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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2021

Der bewusste Umgang mit der Natur

Dancing with Bees
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Birgit Strawbridge Howard nimmt ihre Leser mit dem Buch „Dancing with Bees“ mit auf ihre Reise zurück zur Natur. Das Buch ist dabei jedoch nicht nur ein reines Sachbuch, sondern bringt uns einer der derzeit ...

Birgit Strawbridge Howard nimmt ihre Leser mit dem Buch „Dancing with Bees“ mit auf ihre Reise zurück zur Natur. Das Buch ist dabei jedoch nicht nur ein reines Sachbuch, sondern bringt uns einer der derzeit wichtigsten Umweltprobleme auf sehr spannende Weise näher.

Die Grundidee des Buches gefällt mir wirklich gut. Wie leben mit der Natur und trotzdem können so viele von uns nichts mehr mit den einfachsten Dingen anfangen. Das bewusste Wahrnehmen und vor allem Wertschätzen ist uns mit der Zeit einfach verloren gegangen. Umso wichtiger, dass es uns mal wieder vor Augen geführt wird. Die Autorin bringt eine Unmenge an Fachwissen ganz charmant und interessant unter. Das unglaubliche Leben und der unheimliche Nutzen dieser Insekten wird anschaulich vermittelt. Ihre Begeisterung für das Thema ist dabei einfach ansteckend. Man erfährt dadurch einen neuen Zugang zur Natur, wenn man ihn zwischendurch verloren hat ohne es zu merken.

Wer hätte gedacht, dass es so viele unterschiedliche Bienen- und Hummelarten gibt. Dabei geht es nicht nur um die Insekten selbst, sondern auch um ihre Ansprüche an die Umgebung. Welche Pflanzen sind wichtig und welche Anforderungen muss ein Bienenhotel erfüllen. Das Buch öffnet einem auf beeindruckende Weise die Augen für das Offensichtliche. Viel mehr Menschen müssen endlich erkennen, wie wichtig dir Artenvielfalt ist. Definitiv eine empfehlenswerte Pflichtlektüre.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.04.2021

Ein schöner (und informativer) Spaziergang durch den Garten

Wildes Paradies
3

Claudia Praxmayer nimmt ihre Leser mit in ihr „Wildes Paradies“. Das Buch ist kein einfacher Gartenratgeber, sondern vielmehr ein sanfter Spaziergang durch ihren riesigen Garten. Sie nimmt uns mit auf ...

Claudia Praxmayer nimmt ihre Leser mit in ihr „Wildes Paradies“. Das Buch ist kein einfacher Gartenratgeber, sondern vielmehr ein sanfter Spaziergang durch ihren riesigen Garten. Sie nimmt uns mit auf Entdeckungsreise, zeigt auf welche Tiere und Pflanzen bei ihr wohnen und wie sie und ihr Mann den Garten naturnah gestalten. Sie achten dabei immer darauf mit und nicht gegen die Natur zu arbeiten. Vieles schafft die Natur von ganz alleine und man muss nur ein klein wenig Unterstützung leisten.

Das Buch selbst ist wirklich wunderschön. Ein Hardcover mit einem ansprechenden Cover, da bekommt man regelrecht Lust selbst direkt Blumen zu säen. Sie erzählt von ihren Hecken und angelegten Beeten, von ihren Teichen und von ihrer Wiesenpflege. Der Grundgedanke, dass man nicht gegen die Natur arbeitet, kommt in dem gesamten Buch unheimlich gut rüber. Ihr Schreibstil ist sehr anschaulich, oft hat man als Leser das Gefühl mitten auf der Wiese zu stehen. Wenn man dann die Augen schließt, kann man fast die Vögel zwitschern hören von denen sie erzählt. Dabei berichtet die Autorin nicht nur von ihrer Vorgehensweise und ihren Erfolgen, sondern auch von ihren kleinen Fehlschlägen. Genau das macht die Sache so authentisch. Es geht nicht immer darum von Anfang an alle richtig zu machen. Einfach mal ausprobieren und sehen was passiert und vor allem Freude soll es machen. Auch der Gedanke, dass nicht immer alles dem deutschen Ordnungswahn untergeordnet werden muss. Mut zum Chaos, ein reich blühendes Beet ist doch viel schöner, als eine karge und triste Kieswüste.

Alles in allem kannte ich einige der Gestaltungselemente, die sie beschreibt schon, weil ich mich schon vorher mit einem naturnahen Gartenstil beschäftigt habe. Ihre Beschreibungen sind sehr lebhaft und motivieren zum selber Gärtnern, am liebsten möchte man danach direkt ins Grüne. Sie hat viele Zusatzinformationen schön in ihre Texte eingebaut. Auch die Bilder zwischendrin gefallen mir unheimlich gut. Mein einziger Kritikpunkt wären die Wiederholungen, die öfter mal auftreten. Teilweise hatte ich das Gefühl diesen Aspekt schon ein paar Seiten vorher schon gelesen zu haben.

Ein wirklich schönes Buch, dass nicht nur Garten oder Balkonbesitzer anspricht, da sie einfach ein Grundverständnis für natürliche Prozesse rüberbringt, was vielen in unserer Gesellschaft heute fehlt. Ich freue ich darüber, dass ich es vorab lesen dürfte .

  • Cover
  • Thema
  • Tipps
  • Aufmachung
Veröffentlicht am 24.02.2021

Leider ziemlich enttäuschend

Dein erster Blick für immer
1

Inhalt

Maya arbeitet in der Modebranche in einem großen Unternehmen in London. Jede Tag fährt sie dafür mit dem Zug zur Arbeit und trifft dabei eines Tages einen Mann in den sie sich sofort verliebt. ...

Inhalt



Maya arbeitet in der Modebranche in einem großen Unternehmen in London. Jede Tag fährt sie dafür mit dem Zug zur Arbeit und trifft dabei eines Tages einen Mann in den sie sich sofort verliebt. Ohne überhaupt seinen Namen zu kennen, hält sie jeden Tag nach ihm Ausschau und kann sich sogar eine gemeinsame Zukunft mit ihm vorstellen. An ihrem Geburtstag will sie etwas wagen und schreibt ihm nach langer Überlegung einen Zettel. Gespannt wartet sie nun auf seine Reaktion, die vielleicht ihrer beider Leben verändert könnte…

Meinung



Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es hat etwas sehr romantisches mit den Wolken und den herzförmigen Gleisen. Die gesamte Gestaltung lässt auf ein leichtes romantisches Buch schließen. Eine entspannte Urlaubslektüre nach der man an einem leichten Sommertag greift. Die Grundidee des Buches finde ich wirklich sehr süß. Leider trügt der erste Eindruck. Das Buch ist weder leicht und entspannt zu lesen, noch ist es wirklich romantisch geschrieben.
Vor allem der Schreibstil macht in diesem Buch meiner Meinung nach fiel kaputt. Der Erzähler ist allwissend, was für Informationen vielleicht ganz nett ist, aber dadurch fehlen einfach die Gefühle. Oft hat man das Gefühl Regietexte zu lesen, fast schon wie Anweisungen. Am Anfang hat man ständig Szenenwechsel und Zeitsprünge, wodurch der Rote Faden einfach komplett fehlt. Oft weiß man einfach nicht um welche Personen es gerade über geht oder in welcher Zeit man gerade ist.

Ein großes Problem ist zudem der fehlende Fokus auf die Hauptfiguren. Ständig werden irgendwelche Nebencharaktere erwähnt, die jeweils auch eine eigene Geschichte verfolgen, die aber nie richtig ausgearbeitet erscheint. Überhaupt hat die Geschichte zu viele Figuren. Ständig fallen irgendwelche Namen und es wird auch Details eingegangen, die der Handlung einfach nichts bringen. Das macht das Lesen sehr mühsam. Teilweise will man einfach Seiten überspringen, weil es fast schon langweilig wirkt. Dadurch fehlt aber dann wieder der Zusammenhang.

Die Figuren, um die es eigentlich gehen sollte, sind Maya und ihr „Bahn-Mann“ James. Von Maya erfährt man einiges. Im Allgemeinen ist sie ganz nett. Mehr aber leider auch nicht. An einigen Stellen wirkt sie naiv, an anderer Stelle leicht arrogant. Sie versucht es ständig allen recht zu machen und von ihrer romantischen Seite kommt leider kaum etwas rüber. Eigentlich dreht sich ihre Geschichte mehr um den Job als um ihre Liebesgeschichte. James blieb das ganze Buch über für mich nichts greifbar. Über ihn erfährt man einfach kaum etwas. Vor allem seine Gefühlwelt bleibt komplett verschlossen. Ihre gemeinsame Geschichte existiert eigentlich kaum, wodurch einfach keine romantischen Gefühle aufkommen. Dieses Gefühl, dass man mit seinen Charakteren mitfiebert und mit jeder Seite mehr darauf hofft, dass sie sich treffen, kam bei mir einfach nicht auf. Ihre Geschichte hat mich einfach nicht mitgenommen. Oft hat mich Maya mit ihrer Schwärmerei fast schon genervt. Ständig schwärmt sie davon welches Buch er im Zug liest und jeden Tag erzählt sie ihren Kollegen ob er ihm Zug war. Dabei ist einfach nie etwas passiert. Auch das sie sich ständig verfehlten, hat mich mehr aufgeregt, als das es die Spannung gesteigert hätte.

Der Klappentext verspricht viel und auch das erste Kapitel hat mich zu dem Buch gezogen, doch leider hat mich das Buch auf ganzer Linie enttäuscht. Zwar wurde das Buch irgendwann zum Ende hin ein bisschen besser, aber ich musste mich fast zwingen das Buch weiter zu lesen. Viel Potenzial und leider in vielerlei verschwendet. Es macht eher den Eindruck, als sei es einfach nicht zu Ende gedacht. Tausend Gedanken und Personen mussten untergebracht werden, ohne jeglichen Zusammenhang. Die eigentliche Liebesgeschichte auf die ich gehofft habe, fehlt leider einfach. Unelegant und mühsam zu lesen mit fehlendem Schwerpunkt.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 16.09.2020

Leider keine gute Message vermittelt

Very First Time
2

Die 18-jährige Keely fiebert mit ihren Freunden auf ihren Highschool-Abschluss hin, um endlich ihr kleines Städtchen verlassen zu können. Sie freut sich riesig aufs College, gäbe es da nicht eine Sache, ...

Die 18-jährige Keely fiebert mit ihren Freunden auf ihren Highschool-Abschluss hin, um endlich ihr kleines Städtchen verlassen zu können. Sie freut sich riesig aufs College, gäbe es da nicht eine Sache, die sie bis da hin noch unbedingt "hinter sich bringen" will. Für sie steht fest, bevor sie aufs College geht, möchte sie ihr erstes Mal gehabt haben, um in der Hinsicht nicht als Anfängerin aufs College zu gehen. Nur leider ist das in einer Kleinstadt, wo man jeden schon seit der Kindergartenzeit kennt, nicht so einfach. Vielleicht kann ihr bester Freund Andrew, der sehr erfahren scheint, bei dem "Problem" helfen?


Das Cover des Buches ist wirklich sehr süß gestaltet. Romantische, fast kitschige Farben und kleine Herzchen, die umher fliegen. Die Aufmachung des Buches lässt eine niedliche, romantische und teils witzige Handlung erwarten. Nur leider konnte das Buch meinen Erwartungen nicht stand halten.

Im Mittelpunkt des Buches steht Keely, die die Highschool besucht und Teil einer Mädchen- Clique ist. Ihren besten Freund Andrew kennt sie schon seit sie denken kann. Sie können über (fast) alle miteinander reden. Auch wenn sie sich riesig freut, bald aufs College gehen zu können, macht sie sich wegen ihrer Unerfahrenheit in Sachen Liebe sorgen. Ihr gesamter Freundeskreis hat die ganze Zeit nur ein Thema und es gibt kaum jemander in ihrem Kreis, der sein erstes Mal noch nicht gehabt zu haben scheint. Keely steht daher ständig im Fokus von negativen Anspielungen.

Als Keely den Studenten Dean kennen lernt, scheint der genau der Richtige für ihr Anliegen zu sein. Doch vor ihm möchte sie auch nicht als unerfahren dar stehen, also muss sie sich etwas anderes einfallen lassen. Niemand scheint dafür besser geeignet zu sein, als ihr bester Freund Andrew. Ihm vertraut sie und bei ihm fühlt sie sich sicher, zumal er viel Erfahrung zu haben scheint, schließlich hat er alle paar Wochen ein anderes Mädchen an seiner Seite. Doch ist ihre Freundschaft stark genug für diesen etwas ungewöhnlichen Plan?

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und angenehm zu lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Keely erzählt. Dadurch erhält man einen detaillierten Einblick in ihre chaotische Gefühlswelt. Betrachtet man die Figuren näher, ist Keely auf den ersten Blick zwar etwas verpeilt aber sehr sympathisch. Leider verliert ihre Figur mit der Zeit an Glaubwürdigkeit und wird irgendwann einfach nur nervig. Oft hat sie einfach keine eigene Meinung und macht nur was andere von ihr erwarten. Zudem ist sie sehr naiv und keinesfalls 18 Jahre alt. Ihre Auffassungen sind oftmals fast schon kindlich. An vielen Stellen hätte ich sie gerne einfach nur geschüttelt, damit sie erkennt, wer in ihrem Leben wirklich wichtig ist. Neben Keely lernt man Andrew sehr gut kennen. Seine "Aufreißer-Seite" ist zwar etwas viel des guten, ansonsten ist er aber ein durch und durch guten Kerl. Es würde einfach alles für Keely machen. Manchmal kommt er auch etwas nerdig rüber, was echt süß ist.

Obwohl die Story in einer Highschool spielt, scheinen einige nicht mal annähernd ins Erwachsenenleben gehen zu wollen. Viel Drama und Stereotypen wohin das Auge reicht. Natürlich bin ich mir bewusst, dass es sich um ein Young Asult Roman handelt, allerdings dreht sich alles wirklich nur um EIN Thema. Es dreht sich die ganze Zeit alles (jedes Gespräch und jeder Gedanke) nur um das Thema Jungfräulichkeit. Es gibt keine Randhandlungen oder andere Themen. Sie gehen bald alle aufs College und ziehen von zu Hause weg, aber das interessiert irgendwie niemanden.

Der Umgang und die Herangehensweise an dieses doch sensible Thema haben mir überhaupt nicht gefallen. Alles wirkt sehr übertrieben und fast schon plump. Das ganze Thema wurde von vorne bis hinter als negativ dargestellt. Als wäre es eine Katastrophe noch keinen Sex gehabt zu haben. Schon allein diese Gedanken "es endlich hinter sich zu bringen" und es schwebt wie eine dunkle Wolke über mir" sollten einfach nicht die Message dieses Buches sein. Zum Ende hin wird diese Auffassung auch nicht wirklich klar gestellt. Das Ende selbst leider sehr vor rausschauend und meiner Meinung nach nicht ausgearbeitet. Einige Aspekte waren dabei ziemlich fehl am Platz. Punkte abhacken und fertig.


„Very First Time: Mein Masterplan in Sachen Liebe“ ist eine leichte, teils übertriebene Story, bei der ziemlich viele Defizite bestehen. An einigen Stellen hat sie aber ihren Unterhaltungswert, wenn man nichts allzu gehaltvolles und tiefgreifendes erwartet. Alles in allem sollten sich vor allem junge Mädchen die Einstellungen und Sichtweisen zu diesem Thema auf keinen Fall zu Herzen nehmen.

  • Cover
  • Gefühl
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
Veröffentlicht am 05.06.2020

Viel Potential und gute Message- nur leider nicht gut ausgearbeitet

V is for Virgin
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Inhalt:
Valerie Jensen wird von ihrem Freund verlassen, als sie ihm offenbart, dass sie mit dem Sex bis zur Ehe warten möchte. Nach dem sie sich vor der ganzen Schule als Jungfrau bekennt, sorgt das Video ...

Inhalt:
Valerie Jensen wird von ihrem Freund verlassen, als sie ihm offenbart, dass sie mit dem Sex bis zur Ehe warten möchte. Nach dem sie sich vor der ganzen Schule als Jungfrau bekennt, sorgt das Video über Youtube für viel Aufsehen. Der Name Virgin Val ist bald landesweit gekannt. Durch einen Zufall lernt sie den Rockstar und Sänger der Band Tralse kennen- Kyle Hamilton. Als dieser erfährt, dass sie noch Jungfrau ist, macht er es sich zur persönlichen Aufgabe daran etwas zu ändern. Schnell merkt er jedoch, dass mehr hinter Virgin Val steckt…

Meinung:
Ich muss wirklich sagen, dass ich mich auf das Buch gefreut habe. Ihre vorangehende Reihe „Cinder & Ella“ und die Leseprobe haben mir sehr gut gefallen. Auch das Thema das angesprochen wird, finde ich sehr wichtig. Oftmals wird das Thema Jungfräulichkeit in Büchern einfach übergangen. Die Protagonistin hat eine sehr starke eigene Meinung zu dem Thema hat und vertritt diese auch. Sie richtet sich nicht nach den Meinungen anderer oder nach sozialen Zwängen.

Leider wird das Thema nicht richtig ausgearbeitet. Valerie, als Hauptcharakter, ist sehr intolerant anderen gegenüber. Sie stellt das Thema Sex durch und durch negativ dar. Jeder der anderer Meinung ist wird fast schon abgestempelt. Ihr Charakter an sich ist im großen und ganzen symphatisch am Anfang. An vielen Stellen ist sie wirklich mutig und steht für sich ein. Ihre beste Freundin Cara ist am Anfang auch ein toller Charakter. Sie ist zwar etwas aufgedreht, aber sie steht hundert Prozent hinter ihrer Freundin. Leider verlieren die Figuren mit der Geschichte an Tiefe und Emotion. Am Ende wird Cara nur noch nebenbei erwähnt und nicht mehr unbedingt positiv dargestellt.

Bei Kyle sieht es auch nicht besser aus. Im Klappentext bekommt man den Eindruck, dass Kyle eine große Rolle spielt und die Emotionen zwischen beiden tiefer gehen. Irgendwie tauscht auch Kyle nur am Rande auf. Und die Emotionen zwischen den beiden bleiben komplett auf der Strecke. Starke Momente fehlen einfach. Kyle wird zudem ziemlich kindisch dargestellt. Seinem Charakter fehlt es einfach an Tiefe. Man kann einfach nicht hinter seine Fassade gucken. Es kommt kein Fünckchen Verliebtheit rüber.

Der Schreibstil der Geschichte ist schön flüssig. Allerdings folgen viele Zeitsprünge, die es schwierig machen dem Geschehen zu folgen. Die ganze Entwicklung der Handlung bleibt auf der Strecke. Alles dreht sich nur im die Berühmtheit von Virgin Val. An einigen Stellen wirkt das ganze auch ziemlich unrealistisch. Alles andere fehlt einfach.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Geschichte
  • Figuren