen wohl kaum so gut schreiben können ohne die entsprechende Ausbildung, zu denen nur Männer zugelassen sind. Auch spricht sie von der Verteilung der Geschlechter im Leben. Wenn sich nur die Frauen um ihre Nachkommen kümmern müssen, nicht nur um ein Kind, sondern um 3-4, sogar 10 Kinder und jedes Kind ca. 6 Jahre im Anspruch nimmt, wo bleibt dann da noch die Zeit um in Ruhe als Frau schreiben zu können?

Jane Austen und Brönte. Die eine schrieb heimlich, die eine würde beim Schreiben unterbrochen. Laut Woolf erkennt man das auch an ihrem Schreibstil.

Und noch etwas spielt für Frauen eine erhebliche Rolle, um schreiben zu können: nicht nur einen Raum für sich, sondern Geld. Es gibt wenige Berufe, die Frauen zu Woolfs Zeiten ausüben können, und wo bleibt da die Zeit für sich? Finanzielle Absicherung ist wichtig.

Woolfs ist eine wahre Feministin, die kritisch gegenüber den Ansichten mancher Männer sind, die Bücher über Frauen schreiben, aber von absoluten Hass ist nichts zu spüren.

Mir hat der Essay sehr gut gefallen, anfangs dachte ich noch, der Schreibstil ist zu schwer für mich, aber meine Sorgen waren unbesorgt.

Ich freue mich schon darauf, mehr von Virginia Woolf zu lesen.

5☆

Veröffentlicht am 22.10.2020

Kritische, aber berechtigte Ansichten

Ein Zimmer für sich allein
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Virginia Woolf war ihrer Zeit weit voraus. Zu ihrer Zeit waren intellektuelle Frauen verpönt. Geradezu skandalös ist es, wenn eine Frau ohne Empfehlungsschreiben in die Bibliothek will.

Woolf spricht ...

Virginia Woolf war ihrer Zeit weit voraus. Zu ihrer Zeit waren intellektuelle Frauen verpönt. Geradezu skandalös ist es, wenn eine Frau ohne Empfehlungsschreiben in die Bibliothek will.

Woolf spricht vieles an: Themen, die auch heute noch brandaktuell sind.

In ihrem Essay schreibt sie ihre Gedanken eines Tages nieder, früh morgens angefangen auf dem Universitätscampus, bis hin zum Treffen ihrer Freundin und den Abend und nächsten Tag vor ihrem eigenen Bücherregal. Sie beschäftigt sich mit den männlichen und wenigen weiblichen Autoren, die sich in folgendes unterscheiden: ihrem Geschlecht und ihrer (Aus)Bildung.

Woolf schreibt, dass Frauen wohl kaum so gut schreiben können ohne die entsprechende Ausbildung, zu denen nur Männer zugelassen sind. Auch spricht sie von der Verteilung der Geschlechter im Leben. Wenn sich nur die Frauen um ihre Nachkommen kümmern müssen, nicht nur um ein Kind, sondern um 3-4, sogar 10 Kinder und jedes Kind ca. 6 Jahre im Anspruch nimmt, wo bleibt dann da noch die Zeit um in Ruhe als Frau schreiben zu können?

Jane Austen und Brönte. Die eine schrieb heimlich, die eine würde beim Schreiben unterbrochen. Laut Woolf erkennt man das auch an ihrem Schreibstil.

Und noch etwas spielt für Frauen eine erhebliche Rolle, um schreiben zu können: nicht nur einen Raum für sich, sondern Geld. Es gibt wenige Berufe, die Frauen zu Woolfs Zeiten ausüben können, und wo bleibt da die Zeit für sich? Finanzielle Absicherung ist wichtig.

Woolfs ist eine wahre Feministin, die kritisch gegenüber den Ansichten mancher Männer sind, die Bücher über Frauen schreiben, aber von absoluten Hass ist nichts zu spüren.

Mir hat der Essay sehr gut gefallen, anfangs dachte ich noch, der Schreibstil ist zu schwer für mich, aber meine Sorgen waren unbesorgt.

Ich freue mich schon darauf, mehr von Virginia Woolf zu lesen.

5☆

Veröffentlicht am 22.10.2020

Interessante Gedanken zu Frauenrechte

Ein Zimmer für sich allein
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Virginia Woolf war ihrer Zeit weit voraus. Zu ihrer Zeit waren intellektuelle Frauen verpönt. Geradezu skandalös ist es, wenn eine Frau ohne Empfehlungsschreiben in die Bibliothek will.

Woolf spricht ...

Virginia Woolf war ihrer Zeit weit voraus. Zu ihrer Zeit waren intellektuelle Frauen verpönt. Geradezu skandalös ist es, wenn eine Frau ohne Empfehlungsschreiben in die Bibliothek will.

Woolf spricht vieles an: Themen, die auch heute noch brandaktuell sind.

In ihrem Essay schreibt sie ihre Gedanken eines Tages nieder, früh morgens angefangen auf dem Universitätscampus, bis hin zum Treffen ihrer Freundin und den Abend und nächsten Tag vor ihrem eigenen Bücherregal. Sie beschäftigt sich mit den männlichen und wenigen weiblichen Autoren, die sich in folgendes unterscheiden: ihrem Geschlecht und ihrer (Aus)Bildung.

Woolf schreibt, dass Frauen wohl kaum so gut schreiben können ohne die entsprechende Ausbildung, zu denen nur Männer zugelassen sind. Auch spricht sie von der Verteilung der Geschlechter im Leben. Wenn sich nur die Frauen um ihre Nachkommen kümmern müssen, nicht nur um ein Kind, sondern um 3-4, sogar 10 Kinder und jedes Kind ca. 6 Jahre im Anspruch nimmt, wo bleibt dann da noch die Zeit um in Ruhe als Frau schreiben zu können?

Jane Austen und Brönte. Die eine schrieb heimlich, die eine würde beim Schreiben unterbrochen. Laut Woolf erkennt man das auch an ihrem Schreibstil.

Und noch etwas spielt für Frauen eine erhebliche Rolle, um schreiben zu können: nicht nur einen Raum für sich, sondern Geld. Es gibt wenige Berufe, die Frauen zu Woolfs Zeiten ausüben können, und wo bleibt da die Zeit für sich? Finanzielle Absicherung ist wichtig.

Woolfs ist eine wahre Feministin, die kritisch gegenüber den Ansichten mancher Männer sind, die Bücher über Frauen schreiben, aber von absoluten Hass ist nichts zu spüren.

Mir hat der Essay sehr gut gefallen, anfangs dachte ich noch, der Schreibstil ist zu schwer für mich, aber meine Sorgen waren unbesorgt.

Ich freue mich schon darauf, mehr von Virginia Woolf zu lesen.

5☆