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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2019

Ein großartiger, gefühlvoller Roman

Zeilen ans Meer
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Inhalt:
Am Ende ihres Work & Travel-Jahres in Australien schreibt Lena einen Brief und wirft in samt Flaschenpost ins Meer. Begeistert von Strand und Meer schüttet sie dem Ozean ihr Herz aus. Das Land ...

Inhalt:


Am Ende ihres Work & Travel-Jahres in Australien schreibt Lena einen Brief und wirft in samt Flaschenpost ins Meer. Begeistert von Strand und Meer schüttet sie dem Ozean ihr Herz aus. Das Land und die Leute haben sie während ihres Aufenthaltes verändert. Am Ende des Briefes hinterlässt sie ihre Adresse in Deutschland für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand die Flanschenpost finden sollte. Viele Jahre später findet ein Jogger ihre Flasche am Strand. Ohne zu wissen, ob ihre Adresse überhaupt noch aktuell ist, schreibt Sam der Verfasserin des Briefes. Der Anfang eines einzigartigen Briefwechsels. Mit jedem Brief kommen sich die beiden näher. Kann man von Liebe und Vertrauen sprechen, wenn man die Person am anderen Ende des Briefes noch nie getroffen hat?

Meinung:


Dieses Buch hat mich mit jeder Zeile von sich überzeugt. Am Anfang war ich etwas skeptisch, ob ein Briefroman eine ganze Handlung wiedergeben kann. Die Briefe schaffen es nicht nur eine Handlung aufzubauen, sie ziehen den Leser mitten ins Geschehen. Diese Erzählform schafft eine unglaubliche Intimität zwischen dem Leser und den Figuren. Jeder Gedanke, jedes Gefühl wird viel deutlicher wahrgenommen. Man fühlt sich beim Lesen fasst so, als würde man etwas Unerlaubtes tun. Die Briefe von Fremden zu lesen ohne, dass sie davon wissen.

Die Autorin hat ein einzigartiges Buch geschaffen. Soviel mitgefühlt habe ich mit einem Buch schon lange nicht mehr. Lachen, weinen, bangen- alles war dabei. Es hat mich von Herzen berührt. Eine Liebe, die versucht über eine so große Entfernung zu bestehen, ist eine Herausforderung. Doch vielleicht sind diese Briefe genau das, was beide gebraucht haben. Einer Person, die man noch nie gesehen hat, etwas anzuvertrauen kann das Leben leichter machen. Sich Dinge von der Seele reden, ohne vorschnell verurteilt zu werden. Durch diese Offenheit der beiden Charaktere entsteht schnell das Gefühl einer tieferen Verbindung zwischen den beiden.

Trotz tiefer Gefühle wirkt das Buch keinesfalls unrealistisch oder kitschig. Die Probleme des Alltags und der großen Entfernung machen die Handlung lebendig. Auch das Ende hat die Autorin auf ihre ganz eigene Weise geschrieben. Ich bin sehr froh darüber, dass ich dieses Buch lesen durfte. Es zeigt welchen Problemen die Liebe trotzen kann und macht deutlich, dass es wichtig ist auch die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen. Ist es nicht etwas Schönes, wenn man mit Freude zum Briefkasten geht? Vor allem in der heutigen Zeit sind diese Momente verloren gegangen. Kaum jemand schreibt noch Postkarten oder Briefe. Dabei sind gerade diese geschriebenen Zeilen viel persönlicher. Umso schöner, dass Sam und Lena an ihren Briefen festhalten- trotz moderner Medien.

Cover:


Das Cover des Buches gefiel mir von Anfang an. Es sagt so viel aus und ist dabei trotzdem ruhig und zurückhaltend. Zwei Schiffe, die zwar nicht weit voneinander entfernt sind, sich aber dennoch nicht berühren. Im Hintergrund ist das Meer zu erkennen. Der Ozean hat die Flaschenpost nach so vielen Jahren zu der richtigen Person gebracht. Das Meer kann sanft und beruhigend wirken, im nächsten Moment können jedoch Stürme aufziehen und hohe Wellen hervorbringen. Eine Beziehung vor allem von verschiedenen Kontinenten aus, kann genauso ihre Höhen und Tiefen haben.

Schreibstil:


Die Erzählung in Form von Briefen ist einzigartig. Auch wenn man bei manchen Briefen einen kurzen Moment braucht, um ins Geschehen zu finden, lassen sie den Leser viel tiefer ins Geschehen eintauchen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und macht die Handlung realistisch. Vor allem Sam hat eine sehr schöne Ausdrucksweise.

Alles in allem ist das Buch sehr zu empfehlen. Ich freue mich, dass ich es lesen dürfte und es nun einen schönen Platz in meinem Bücherregal findet.

Veröffentlicht am 01.02.2019

Viel Witz und Humor

Vom Glück und den Tagen dazwischen
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Inhalt:
Nach vielen enttäuschenden Männergeschichten beschließt Emmi mit Ende dreißig das Singleleben an den Nagel zu hängen. Gerade deswegen beschließt sie die Hochzeit ihres Ex-Freundes undercover zu ...

Inhalt:
Nach vielen enttäuschenden Männergeschichten beschließt Emmi mit Ende dreißig das Singleleben an den Nagel zu hängen. Gerade deswegen beschließt sie die Hochzeit ihres Ex-Freundes undercover zu besuchen und mit dem Thema ein für alle mal abzuschließen.
Als alleinige Geschäftsführerin ihres Lebens sagt sie nach einigen aufeinander folgenden Ereignissen ihre Singlereise ab. Kurzerhand, um einem Urlaub mit ihren Eltern zu umgehen, macht sich Emmi mit vier sehr unterschiedlichen Frauen auf den Weg in die Nomandie. Jede der Frauen hat ihre ganz eigene Geschichte und eigene Probleme mit den Männern.

Charaktere:
Emmi ist eine Person, die mit viel Humor und Verpeiltheit ihr Leben bestreitet und kein Problem damit hat ihre Meinung zu sagen. Trotz und vielleicht gerade wegen der vielen Männerbekanntschaften will es bei ihr in der Liebe nicht so klappen. Nach unzähligen Enttäuschungen macht sie sich daran, die Herzlosigkeit von Männern unter Beweis zu stellen.

Ihre vier Reisebegleitungen könnten unterschiedlicher nicht sein. Zurückhaltend und unschlüssig, spießig und unzufrieden mit dem Leben oder ausgeflippt. Eine bunte Gruppe, die das Leben zusammenführt.

Schreibstil:
Das Buch zeichnet sich durch seinen unvergleichlichen Schreibstil aus. Humorvoll mit viel Charme und wertvollen Ratschlägen fürs Leben und die Liebe. Ein Buch, bei dem man einfach ständig schmunzeln muss.

Fazit:
Sehr interessanter Handlungsansatz. Viele humorvolle und vielfältige Personen. Leider ist die Geschichte meiner Meinung nach nicht ganz zu Ende zu dacht. Nach hinten raus war noch einiges an Potenzial da. Alles in allem ein Roman, um vom Alltag einfach mal eine Pause einzulegen.

Veröffentlicht am 14.11.2018

Besser spät als nie

Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders
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Handlung:
Abigail Jansen kehrt nach ihrer gescheiterten Ehe mit einem erfolgreichen Eishockeyspieler in ihre Heimatstadt Glenwood Falls zurück. Sie wünscht sich einen Neuanfang für sich und ihre Tochter ...

Handlung:
Abigail Jansen kehrt nach ihrer gescheiterten Ehe mit einem erfolgreichen Eishockeyspieler in ihre Heimatstadt Glenwood Falls zurück. Sie wünscht sich einen Neuanfang für sich und ihre Tochter Dani. Weit weg von los Angeles und ihrem Exmann Dean. Einen eigenen Job, ein eigenes Haus- ein eigenes Leben. Bei dem Versuch stolpert sie immer wieder über den besten Freund ihres Mannes Jackson Westmore. Der Mann, der ihr früher bei jeder Gelegenheit bewiesen hat, dass er sie nicht leiden kann. Ihre Begegnungen verursachen bei beiden ein starkes Herzklopfen.

Charaktere:
Beide Hauptcharaktere waren mir schon im ersten Moment sympathisch - jeder auf seine Weise. Abigail ist eine unheimlich starke, selbstständige Frau und eine unglaubliche Mutter. Sie bekommt ihr neues Leben unheimlich schnell organisiert. Auch ihr Umgang mit Dean zeigt von Stärke. Sie möchte ihrer Tochter Dani den Umgang mit ihrem Vater trotzdem ermöglichen. Ihre Tochter ist wirklich zuckersüß. Unheimlich reif für ihr Alter. Sie lässt sich genau wie ihre Mutter nicht unterkriegen.
Jackson ist der Mann, den sich jede Frau wünscht. Hingebungsvoll und mehr als aufopferungsvoll. Er würde alles für die Liebe seines Lebens tun und noch mehr.

Gesamteindruck:
Das Cover des Buches ist sehr farbintensiv gestaltet. Die Explosion lässt schon im ersten Moment auf tiefe Gefühle schließen. Der Schreistil erscheint im ersten Momentetwas undurchsichtig. Auf der einen Seite erzählt es aus der Sicht einer der beiden Hauptfiguren, auf der anderen Seite ist es nicht in der Ich- Form geschrieben. Nach den ersten paar Seiten gewöhnt man sich an den Stil und taucht ganz in das Geschehen ein. Von der ersten Sekunde spürt man die Liebe, die Jackson schon immer für eben empfunden hat. Das der Mann schon von vorneherein so tiefe Gefühle nur für sie hat ist echt mal erfrischend. Abbey ist durch ihre Trennung erst sehr skeptisch, was Männer angeht. Jackson muss sich wirklich um sie bemühen, zumal sie der Meinung ist, dass er sie nicht leiden kann.

Das Buch hat genau die richtige Mischung aus alltäglichen Szenen, Konflikten und spannende Handlungen. Der Verlauf ihres gegenseitigen Kennenlernens wird sehr gut aufgebaut. Leider ist für mich das Ende zu schnell erzählt. In den letzten Seiten ist das Geschehen sehr schnelllebig. Meiner Meinung hätte man aus den paar Seiten mehr rausholen können. Das Buch insgesamt gehört zwar nicht zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe, trotz allem lesenswert. Schöne Story in Kombination mit gut beschriebenen Charakteren vielen tiefen Gefühlen.

Veröffentlicht am 13.07.2018

Konnte mich leider nicht komplett überzeugen

The Ivy Years – Was wir verbergen
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Scaret und Bridger- zwei Studenten, die beide etwas verbergen. Jeder lebt mit einem Geheimnis, dass auf keinen Fall ans Licht kommen darf. Trotz aller Hindernisse lernen sie sich kennen und vertrauen sich ...

Scaret und Bridger- zwei Studenten, die beide etwas verbergen. Jeder lebt mit einem Geheimnis, dass auf keinen Fall ans Licht kommen darf. Trotz aller Hindernisse lernen sie sich kennen und vertrauen sich von der ersten Minute an.
Ziemlich klischeehaft. Beide Charaktere sind unglaublich sympathisch und zusammen auch echt süß. Leider konnte mich ihre gemeinsame Geschichte einfach nicht mitreißen. Mir fehlen Gefühle, das Mitfiebern bei Herzklopfmomenten, das man als Leser hat, fehlt mir hier einfach. Die Autorin hat zwar einen sehr flüssigen Schreibstil, jedoch sind Gefühle kaum berücksichtigt worden. Viele Situationen, bei denen man als Leser überrascht wird, laufen bei den Charakteren ohne jede Regung ab.

Die Story selbst hat wirklich Potenzial. Die Beziehung ist an einigen Stellen gut aufgearbeitet. Leider erfährt man als Leser irgendwie nur am Rande, was zwischen ihnen passiert.
Auch wie Bridger mit seiner kleine Schwester umgeht gefällt mir sehr gut. Das Problem wurde auch sehr gut aufgelöst. Dafür ist Scarlets Seite sehr unrealistisch. Es passiert am Ende bei ihr so viel und sie tut es einfach so ab. Kein Konflikt wird meiner Meinung nach zufrieden stellend behandelt. Man hat auch nicht das Gefühlt, dass sie irgendetwas verarbeitet. Es platzt eine Bombe nach der nächsten und dann wird es einfach nur kurz abgehandelt.

Vielleicht hätte das Buch einfach ein paar mehr Seiten vertragen können, um einfach mehr realistische Züge zu bekommen.


Fazit:
Das Buch mit seinen Charakteren bietet viel Potenzial. Kann man mal gelesen haben, muss man aber nicht unbedingt,

Veröffentlicht am 07.04.2018

Leider wenig überzeugend

Der Glanz der Dunkelheit
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Ich war nach dem spannenden Ende des dritten Bandes echt mehr als aufgeregt wie die Geschichte endet. So viele offene Fragen auf die hoffentlich eine Antwort folgt.
Die ersten Seiten des Buches habe ich ...

Ich war nach dem spannenden Ende des dritten Bandes echt mehr als aufgeregt wie die Geschichte endet. So viele offene Fragen auf die hoffentlich eine Antwort folgt.
Die ersten Seiten des Buches habe ich förmlich verschlungen. Das liegt an dem sehr flüssigen Schreibstil der Autorin. Unglaublich fesselnd.

Charaktere


Einige der Charaktere haben sich aus meiner Sicht sehr zum positiven entwickelt. Kaden ist mir echt ans Herz gewachsen. Er hat Mitgefühl seinen Mitmenschen gegenüber entwickelt. Er ist nicht mehr die Person, die er am Anfang war. Auch die zauberhafte Pauline hat mal eine andere Seite von sich gezeigt. Sie erscheint unheimlich mutig und beweist Stärke. Ihr Charakter wird nicht mehr nur auf das kleine naive Mädchen reduziert. Ihr Charakter entwickelt Tiefe. Lia konnte mich leider weniger überzeugen. An vielen Stellen erscheint sie wenig authentisch und überzeugt mich nicht.

Handlung


Viele offene Fragen wurden endlich beantwortet. Leiden blieben viele auch ungeklärt und neue Fragen stellten sich. Im dritten Band wurden viele Szenen sehr ausführlich dargestellt. Im letzten ging mir einiges viel zu schnell. Das nimmt leider die Spannung heraus und wirkt als müsste das Buch schnell beendet werden. Die finale Schlacht war viel zu schnell wieder vorbei. Dadurch gehen Details und die Atmosphäre ebenfalls verloren. Einige Punkte wie z.B. das Aufeinandertreffen mit dem Komizar hätte ich mir anders gewünscht.
Vom Ausgang war ich mehr als enttäuscht.. Ich fände es besser wenn es ein klares und eindeutiges Ende geben würde. Viele Punkte sind leider noch ungeklärt.

Das Ende hätte ein besseres Ende echt verdingt. Die vorherigen Bände haben mich echt begeistert. Aus dem letzten hätte man mehr herausholen können. Echt Schade