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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2019

Abruptes Ende

Wie man einen Toaster überlistet
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Was war das bitteschön für ein Ende? Ich weiß, dass Novellen ja meist mit einem Ergebnis enden, was hier auch der Fall war, aber das ziemlich abrupt...
Oftmals wird die Novelle von irrationalen, unwahrscheinlichen ...

Was war das bitteschön für ein Ende? Ich weiß, dass Novellen ja meist mit einem Ergebnis enden, was hier auch der Fall war, aber das ziemlich abrupt...
Oftmals wird die Novelle von irrationalen, unwahrscheinlichen oder auch unkrontrollierbaren Mächten bestimmt, die in die Existenz der Protagonisten eingreifen. Dennoch bleibt die Geschichte glaubhaft und nachvollziehbar.
Auch dieser Definition einer Novelle kann ich hier zustimmen , diese unkrontollierbare Macht ist hierbei das Unternehmen Boulangism, dessen Geräte nur Produkte ihrer eigenen Marke in Betrieb bringen. Dazu zählen der Geschirrspüler, der Kühlschrank und wie der Titel der Novelle schon verrät, der Toaster.
Spielt der Name der Firma auf die politische Bewegung des Boulangismus an? Jedenfalls werden in Doctorows Novelle so einige Themen, wie z.B. Flüchtlinge, Unterdrückung der Unterschicht sowie dystopische Züge à la "1984" aufgegriffen.
Der Schreibstil hat mich dabei stark an den von Robert M. Sonntags "Die Scanner" erinnert, die Seiten flogen nur so dahin.
Es gab nur eine Handvoll Protagonisten, die durch ihr handeln charakterisiert werden können. Eine Rahmenerzählung ist hier durchaus sichtbar, die mich überzeugen konnte und das auf eine sehr realistische Weise, die durchaus eine potenzielle Zukunft darstellt.
Sehr lesenswert!

Veröffentlicht am 07.08.2019

Guter Auftakt

Society - Der Kreis der Zwölf
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Die ersten Kapitel waren noch sehr uninteressant. Ein typisches Einsteigen, der Personenkonstellation mit der Tatsache, dass die Protagonistin Avery sich nie lange an einem Wohnort aufhält und sich auch ...

Die ersten Kapitel waren noch sehr uninteressant. Ein typisches Einsteigen, der Personenkonstellation mit der Tatsache, dass die Protagonistin Avery sich nie lange an einem Wohnort aufhält und sich auch an ihrer neuen Schule darauf eingestellt hat, sich nicht zu sehr mit anderen anzufreunden. Ein Lichtblick für sie: Sie ist nicht ganz alleine die Neue. Auch Jack ist neu an der Schule und schafft es Avery aus ihrer Reserve zu holen. Und mit Jack ändert sich Averys Leben quasi über Nacht. Auf dem Schulabschlussball, zudem sie eigentlich nicht hin wollte und letztlich von ihrer Mutter verboten worden ist hinzugehen, taucht noch ein junger Mann auf. Stellan. Dieser ist genauso mysteriös wie Jack und beide haben denselben Auftrag. Avery holen. Und da beginnt Averys Leben zu einem Abenteuer zu werden.

Der Schreibstil war sehr einfach, umgangssprachlich. Anfangs dachte ich noch, dass der Schreibstil sich als schleppend entwickeln könnte, aber das war dann doch nicht der Fall.

Was mich gestört hatte, war die Tatsache, dass Avery einfach so mit einem fremden Typen in ein anderes Land gereist ist. Sogar gleich auf einen anderen Kontinient. Wer macht denn sowas? Ich weiß nicht, ob es nur mir als Leser so ergangen ist, aber die Tatsache dass Averys Mum ihr gerade am Abend des Schulballs verboten hat auszugehen, sollte ihr doch zu denken geben. Und wenn man dann noch hinzuzählt, dass ihre Mum von der Organisation die Stellan ihr gegenüber auf dem Flug ihr gegenüber erwähnt, Briefe erhalten hat…naja.

In der Nacht geht es für Avery nach Paris. Interessant fand ich, dass der Louvre dabei als Ort einer Geheimgesellschaft genutzt worden ist, der über den Museum seinen Wohnraum hat. Und dann würde es auch schon schnell spannend, als Avery beim Shoppen angegriffen wird. Wieso, weshalb, warum? Was hat Abetys Familie damit zu tun und wird sie die endlich kennenlernen? Wird sie die Lücke endlich füllen können? Lesen! ?

Veröffentlicht am 05.08.2019

Über Freundschaft und Ängste

Dschungel
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Trotz einfacher Sprache ein wirklich außergewöhnlicher Roman um etwas wichtiges im Leben: Freundschsft. Aber auch Ängste, die der Protagonist bzw.der Autor durch Sprünge in die Vergangenheit mit der Gegenwart ...

Trotz einfacher Sprache ein wirklich außergewöhnlicher Roman um etwas wichtiges im Leben: Freundschsft. Aber auch Ängste, die der Protagonist bzw.der Autor durch Sprünge in die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet.
Wer einen Roman zum Schmökern sucht,ist hier nicht ganz richtig. Ernste Themen werden hier mit Humor thematisiert, philosophisch angegangen. Ich liebe den Schreibstil!

Veröffentlicht am 21.07.2019

Ein guter Anfang

Dark and Dangerous Love
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Zunächst einmal, was ist das für ein Cover? Während der Typ noch Ähnlichkeit mit Edward Cullen aufweisen kann, hat das Mädel keine Züge der Protagonistin Evelyn. Diese ist doch eine recht vernünftige Protagonistin, ...

Zunächst einmal, was ist das für ein Cover? Während der Typ noch Ähnlichkeit mit Edward Cullen aufweisen kann, hat das Mädel keine Züge der Protagonistin Evelyn. Diese ist doch eine recht vernünftige Protagonistin, die ihr Herz auf der Zunge trägt. Sie lebt in einer Zukunft, zusammen mit ihrer älteren Schwester Nora und ihren Eltern, in der Vampire an der Macht sind und über Vampir und Mensch herrschen. Man könnte von einer Monarchie sprechen, denn das Staatsoberhaupt ist der König. Atticus. Dieser trifft auf einem Ball zum ersten Mal auf Evelyn, ohne dass sie weiß wer er ist und seitdem will er sie. Zu ihrem Zwanzigsten Geburtstag soll sie am Höfe arbeiten, doch alle wissen, dass sie die Frau oder Geliebte des Königs werden soll, dumm nur, dass sie jemand anderen liebt.

Der Schreibstil ist gut, es wird beim Lesen zwischen Sichtweisen der Figuren gewechselt. Man merkt definitiv, dass es eine ursprünglich Geschichte von Wattpad ist. Die Sprache war mir manches mal vulgär, besonders Nora hat durch ihre Eifersucht sehr schmutzig gesprochen.Von daher nicht gerade für Teenies geeignet, würde ich mal behaupten.

Veröffentlicht am 18.07.2019

Ein Abenteuerroman

Meine Wallfahrt nach Mekka
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Reichsfreiherr zu Wartenberg, Heinrich von Maltzan Studierte Rechtswissenschaften und orientalische Sprachen.
Er besuchte Syrien, Palästina, Persien und Ägypten, durchstreifte Marokko, Algerien, Tunesien, ...

Reichsfreiherr zu Wartenberg, Heinrich von Maltzan Studierte Rechtswissenschaften und orientalische Sprachen.
Er besuchte Syrien, Palästina, Persien und Ägypten, durchstreifte Marokko, Algerien, Tunesien, ließ sich für einige Jahre in Algier nieder, wo er seine Kenntnisse des Arabischen und des Islam vervollkommnete, bereiste 1957/58 Äthiopien und 1860 schließlich die Pilgerfahrt nach Mekka.
Seit Johann Ludwig Burckhardt, dem 1817 in Kairo gestorbwndn Orientalisten, war kein Europäer so tief in das arabische Volksleben und die arabische Kultur eingetaucht wie Heinrich von Maltzan.
Intimer Kenner der arabischen Geschichte, des Volkstums, der Legenden und Traditionen und der Vorstellungswelt des Islams
Er galt später als der umschrittenste beste Orientkenner seiner Zeit, wenn nicht gar des ganzen Jahrhunderts.


Seine Beschreibungen sind oft voll teilnehmender Ironie, wenn es um die Heiligenverehrungen und Leichtgläubigkeit der Pilger geht. Dennoch befolgt er die Vorschriften der Pilgerfahrt sehr genau.